Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Die Gesundheit des Automobilmarktes steht in direktem Zusammenhang mit den Erstprodukten der Marke.

Analyse Nummer 2

Die Arbeitslosenquote wirkt sich unmittelbar auf das Reifenersatzgeschäft aus.

Analyse Nummer 3

Entwicklungen und Statements der wichtigsten Konkurrenten wie Goodyear.

Analyse Nummer 4

Die finanziellen Ziele des Unternehmens bis 2020 sind sehr ehrgeizig mit der Ankündigung eines geplanten Umsatzes von über 21,2 Milliarden Dollar dank der 5.000 eigenen oder Franchise-Verkaufsstellen weltweit. Die erwarteten operativen Margen dürften in der Autoreifensparte zwischen 11% und 15%, im Bereich Lastkraftwagen zwischen 9% und 13% und bei Spezialreifen zwischen 17 und 24% betragen. Das Unternehmen plant ebenfalls, mehr als 1,2 Milliarden Euro an Kosteneinsparungen zu erzielen und einen freien Cashflow von einer Milliarde Dollar zu erwirtschaften. Es wird daher empfohlen, die Entwicklung der Ergebnisse und das Erreichen dieser Ziele genau zu verfolgen, um die Entwicklungsperspektiven der Aktie neu bewerten zu können.

Analyse Nummer 5

Die Tatsache, dass das Unternehmen Michelin von der Familie Michelin selbst kontrolliert wird, die 4% des Kapitals und 5,17% der Stimmrechte über eine Kommanditgesellschaft auf Aktien hält, verhindert jeglichen Übernahmeversuch, was einige Investoren ausbremsen kann. Daher muss auch dieser Faktor berücksichtigt werden, bevor man mit der Analyse des Aktienkurses von Michelin und dem Handel dieses Werts beginnt.

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Unternehmensübersicht Michelin:

Zum Unternehmen gehören so bekannte Marken wie Michelin, BFGoodrich, Kleber oder auch Uniroyal, womit es zur Weltspitze bezüglich Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Reifen gehört.

Mehr als 78% der Geschäftstätigkeit der Firma umfasst den Verkauf und Vertrieb von Reifen für alle Arten von Nutz- und Personenkraftwagen, wobei ein kleiner Teil dieser Tätigkeit der Herstellung von Reifen für die Landwirtschaft und die Luftfahrt gewidmet ist. Ein Großteil des Umsatzes wird in Frankreich und Europa generiert.

 

Die Konkurrenz der Michelin-Aktie:

Die Michelin-Gruppe zählt derzeit zu den weltweit größten Unternehmen in der Reifenbranche. Aber Michelin ist nicht der einzige Akteur in der Branche und sieht sich verschiedenen Konkurrenten auf der ganzen Welt gegenüber. Um Ihnen ein besseres Verständnis dieser Aktie zu ermöglichen, stellen wir Ihnen hier detailliert die Hauptkonkurrenten von Michelin vor sowie deren Marktanteile im Sektor:

 

Die strategischen Allianzen der Michelin-Gruppe:

Die Michelin-Gruppe hat ebenfalls zahlreiche Partnerschaften mit verschiedenen großen Unternehmen aufgebaut. Wir bieten Ihnen hier deshalb eine Übersicht über die wichtigsten Partnerunternehmen der Michelin-Gruppe.

 

Welche Vorteile und Stärken hat die Michelin-Aktie als Vermögenswert an der Börse?

Die Michelin-Aktie hat eine Reihe von Vorteilen für Trader, die sich entscheiden, über ihren Echtzeitkurs mit CFDs zu spekulieren. Erstens ist hervorzuheben, dass die Michelin-Gruppe derzeit die weltweite Nummer eins im Reifensektor ist. Damit hält das Unternehmen etwa 15% des Marktanteils und ist so etwa gleichauf mit seinen direkten Wettbewerbern Bridgestone und Goodyear.  Ein Vorteil, der durch die rasche Übernahme von Marktanteilen in Schwellenländern noch verstärkt wird und langfristig die Führungsposition des Unternehmens sichern sollte.

Die Struktur der Michelin-Gruppe und ihre Organisation in drei verschiedenen Sparten, mit einer Reifensparte für Pkw und Lieferwagen, auf die 57% des Umsatzes entfallen, einer Sparte für Lkw-Reifen, auf die 29% des Umsatzes entfallen, und einer Spezialreifensparte, die 14% des Umsatzes ausmacht, ist ebenfalls eine der Stärken des Unternehmens Michelin. Die Gruppe verfügt auch über eine ausgezeichnete geografische Verteilung ihrer Aktivitäten mit einem sehr ausgewogen aufgeteilten Umsatz zwischen den Märkten in Amerika, Europa und dem Rest der Welt.

Während die Konkurrenz von Michelin von der wirtschaftlichen Gesundheit der Automobilhersteller abhängig sind, kann Michelin auf sein Ersatzreifengeschäft, das mehr als drei Viertel seiner Geschäftstätigkeit ausmacht, zählen, um sich vor den Risiken des Marktes abzusichern.

Michelin ist ebenfalls aufgrund der erprobten Preispolitik für Investoren attraktiv, da sie auf einer Verringerung der Exposition gegenüber den Preisen von Naturkautschuk, Rußschwarz und anderen auf Erdöl basierenden Rohstoffen, die 40% der Verkäufe ausmachen, beruht. Zu diesem Zweck verringert das Unternehmen kontinuierlich seine Abhängigkeit von Lieferanten, indem es selbst die benötigten Materialien herstellt und dabei immer öfter auf umweltfreundliche Verfahren setzt.

Die Gruppe kann sich auch auf erhebliche Margen bei spezifischen Produkten wie Spezialreifen für die Luftfahrt, die Landwirtschaft, den Hoch- und Tiefbau, den Bergbau oder den Motorradsport verlassen. Die Reifen aus dem Premiumsegment der Gruppe weisen eine mehr als doppelt so hohe Marge als die herkömmlichen Reifen auf.

Michelin kann sich auch auf seine hohen Investitionen in Innovation und Forschung stützen, insbesondere bei der Verbesserung seines Produktionsniveaus durch eine immer stärkere Automatisierung seiner Industriestandorte in Europa, sowie auf eine beutende Aufstellung seiner Produktionskapazitäten in Schwellenländern.

Eine weitere Stärke Michelins sind die jüngsten Innovationen im Bereich der grünen Reifen mit geringem Rollwiderstand, die auf längere Sicht mehr als 40% des Marktes für Pkw-Reifen ausmachen dürften, gegenüber von derzeit nur 10%.

Nicht zuletzt gehört Michelin auch im Vergleich zur Konkurrenz zu den finanziell solidesten Unternehmen und das Rating ist in diesem Sinne besonders hoch. Es ist ebenfalls festzuhalten, dass sich Michelin sehr großzügig gegenüber den Aktionären verhält, insbesondere durch Aktienrückkäufe und die Verpflichtung zu einem Pay-out von mindestens 35%.

 

Welche Nachteile und Schwächen hat die Michelin-Aktie?

Natürlich haben Anteile von Michelin nicht nur Vorteile für Anleger, und es ist daher genauso wichtig, die Schwachstellen zu berücksichtigen, bevor Sie Online mit Aktien spekulieren.

Zu berücksichtigen ist insbesondere die Tatsache, dass der Reifenmarkt seit mehreren Jahren stagniert und damit Grund zur Sorge bereitet. Diese wird zusätzlich durch eine kaum wahrnehmbare Tätigkeit im Segment der Lkws verstärkt, was vor allem auf die sinkende Nachfrage in Nord- und Südamerika und ein zunehmend wettbewerbsorientiertes Angebot des asiatischen Marktes zurückzuführen ist und 2016 die Schließung von drei Produktionsstätten in Europa zur Folge hatte.

Obwohl Michelin sich vor Preisschwankungen bei Rohstoffen wie Kautschuk schützt, kommt ein niedriger Kautschukpreis eher den Konkurrenten zugute, besonders denen aus dem Low-Cost-Segment.

Letztendlich ist die Michelin-Aktie, trotz der Kapitalsperre, relativ teuer im Einkauf, gerade auch im Hinblick auf die langfristige Entwicklungsperspektive.

Häufig gestellte Fragen

Welche Tochtergesellschaften und Joint Ventures hat Michelin?

Die Michelin-Gruppe besitzt mehrere Tochtergesellschaften und Joint Ventures, die in Ihrer Aktienanalyse miteinbezogen werden müssen. Michelin ist bekanntermaßen Aktionär von Symbio FCell, einem Hersteller von Energieerzeugungssystemen. Im Jahr 2015 erwarb die Gruppe 40% des Reifenspezialisten Allopneus. Schließlich gründete Michelin 2015 ein Joint Venture mit der Barito Pacific Group im Bereich umweltfreundlicher Kautschuk.

Wie verteilt sich das Kapital der Michelin Gruppe?

Das Kapital der Michelin Gruppe wird gehalten: 3.10% von The Vanguard Group, 2.52% von Norges Bank Investment Management, 2% von Michelin, 1.91% von Oddo BHF Asset Management, 1.45% von BlackRock Fund Advisors, 1.26% von Amundi Asset Management, 1.05% von Wellington Management, 1.03% von Invesco Asset Management, 0.78% von Natixis Investment Managers International und 0.66% von Dimensional Fund Advisor.

Ist Michelin im Lobbying tätig?

Die Michelin Gruppe wird von der französischen Transparenzbehörde als Interessenvertreter geführt. Seit 2008 ist die Gruppe auch im Transparenzregister der Interessenvertreter bei der Europäischen Kommission eingetragen. Das Unternehmen gab an, 2015 zu diesem Zweck drei Vollzeitmitarbeiter beschäftigt zu haben. Michelin erklärte ebenfalls, im Jahr 2017 in den USA 853.000 Euro für Lobbying-Aktivitäten ausgegeben zu haben.

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