Peugeot-Citroën-Aktie kaufen

 

Zu den großen Unternehmen, die in wichtigen Aktienindizes wie dem französischen Index CAC 40 gelistet sind, gehören meist auch Automobilhersteller. Auch die Aktien des französischen Unternehmens Peugeot Citroën waren im CAC 40 gelistet, sind jedoch zurzeit nicht mehr in diesem Index enthalten. Trotzdem sind es attraktive Aktien, die bei Investoren gefragt sind. Wenn auch Sie sich für das Trading mit diesen Aktien interessieren, dann sollten Sie die folgenden Informationen beachten, bevor Sie damit beginnen.  

 

Informationen über die Peugeot-Citroën-Gruppe

Die Peugeot-Citroën-Gruppe ist aus der Fusion von zwei großen französischen Automobilherstellern entstanden. Das Unternehmen erzielt einen sehr hohen Umsatz.

Seine Aktivitäten erstrecken sich auf drei große Bereiche:

  • Den Bereich Automobil, in dem Entwicklung, Herstellung und Verkauf von Pkw und Nutzfahrzeugen unter den Marken Peugeot, Citroën und DS zusammengefasst sind.
  • Den Bereich Automobilzubehör, für den das Tochterunternehmen Faurecia zuständig ist, das sich auf Innenraumausstattung, Autositze, Fahrzeugaußenteile und Abgassysteme spezialisiert hat.
  • Den Bereich Finanzierungsgeschäft, den die Finanztochter Banque PSA France innehat, die Finanzierungen für die verkauften Fahrzeuge der Marken Peugeot, Citroën und DS sowie Finanzierungen für das Distributionsnetz anbietet. Dieses Unternehmen hat den Status eines Finanzinstituts.

Der Unternehmenssitz befindet sich zwar in Frankreich, die Aktivitäten erstrecken sich jedoch auf die ganze Welt, vor allem auf Europa, Lateinamerika und Asien. Aktuell beschäftigt Peugeot mehr als 189 786 Mitarbeiter.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von PSA

Der Konzern PSA (Peugeot-Citroën) zählt zu den international führenden Unternehmen in der Automobilbranche. Die Konkurrenz in diesem Sektor wird jedoch seit einigen Jahren immer härter. Aus diesem Grund sollte man die wichtigsten Konkurrenten dieses Unternehmens kennen, um so in der Lage zu sein, die PSA-Aktie korrekt zu analysieren und sich dann erfolgreich strategisch an der Börse zu positionieren. Nachfolgend eine Auflistung der wichtigsten Konkurrenten von PSA.

Diese Unternehmen notieren alle an der Börse. Man findet daher ganz einfach Veröffentlichungen der Ergebnisse sowie andere aktuelle Informationen, welche die Konkurrenzsituation in dieser Branche beeinflussen könnten.

 

Die wichtigsten Partner von PSA

Der Konzern PSA war schon immer in der Lage, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die ihn weiterbringen und ihm bei der Eroberung von Marktanteilen helfen können. Nachfolgend einige seiner wichtigsten Partner, die Sie kennen sollten, damit Sie einschätzen können, welchen Einfluss sie auf den Börsenkurs dieses Wertpapiers möglicherweise haben.

Ein wichtiges Beispiel ist der Bankenkonzern Santander, der 2014 mit PSA eine Partnerschaft eingegangen ist, um die Finanzierung von Autos der Marken Peugeot, Citroën und DS zu gewährleisten.

Eine weitere Partnerschaftsvereinbarung besteht zwischen PSA, Ericsson und Orange. Die drei Unternehmen wollen gemeinsam ein vernetztes Auto auf Basis der 5G-Technologie entwickeln. Die Partnerschaft besteht seit 2017.

Auch Ford ist ein Partner von PSA im Bereich der Entwicklung von Dieselmotoren. Die Vereinbarung wurde 2017 verlängert.

Vor Kurzem haben PSA und BNP Paribas angekündigt, eine langfristige strategische Partnerschaft im Bereich der Finanzierung von Autos einzugehen und gemeinsam das Finanzierungsgeschäft von Opel/Vauxhall zu übernehmen.

 

Kursanalyse der Peugeot-Citroën-Aktie

Zurzeit sind rund 1 800 000 Wertpapiere des Unternehmens Peugeot Citroën auf dem Markt. Diese Wertpapiere notieren an der NYSE Euronext.

Die Chartanalyse des Kurses der Peugeot-Aktie zeigt einen sehr spezifischen Verlauf, der von Phasen mit einer ausgeprägten Volatilität geprägt ist, wobei der Trend, vor allem in den letzten zehn Jahren, im Wesentlichen nach unten tendiert. Von Juni 2007 bis Januar 2008 hat der Kurs dieser Aktie eine historische Talfahrt erlebt, bevor er sich dann bis Juli 2011 wieder etwas gefangen hat. Es folgte ein erneuter Kursabschwung bis Juni 2013. Seitdem scheint der Kurs des Wertpapiers wieder allmählich zu steigen, was auf einen langfristigen Trend nach oben hindeutet.

 

Wichtige Börsendaten zur PSA-Aktie

Um diesen Artikel über die Peugeot-Citroën-Aktie abzuschließen, erhalten Sie nachfolgend noch einige allgemeinere Daten über dieses Wertpapier, die Notierung an der Börse sowie den Stellenwert des Unternehmens Peugeot Citroën in der weltweiten Finanzwelt. Mit diesen Angaben können Sie dann die Bedeutung dieses Vermögenswerts an der Börse besser abschätzen und unter Einbeziehung all dieser Elemente zielgerichtete Strategien entwickeln.

  • 2017 repräsentiert der PSA-Konzern eine Marktkapitalisierung in Höhe von 16 226,78 Mio. EUR.
  • Aktuell befinden sich 1 819 306 Wertpapiere des Konzerns Peugeot Citroën an der Börse in Umlauf.
  • Der Kurs der Peugeot-Citroën-Aktie notiert in der Abteilung A der europäischen Börse Euronext in Paris.
  • Der Konzern Peugeot Citroën ist auch in der Zusammensetzung des französischen Aktienindex CAC 40 enthalten und zählt damit zu den 40 Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert in Frankreich.
  • Das Aktionariat des Konzerns Peugeot Citroën setzt sich wie folgt zusammen: 39,57 % der Aktien werden von ausländischen institutionellen Investoren gehalten, 12,86 % von Dongfeng Motor International Co., 12,86 % von Sogepa, 12,86 % von der Familie Peugeot, 10,92 % von französischen institutionellen Investoren, 2,15 % von den Angestellten des Unternehmens und 1,06 % befinden sich in Eigenbesitz. Die übrigen Aktien werden von privaten Investoren gehandelt.

 

Die Vorteile und Stärken der PSA-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Viele Investoren spielen vielleicht mit dem Gedanken, sich langfristig auf einen steigenden Kurs der PSA-Aktie zu positionieren. Bevor man dies tut, sollte man jedoch davon überzeugt sein, dass dieses Wertpapier auch das Potenzial für eine Hausse hat. Um dies besser einschätzen zu können, ist es sinnvoll, sich die Vorteile und Stärken des Unternehmens sowie sein Wachstumspotenzial vor Augen zu führen. Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht über die starken Seiten dieses Konzerns.

Die wichtigste Stärke des Konzerns PSA liegt in seiner Positionierung auf dem europäischen Markt. Wie erwähnt, hat PSA eine führende Stellung in der französischen Automobilbranche; auf dem europäischen Markt liegt PSA knapp hinter Volkswagen auf Platz zwei; in der weltweiten Automobilbranche belegt der Konzern den siebten Platz. Für diese gute Positionierung sorgen vor allem die Mittelklassemarken Peugeot und Citroën, die Premiummarke DS sowie die diversifizierten Aktivitäten, zu denen auch die auf Automobilzubehör spezialisierte Tochtergesellschaft Faurecia gehört. Ein weiteres Tätigkeitsgebiet des Konzerns sind Finanzierungsdienstleistungen.

Vor einigen Jahren befand sich PSA in einer schweren Krise, hat diese aber inzwischen überwunden und sich wieder zu einem konkurrenzfähigen Industrieunternehmen entwickelt. Im Rahmen dieses Prozesses modernisierte PSA die Produktionsstandorte mit modularen Plattformen, reduzierte die Anzahl der Fahrzeugmodelle und optimierte die Nutzung der Produktionskapazitäten. Durch die Differenzierung der drei Hauptmarken und der Premiummarke DS kann sich das Unternehmen kommunikativ in den verschiedenen Segmenten besser positionieren.

Was die aktuelle Thematik des Energiesparens angeht, so verfolgte PSA in diesem Bereich schon lange eine richtungsweisende Strategie. Besonders durch die Entwicklung von Kleinwagen konnte sich das Unternehmen als innovativ abheben und belegt in diesem zukunftsträchtigen Bereich einen Spitzenplatz.

In geografischer Hinsicht hat sich PSA ebenfalls geschickt in verschiedenen Märkten positioniert. Das Unternehmen belegt nicht nur in Europa – wo immerhin zwei Drittel des Umsatzes erwirtschaftet werden – einen sehr guten Platz, sondern ist auch im gewinnträchtigen chinesischen Markt sowie in Südostasien sehr gut vertreten. In letzteren Regionen werden immerhin knapp 19 % des Umsatzes realisiert. 2016 baute PSA in dieser Zone eine vierte Produktionsstätte, in der bis 2020 1,5 Millionen Fahrzeuge vom Band laufen sollen.

Zu den Stärken von PSA gehört ferner die Innovationskraft. In Frankreich ist PSA das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen, ein Faktor, der ebenfalls vielversprechender für die Zukunft ist.

Wie bereits erwähnt hat PSA seine Aktivitäten diversifiziert und bietet auch Bank- und Finanzierungsdienstleistungen an. Die jüngsten Allianzen mit Unternehmen aus diesem Sektor (Santander und Consumer Finance) tragen dazu bei, dass das Unternehmen seine Rentabilität in diesem Bereich verbessern und die Tätigkeit auf Märkte wie Spanien, Brasilien, Italien, Schweiz und die Niederlande ausdehnen kann.

Zu begrüßen ist auch die Performance, die der Konzern bei der Umsetzung seines Sanierungsplans « Back in the race » an den Tag legte. Dieser Plan war für die Jahre 2014-2018 angelegt, doch die gesteckten Zielsetzungen waren bereits drei Jahre vor Ablauf erreicht. Die Verbesserung des Betriebsgewinns war schnell erreicht, was von Aktionären und Investoren selbstverständlich positiv aufgenommen wurde.

Nachdem die Dividendenausschüttung vorübergehend ausgesetzt war, erhalten die Aktionäre seit 2017 wieder eine Dividende.

 

Nachteile und Schwächen der PSA-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

PSA verfügt zwar über zahlreiche Stärken, die auch in den kommenden Jahren für steigende Renditen sorgen dürften. Trotzdem sollte man vor einer Long-Position auf einen steigenden Kurs gleichfalls die Schwächen unter die Lupe nehmen. Mit der folgenden Auflistung der wichtigsten Schwachpunkte des Unternehmens PSA erhalten Sie einen Überblick über diesen Aspekt.

Zum einen muss man berücksichtigen, dass sich das Wirtschaftswachstum zurzeit weltweit verlangsamt. Dies hat Auswirkungen auf den Konsum, und die Automobilbranche ist davon besonders betroffen. In Europa leidet dieser Sektor zudem noch unter den negativen Nachwirkungen des Abgasskandals, was auch den Absatz von PSA beeinflusst.

Dieser jüngste Skandal hat bei den Herstellern der Eurozone nicht nur zu Mehrkosten geführt, sondern bei den Abnehmern auch Zweifel hinsichtlich der Qualität der von den Herstellern angewendeten Verfahren zu Reduzierung der CO2-Emissionen entstehen lassen.

PSA hat sich zwar in wichtigen Schwellenmärkten in Asien sehr gut positioniert, allerdings muss man zurzeit beobachten, dass die Automobilbranche in diesen Ländern (vor allem in Eurasien und der Asien-Pazifik-Region) deutlich einbricht, was schnell zu einem Absatzrückgang führen könnte.

Ein weiterer negativer Punkt ist die starke Abhängigkeit vom Wechselkursverhältnis zwischen Pfund Sterling und Euro, sodass ein ungünstiges Verhältnis zu einem drastischen Einbruch des Absatzes in Großbritannien führen könnte. In diesem Land erwirtschaftet PSA immerhin 8 % des Konzernumsatzes.

Die Einbeziehung dieser Risikofaktoren dient dazu, das aus den oben erwähnten Stärken resultierende positive Bild etwas ausgewogener zu gestalten.

 

Wie erstellt man eine gute Fundamentalanalyse für den Kurs der PSA-Aktie?

Wenn Sie alle Chancen auf Ihrer Seite haben und eine Erfolg versprechende Strategie für den Kurs der PSA-Aktie entwickeln möchten, sollten Sie sich nicht nur auf eine umfassende technische Analyse dieses Wertpapiers stützen, das bekanntlich eher zur Trendumkehr neigt, sondern auch auf eine stichhaltige Fundamentalanalyse. Für eine solche Analyse ist es sinnvoll, ein besonderes Augenmerk auf bestimmte externe Faktoren zu lenken. Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht darüber, welche Daten und Nachrichten Sie in diesem Zusammenhang genau verfolgen sollten.

Zum einen sollten Sie sich den im April 2016 veröffentlichten Fünfjahresplan « Push to pass » genau ansehen und abgleichen, ob die dort fixierten Zielsetzungen erreicht werden. Der Plan sieht insbesondere eine Steigerung der Leistungsfähigkeit vor: Bis Ende 2018 soll der Konzern in dieser Hinsicht in die Top 3 vorstoßen und 2021 will man in dieser Hinsicht der weltweite Marktführer sein. Laut Plan sollen 34 neue Fahrzeugmodelle entwickelt werden – ein Modell pro Region, pro Marke und pro Jahr –, und der Einsatz neuer Technologien soll deutlich ausgeweitet werden. Die geplanten technischen Neuerungen betreffen vor allem Motoren, Getriebe, elektrische Antriebe und automatisiertes Fahren. Darüber hinaus sieht der Plan eine Differenzierung der Marken und hohe Kosteneinsparungen vor, durch die die Produktivität pro Jahr um 5 % steigen soll. Ein zweiter Teil des Plans betrifft die Wandlungsfähigkeit des Konzerns. So sollen die Kunden durch digitale Dienstleistungen stärker gebunden und kundenspezifische Dienstleistungen sowie Leasing- und Flottenmanagementangebote entwickelt werden. Vorgesehen sind zudem vom Mehrmarkengeschäft getriebene verbesserte Aftermarket-Angebote, eine Tradingplattform, die Weiterentwicklung des Carsharing-Mobilitätskonzepts sowie der Einstieg in den amerikanischen Markt.

Wichtig sind darüber hinaus die Auswirkungen der Partnerschaft zwischen PSA und dem Konzern Bolloré im Bereich Carsharing-Dienste. In diesem Zusammenhang wurde von PSA ein Elektroauto entwickelt, das über die Tochtergesellschaft Citroën vertrieben wird.

Investoren sind über die Zukunft der Beteiligung am Unternehmen Faurecia beunruhigt, da es Gerüchte über eine ganze oder teilweise Stilllegung des Unternehmens gibt. Es versteht sich von selbst, dass eine derartige Veröffentlichung gravierende Auswirkungen auf die Charts hätte.

Zuletzt sei darauf hingewiesen, dass der Einfluss der Familie Peugeot in der Unternehmensleitung gesunken ist, seit die chinesische Dongfeng Motor Corporation einen Anteil von 14 % am Unternehmen erworben hat.

Auf der Basis dieser wertvollen Hinweise sind Sie nun in der Lage, stichhaltige technische und fundamentale Analysen zu erstellen und damit eine Strategie für die Positionierung mit CFDs auf die PSA-Aktie auf Ihrer Tradingplattform zu erstellen und umzusetzen.

 

Die Kursentwicklung der Peugeot-Aktie vorhersehen

Es ist ziemlich einfach, die Kursentwicklung der Peugeot-Aktie vorherzusehen, denn es gibt zahlreiche klare Indikatoren. Man sollte daher vor allem die folgenden Daten im Auge behalten:

  • Die technische Analyse generell, vor allem für das kurzfristige Trading
  • Die Markteinführung neuer Fahrzeuge oder neuer Technologien
  • Die Markteinführung von Neuheiten von Konkurrenten
  • Die Wirtschaftslage in Europa
  • Die wirtschaftlichen Entscheidungen, die diese Branche betreffen

 

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