UNICREDIT

UniCredit-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Der Bankensektor ist heutzutage einer der Bereiche, in dem am meisten Geld verdient wird. Dies wirkt sich auch vorteilhaft auf die Notierung der Aktien der wichtigen europäischen und weltweiten Bankengruppen aus. Dies ist insbesondere beim Unternehmen Unicredit der Fall, dessen Wertpapiere bei Investoren sehr beliebt sind und das wir uns daher etwas genauer ansehen werden. Lesen Sie mehr über die Aktivitäten und darüber, wie Sie den Kurs mithilfe unserer wissenswerten Informationen am besten analysieren.  

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

2017 entwickelte Unicredit einen neuen strategischen Plan namens « Transformer 2019 ». Diese vollständig überarbeitete Strategie hat das Ziel, durch eine Senkung der Betriebskosten und durch bessere Finanzdienstleistungen zu attraktiveren Preisen sowohl im Privat- als auch im Unternehmenskundenbereich die Konkurrenzfähigkeit gegenüber den Wettbewerbern zu stärken. Es versteht sich von selbst, dass man darauf achten sollte, ob die in diesem Plan gesetzten Ziele erreicht werden. Ist dies der Fall, würde das Vertrauen der Investoren in diese Aktie mit Sicherheit steigen, während ein Nichterreichen von der Börse ebenso sicher scharf sanktioniert werden würde.

Analyse Nummer 2

Eine weitere Opportunität für das Bankinstitut könnte in einer Steigerung der Einlagen durch die Kunden liegen. Nicht nur in Italien, sondern in ganz Europa kann man nämlich eine deutliche Erhöhung dieser Einlagen konstatieren. Dieser Trend sollte sich laut Finanzspezialisten für den Bankensektor in den kommenden Jahren fortsetzen. Dies würde es Unicredit deutlich erleichtern, das Finanzergebnis zu verbessern.

Analyse Nummer 3

Zudem ist bekannt, dass dem Konzern die Expansion auf internationaler Ebene eher leichtfällt und dass er zahlreiche Anstrengungen unternimmt, neue Märkte zu erobern. So hat Unicredit beispielsweise viel investiert, um auf dem osteuropäischen Markt Fuß zu fassen, wo das Unternehmen seinen Marktanteil kontinuierlich ausbaut.

Auf der anderen Seite muss Unicredit jedoch einigen Risiken die Stirn bieten:

Analyse Nummer 4

Bekanntermaßen sind die aktuelle Wirtschaftsentwicklung und die Krise in Italien dem Bereich Finanzdienstleistungen nicht gerade zuträglich, da der Konsum und damit die Kredite der Haushalte deutlich sinken. Sollte sich diese Situation fortsetzen, dürften die Ergebnisse von Unicredit darunter leiden.

Analyse Nummer 5

Die Europäische Union zeigt sich Geldinstituten gegenüber bekanntlich immer anspruchsvoller und unnachgiebiger. Die Unicredit-Bank muss große Anstrengungen unternehmen, die verschärften Regelungen im Bankensektor zu erfüllen, die zudem oftmals zu einer deutlichen Kostensteigerung führen. Die EZB und ihre Politik extrem niedriger Zinsen verbessert die Situation der Banken ganz allgemein und von Unicredit im Besonderen auch nicht gerade.

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Informationen über die UniCredit-Gruppe

UniCredit ist eine italienische Gruppe und zählt zu den Marktführen im europäischen Bankensektor. Sie ist in mehreren Bankingbereichen tätig, wozu neben dem Privatkundengeschäft auch das Geschäftskundengeschäft, das Investmentbanking, das Geldmarktgeschäft und die Vermögensverwaltung zählen. Ein weiterer Teil der Umsätze stammt aus Aktivitäten in Polen sowie Zentral- und Osteuropa.

Mit nicht weniger als 9000 Filialen weltweit erwirtschaftet UniCredit mehr als 400 Milliarden Euro im Anlagenbereich und 500 Milliarden Euro im Kreditbereich.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Unicredit

Unicredit ist heute die größte Bank Italiens. Sie versucht, sich auch auf dem europäischen Markt einen guten Platz zu erobern. Allerdings ist Unicredit in ihrem Land einer sehr starken Konkurrenz durch andere große Banken ausgesetzt. Nachfolgend erhalten Sie daher eine Auflistung der wichtigsten italienischen Großbanken in der Reihenfolge ihrer Marktbedeutung.

Bevor man damit beginnt, die Unicredit-Aktie online zu traden, sollte man sich unbedingt über diese italienischen Wettbewerber gut informieren, um eine fundierte Fundamentalanalyse des italienischen Bankensektors erstellen zu können.

 

Die wichtigsten Partner von Unicredit

Unicredit versucht, seine Position in Italien und anderen Ländern zu stärken und auszubauen, indem die Bank strategische Allianzen mit diversen Unternehmen knüpft. Nachfolgend erhalten Sie Informationen über einige besonders wichtige Partnerschaften, die der Konzern eingegangen ist.

2013 hat Unicredit gemeinsam mit den Konzernen Renault und Nissan in Russland ein Joint Venture im Bereich Finanzierung gegründet.

Ebenfalls im Jahr 2013 unterzeichneten IBM und das auf Bank- und Finanzdienstleistungen spezialisierte Unternehmen Unicredit eine Vereinbarung für eine 10-jährige Zusammenarbeit. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird IBM die IT von Unicredit modernisieren und Cloudlösungen entwickeln.

2014 sind Unicredit und Amundi eine Partnerschaft zur Finanzierung deutscher Klein- und Mittelstandsunternehmen im Rahmen von Loan-Funds eingegangen. Die erste Transaktion hatte ein Volumen von 25 Millionen Euro.

 

Analyse des Kurses der UniCredit-Aktie

Die UniCredit-Aktie notiert an der italienischen Börse und ist im italienischen Leitindex FTSE MIB gelistet.

 

Wichtige Börsendaten zur Unicredit-Aktie

Damit Sie noch mehr über die Unicredit-Aktie wissen und besser verstehen, wie sie an der Börse positioniert ist, erhalten Sie nachfolgend noch ein paar zusätzliche Informationen über das Unternehmen und seine Wertpapiere:

Mithilfe dieser Informationen haben Sie alle Karten in der Hand, um eine konkrete und stichhaltige Strategie für die Wertpapiere von Unicredit zu entwickeln.

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens Unicredit

Nachfolgend einige Daten, die Sie im Zusammenhang mit dem Unternehmen kennen sollten, um die historischen Börsencharts korrekt zu analysieren und stichhaltige Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

 

Vorteile und Stärken der Unicredit-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Wenn Sie zu den Investoren gehören, die eine langfristige Investitionsstrategie auf den Kurs der Unicredit-Aktie ins Auge fassen, dann sollten Sie Ihre Positionen auf den Grundtrend des Wertpapiers stützen. Das beste Mittel, um die langfristige Entwicklung einer Aktie abzuschätzen, ist eine Analyse der Stärken und Schwächen des betreffenden Unternehmens, da sich daraus, Anhaltspunkte für dessen Wachstumspotenzial ableiten lassen. Dazu erhalten Sie nachfolgend Informationen, wobei wir mit den Stärken des Konzerns beginnen.

Es sei zunächst daran erinnert, dass Unicredit in seinem Geschäftsfeld, also im Bankensektor, ziemlich gut positioniert ist. Das Institut hat sich zur größten Bank Italiens entwickelt und hält diese Position bereits seit Langem, was für eine gewisse Stabilität spricht. Doch von Italien abgesehen ist Unicredit auch in anderen europäischen Ländern gut positioniert. Der Konzern zählt zu den europäischen Marktführern im Bereich Finanzdienstleistungen, was ein weiterer positiver Aspekt ist.

Die Bank kann sich auf ein starkes Unternehmensimage stützen und besitzt eine gute Bekanntheit in Italien beziehungsweise in Europa allgemein. Der Name Unicredit hat sich mit der Zeit zu einer starken Marke entwickelt, die heute für zahlreiche Kunden als feste Größe in diesem Sektor gilt.

Betrachtet man die geografische Abdeckung von Unicredit, so stellt man fest, dass sich die Geschäftstätigkeit außer auf die europäischen Länder noch auf andere Länder erstreckt. Der Konzern beschäftigt aktuell rund 170 000 Mitarbeiter in 22 Ländern.

Aktionäre und Investoren schätzen vor allem die stabile finanzielle Lage der Unicredit-Bank. Viele Konkurrenten stehen diesbezüglich im Kreuzfeuer der Kritik, weil sie Mühe haben, die für Finanzinstitute geltenden europäischen Auflagen zu erfüllen. Man muss zudem hervorheben, dass es dieser Bank seit mehreren Jahren in Folge gelingt, die Betriebskosten zu senken. Ein echtes Plus.

 

Nachteile und Schwächen der Unicredit-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Nachdem Sie nun die Stärken dieser Bank und damit der Unicredit-Aktie kennen, die dafür sprechen, dass sich der Aktienkurs in der Zukunft weiterhin positiv entwickeln wird, sollten Sie sich als Nächstes die Schwächen des italienischen Unternehmens genauer ansehen. Um Ihren Enthusiasmus zu dämpfen, sollten Sie vor einer Positionierung nämlich wissen, welches die negativen Punkte sind, die sich möglicherweise negativ auf den Kurs der börsennotierten Aktie auswirken und den Aufschwung abschwächen könnten. Nachfolgend eine Zusammenfassung der wichtigsten Nachteile dieses Wertes.

Unicredit ist zwar als eines der größten Finanzinstitute in Europa bekannt, Sorgen macht jedoch die Qualität der Vermögenswerte. Diese Tatsache drückt auf die Moral der Investoren und wird von Analysten regelmäßig angeprangert.

Der nächste Schwachpunkt liegt im Bereich der Einnahmen. Die Umsatzzahlen des Konzerns liegen unter den Erwartungen der Spezialisten und werden als nicht ausreichend eingestuft. Vor allem das operative Ergebnis zeigt Anzeichen von Schwäche und sinkt seit mehreren Jahren, obwohl das Unternehmen die Betriebskosten außergewöhnlich gut im Griff hat. Unicredit muss daher noch große Anstrengungen machen, um hier ein Gleichgewicht zu erreichen und die Rentabilität zu erhöhen.

Obwohl die Bank ihre finanzielle Situation in jünger Zeit verbessern konnte, leidet sie nach wie vor unter dem Debakel der Vergangenheit. 2015 konnte Unicredit beispielsweise die Auflagen für das Eigenkapital der Europäischen Zentralbank im Rahmen ihres Überprüfungs- und Bewertungsprozesses (Supervisory Review and Evaluation Process, SREP) nicht erfüllen. Dieser Vorfall hat der Bank sehr geschadet und zu einem deutlichen Kurseinbruch der Aktie geführt. Die Situation hat sich inzwischen zwar etwas verbessert, doch nach wie vor verhalten sich viele Investoren der Unicredit-Aktie gegenüber misstrauisch. Die Sanktionen des Marktes wurden darüber hinaus noch durch die Veröffentlichung der Unternehmensergebnisse 2016 verstärkt. In dem Jahr lag die globale Performance der Bank nämlich unter dem von der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) ermittelten Durchschnittswert. Ebenfalls im Geschäftsjahr 2016 verzeichnete der Konzern in seinem Ergebnis sehr hohe einmalige Ausgaben.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch sind Rendite und Ertrag der UniCredit-Aktie?

Für das Geschäftsjahr 2019 liegt die Rendite der UniCredit-Aktie bei 7,51 %. 2018 lag sie bei 8,02 %, laut Plan sollte die Rendite im Jahr 2020 bei 7,87 % liegen. Was den Nettoertrag pro Aktie angeht, so wurde entschieden, den Aktionären für das Geschäftsjahr 2019 1,60 € auszuzahlen. Für 2020 wird dieser Ertrag auf 1,69 € geschätzt. Zur Information: Für das Jahr 2018 lag dieser Betrag bei 1,46 € pro Aktie.

Wo erhält man Informationen über die Finanzergebnisse des UniCredit-Konzerns?

Aktuelle Informationen über die Finanzergebnisse des UniCredit-Konzerns sowie die genauen Termine für zukünftige Publikationen der Finanzdaten dieser Bank erhalten Sie auf der Website des Unternehmens im Investorenbereich. Dort finden Sie namentlich den genauer Kalender der zukünftigen Veröffentlichungen sowie die vollständigen Jahres- und Quartalsergebnisse mit allen Details.

Wie ist die Performance der UniCredit-Aktie im Jahresverlauf?

Im Verlauf des Jahres 2019 lag der niedrigste Kurs der UniCredit-Aktie bei 6,42 € und der Höchstkurs bei einem Wert von 14,42 €. Das Handelsvolumen dieses Wertpapiers lag bei 38 749 706 Wertpapieren zu einem Durchschnittspreis von 9,27 €. Diese Informationen verändern sich natürlich im Laufe der Zeit. Die aktuellsten Angaben finden Sie jeweils direkt im Chart auf der Plattform Ihres Brokers.

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