Novartis-Aktie kaufen

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Die Pharmaziebranche ist zurzeit ein sehr attraktiver Sektor, für den sich zahlreiche Investoren interessieren. Wenn auch Sie in die Aktien des Novartis-Konzerns investieren möchten, dann erhalten Sie nachfolgend wichtige Informationen über dieses Unternehmen sowie eine kurze aber konkrete Analyse der Börsencharts mit den historischen Aktienkursen.  

 

Informationen über den Novartis-Konzern

Der Novartis-Konzern wird Ihnen - zumindest vom Namen her - nicht unbekannt sein. Dieses Unternehmen ist zurzeit einer der Marktführer weltweit in der Pharmaziebranche. Novartis erzielt seinen Umsatz in mehreren Bereichen, wozu neben pharmazeutischen Produkten auch Produkte für die Augenheilkunde, Generika, Impfstoffe, Diagnostika und andere Produkte gehören.

Der Großteil der Erträge wird in der Schweiz realisiert. Daneben ist das Unternehmen aber in ganz Europa, den Vereinigte Staaten, Japan und Südamerika tätig.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Novartis

Der Pharmaziekonzern Novartis gehört zurzeit weltweit zu den führenden Unternehmen der Pharmabranche. Die Konkurrenz wird jedoch immer härter, vor allem was den Generikamarkt angeht. Wenn man das Wertpapier von Novartis traden möchte, sollte man daher unbedingt diese Konkurrenz umfassend analysieren und Ergebnisse sowie aktuelle Informationen der großen Unternehmen dieser Branche verfolgen.

Der wichtigste Konkurrent von Novartis ist Pfizer. Die beiden Unternehmen machen sich gegenseitig den Spitzenplatz der Rangliste streitig.

Doch andere große Konzerne, wie Sanofi, Merck und Roche folgen ihnen auf den Fuß.

Nach der für Ende 2017 vorgesehenen Übernahme durch Monsanto könnte auch der Konzern Bayer die Spitzenposition von Novartis bedrohen.

Weniger gefährliche Konkurrenten, die man trotzdem im Auge behalten sollte, um mögliche Verschiebungen von Marktanteilen zu antizipieren, sind: AstraZeneca, GSK, J&J sowie Lilly.

 

Die wichtigsten Partner von Novartis

  • 2014 schloss Novartis eine Vereinbarung mit dem britischen Unternehmen GlaxoSmithKline, in deren Rahmen Vermögenswerte ausgetauscht wurden. Im Rahmen eines Ringtausches übernahm Novartis dabei für 16 Milliarden Dollar die Onkologiesparte von GSK, während GSK für 7,05 Milliarden Dollar zuzüglich Gebühren das Impfstoffgeschäft (ohne Grippemittel) von Novartis übernahm.
  • Um Diabetikern das Leben zu erleichtern und eine Messung des Blutzuckerspiegels durch intelligente Kontaktlinsen zu ermöglichen, bot Google Novartis eine Allianz im Bereich vernetzte Medizin an. Ziel für Google war natürlich, sich in einer boomenden Branche zu positionieren. Für eine schnelle Umsetzung des Projektes unterzeichneten Google und Alcon, eine Tochtergesellschaft des Pharmariesen Novartis, am 15. Juli 2014 eine Partnerschaftsvereinbarung.
  • 2017 ging Novartis eine Allianz mit Propeller Health ein, um gemeinsam ein vernetztes Inhalationssystem zu entwickeln, das in den kommenden Monaten umgesetzt werden sollte.

 

Kursanalyse der Novartis-Aktie

Die Novartis-Aktie notiert an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange. Der Kurs fließt in die Berechnung des europäischen Börsenindex Stoxx Europe 50 ein.

Seit einigen Jahren stellt man bei diesem vielversprechenden Wertpapier einen deutlichen Aufwärtstrend fest.

 

Wichtige Börsendaten zur Novartis-Aktie

Um noch klarer zu sehen und den Stellenwert der Novartis-Aktie an der Börse zu verstehen, erhalten Sie nachfolgend noch einige allgemeinere, aber nicht weniger wichtige Daten zu diesem Wertpapier und seiner Notierung.

  • 2017 repräsentiert der Novartis-Konzern eine Marktkapitalisierung in Höhe von 202 550,55 Mio. CHF.
  • Zurzeit zirkulieren an der Börse 2 374 059 000 Wertpapiere von Novartis.
  • Der Kurs der Novartis-Aktie notiert an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange im Segment Main Standard.
  • Novartis ist ebenfalls in der Zusammensetzung des europäischen Aktienindex FTSE Eurotop 100 enthalten und zählt damit zu den 100 europäischen Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert.
  • Größere Pakete von Novartis-Aktien befinden sich im Besitz von: J.P. Morgan Chase Bank (12 %), Chase Nominees (8,5 %), Capital Group Companies (5 %), BlackRock (5 %), Bank of New York Mellon (4,4 %), Nortrust Nominees (3,9 %), Novartis Foundation for employees participation (2,6 %), Norges Bank (2,02 %).

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens Novartis

Um zu verstehen, welche Ereignisse einen Einfluss auf die technische Analyse des Kurses der Novartis-Aktie gehabt haben, sollte man sich die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens in den letzten Jahrzehnten genauer ansehen. Als Hilfestellung erhalten Sie nachfolgend einige wichtige Daten.

Novartis ist 1996 durch die Fusion von Sandoz und Ciba-Geigy entstanden. Das Unternehmen widmet sich seitdem ganz dem Bereich Gesundheit.

  • 2000 werden die Agrarsparten von Novartis und AstraZeneca in einem neuen Unternehmen namens Syngenta zusammengefasst.
  • 2005 kauft der Konzern das Unternehmen Hexal, einen führenden Generikahersteller.
  • 2006 übernimmt Novartis die Chiron Corporation.
  • 2007 verkauft Novartis das Tochterunternehmen Gerber an den Nestlé-Konzern.
  • 2008 kauft Novartis 25 % der Anteile von Alcon und übernimmt 2010 dieses Unternehmen dann vollständig.
  • 2012 kauft der Konzern das auf Generika für dermatologische Erkrankungen spezialisierte Unternehmen Fougera Pharmaceuticals.
  • 2013 kündigt Novartis den Verkauf seines Geschäfts für Bluttransfusions-Diagnostik an das spanische Unternehmen Grifols an.
  • 2014 kauft Novartis die amerikanische Biotechnologie-Firma CoStim Pharmaceuticals. Im selben Jahr übernimmt Novartis die Onkologiesparte von GlaxoSmithKline und tritt im Gegenzug sein Impfstoffgeschäft an dieses Unternehmen ab. Ein weiterer Deal wird mit Eli Lilly geschlossen: Der US-Konzern übernimmt von Novartis den Bereich Tierarzneimittel. Ebenfalls 2014 verkauft Novartis seine 43-%-Beteiligung am Unternehmen LTS Lohmann und investiert in Gamida Cell.
  • 2015 kauft Novartis für 750 Millionen Dollar den Konzern Aduro.
  • 2016 kündigt Novartis den Kauf von Selexys Pharmaceuticals an, einen Spezialisten im Bereich der Hämatologie; der Kaufpreis beträgt 665 Millionen Dollar. Im selben Jahr stärkt Novartis seine Augenheilkunde-Sparte durch die Übernahme von Encore Vision.

Gleicht man nun diese Informationen über wichtige Ereignisse in der Firmengeschichte von Novartis mit den historischen Börsencharts der Novartis-Aktie ab, dann erkennt man, wie sie die Kursentwicklung des Wertpapiers beeinflusst haben. Damit können Sie die Erkenntnisse aus der Fundamentalanalyse nutzen, um zukünftige Kursschwankungen zu antizipieren.

 

Vorteile und Stärken der Novartis-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Mit CFDs (Contracts for Difference) kann man die Aktie des Schweizer Konzerns Novartis heutzutage online traden und selbst langfristige Positionen zeichnen. Bevor man jedoch eine langfristig angelegte Strategie für dieses Wertpapier umsetzt, sollte man die Stärken und Schwächen des Unternehmens kennen, um besser antizipieren zu können, wie sich die Geschäfte in der Zukunft möglicherweise entwickeln. Daher zunächst ein Überblick über die Vorteile des Konzerns.

An erster Stelle ist dabei die starke internationale Ausrichtung von Novartis zu nennen. Das Unternehmen ist mit seinen pharmazeutischen Aktivitäten in rund 140 Ländern auf der ganzen Welt operativ tätig. Diese internationale Präsenz ist ein gewisser Schutz gegen Probleme in einer bestimmten geografischen Zone.

Die Haupttätigkeit von Novartis liegt zudem in einer Branche, die aufgrund ihres breiten Spektrums äußerst geschätzt wird: pharmazeutische Produkte. Der Konzern hat sein Produktangebot innerhalb dieses Sektors diversifiziert und bietet neben Medikamenten, Impfstoffen, Generika und Consumer Health Produkten auch Tiermedikamente sowie sonstige Produkte für tierärztliche Behandlungen an. Somit richtet sich Novartis an mehrere Märkte und Zielgruppen.

Zusammen mit der Tochtergesellschaft Novartis Biotechnologie ist der Novartis-Konzern in der Lage, intensiv zu forschen und immer wirksamere Behandlungen zu entwickeln. Dies macht das Unternehmen zu einem Marktführer der Branche. Innovative Produkte schützt Novartis selbstverständlich durch Patente, damit kein anderes Unternehmen sie verwerten kann. Auf diese Weise hat Novartis ein umfangreiches Portfolio an patentgeschützten pharmazeutischen Produkten entwickelt, die auf der ganzen Welt sehr geschätzt werden.

Novartis versucht darüber hinaus, seine Geschäfte durch eine Strategie weiterzuentwickeln, in der Fusionen und Akquisitionen anderer Unternehmen eine große Rolle spielen. Der Konzern übernimmt regelmäßig Firmen, die auf diverse Bereiche spezialisiert sind, um auf diese Weise das eigene Unternehmen zu stärken und die Geschäftstätigkeit auszudehnen.

Dank diverser Initiativen, die von den Medien positiv gewürdigt werden, besitzt Novartis in der Öffentlichkeit ein gutes Image. So war beispielsweise die betriebliche Gesundheitsvorsorge eine der ersten spezifischen Initiativen. Aber auch das Engagement des Konzerns für das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD), das in Entwicklungsländern den Zugang zu biologischen Ressourcen im Bereich von Forschung und Entwicklung sicherstellt, ist hier zu nennen.

Man muss darüber hinaus unterstreichen, dass die Kunden Novartis sehr schätzen. 2005 wurde das Unternehmen sogar als eines der « anerkanntesten Unternehmen der Welt » ausgezeichnet, ein Titel, der noch heute auf Kundenseite sehr positiv verankert ist und für Vertrauen sorgt.

Die letzte Stärke, auf die wir hier eingehen, betrifft die Mitarbeiter des Konzerns. Aktuell arbeiten mehr als 120 000 Menschen auf der ganzen Welt für Novartis und leisten ihren Anteil an der Entwicklung neuer Produkte und deren Vermarktung.

 

Nachteile und Schwächen der Novartis-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Sie haben nun gelesen, dass der Schweizer Konzern Novartis über zahlreiche Vorzüge verfügt, die in den nächsten Jahren dazu beitragen dürften, dass sich dieses Unternehmen weiterentwickelt und dass der Kurs der börsennotierten Aktie dementsprechend nach oben zeigt. Doch ein gewissenhafter Investor analysiert vor einer Positionierung zunächst, welche Punkte eine positive Entwicklung unter Umständen bremsen. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über einige Schwächen des Konzerns.

Wir erinnern zunächst daran, dass Novartis durch die Werbung für bestimmte Produkte für kontroverse Diskussionen gesorgt hat, was das Vertrauen der Öffentlichkeit etwas beschädigt hat.

In Indien bekam Novartis nach der Einführung von sehr strengen Gesetzen hinsichtlich des Patentschutzes für pharmazeutische Produkte Probleme. Dies ist umso gravierender, als dass dieses Unternehmen auf dem indischen Markt sehr aktiv ist.

Zu den Schwachstellen von Novartis zählt darüber hinaus ein hohes Kostenniveau. Das diversifizierte Produktangebot bedingt ein breites Spektrum an Produktionsanlagen, was wiederum hohe Kosten verursacht. Bei manchen Neueinführungen dauert es einige Jahre, bis die notwendigen Investitionen amortisiert sind und die Produkte Gewinne abwerfen.

Die Pharmabranche wird zwar im Allgemeinen auf lange Sicht als sehr gewinnträchtiger Sektor angesehen, doch darf man nicht vergessen, dass einige Geschäftsbereiche des Konzerns einen sehr zyklischen Charakter haben. Dies betrifft besonders Produkte, die für ganz aktuelle Anforderungen entwickelt wurden, welche in der Zukunft möglicherweise überholt sind. Insofern kann es vorkommen, dass Produkte selbst in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium wieder aufgegeben werden, weil die Zielgruppe nicht mehr vorhanden ist. Die Einstellung solcher Produktentwicklungen führt logischerweise zu erheblichen Kosten, da besonders in der Anfangsphase eines Projektes hohe Beträge investiert werden.

Obwohl diese Schwächen im Vergleich zu den Stärken weniger zahlreich sind, können sie sich erheblich auf die mittel- und langfristige Entwicklung des Unternehmens und somit des Wertpapiers auswirken, und Sie sollten diese Elemente daher unbedingt in Ihre Analyse einfließen lassen.

 

Wie erstellt man eine gute Fundamentalanalyse für den Kurs der Novartis-Aktie?

Sie haben nun Informationen über die Stärken und Schwächen von Novartis erhalten, mit deren Hilfe Sie eine bessere Vorstellung von der Entwicklungsfähigkeit des Konzerns gewonnen haben und langfristige Tradingstrategien erstellen können. Doch eine Fundamentalanalyse geht noch mehr in die Tiefe. Die beste Strategie für die Investition in den Kurs dieser Aktie erhalten Sie, wenn Sie die Signale aus der technischen Analyse mit einer umfassenden Fundamentalanalyse abgleichen. Nachfolgend daher eine Auflistung der Chancen, die sich Novartis bieten könnten, sowie der Risiken, denen der Konzern möglicherweise ausgesetzt ist.

Was die Entwicklungschancen für Novartis angeht, sollte man auf folgende Punkte achten:

  • Man beobachtet, dass medizinische Innovationen heute einen immer größeren Stellenwert einnehmen; dies gilt vor allem für die Bereiche Technologie und betriebliche Gesundheitsförderung. Die Präsenz von Novartis in diesen beiden Segmenten könnte daher die Basis für zusätzliche Erträge sein.
  • Novartis versucht, seine Aktivitäten in unterentwickelten und armen Ländern auszubauen. Dies Strategie könnte sich im Hinblick auf die steigenden medizinischen Bedürfnisse in diesen Gebieten langfristig auszahlen.
  • Darüber hinaus könnte Novartis seine Erfahrung und das fachspezifische Know-how für die Entwicklung nachhaltiger Angebote auf der ganzen Welt nutzen. In diesem Bereich kann sich das Unternehmen auf zahlreiche technische Ressourcen sowie seine Mitarbeiter stützen.

Zu den Risiken, die die Entwicklung von Novartis in der Zukunft möglicherweise bedrohen, zählen:

  • Einige Medikamente oder Technologien sind heute überholt und bescheren dem Unternehmen hohe Verluste. Um die Rentabilität langfristig sicherzustellen, muss Novartis daher noch mehr auf innovative Produkte setzen.
  • Denken Sie daran, dass die Konkurrenz in dieser Branche eine echte Bedrohung für Novartis darstellt. Große Pharmaunternehmen liefern sich auf der ganzen Welt einen unbarmherzigen Krieg um Marktanteile und ringen um neue Patente.

Sie sehen also, dass die einzelnen Elemente für eine gute Fundamentalanalyse der Novartis-Aktie einfach zu erkennen sind. Aktuelle Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem Broker.

In Echtzeit auf die Novartis-Aktie spekulieren

Um in die Novartis-Aktie zu investieren, müssen Sie nur ein Tradingkonto bei einem der besten Onlinebroker eröffnen und sich entweder à la hausse oder à la baisse auf den Kurs dieses Wertpapiers positionieren.

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CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 80.6% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.