Nike-Aktie kaufen

 

Viele Trader werden bei der Investition an der Börse oft von bekannten Namen angezogen, weil diese Marken als Synonym für Beliebtheit und Rentabilität stehen. Dies ist auch beim Unternehmen Nike nicht anders, dessen Wertpapiere man auf dem Aktienmarkt traden kann. Sehen wir uns deshalb an, wie man erfolgreich auf diese Aktie spekuliert. Dabei helfen Ihnen die wesentlichen Informationen über diesen Konzern sowie eine Analyse der historischen Kurse seiner Aktie im Verlauf der letzten zehn Jahre.  

 

Informationen über den Nike-Konzern

Nike ist ein amerikanisches Unternehmen, das auf die Entwicklung, Produktion und den Verkauf von Sportschuhen, Sportartikeln und Sportausrüstung spezialisiert ist. Zum Konzern gehören die Marken Nike, Cole Haan, Bragano, Converse All Star und Hurley.

Der Schwerpunkt der Aktivität liegt mit 58,3 % des Umsatzes im Bereich der Schuhe, gefolgt von Kleidung (29.2 %) und Sportausrüstung (6 %).

Nike besitzt mehr als 858 eigene Läden auf der ganzen Welt, vor allem jedoch in den Vereinigten Staaten.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Nike

Seit einigen Jahren gehört Nike zu den führenden Sportausrüstern weltweit. Durch das diversifizierte Produktangebot, zu dem beispielsweise Schuhe und Sportkleidung zählen, gehört Nike zurzeit zu den drei führenden Unternehmen der Branche.

Die Konkurrenz ist zwar überschaubar, aber sehr stark, sodass Nike seinen Marktanteil unaufhörlich verteidigen und neue Kunden gewinnen muss, um seine Position zu behaupten.

Der Marktführer in dieser Branche ist momentan Puma. Nach einigen schwächeren Jahren konnte sich dieses Unternehmen 2017 wieder an die Spitze hocharbeiten. Nike folgt jedoch gleich auf dem Fuße, ebenfalls dicht gefolgt von einem weiteren seriösen Wettbewerber, nämlich Adidas. Die beiden deutschen Unternehmen Puma und Adidas sind die einzigen ernsthaften Konkurrenten von Nike.

Wir empfehlen Ihnen, die Ergebnisse dieser beiden Firmen und ihre jeweilige Marktposition genau im Auge zu behalten und in eine Fundamentalanalyse der Nike-Aktie einfließen zu lassen.

 

Die wichtigsten Partner von Nike

Hier erfahren Sie Einzelheiten über die Partnerschaften, die Nike in den vergangenen Jahren eingegangen ist.

  • 2003 schloss Nike eine Partnerschaft mit dem amerikanischen Elektronikkonzern Philips, um Audioprodukte für Sportler (beispielsweise einen tragbaren MP3-Player, tragbare CD-Player, drahtlose Kopfhörer) zu entwickeln.
  • 2006 unterzeichnete Nike eine Partnerschaftsvereinbarung mit dem Konzern Apple. Die beiden Unternehmen entwickelten gemeinsam den iPod Nike+, dessen Produktion jedoch aufgrund eines mangelnden Erfolgs rasch eingestellt wurde.
  • 2014 schloss Nike sich sogar mit dem Hauptkonkurrenten Adidas zusammen, um die Trikots der französischen Fußballnationalmannschaft zu produzieren. Nachdem diese in den offiziellen Geschäften ausverkauft waren, wandte sich Nike an Adidas, um so die Produktionskapazitäten zu steigern und die Geschäfte schnell wieder beliefern zu können.
  • Nach den Sportschuhen Lunar Flyknit, Foamposite und Air Force 1 lanciert Nike im Jahr 2016 mit Air Max 98 ein weiteres neues Sportschuhmodell.

 

Kursanalyse der Nike-Aktie

Der Kurs der Nike-Aktie notiert zurzeit an der amerikanischen Börse NYSE und ist Bestandteil bei der Berechnung des Aktienindex Dow Jones.

Die historischen Charts zeigen seit 10 Jahren eine schrittweise Entwicklung nach oben, die punktuell von Kursrückgängen unterbrochen wird.

 

Wichtige Börsendaten zur Nike-Aktie

Wenn Sie auf intelligente Art in den Kurs der Nike-Aktie investieren möchten, dann sollten Sie unbedingt wissen, wie dieses amerikanische Unternehmen an den internationalen Börsen positioniert ist. Als Hilfestellung erhalten Sie hierzu nachfolgend einige wichtige Börsendaten zur Notierung des Wertpapiers und über technische und finanzielle Merkmale.

  • 2017 beläuft sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens Nike auf 89 278,54 Mio. USD.
  • Aktuell sind an der Börse 1 682 000 000 Wertpapiere von Nike in Umlauf.
  • Der Kurs der Nike-Aktie notiert zurzeit am Main Market der NYSE in den Vereinigten Staaten.
  • Das Unternehmen Nike ist ebenfalls in der Zusammensetzung des amerikanischen Aktienindex Dow Jones Industrial Average enthalten und gehört damit zu den Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert der USA.
  • Aktienpakete des Nike-Konzerns werden von folgenden Unternehmen gehalten: Vanguard Group (5,3 %), Fidelity Management and Research Company (4,28 %), State Street Corporation (3,31 %), BlackRock Fund Advisors (2,4 %), Wellington Management Company (2,05 %), Jennison Associates (1,43 %), Northern Trust Investments (1,25 %), Janus Capital Management LLC (1,23 %), Lansdowne Partners Limited Partnership (1,1 %), Lone Pine Capital (1,08 %).

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens Nike

Nachfolgend einige wirtschaftliche und finanzielle Ereignisse, welche die Entwicklung von Nike in den letzten Jahren geprägt und sich möglicherweise auf den Kurs der Aktie ausgewirkt haben.

  • 2003 kauft Nike für 305 Millionen Dollar Converse Shoes.
  • 2005 wird Phil Knight von Bill Perez an der Konzernspitze abgelöst. Dieser wird 2006 seinerseits ersetzt.
  • 2007 kauft Nike den Bekleidungs- und Sportartikelhersteller Umbro für einen Betrag in Höhe von 409 Millionen Euro.
  • 2008 verkauft Nike für 200 Millionen Dollar sein Eishockeygeschäft Nike-Bauer.
  • 2009 wird Nike der offizielle Ausrüster der französischen Fußballnationalmannschaft. Den 320 Millionen Euro schweren Vertrag hat das Unternehmen dem Konkurrenten Adidas weggeschnappt. Im selben Jahr meldet der Konzern ein Patent für selbstschnürende Schuhe an.
  • 2011 sorgt Greenpeace mit der Meldung, in Kleidungsstücken der Marke Nike Spuren von hormonaktiven Substanzen gefunden zu haben, für Polemik. Der Konzern verpflichtet sich daraufhin, bis Ende 2020 alle giftigen chemischen Substanzen aus seiner Produktionskette zu eliminieren.
  • 2012 lanciert Nike den Nike Barber Shop. In 6 Städten auf der ganzen Welt werden solche Friseursalons eröffnet, die an die 20er-Jahre erinnern. Einer davon befindet sich in der Rue des Halles in Paris. Die Lancierung der Barber Shops wird von einem Werbespot begleitet, der mit dem Fußballspieler Mario Balotelli gedreht wurde. Diese Aktion dient dazu, auf originelle Art Werbung für die Marke zu machen. Im selben Jahr verkauft Nike das Unternehmen Umbro für 225 Millionen Dollar an die Iconix Brand Group.
  • 2013 trennt sich der Konzern ebenfalls von der Modemarke Cole Haan, die für 570 Millionen Dollar vom Investmentfonds Apax Partners übernommen wird.
  • Nach den Sportschuhen Lunar Flyknit, Foamposite und Air Force 1 lanciert Nike im Jahr 2016 mit Air Max 98 ein weiteres neues Sportschuhmodell.

 

Vorteile und Stärken der Nike-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Als seriöser Investor interessieren Sie sich mit Sicherheit für alle Informationen, die Ihnen bei der Erstellung einer langfristigen Tradingstrategie für die Nike-Aktie behilflich sein können. Eines der besten Hilfsmittel zur Vorhersage des Grundtrends einer börsennotierten Aktie ist die Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen des jeweiligen Unternehmens. Dies ergibt sehr aussagekräftige Hinweise auf die mögliche Kursentwicklung in der Zukunft. In der Folge erhalten Sie daher eine Übersicht über die Stärken von Nike, die sich positiv auf den Aktienkurs auswirken können. Anschließend gehen wir auf die wesentlichen Schwächen des Unternehmens ein.

Was die hauptsächlichen Stärken von Nike angeht, so muss man als Erstes die ausgeprägte Konkurrenzfähigkeit anführen. Der Konzern verfolgt in dieser Hinsicht eine aggressive Politik und zeigt sich gegenüber den Hauptkonkurrenten sehr unnachgiebig. Die Strategie, die Konkurrenzmarken direkt anzugreifen, trägt seit mehreren Jahrzehnten Früchte, und sollte auch in Zukunft zur Erweiterung des Kundenstamms beitragen.

Ein weiterer nicht von der Hand zuweisender Vorteil für Nike liegt in der Tatsache, dass das Unternehmen keine eigenen Produktionsstandorte besitzt. Die Investitionen in Gebäude sowie in Beschaffung und Ausbildung von Arbeitskräften sind daher gering. Abgesehen von den Einsparungen auf Kostenseite bietet dies verglichen mit anderen Großunternehmen den Vorteil einer schlankeren Organisation. Nike präferiert dagegen Investitionen in Forschung und Entwicklung, um stets innovative Produkte anbieten zu können. Diese werden dort produziert, wo die Kosten für das Unternehmen am geringsten sind. In diesem Zusammenhang zeichnet sich Nike durch eine ausgesprochene Verhandlungsstärke gegenüber den Herstellern aus, da das Unternehmen nicht davor zurückschreckt, regelmäßig die Zulieferfirmen zu wechseln, um die Produktionskosten weiter zu senken.

Eine letzte Stärke, die hier anzuführen ist, ist die weltweite Markenbekanntheit von Nike, die im Übrigen auf internationaler Ebene als die bekannteste Marke für Sportartikel gilt. Das Logo der Marke ist seit vielen Jahren in der breiten Öffentlichkeit bekannt.

 

Nachteile und Schwächen der Nike-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Nach der Zusammenfassung der wichtigsten Stärken von Nike, die für die börsennotierte Aktie sprechen, wollen wir Ihnen selbstverständlich auch die andere Seite, also die Nachteile und Schwächen des Unternehmens nicht unterschlagen, damit Sie sich ein ausgewogenes Urteil bilden und auf dieser Basis eine mittel- oder langfristige Tradingstrategie für das Wertpapier entwickeln können. Nachfolgend eine Übersicht über diese Schwächen, die einen negativen Einfluss auf den Aktienkurs haben können.

Auch wenn das ausgedehnte Produktsortiment, das Nike entwickelt und vermarktet, positiv ins Gewicht fällt, so stellt man bei näherem Hinsehen fest, das die Umsatzverteilung auf die verschiedenen Segmente sehr ungleichmäßig ist und der Schwerpunkt eindeutig auf dem Bereich Sportschuhe liegt. Insofern kann sich bereits der Verlust eines kleinen Marktanteils in diesem Bereich oder eine Änderung der Gewohnheiten oder Vorlieben der Verbraucher bei Sportschuhen gravierend auf Umsatz und Rentabilität auswirken.

Weiterhin ist festzustellen, dass Nike sehr stark vom Handel abhängig ist. Da das Unternehmen so gut wie kein eigenes Vertriebsnetz besitzt, muss es vor allem auf externe Händler setzen, welche die Produkte vertreiben. Da der Einzelhandel bekanntlich sehr preissensibel ist, versuchen die Händler stets, Senkungen der Marktpreise an Nike weiterzugeben, was logischerweise die Marge für das Unternehmen reduziert. Insofern hat der Handel ein starkes Druckmittel gegenüber Nike in der Hand.

 

Wie erstellt man eine gute Fundamentalanalyse für den Kurs der Nike-Aktie?

Nach diesen umfassenden Informationen, auf deren Basis Sie Ihre eigene Tradingstrategie für die Nike-Aktie entwickeln können, erhalten Sie noch einige zusätzliche Hinweise, auf welche Punkte Sie bei der Fundamentalanalyse dieser Aktie unbedingt achten sollten. Dies sind die wichtigsten Elemente, die Sie berücksichtigen sollten, um Kursveränderungen des Wertpapiers so präzise wie möglich zu antizipieren.

  • Alle Aktivitäten von Nike zum Ausbau der Segmente Sportbekleidung und Modeaccessoires, um das Übergewicht des Segments Sportschuhe auszugleichen.
  • Eine Expansionsstrategie des Unternehmens auf internationaler Ebene, vor allem die Verankerung in Schwellenländern wie China und Indien, die als interessante Zielmärkte für diesen Bereich gelten. Weltweite Events können beispielsweise im Rahmen einer solchen Strategie für das Unternehmen eine hervorragende Werbeplattform darstellen.
  • Der Devisenmarkt ist ebenfalls ein weiterer wichtiger Punkt, den man im Rahmen des Tradings der Nike-Aktie beobachten sollte. Da das Unternehmen seine Produkte in mehreren Ländern produzieren lässt und auch in diversen Ländern vertreibt, werden Kosten und Marge direkt von den Wechselkursen beeinflusst. Diese Wechselkurse können sich zwar auch positiv auf die Erträge von Nike auswirken, im negativen Fall können sie diese jedoch stark reduzieren und im schlimmsten Fall zu einem Verlust führen.
  • Da die Wettbewerber von Nike dessen wirtschaftliches Modell kopieren und ihre Produkte ihrerseits zu möglichst geringen Kosten produzieren, ist der Druck von dieser Seite unverändert groß. Insofern können Veränderungen der Marktanteile der relevanten Hersteller eine entscheidende Rolle spielen.
  • Aufgrund der schwankenden Kaufkraft der Verbraucher und eines sehr volatilen Marktgefüges sollte man die Preispolitik von Nike gegenüber dem Einzelhandel genau im Auge behalten.

 

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