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Ubisoft-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Denken Sie zunächst daran, dass die Finanzergebnisse des Unternehmens darunter leiden, dass von Nutzern sehnlichst erwartete Lancierungen neuer Videospiele verspätet eingeführt wurden.

Analyse Nummer 2

Ubisoft schließt sein Geschäftsjahr jeweils Ende März ab, da das Unternehmen einen Großteil seines Umsatzes in den Monaten September bis Januar erzielt.

Analyse Nummer 3

Der Entwicklungsschwerpunkt von Ubisoft liegt in der Welt des Core Gamings, vor allem auf den Konsolen Playstation und Xbox. Diesen Bereich sollte man daher genau im Auge behalten.

Analyse Nummer 4

Der Konzern setzt momentan einen Strategieplan um, mit dem im Verlauf von drei Jahren ein Umsatz von 2,2 Milliarden Euro, eine Erhöhung des Betriebsgewinns um 20 % und ein Cashflow von mehr als 300 Millionen Euro erreicht werden soll. Die Erreichung oder Nichterreichung dieser Ziele wird zweifellos einen deutlichen Einfluss auf den Aktienkurs haben. Für das Geschäftsjahr 2016/2017 wurde mit einem Umsatz von 1,7 Milliarden Euro und einem laufenden Gewinn in Höhe von 230 Millionen Euro ein Teilziel bereits erreicht.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Ubisoft

Ubisoft ist ein Unternehmen, das auf Entwicklung und Publishing von Videospielen und Software spezialisiert ist. In diesem Markt ist Ubisoft zurzeit einer der Leader. Zu den Geschäftsfeldern zählen vor allem Entwicklung und Produktion von Spielesoftware, die Nutzung von Softwarelizenzen sowie der Vertrieb von Videospielen anderer Publisher.

Ubisoft erwirtschaftet seinen Umsatz hauptsächlich in Nordamerika, daneben aber auch in europäischen Ländern wie Großbritannien, Frankreich und Deutschland.

Ubisoft-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf
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Konkurrenten

Ubisoft ist einer der größten Videospielehersteller auf der Welt und legt täglich gegenüber seinen Konkurrenten noch an Marktmacht zu. Was sind aber genau die wichtigsten Konkurrenten? Im folgenden Ranking sind die großen Unternehmen, die Videospiele entwickeln, nach ihrem Stellenwert in diesem Sektor aufgeführt.

Activision Blizzard 

ist die Nummer eins unter den Videospieleverlegern, sowohl was Onlinespiele als auch Konsolen angeht (World of Warcraft).

Electronic Arts

Die Nummer zwei unter den Verlegern von Videospielen ist Electronic Arts. Bekannt wurde das Unternehmen vor allem mit Sportspielen und Simulationen (The Sims).

Nintendo

Auch der Hersteller von Videospielen und Konsolen Nintendo sowie der Soft- und Hardwarehersteller Microsoft sind ernsthafte Konkurrenten, mit denen sich Ubisoft auseinandersetzen muss. Beide Firmen haben nämlich mehrere Franchiseprodukte im Bereich Videospiele und stellen deshalb eine ernsthafte Gefahr für Ubisoft dar. Ubisoft muss also wachsam bleiben, um nicht ausgebootet zu werden.


Strategische Allianzen

Hasbro

2013 kündigte Ubisoft die Unterzeichnung einer Partnerschaftsvereinbarung mit dem Herausgeber von Gesellschaftsspielen Hasbro an. Dadurch kann das französische Unternehmen auf seinen Konsolen Videospielversionen von klassischen Gesellschaftsspielen wie Risk, Monopoly und Trivial Pursuit anbieten.

Coca-Cola

 2014 schloss Coca-Cola eine Partnerschaft mit Ubisoft ab. Aus dieser Kooperation entstand ein kostenloser Song für das 2009 entwickelte Tanzspiel Just Dance, das ein weltweiter Erfolg war und von dem mehr als 50 Millionen Exemplare, darunter 3,6 Millionen in Frankreich, verkauft wurden.

Sony

Anlässlich der Electronic Entertainment Expo (E3) schlossen Ubisoft und Sony eine Partnerschaft für das Spiel 'Assassin's Creed Syndicate' ab, um neue Inhalte für die Playstation 4 anzubieten. 'Assassin's Creed Syndicate' erschien am 23. Oktober 2015 für die PS4.

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Vorteile und Stärken der Ubisoft-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Eine der wichtigsten Stärken von Ubisoft ist natürlich seine Positionierung auf dem Videospielmarkt, da es sich um den drittgrößten unabhängigen Entwickler weltweit handelt. Der Erfolg des Unternehmens ist auf einige seiner sehr beliebte Spielereihen zurückzuführen, wie Assassin‘s Creed, Just Dance, Watch Dogs, Far Cry oder die Tom Clancy-Saga mit Splinter Cell, Ghost Recon, Rainbow6 oder The Division. Ubisoft steht mit Assassin‘s Creed, Far Cry oder Watch Dogs vor allem bei den sogenannten Open-World-Spielen sehr gut da. Dieses Genre ist in den letzten Jahren immer erfolgreicher geworden und macht mittlerweile mehr als 60% Marktanteil am Videospielmarkt aus, verglichen mit nur 16% im Jahr 2008. Ubisoft ist natürlich auch in allen anderen Kategorien der Videospielbranche gut vertreten. Die Blockbuster des Unternehmens sind auf den gängigen Spielekonsolen präsent, Spiele wie Ghost Recon Online sind als Free-to-play-Spiel für den PC erhältlich und bei den mobilen Spielen ist Rayman das bekannteste Beispiel. Ubisoft hat übrigens den auf mobile Spiele spezialisierten Entwickler Ketchapp aufgekauft, der für das Spiel 2048 verantwortlich ist.

Darüber hinaus zeigt Ubisoft in den letzten Jahren steigende Marktanteile mit nicht weniger als 33% bei den Konsolen Playstation und Xbox. Die Gruppe investiert ebenfalls viel in den digitalen Bereich, der derzeit den Löwenanteil des Unternehmensumsatzes erwirtschaftet (75%). Die Marktanteile der Gruppe in den USA sind auf 10% gestiegen und sind damit doppelt so hoch wie 2015. Auf dem europäischen Markt ist ein Anstieg auf 14,3% zu verzeichnen. Insbesondere der Verkauf von Videospielen in den USA profitierte vom Wertverlust des Euro gegenüber dem US-Dollar und macht nun fast 40% des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus.

Nachteile und Schwächen der Ubisoft-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Aber natürlich hat die Ubisoft-Aktie nicht nur Stärken, sondern auch einige Schwächen. Dazu gehört die Tatsache, dass es für Investoren aufgrund des schwachen Marktkonsenses in der Videospielbranche weiterhin schwierig ist, die Ergebnisse des Unternehmens zu antizipieren. Ubisoft hat mit steigenden Produktionskosten und einer besonders harten Konkurrenzsituation zu kämpfen und das Unternehmen ist im Segment der Casual-Spiele einem hohen Preisdruck ausgesetzt.

Des Weiteren ist zu bedauern, dass der Spieleentwickler im Gegensatz zu seinen großen Herausforderern nicht konsequent auf Online-Multiplayer-Spiele setzt.

Die jüngsten Ergebnisse des Unternehmens waren schließlich, gerade im Hinblick auf die Verkaufszahlen des Blockbusters Assassin‘s Creed im Jahr 2015, eher enttäuschend. Das Unternehmen hat die Entwicklung der Spieleserie vorerst gestoppt und plant einen Reboot in der nahen Zukunft. Der freie Cash Flow des Unternehmens hat sich auch durch die Veröffentlichung von zwei AAA-Spielen im Jahr 2016 verschlechtert, was bei den Anlegern zu Besorgnis im Hinblick auf eine baldige Erholung geführt hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ubisoft echte Vorteile für Investoren bietet und das Unternehmen zuversichtlich in Bezug auf die eigene Zukunft zu sein scheint, aber dass die Entwicklung und Geschäftsergebnisse aufmerksam verfolgt werden müssen, um die längerfristigen Wachstumsaussichten einschätzen zu können.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.

Häufig gestellte Fragen

In welchen Aktienindizes ist Ubisoft enthalten?

Die Aktie des Unternehmens Ubisoft notiert zurzeit in der Abteilung A der Pariser Börse Euronext. Ubisoft ist eines der Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert in Frankreich, daher ist die Aktie im Leitindex CAC All Shares enthalten, allerdings nicht im CAC 40. Darüber hinaus findet man die Aktie in der Zusammensetzung anderer Aktienindizes wie CAC All Tradable, CAC Large 60, CAC Next 20, Euronext 100, PEA, SBF 120 und STOXX France 50.

Wie hoch war die Dividendenausschüttung von Ubisoft im Jahr 2020?

Im Jahr 2020 hat Ubisoft den Aktionären keine Dividende ausgeschüttet. Die Rendite dieses Wertpapiers war im entsprechenden Geschäftsjahr mit -0,09 negativ. Aktuell verfügt der Konzern über Eigenkapital in Höhe von 1322 Millionen Euro. Dass keine Dividende ausgeschüttet wurde, liegt daran, dass Ubisoft im Jahr 2019 einen Verlust von 124 Millionen Euro erwirtschaftete.

Wer besitzt Kapitalanteile an Ubisoft?

In der Aktionärsstruktur von Ubisoft sind mehrere private Aktionäre enthalten. Dies sind unter anderem: die Familie Guillemot, die immer noch 17,79 % der Unternehmensanteile besitzt, die Bank JPMorgan Chase & Co, der 11,09 % der Anteile gehören, Crédit Agricole Corporate and Investment Bank (9,49 % der Anteile), Tencent Holding (5,01 % der Anteile), Baillie Gifford & Co (5 % der Anteile), BlackRock (4,92 % der Anteile) und WCM Investment Management (3,95 % des Unternehmenskapitals).

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Krypto-Aktive sind volatile Instrumente, die in sehr kurzer Zeit stark schwanken können und daher nicht für alle Investoren geeignet sind. Abgesehen von CFDs ist der kryptoaktive Handel nicht durch einen EU-Rechtsrahmen geregelt und wird daher nicht überwacht.