Wie funktioniert Intraday-Trading an der Börse?

Day-Trading ist eine Investitionstechnik, die geradewegs aus den Vereinigten Staaten zu uns gekommen ist, die sich nun aber in Europa, also auch in Deutschland, immer mehr ausbreitet. Das Ziel dieser Technik besteht darin, innerhalb eines einzigen Tages eine Serie von Käufen und Verkäufen zu realisieren, wobei alle Positionen vor Handelsschluss geschlossen werden. Nachfolgend einige Erläuterungen und praktische Ratschläge, wie man Day-Trading an der Börse praktiziert.  

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Wie funktioniert Intraday-Trading an der Börse?

Worin besteht die Day-Trading-Technik?

Intraday-Trading, auch Day-Trading genannt, ist, wie der Name schon sagt, eine Investitionsstrategie, die sich auf einen einzigen Tag beschränkt. Diese Strategie kommt aus den Vereinigten Staaten und wurde durch die Ausbreitung der Online-Tradingplattformen immer beliebter. Allerdings setzt sie Grundkenntnisse im Bereich der technischen Analyse voraus.

Das Prinzip des Intraday-Tradings an der Börse besteht darin, innerhalb eines einzigen Tages während der Börsenöffnungszeiten eine maximale Anzahl an kleinen Transaktionen durchzuführen. Wenn man nicht über ein sehr hohes Kapital verfügt, nutzt man bei dieser Strategie in der Regel eine relativ hohe Hebelwirkung, um die Rentabilität der Positionen zu verbessern. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass diese Praxis ein hohes Risiko beinhaltet.

Man muss dabei bereit sein, kurz vor Handelsschluss mit Verlust zu verkaufen, damit keine Position offenbleibt und man kein zusätzliches Risiko eingeht. Ziel ist die Abwicklung von möglichst vielen ertragreichen und möglichst wenigen verlustreichen Trades, damit der Tag mit einem positiven Saldo abschließt.

Die Day-Trading-Technik mag zwar interessant erscheinen, sie setzt jedoch ein bestimmtes Know-how und vor allem jederzeit gute Nerven voraus, denn man muss zum einen immer in der Lage sein, Orders direkt zu erteilen, und gleichzeitig Stress und übertriebenem Selbstvertrauen widerstehen.

 

Die Bedingungen für ein gutes Day-Trading

Day-Trading ist eine Technik, die gut vorbereitet sein will und günstige Marktbedingungen voraussetzt. Sie sollte beispielsweise nur bei Vermögenswerten angewendet werden, die eine hohe Volatilität und eindeutige kurzfristige Trends aufweisen. Je höher das Handelsvolumen eines Wertpapiers ist, desto höher ist auch die Volatilität und umso besser funktioniert die Day-Trading-Technik.

Wir empfehlen Ihnen daher, auf beliebte Aktien der Börse zu setzen, da diese in der Regel eine ausreichend große Anzahl an Verkäufern und Käufern anziehen. Bevorzugte Produkte für diese Technik sind meist Aktien, die in bekannten Börsenindizes notieren. Für möglichst große Gewinnchancen sollten Sie amerikanische Indizes bevorzugen, da sie bekannter sind und eine größere Liquidität aufweisen. Futures sind ebenfalls beliebte Produkte, sofern sie eine große Hebelwirkung haben, was ideal für das Day-Trading ist.

Zu berücksichtigen ist zudem die Volatilität der Wertpapiere, die man traden möchte: Je volatiler der Kurs ist, desto klarer und präziser sind die Kursbewegungen. Mit Kursschwankungen von mehr als 5 % kann man bei einem Vermögenswert Gewinne von bis zu 1 % erzielen. Je höher die Schwankungen innerhalb eines Tages sind, desto interessanter ist das entsprechende Wertpapier für einen Day-Trader. Es ist daher empfehlenswert, zu Tagesbeginn eine Volatilitätsanalyse wichtiger Aktien zu erstellen, um dadurch die interessantesten zu bestimmen. In diesem Zusammenhang schätzen Investoren Technologiewerte.

 

Wie viel Geld soll man ins Day-Trading investieren?

Damit das Day-Trading rentabel ist, sollte man über ein bestimmtes Startkapital verfügen und in der Lage sein, die mit dem Einsatz von Hebeln verbundenen Risiken zu beherrschen. Um diese Risiken so gering wie möglich zu halten, sollte man sich nicht auf zu viele Vermögenswerte gleichzeitig positionieren, sondern auf einen oder zwei Werte konzentrieren.

Selbst wenn man nur einige Tausend Euro auf seinem Investitionskonto hat, kann man eine Karriere als Day-Trader ins Auge fassen. Denken Sie jedoch auch daran sicherzustellen, dass die praktizierten Spreads und andere Gebühren nicht die Gewinne neutralisieren.

 

Den richtigen Broker für das Day-Trading auswählen

Um mit dem Day-Trading Gewinne zu erzielen, sollte man den Broker, bei dem man sich registriert, gut auswählen. Manche Makler praktizieren Gebühren, die nicht mit einer solchen Strategie vereinbar sind, da sie einen zu großen Teil der Gewinne auffressen.

Überprüfen Sie also immer, wie hoch die Spreads sind, die der jeweilige Broker praktiziert, bevor Sie sich definitiv entscheiden. Bevorzugen Sie immer einen günstigen Broker.

Selbstverständlich darf man dabei die Qualität des Kundendienstes und der Plattform nicht vernachlässigen, denn eine effiziente und schnelle Schnittstelle ist in diesem Fall wichtig, damit die Orders zum richtigen Zeitpunkt berücksichtigt werden. Testen Sie Ihre Strategie idealerweise mit einem Demokonto, wie es die meisten Makler anbieten.

 

Einige zusätzliche Ratschläge

Hier noch ein paar zusätzliche Ratschläge für das Day-Trading:

  • Traden Sie nur während der Öffnungszeiten der Börsen, an denen Ihre Vermögenswerte notieren, denn in diesen Zeiten sind die Kurse am volatilsten und die Wertpapiere deshalb am rentabelsten.
  • Nutzen Sie Stop- und Limitorders, um Ihre Transaktionen abzusichern und nicht zu viel Geld aufs Spiel zu setzen.
  • Nutzen Sie einen hohen Hebel.
  • Setzen Sie sich kein zu hohes Ziel. Ein Gewinn von 4 % reicht bereits aus, um einen Tag rentabel zu machen.
  • Denken Sie daran, mindestens 10 Transaktionen pro Tag durchzuführen und die Vermögenswerte, in die Sie investieren, zu diversifizieren.
  • Schließen Sie alle Positionen vor Handelsschluss, selbst wenn Sie davon ausgehen, dass sich die Kurse Ihrer Vermögenswerte auch weiterhin positiv entwickeln.
  • Setzen Sie auf volatile Vermögenswerte, und nehmen Sie sowohl die technische Analyse als auch die Fundamentalanalyse zu Hilfe.

Generell gilt, dass Sie das Day-Trading üben sollten, bevor Sie Ihr ganzes Kapital einsetzen. Diese Methode kann sich zwar als effizient erweisen, sie setzt aber eine gewisse Erfahrung und eine gute Konzentration voraus. Daher ist sie nicht für alle Trader geeignet.

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