Eine Analyse des Realtime-Kurses von Gold

Bewertung: 4.29 21 Rezensionen
 

Wenn man sich dafür entscheidet, über eine Online-Tradingplattform auf den Finanzmärkten zu traden, ist es wesentlich, dass man in der Lage ist, schnell technische Analysen zu erstellen, anhand derer man zukünftige Trends besser vorhersehen kann. Dafür ist es jedoch ratsam, Realtime-Kurse zu beobachten und nicht Charts mit historischen Kursen.Nachfolgend also einige Ratschläge, wie man den Realtime-Kurs von Gold analysiert, indem man sowohl die technischen Daten als auch die Fundamentaldaten heranzieht, die einen direkten Einfluss auf die Entwicklung dieses Vermögenswerts haben.

 

Wodurch wird der Goldkurs beeinflusst?

Der Goldkurs wird in Dollar pro Unze angegeben. Er gehört zu den volatilsten Kursen, das heißt, dass er stark schwankt, egal ob Sie ihn kurz- oder langfristig betrachten. Diese Schwankungen werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die den Wert des Goldes nach oben oder nach unten ziehen.

In erster Linie gehört dazu die Differenz zwischen Angebot und Nachfrage, und zwar auf weltweiter Ebene. Von ihr hängt der effektive Preis für eine Unze Gold zu einem bestimmten Zeitpunkt ab. Aber die Nachfrage wird ebenfalls durch mehrere Elemente beeinflusst.

Für eine richtige Analyse des Goldkurses ist es wichtig, die verschiedenen relevanten Faktoren zu berücksichtigen. Dazu zählen:

  • Die technischen Daten, indem man die wichtigsten Chartindikatoren nutzt, mit deren Hilfe man die Stärke und die Richtung eines Trends bestimmen sowie eine Verstärkung oder Umkehr des Trends antizipieren kann.
  • Die fundamentalen Daten, indem man die verschiedenen Faktoren analysiert, die den Kurs von Gold möglicherweise in die eine oder andere Richtung beeinflussen.  

 

Den Realtime-Kurs von Gold stichhaltig analysieren

Um den Realtime-Kurs von Gold stichhaltig zu analysieren, ist es notwendig, sich auf ein Chart zu stützen, das in Echtzeit aktualisiert wird. Selbstverständlich müssen Sie den Zeitpunkt, zu dem Sie diese Analyse erstellen, gut wählen. Auf dem Goldmarkt passiert nämlich zu bestimmten Zeiten viel mehr als zu anderen; am Wochenende ist die Volatilität beispielsweise viel niedriger.

Auch der Typ des Charts, das man verwendet, muss sorgfältig ausgewählt werden. Wenn Sie kurzfristig mit Gold traden, sollten Sie 5-Minuten-Charts mit Candlesticks bevorzugen, da diese im Bezug auf Mikrotrends genauer sind. Wenn Sie dagegen mittel- oder langfristig traden, sollten Sie historische Kurse auf Stunden- oder Tagesbasis zu Hilfe nehmen.

Zu den verlässlichsten Indikatoren für die Analyse des Realtime-Kurses von Gold zählen:

 

Fundamentalanalyse von Gold in Echtzeit

Vergessen Sie auch nicht, dass eine Fundamentalanalyse ebenso wichtig ist wie die technische Analyse. Zusätzlich zu den Realtime-Charts ist es empfehlenswert, einen qualitativ hochwertigen Wirtschaftskalender zu verfolgen, der Ihnen die wichtigen Wirtschaftsereignisse des Tages angibt.

Um noch weitere Informationen zu erhalten, die den Goldkurs möglicherweise beeinflussen, empfehlen wir Ihnen, die Plattform für das Trading mit CFDs gut auszuwählen. Manche Makler, die solche Kontrakte für Gold anbieten, stellen den Tradern täglich aktuelle Informationen über diesen Markt zur Verfügung. Dort finden Sie dann Erläuterungen in Echtzeit über aktuelle oder zukünftige Ereignisse, die möglicherweise einen Einfluss auf die Preisentwicklung des gelben Edelmetalls haben. Sie können darüber hinaus auch einen Newsfeed abonnieren.

 

Folgende Gegebenheiten muss man berücksichtigen, wenn man den Goldkurs analysiert

Zu den Faktoren, die den Goldkurs am meisten beeinflussen, gehören:

  • Der Dollarkurs: Da Gold in Dollar notiert, bremst ein starker Dollar tendenziell die Goldkäufe, was den Kurs dieses Vermögenswerts sinken lässt. Umgekehrt unterstützt ein schwacher Dollar die Investitionen in Gold und lässt den Goldpreis also steigen.
  • Die finanzielle Lage in den importierenden Ländern: Je besser die Wirtschaftslage in großen importierenden Ländern ist, desto höher sind die Investitionen in Gold, was zu einem Preisanstieg führt.
  • Das Risiko auf den anderen Finanzmärkten: Da Gold ein Fluchtwert ist, kann man einen Anstieg der Investitionen in diesen Vermögenswert beobachten, wenn die anderen Finanzmärkte, vor allem die Börse, sich als instabil und damit als riskant erweisen. Daher kann es lohnend sein, sich in Krisenzeiten zu positionieren.

 

Eine kleine Geschichte zur Entwicklung des Goldes und seiner Funktion:

Es ist ebenfalls wichtig zu verstehen, dass Gold zu Beginn ein vollumfängliches Zahlungsmittel wie Silber war. Mit dem Auftauchen der Geldscheine hat sich die Rolle jedoch verändert. Aber seit dem 19 Jh. besitzt es weiterhin einen hohen monetären Wert als Garantie oder Währungsmetall. Es konnte weiterhin, nach einem festen Verhältnis, in Geld konvertiert werden. 

Erst nach den Inflationen in der Folge der beiden Weltkriege wurde Gold durch das Bretton-Woods-System ausschließlich in Beziehung zum US-Dollar gesetzt, was bis heute so geblieben ist. Der grüne Schein ist also seither der Standard für alle anderen Währungen weltweit. Aber die zunehmend steigende Geldmenge in Amerika hat dieses System ab Ende 1971 obsolet gemacht, obwohl der Goldpreis auch heute noch in US-Dollar angegeben wird.

 

Die Entwicklung des Goldkurses von 1971 bis heute:

Erst ab 1971 wurde Gold auf den Märkten notiert, zu einem Preis von 35 Dollar pro Unze. Trotz starker Schwankungen erreicht der Goldkurs 1980 einen Höchststand von 850 US-Dollar. Wenn der Betrag von 850 Dollar auch niedrig erscheinen mag, muss man doch wissen, dass dies, nach dem Lebensstandard von damals, einem heutigen Wert von 2000 Dollar entspricht. 

Nach diesem Zeitpunkt hat der Goldkurs eine beachtliche Korrekturphase durchlebt, ist 1982 auf 300 US-Dollar gesunken, um sich dann wieder zu fangen und bis 2006 auf 500 Dollar pro Unze zu steigen. Im Jahr 2008 konnte man die stärkste Hausse des Goldpreises verzeichnen, mit einem Höhepunkt von 1011,25 Dollar pro Unze, bevor er, wie die anderen Rohstoffe auch, aufgrund der beginnenden Finanzkrise innerhalb nur eines Jahres auf 690 Dollar gefallen ist. 

Erst ab 2009 wird Gold dann schließlich seinem Status als Fluchtwert gerecht und steigt in spektakulärer Art und Weise auf zunächst 1500 Dollar im Jahr 2011 an, um im August desselben Jahres nicht weniger als 1908 Dollar zu erreichen, ein Wert, der bisher den historischen Höhepunkt darstellt. 

Die relative Baisse, die wir seit 2011 beobachten können, geht zum einen auf eine Reihe von Gerüchten über massive Verkäufe der Zentralbanken zurück und zum anderen auf bestimmte Gesetze wie den "Dodd-Frank Act" sowie die rein technischen Gewinnmitnahmen der Trader bei der Annäherung an die psychologische Schwelle von 2000 Dollar pro Unze. 

Der Preis pro Unze Gold lag Anfang 2013 bei rund 1500 US-Dollar, doch die Spezialisten sind davon überzeugt, dass dieser Vermögenswert in der Zukunft weiterhin steigen wird.

 

Warum fällt der Goldkurs?

Während die Wirtschaftsexperten zum großen Teil auf einen weiteren Anstieg des Goldkurses - zumindest bis zur psychologischen Grenze von 2000 USD pro Unze - setzten, erlebt man nun seit einigen Monaten den Preisverfall dieses Rohstoffs. Was aber sind die Gründe für den Fall des Goldkurses? Hier finden Sie die Antwort.

 

Erste Erklärung: die EZB und Zypern.

Vor kurzer Zeit hat eine Entscheidung der EZB die zypriotische Zentralbank dazu veranlasst, mindestens 10 Tonnen seiner Goldreserven zu verschleudern. Aber dieses Phänomen erklärt die Ängste der Investoren nicht allein. Diese befürchten eher, dass andere Zentralbanken sich wie Zypern gezwungen sehen werden, einen Teil ihres physischen Goldes zu verkaufen.

Träte ein solcher Fall ein, so würde dies ein massives Goldangebot auf dem Markt bedeuten und dieses große Angebot würde sinkende Preise nach sich ziehen. Halten wir fest, dass die europäischen Länder die größten Goldreserven besitzen und zu den Ländern gehören, die am meisten von der Schuldenkrise betroffen sind.

 

Zweite Erklärung: die amerikanische Geldpolitik.

Ein weiteres Thema, das aktuell die Goldhändler beunruhigt, ist die amerikanische Geldpolitik. Wenn die Vereinigten Staaten sich nämlich dafür entscheiden, ihre derzeitige Geldpolitik, in deren Rahmen sie große Aufkäufe von Vermögenswerten tätigen, nicht fortzusetzen, dann könnte Gold weiter an Wert verlieren. 

Über diesen zurzeit noch sehr verschwommenen Punkt gibt es Unstimmigkeiten.

 

Dritte Erklärung: der Anstieg der Börsenmärkte.

Die dritte Erklärung, aus einem ganz allgemeinen Blickwinkel gesehen, betrifft den spürbaren Kursanstieg der wichtigsten Börsenwerte. Diese Hausse wird durch die großen Zentralbanken hervorgerufen, die Titel kaufen, um dem Markt Liquidität zuzuführen. Vor diesem Hintergrund können diese Börsenwerte nur an Wert gewinnen.

Die Investoren tendieren zurzeit dazu, Gold und andere Rohstoffe zu vernachlässigen, um in sichere Werte zu investieren, zu denen die Vermögenswerte an der Börse nun zählen.

 

Vierte Erklärung: die europäische Deflation.

Aufgrund der Krise und der beginnenden wirtschaftlichen Rezession in mehreren Ländern der Eurozone erlebt man derzeit eine starke Deflation mit extrem niedrigen Inflationswerten. Auch dies erklärt das Sinken des Goldpreises, aber auch den anderer Rohstoffe wie Öl. Die gesunkene Nachfrage und der gesunkene Konsum, die mit der Deflation in Zusammenhang stehen, veranlassen die Händler, Gold zu meiden.

 

Fünfte Erklärung: die technischen Ursachen.

Die letzte Erklärung für den Fall des Goldkurses betrifft schließlich die technische Seite der Investition. Aufgrund des starken und andauernden Anstiegs des Goldpreises im Laufe der letzten Jahre haben nämlich zahlreiche Spekulanten Gold gekauft, um Gewinne zu erzielen. 

Diese Spekulanten tendieren heute dazu, ihre Gewinne mitzunehmen oder, was diejenigen angeht, die sich zu spät auf diesem Markt positioniert haben, die Verluste zu verringern. Dies zieht eine starke Verkaufswelle auf dem Markt mit sich und trägt also weiter dazu bei, dass der Wert des gelben Edelmetalls sinkt. Ohne die ungedeckten Verkäufe zu berücksichtigen, die bei Gold immer häufiger vorkommen und am Ende ebenfalls den Preis drücken werden. 

Halten wir zum Schluss fest, dass es zurzeit ein unbestätigtes Gerücht gibt, das von einer Verständigung zwischen einigen Investmentfonds und den Bullionbanken spricht, die auf eine Senkung des Goldkurses abzielen soll. Diesbezüglich gibt es aber leider im Augenblick keinerlei Beweise.

 

Eine Goldpreisprognose erstellen

Wie alle börsennotierten Rohstoffe beziehungsweise alle finanzielle Vermögenswerte ganz allgemein kann sich Gold nur dann als rentabel erweisen, wenn man in der Lage ist, eine verlässliche Prognose für den Preis zu erstellen, also die zukünftigen Kursschwankungen zu antizipieren. Dies gilt sowohl für kurze als auch für mittelfristige oder lange Zeiträume, je nach der zugrundeliegenden Investitionsstrategie. Lesen Sie daher nachfolgend, wie Sie am besten vorgehen, um eine Goldpreisprognose zu erstellen – selbst wenn Sie kein Finanzexperte sind – und dadurch Gold mithilfe von CFDs rentabel traden können.

 

Die verlässlichste Methode, um eine Goldpreisprognose zu erstellen

Die beste Methode, um eine präzise Prognose für den Goldpreis zu erstellen, besteht darin, die beiden wichtigsten Analysearten, nämlich die technische Analyse und die Fundamentalanalyse, zu kombinieren.

Die technische Analyse ist ideal, wenn Sie kurz- oder mittelfristig traden. Mit ihrer Hilfe können Sie die Stärke eines Trends sowie mögliche Trendwenden oder Beschleunigungen bestimmen. Dabei stehen Ihnen in den Charts der Broker mehrere Indikatoren zur Verfügung. Nähere Erläuterungen dazu erhalten Sie weiter unten.

Auch die Fundamentalanalyse ist im Rahmen einer Tradingstrategie für Gold sehr wichtig, da der Preis dieses Rohstoffs ganz besonders sensibel auf wirtschaftliche und politische Ereignisse reagiert.

 

Eine Goldpreisprognose mithilfe der technischen Analyse erstellen

Die technische Analyse ist die gängigste Methode, um die Preisentwicklung von Gold vorherzusehen. Sie zieht dazu verschiedene Parameter wie Volatilität, Eröffnungs- und Schlusskurse sowie Indikatoren wie gleitende Durchschnitte, Pivot-Punkte, die Niveaus von Unterstützung und Widerstand und viele andere heran.

Diese Indikatoren erhalten Sie, wenn Sie ein Chart nutzen, das Sie auf jeder hochwertigen Tradingplattform vorfinden und individuell parametrieren können. So können Sie sich diese Indikatoren visuell anzeigen lassen, und Sie erhalten dadurch verlässliche Handelssignale für kurze oder längere Zeiträume. Sie müssen dafür also keine komplexen Berechnungen selbst erstellen, dies erledigt die Software für Sie.

 

Eine Goldpreisprognose mithilfe der Fundamentalanalyse erstellen

Die Fundamentalanalyse besteht dagegen darin, die verschiedenen Ereignisse zu beobachten, die möglicherweise einen Einfluss auf den Goldkurs haben. Sie ergänzt also die technische Analyse. Zu den fundamentalen Indikatoren, die es hierbei zu beobachten gilt, gehören vor allem:

  • Der Preis des Dollars im Verhältnis zu den anderen Devisen, da Gold in dieser Währung gehandelt wird. Ein niedrigerer Preis macht den Kauf des gelben Edelmetalls für ausländische Investoren interessanter, was den Goldpreis steigen lässt. Gleiches gilt natürlich umgekehrt.
  • Die Lage auf den anderen Finanzmärkten: Da Gold häufig als Fluchtwert dient, wird der Goldpreis tendenziell steigen, wenn sich die anderen Märkte nach unten bewegen.

Gold mithilfe präziser Analysen traden

Wenn Sie Gold mit CFDs traden, die auf den Online-Tradingplattformen angeboten werden, dann kommen Sie in den Genuss von umfassenden Analysen des Goldkurses und können wertvolle Zeit sparen.

Investieren Sie jetzt in Gold!*
CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 80.6% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.