Pfizer-Aktie kaufen

 

Die Pharmabranche ist zurzeit eine der interessantesten Branchen für Investoren, die Kapital im Börsenmarkt anlegen möchten. Wir sehen uns nachfolgend die Pfizer-Aktie genauer an und erklären Ihnen, was dieser Konzern genau macht. Sie erhalten eine Analyse seiner historischen Kurse in den letzten Jahren.  

 

Informationen über den Pfizer-Konzern

Der Pfizer-Konzern ist aktuell der internationale Leader im Pharmabereich. Seine Tätigkeit verteilt sich auf mehrere Bereiche, wozu Medikamente für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Störungen des Nervensystems, Infektionskrankheiten sowie die Bereiche Urologie, Ophthalmologie, Onkologie und Impfstoffe zählen.

Der größte Teil des Umsatzes wird in den Vereinigten Staaten und Europa erzielt.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Pfizer

Pfizer musste in den letzten Jahren zwar einen leichten Umsatzrückgang verzeichnen, ist aber nach wie vor die Nummer eins der Pharmabranche auf der Welt. In Sachen Umsatz ist Pfizer nämlich das größte Unternehmen dieses Sektors.

Zu den direkten Konkurrenten gehören zunächst die Unternehmen Novartis und Roche, die beide den zweiten Platz in der weltweiten Rangliste belegen.

Es folgen Sanofi, das französische Unternehmen, das im eigenen Land den Spitzenplatz belegt , sowie der amerikanische Merck-Konzern, dessen Umsätze seit 2015 ebenfalls leicht rückläufig sind.

Auf dem fünften Platz dieses Rankings liegt zurzeit Gilead.

Es folgen die Pharmahersteller Johnson & Johnson, GSK, AstraZeneca und Bayer.

Diese Konkurrenten liefern sich einen harten Kampf um Marktanteile im Markt mit Medikamenten und pharmazeutischen Produkten und versuchen, sich mit Innovationen gegenseitig zu übertreffen. Wenn Sie auf den Kurs der Pfizer-Aktie traden möchten, ist es daher unabdingbar, diese Firmen genau im Auge zu behalten, um diesen Sektor analysieren zu können.

 

Die wichtigsten Partner von Pfizer

Pfizer hat es verstanden, mithilfe strategischer Partnerschaften besondere Beziehungen zu bestimmten großen Unternehmen zu knüpfen.

  • 2012 hat sich Pfizer beispielsweise mit dem chinesischen Unternehmen Zhejiang Hisun zusammengeschlossen, um gemeinsam hochwertige Generika zu niedrigen Preisen für den chinesischen Markt zu produzieren.
  • 2015 ging Pfizer eine Partnerschaft mit demauf Onkologie spezialisierten Unternehmen MATWIN ein, das zum Konzern UNICANCER gehört. Damit schloss sich Pfizer zehn anderen Unternehmen an, die sich an diesem Forschungsprojekt beteiligen.
  • 2016 hat sich Pfizer mit dem Informatikunternehmen IBM zusammengeschlossen, um gemeinsam Möglichkeiten zur Fernüberwachung von Parkinson-Patienten zu entwickeln.

 

Kursanalyse der Pfizer-Aktie

Der Kurs der Pfizer-Aktie notiert zurzeit an der NYSE ARCA Europe in den Niederlanden und ist Bestandteil bei der Berechnung des Aktienindex Dow Jones.

Im Verlauf der letzten Jahre konnte man in den Börsencharts zwei wesentliche Trends feststellen. Die Jahre 2005 bis 2010 waren von einem Abwärtstrend geprägt. Im Anschluss war ein genereller Aufwärtstrend zu beobachten, der sich heute noch fortsetzt. Dies dürfte auch längerfristig so bleiben.

 

Wichtige Börsendaten zur Pfizer-Aktie

Zusätzlich zu den oben aufgeführten nützlichen Informationen über die Pfizer-Aktie, beispielsweise ihren Realtimekurs sowie die historischen Kurse, erfahren Sie nachfolgend noch mehr über den Stellenwert dieses Unternehmens an der Börse. Sie erhalten einige allgemeine Daten über die Pfizer-Aktie und ihre Notierung an der Börse.

  • 2017 beträgt die Marktkapitalisierung des Unternehmens Pfizer 196 280,94 Mio. USD.
  • Aktuell zirkulieren an der Börse 5 955 000 000 von Pfizer ausgegebene Wertpapiere.
  • Der Kurs der Pfizer-Aktie notiert am Main Market der amerikanischen Börse NYSE.
  • Das Unternehmen Pfizer ist in der Zusammensetzung des amerikanischen Aktienindex Dow Jones Industrial Average enthalten.
  • Das Aktionariat von Pfizer setzt sich wie folgt zusammen: 6,62 % der Aktien sind im Besitz der Vanguard Group, 5,28 % werden von State Street Corporation gehalten, 3,81 % von BlackRock Fund Advisors, 1,33 % von T. Rowe Price Associates, 1,32 % von Northern Trust Investments, 1,29 % von J.P. Morgan Investment Management, 1,2 % von State Street Global Advisors, 1,13 % von Wellington Management Company, 0,98 % von State Farm Mutual Automobile Insurance Company sowie 0,96 % von der Norges Bank.

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens Pfizer

  • 2007 kündigt der Vorstand von Pfizer einen Plan zum Abbau von 10 000 Stellen bis 2008 an. Dies entspricht 10 % der Mitarbeiter des Konzerns.
  • 2009 kauft der Konzern für einen Betrag von 68 Milliarden Dollar das Pharmaunternehmen Wyeth. Der Kaufpreis wird in Form von Aktien sowie durch Kredite und vorhandene Mittel bezahlt. Im selben Jahr müssen Pfizer und die Tochtergesellschaft Pharmacia & Upjohn Company eine Strafe in Höhe von 2,3 Milliarden Dollar bezahlen, um damit Klagen gegen ihre Werbe- und Vertriebspraktiken zu unterbinden.
  • 2013 verkauft der Pfizer-Konzern seine Sparte Tiergesundheit. Es entsteht das unabhängige Unternehmen Zoetis.
  • 2014 macht Pfizer ein Übernahmeangebot für AstraZeneca in Höhe von 100 Milliarden Dollar. Der Betrag wird in der Folge auf 117 Milliarden Dollar erhöht, aber dennoch abgelehnt. Im selben Jahr kauft Pfizer für 635 Millionen Dollar zwei Impfstoffe von Baxter: NeisVac-C und FSME-Immun.
  • 2015 kauft Pfizer den Biosimilarhersteller Hospira. Das Unternehmen hat einen Wert von 17 Milliarden Dollar. Pfizer bezahlt 90 Dollar pro Aktie. Im selben Jahr nimmt der Konzern Verhandlungen auf, um das Unternehmen Allergan zu kaufen. Ziel der Operation ist es vor allem, den Sitz von Pfizer aus den Vereinigten Staaten in ein anderes Land zu verlagern. Das Angebot für Allergan beläuft sich auf 160 Milliarden Dollar.
  • 2016 verschärft die amerikanische Finanzverwaltung jedoch die Gesetzgebung, um die Verlagerung des Sitzes von Pfizer zu verhindern. Pfizer gibt daher die Absichten für den Kauf von Allergan auf. Ebenfalls im Jahr 2016 gibt Pfizer bekannt, das Unternehmen Anacor für einen Betrag von 5,2 Milliarden Dollar kaufen zu wollen. Anacor ist vor allem für ein Gel zur Behandlung von Hautausschlägen bekannt. In der Folge informiert Pfizer über den Kauf von Bamboo Therapeutics. Dieses Unternehmen ist auf Gentherapie spezialisiert. Der Kaufpreis beträgt 645 Millionen Dollar. Eine weitere Ankündigung betrifft das Biotechnologieunternehmen Medivation, das auf Krebserkrankungen spezialisiert ist. Es soll für eine Summe von 14 Milliarden Dollar übernommen werden.
  • Ebenfalls 2016 gibt AstraZeneca bekannt, eine Vereinbarung mit Pfizer über den Verkauf eines Teils der Antibiotikasparte von AstraZeneca für einen Betrag von knapp 1,5 Milliarden Dollar getroffen zu haben. Es handelt sich dabei um Aktivitäten außerhalb der Vereinigten Staaten. Im Verlauf des Jahres schließt Pfizer die Übernahme von Medivation ab.Ende 2016 verkündet Pfizer den Verkauf der Infusionspumpensparte, die dem Konzern im Rahmen des Hospira-Deals zugefallen war, für 1 Milliarde Dollar an ICU Medical. 400 Millionen Dollar davon werden in Aktien bezahlt, die verbleibenden 600 Millionen Dollar in bar.

 

Vorteile und Stärken der Pfizer-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Wenn Sie in der Lage sein möchten, die Entwicklung des Börsenkurses der Pfizer-Aktie optimal vorherzusehen, sollten Sie die in diesem Artikel erwähnten Punkte wie Aktivitäten, Konkurrenten und Partner kennen. Darüber hinaus sind jedoch auch die Stärken und Schwächen des Konzerns wichtige Elemente. Wenn man nämlich die Stärken und Schwächen eines Unternehmens gegeneinander abwägt, dann erhält man deutliche Hinweise darauf, ob es in der Lage sein wird, den Wachstumskurs fortzusetzen und wie Investoren möglicherweise an der Börse agieren werden. Zunächst daher eine Auflistung der wichtigsten Stärken von Pfizer, die für einen steigenden Aktienkurs sprechen.

Zunächst sollte man daran erinnern, dass Pfizer zu den größten Pharmaunternehmen auf der Welt gehört. Es konnte diese Positionierung vor allem durch eine starke internationale Ausrichtung erreichen, da es in mehr als 50 Ländern aktiv ist.

Ein weiterer Pluspunkt in diesem Zusammenhang ist die gute geografische Verteilung der Geschäftstätigkeit und damit der Einnahmequellen. Durch die weltweite Vermarktung seiner Produkte ist Pfizer langfristig vor geoökonomischen Risiken geschützt.

Eine weitere Stärke von Pfizer ist die Innovationsfähigkeit, dank derer sich der Konzern deutlich von der Konkurrenz abhebt. Das Unternehmen ist in der Lage Produkte zu entwickeln, die innovativ sind und aktuelle Bedürfnisse erfüllen. Dafür beschäftigt Pfizer hochqualifizierte Forscher und investiert viel Geld in Forschung und Entwicklung.

Verfolgt man die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens, stellt man fest, dass Fusionen und Übernahmen bedeutender Pharmaunternehmen aus der ganzen Welt ein wichtiger Bestandteil der strategischen Ausrichtung sind. Dadurch ist Pfizer eine starke Expansion gelungen, die wiederum das Unternehmensimage deutlich gestärkt hat.

Die Marke Pfizer gehört im Übrigen ebenfalls zu den Stärken des Konzerns, denn sie ist weltweit bekannt und hat sowohl in Patienten- als auch in Ärzte- und Apothekerkreisen ein positives Image.

Der Pfizer-Konzern verfügt über eine Belegschaft von mehr als 100 000 Mitarbeitern, die die Basis für die Zukunft des Unternehmens bilden. Damit ist der Konzern sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion gerüstet, die Nachfrage effizient zu befriedigen und neue Bedürfnisse zu erkennen und in Produkte umzusetzen.

 

Nachteile und Schwächen der Pfizer-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Angesichts der aufgeführten Punkte mag es interessant erscheinen, eine Kaufposition für die Pfizer-Aktie zu zeichnen. Sie sollten jedoch die Kehrseite der Medaille nicht vergessen, denn das Wertpapier könnte unter Umständen unter einigen Schwächen des Unternehmens leiden. Diese Schwachpunkte sind zwar nicht sehr zahlreich, doch sie bremsen möglicherweise den Kursanstieg auf lange Sicht. Nachfolgend Informationen über die beiden wichtigsten Schwächen des Unternehmens.

Der harte Wettbewerbsdruck, mit dem Pfizer zu kämpfen hat, kann sich als großes Handicap für das zukünftige Wachstum erweisen. Die oben erwähnten Pharmaunternehmen, die in direkter Konkurrenz zu Pfizer stehen, kämpfen mit allen Mitteln darum, ihren Marktanteil zu erhalten beziehungsweise auszubauen. Abgesehen von der Lancierung innovativer, möglichst patentgeschützter Produkte wird es für Pfizer daher extrem schwierig sein, den Umsatz deutlich zu steigern.

Eine weitere Schwäche von Pfizer betrifft das Unternehmensimage, das in der letzten Zeit etwas gelitten hat. Angesichts der Anschuldigungen, an einem der größten Betrugsfälle im Gesundheitswesen beteiligt zu sein, hat sich das Image dieses Konzerns in den Augen der Konsumenten deutlich verschlechtert. Pfizer hatte nämlich eines seiner Medikamente illegal vermarktet, was nicht nur bei Patienten, sondern auch bei Investoren für Misstrauen gesorgt hat. Letztere zeigen sich inzwischen deutlich zurückhaltender beim Kauf des Wertpapiers.

 

Wie erstellt man eine gute Fundamentalanalyse für den Kurs der Pfizer-Aktie?

Eine überzeugende Tradingstrategie basiert auf mehreren Analysen. Dazu gehört einerseits die technische Analyse, die man auf der Tradingplattform eines Brokers mithilfe von personalisierbaren Charts relativ einfach erstellen kann. Darüber hinaus gehört eine Fundamentalanalyse dazu, welche sich auf aktuelle Ereignisse stützt, die den Kurs einer Aktie möglicherweise direkt beeinflussen. Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht über die Punkte, die Sie in Zusammenhang mit der Pfizer-Aktie bevorzugt beobachten sollen.

  • Zunächst gehören alle strategischen Allianzen und Partnerschaften dazu, die Pfizer mit anderen Unternehmen, eventuell sogar mit Wettbewerbern aus der Pharmabranche, eingeht. Vereinbarungen hinsichtlich Forschung und Entwicklung von neuen medikamentösen Behandlungen wirken sich oft positiv auf das Unternehmenswachstum sowie den Aktienkurs aus.
  • Ebenfalls im Auge behalten sollte man die weltweite Entwicklung im Gesundheitsbereich, beispielsweise das vermehrte Auftreten bestimmter Krankheiten, für die Pfizer möglicherweise Behandlungsmöglichkeiten anbieten kann.
  • Gute Indikatoren für steigende Kurse des Wertpapiers können weiterhin Fusionen und Akquisitionen von Unternehmen im Ausland, vor allem in Schwellenländern, sein.
  • Darüber hinaus sollte man beobachten, ob der Konzern neue Produkte lanciert und ob diese vom Markt erfolgreich aufgenommen werden beziehungsweise ein Misserfolg sind. Daraus leiten sich dann steigende Einnahmen oder Verluste ab.
  • Die Verordnungen in Bezug auf die Vermarktung von Medikamenten gehören weltweit zu den strengsten Gesetzen. Vor diesem Hintergrund sind alle Änderungen der gesetzlichen Vorschriften von größter Wichtigkeit.
  • Wie so viele andere Branchen leidet die Pharmaindustrie ebenfalls immer stärker unter dem Wirtschaftsabschwung in Europa.

 

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