Nintendo-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

Analyse Nummer 1

Zunächst gilt es, die Entwicklung des Videospielmarktes und der zugehörigen Zielgruppe – also vorwiegend junge Menschen – zu verfolgen. Der Markt befindet sich seit einigen Jahren in einem starken Aufwind.

Analyse Nummer 2

Alle technischen Innovationen, die das Unternehmen entwickelt, tragen potenziell zu einer Umsatzsteigerung bei, sofern sie neue Bedürfnisse der Kunden befriedigen oder die Spielerfahrung der Nutzer zu verbessern.

Analyse Nummer 3

Aktuell versucht Nintendo mit neuen Entwicklungen im Bereich Onlinespiele Fuß zu fassen, da dieses Segment ein hohes Potenzial aufweist.

Analyse Nummer 4

Die starke Konkurrenz in der Branche könnte Nintendo das Leben schwer machen. Vor allem Onlinespiele und Handyapplikationen finden mehr und mehr Anhänger, die den Markt der klassischen Spielekonsolen bedrängen und ihm Marktanteile abnehmen.

Analyse Nummer 5

Zu guter Letzt sollte man genau im Auge behalten, ob sich Nintendo Möglichkeiten zu einer Diversifizierung der Geschäftstätigkeit außerhalb von Videospielen bieten.

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Sie haben vor, mit CFDs am Aktienmarkt zu traden? Dabei interessieren Sie sich für die Technologiebranche, besonders für Videospiele? Dann ist die Nintendo-Aktie vielleicht genau das Richtige für Sie. Wenn Sie diesen Artikel lesen, dann haben Sie die besten Voraussetzungen, denn Sie erhalten nachfolgend verschiedene Informationen über dieses Unternehmen und sein Wertpapier, beispielsweise eine technische Analyse der historischen Kurse, globale Finanzdaten zur Aktie, Details über die Aktivitäten des Unternehmens sowie zur wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung in der Vergangenheit.  

 

Informationen über den Nintendo-Konzern

Das Unternehmen Nintendo ist ein multinationaler Konzern, der 1889 in Japan durch Fusajiro Yamauchi gegründet wurde. Der Unternehmenssitz befindet sich in Tokio.

Während der ersten Jahre war Nintendo vor allem auf die Herstellung von japanischen Spielkarten namens Hanafuda spezialisiert. Erst zu Beginn der 70er-Jahre orientierte sich das Unternehmen in Richtung anderer Produkte wie Spielzeuge und Arcade-Automaten. Damit wurde Nintendo zu einem der Wegbereiter für Videospiele.

Um das Jahr 1980 begann Nintendo damit, sich auf dem Markt der Spielkonsolen zu betätigen. Heute gehört der Konzern zu den Marktführern in diesem Bereich. 2008 war Nintendo die Nummer eins unter den Videospieleverlegern in Japan und die Nummer zwei in den Vereinigten Staaten (NPD Group). 2014 verkaufte Nintendo weltweit 680 Millionen Konsolen und 4,3 Milliarden Videospiele.

Nintendo hat es sogar geschafft, dass einige seiner Lizenzfiguren, wie Mario oder Pokemon, Bestandteil der Volkskultur werden, was sehr selten ist und bisher nur großen Konzernen wie Disney gelungen ist.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Nintendo

Der japanische Konzern Nintendo zählt weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich Videospiele. Noch vor einigen Jahren war dies der unangefochtene Leader in diesem Markt, inzwischen steht Nintendo jedoch mit zahlreichen anderen Unternehmenim harten Wettbewerb. Aktuell liegt Nintendo gemessen am Umsatz auf dem 11. Platz im weltweiten Ranking.

Das Unternehmen wurde von Tencent, MicrosoftSonyActivision BlizzardApple, Electronics Arts, Google, NetEase, Warner Bros und King überholt.

Es gibt aber auch noch einige Unternehmen wie Nexon, Mixi, Take-Two, GungHo, Square Enix, Disney, Ubisoft, Konami, DeNa, Facebook, Zynga, Sega, NCsoft und Bandai Namco, die auf den Plätzen hinter Nintendo liegen.

Die Daten und Ergebnisse der Konkurrenten in dieser Branche, die sich in einem ständigen Veränderungsprozess befindet, müssen Sie bei Ihrer Fundamentalanalyse unbedingt berücksichtigen. Sie können dafür die aktuellen Informationen und Ergebnisse wichtiger Unternehmen in der Videospielbranche heranziehen, die Ihr Broker zur Verfügung stellt, oder auch einen spezifischen Newsfeed abonnieren.

 

Die wichtigsten Partner von Nintendo

2015 hat Nintendo sich mit dem japanischen OnlinespieleanbieterDeNa zusammengetan, um gemeinsam Videospiele für Smartphones und Tablets zu entwickeln. Diese stützen sich auf das geistige Eigentum von Nintendo.

Ebenfalls 2015 ist Nintendo eine Partnerschaft mit dem Videoportal YouTube, das zu Google gehört, eingegangen, um sein Programm Nintendo Creators zu lancieren. Es handelt sich dabei um ein Affiliate-Programm, mit dem YouTuber durch Videos, welche die Spiele dieses Creators in Szene setzen, Geld verdienen können.

2016 hat Nintendo eine Partnerschaftsvereinbarung mit dem Konzern Nvidia unterzeichnet, um dessen Grafiklösung in der allerneusten Konsole Nintendo Switch zu verwenden. Diese Zusammenarbeit soll mindestens 20 Jahre dauern.

2017 hat Nintendo mit dem Konkurrenzunternehmen Ubisoft zusammengearbeitet, um im Rahmen einer Marketingpartnerschaft gemeinsam das Videospiel Mario + Rabbids zu lancieren.

 

Wichtige Börsendaten zur Nintendo-Aktie

Nachfolgend einige Kennzahlen und allgemeine aber wichtige Börsendaten über das Unternehmen Nintendo, mit deren Hilfe Sie den Stellenwert des Unternehmens an den internationalen Börsen besser erfassen können.

 

Technische Analyse der historischen Kurse der Nintendo-Aktie

Die Analyse der Entwicklung der historischen Kurse der Nintendo-Aktie im Verlauf der letzten zehn Jahre ist sehr aufschlussreich. Die Börsencharts geben nämlich zahlreiche Anhaltspunkte darüber, wie sich das Wertpapier verhält und wie volatil es in bestimmten Zeiten reagiert.

Man stellt fest, dass es langfristige und mittelfristige Trends gibt, die sehr markant sind, während die Mikrobewegungen weniger volatil und in der Regel kurz sind und gut auf die grundlegenden technischen Indikatoren reagieren.

Ende 2007 folgte der Aktienkurs einem starken Trend nach oben, der das Wertpapier im November auf einen Wert von 424,50 € führte. In der Folge konnte man im Verlauf der Finanzkrise einen sukzessiven Kursrückgang beobachten, der von leichten Kurserholungen unterbrochen wurde, wie im Januar 2008. Alles in allem zeigte der Grundtrend jedoch deutlich nach unten, sodass der Kurs bis Dezember 2009 auf 166,10 € fiel.

Im Anschluss stieg der Kurs der Nintendo-Aktie allerdings wieder deutlich an und im März 2010 lag die Aktie wieder auf einem Wert von 261,50 €. Die Erholung war jedoch nur von kurzer Dauer, denn es setzte ein erneuter Abwärtstrend ein, der sich im Februar 2011 sogar noch beschleunigte. Im August 2011 lag der Kurs schließlich bei 102 €.

Die psychologische Schwelle von 100 € hielt dem Trend nach unten nicht stand, der Kurs sank weiterhin relativ gleichmäßig und erreichte schließlich im Februar 2013 den Tiefstwert von 68,12 €.

Es folgte eine Periode der Stabilisierung, die bis Februar 2015 andauerte. Zu diesem Zeitpunkt begann der Kurs, von einem neuen Elan angetrieben, wieder zu steigen. Im Verlauf einer ersten Hausse stieg die Aktie auf einen Wert von 172,85 €, an die sich jedoch sofort eine leichte Kurskorrektur nach unten auf einen Wert von 121,15 € (Januar 2016) anschloss.

Doch der Kursanstieg setzte wieder ein, beschleunige sich sogar in den Monaten Juni und Juli 2016 und machte einen spektakulären Sprung auf 238 €. Der Beginn des Jahres 2017 war ebenfalls durch einen starken Trend nach oben gekennzeichnet, in dessen Verlauf sich das Wertpapier rasch der 300-€-Marke näherte.

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens Nintendo

Um besser verstehen zu können, was den Kurs der Nintendo-Aktie in den letzten Jahren beeinflusst hat, befassen wir uns nun mit der Fundamentalanalyse dieses Wertpapiers und listen die Ereignisse auf, welche die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens im Verlauf der letzten zehn Jahre geprägt haben.

 

Vorteile und Stärken der Nintendo-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Wenn man langfristig auf einen steigenden Kurs der Nintendo-Aktie traden will, dann sollte man davon überzeugt sein, dass sich dieses Unternehmen in Zukunft weiterhin positiv entwickeln und wachsen wird. Um dies einschätzen zu können, sollte man die Stärken von Nintendo kennen. Nachfolgend daher eine Auflistung dieser Stärken, damit Sie etwas klarer sehen.

Zunächst ist hervorzuheben, dass der Konzern eine ausgefeilte Distributionsstrategie verfolgt. Nintendo verfügt über ein sehr breit angelegtes Distributionsnetz, das sowohl Großhändler als auch Einzelhändler umfasst. Zudem besitzt das Unternehmen eigene Läden und setzt darüber hinaus auf spezialisierte Fachhandelspartner. Nintendo nutzt darüber hinaus die Onlinevertriebsschiene, indem es seine Produkte über diverse Händler wie Amazon verkauft.

Die Preispolitik gehört ebenfalls zu den Stärken des Konzerns. Nintendo verkauft seine Videospiele bei der Einführung zu einem relativ hohen Preis, der dann sukzessive gesenkt wird, um sich an die Konkurrenzsituation anzupassen. Diese Abschöpfungsstrategie (auch Skimmingstrategie genannt) ist eine der Grundlagen des Unternehmenserfolgs.

Obwohl die Videospiele, die das Unternehmen vertreibt, nicht als unverzichtbare Produkte einzustufen sind, gelingt es Nintendo, durch Marketingmaßnahmen bei den Konsumenten ein echtes Bedürfnis nach den Produkten zu wecken. Verantwortlich dafür ist vor allem eine ausgereifte Kommunikationsstrategie.

Was Investoren angeht, so erhalten diese bei Nintendo regelmäßig Informationen über die langfristigen Perspektiven des Unternehmens, was bei anderen Unternehmen derselben Branche selten der Fall ist, da diese meist nur kurzfristige Aussagen machen. Nintendo investiert zudem viel in die Forschung, um seine Kunden optimal zufriedenzustellen. Gleichzeitig legt der Konzern sehr hohen Wert auf gute Beziehungen zu den Käufern.

Auf der Basis einer Partnerschaftsvereinbarung mit Disney konnte Nintendo einige Disneyfiguren auf Spielkarten drucken. Das Ziel dieser strategischen Allianz war vor allem die Ansprache einer neuen Zielgruppe, nämlich Kinder.

Zuletzt sei noch erwähnt, dass Nintendo generell ein gutes Unternehmensimage besitzt, da der Konzern sich um seine Mitarbeiter sorgt und beispielsweise Löhne und Gehälter bezahlt, die in der Regel über denen der Konkurrenz liegen.

 

Nachteile und Schwächen der Nintendo-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Wie erwähnt, verfügt Nintendo also über zahlreiche Stärken, die den Ruf des Unternehmens in Investorenkreisen gestützt haben und letztendlich eine gute Ausgangsbasis dafür sind, dass der Kurs der Aktien in Zukunft weiterhin steigen könnte. Bevor man sich aber bei dieser Aktie definitiv auf steigende Kurse positioniert, sollte man sich die Schwächen des Unternehmens bewusst machen. Nachfolgend erhalten Sie daher eine Auflistung der wichtigsten Negativpunkte.

Vor einiger Zeit sorgte eine Panne bei der Spielekonsole Wii – eine der meistverkauften Konsolen – für negative Schlagzeilen, unter denen Nintendo noch immer leidet. Dieser Fehler hat zu einer umfangreichen Rückrufaktion geführt, die entsprechend hohe Kosten verursacht hat. Zudem ist es Nintendo bis heute nicht gelungen, dem Verkauf von niedrigpreisigen Imitationen eben dieser Konsole Wii Einhalt zu gebieten. Die schlechte Qualität dieser Kopien hat dem Markenimage des Unternehmens geschadet, und Nintendo hat dadurch zahlreiche treue Kunden verloren, die auf Wettbewerbsprodukte umgestiegen sind. Es versteht sich von selbst, dass der Konzern diese Entwicklung nicht von heute auf morgen verändern kann.

Analysten bedauern zudem, dass Nintendo offenbar nicht in der Lage ist, ausreichend hohe Margen zu erwirtschaften. Die Margen bei Videospielen sind bekanntermaßen relativ niedrig, sodass für ein rentables Ergebnis hohe Absatzzahlen notwendig sind. Aufgrund der ständig stärker werdenden Konkurrenz und einem zersplitterten Markt gelingt es Nintendo immer weniger, die gesteckten Margenziele zu erreichen.

Die hohen Promotionskosten wirken sich ebenfalls negativ auf die Rentabilität und damit auf die Attraktivität des Unternehmens für Investoren aus. Die regelmäßigen Produktneueinführungen von Nintendo sind stets mit hohen Kosten verbunden. Im Rahmen solcher Einführungsaktionen setzt Nintendo auf eine Marketingstrategie, die Geschenke und andere Promotionen beinhaltet, was das Marketingbudget logischerweise belastet und die kurzfristige Rentabilität mindert.

Mit diesen Informationen kennen Sie nun die verschiedenen Facetten des Unternehmens und können dadurch die Unternehmensentwicklung besser nachvollziehen und auf dieser Basis zukünftige Kursschwankungen der Aktie besser antizipieren.

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