LVMH

LVMH-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

--- Anzeige ---
72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
 
Grafik bereitgestellt von Tradingview

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Zum einen ist es sinnvoll, genau zu beobachten, ob und ggf. wie sich die Touristenströme verändern, da diese in einer starken Korrelation mit den Aktivitäten des Konzerns stehen. Es ist bekannt, dass der Umsatz von LVMH starken saisonalen Schwankungen unterliegt und am Jahresende beispielsweise deutlich steigt.

Analyse Nummer 2

Die LVMH-Aktie reagiert zudem sehr ausgeprägt auf Ankündigungen und Veröffentlichungen von anderen Unternehmen aus der Luxuswarenbranche. Insofern sollte man alle Informationen von Akteuren dieser Branche genau verfolgen, um eine Reaktion des Wertpapiers von LVMH vorherzusehen.

Analyse Nummer 3

Selbstverständlich sollte man beobachten, wie sich die Mode- und die Lederwarenbranche ganz allgemein entwickeln, da LVMH in diesen beiden Sektoren den größten Teil der Einnahmen erwirtschaftet. Die Wein- und Spirituosenbranche ist in diesem Zusammenhang ebenfalls wichtig und sollte daher im Zentrum Ihres Interesses stehen.

Analyse Nummer 4

Es versteht sich von selbst, dass man sein Augenmerk auf mögliche Übernahmegespräche lenken sollte, wie dies beispielsweise mit dem britischen Hersteller von Radbekleidung Rapha der Fall war. Akquisitionen haben in der Regel umgehend eine Auswirkung auf den Kurs dieser Aktie.

Analyse Nummer 5

2016 kaufte LVMH für einen Betrag von 300 Millionen Euro Aktien von seinen Aktionären zurück. Erwartet wird, dass sich das Unternehmen für eine weitere Rückkaufsaktion in einer Höhe von 2 Milliarden Euro erneut an die Aktionäre wendet.

Analyse Nummer 6

Zuletzt sollte man genau beobachten, wie sich das Kapital des Unternehmens entwickelt. Hierbei geht es besonders um den Teil des Kapitals, der sich heute im Familienbesitz befindet (46,6 % des Gesamtkapitals mit zurzeit mehr als 62 % der Stimmrechten). Der Präsident des Konzerns bereitet momentan die Übertragung dieses Kapitals vor, was in der Folge gravierende Auswirkungen auf die Zukunft des Unternehmens haben kann.

--- Anzeige ---
LVMH-Aktien traden!
72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. CFDs bei Plus500 traden

Allgemeine Informationen über das Unternehmen LVMH

LVMH, ursprünglich unter dem Namen Louis Vuitton bekannt, ist eine Unternehmensgruppe im Bereich der Luxuswaren. Zurzeit ist LVMH Marktführer in diesem Bereich. Das Unternehmen ist in den Branchen Mode, Lederwaren, Wein und Spirituosen, Parfums, Kosmetik, Uhren und Schmuck tätig.

Die Produkte werden über internationale Ketten weltweit vertrieben, wobei ein Schwerpunkt in Europa, besonders in Frankreich liegt.

LVMH-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf
--- Anzeige ---
LVMH-Aktien traden!
72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. CFDs bei Plus500 traden

Konkurrenten

Für eine kohärente und stichhaltige Analyse der LVMH-Aktie sollten Sie das Konkurrenzumfeld des Unternehmens kennen und einbeziehen. Nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Wettbewerber von LVMH.

Richemont

Die Compagnie Financière Richemont ist zweifellos einer der stärksten Konkurrenten von LVMH. Der Luxusgüterkonzern wurde 1988 durch einen südafrikanischen Milliardär gegründet, der heute noch Mehrheitsaktionärs ist. Richemont hat sich seitdem zum zweitgrößten Unternehmen der weltweiten Luxuswarenbranche entwickelt und rangiert umsatzmäßig gesehen direkt hinter LVMH. Das Unternehmen, dessen Sitz sich derzeit im schweizerischen Bellevue befindet, hat zudem einen der größten Börsenwerte der Schweiz.

Signet Jewelers

Dieses Unternehmen ist ein Wettbewerber von LVMH im Bereich Schmuck. Der ursprünglich britische Konzern hat den Firmensitz inzwischen auf die Bermudas verlegt.

Kering

Auch diesen französischen Konzern aus der Luxuswarenbranche darf man nicht vernachlässigen, wenn man sich die Wettbewerber von LVMH ansieht. Kering besitzt mehrere Luxusmarken, darunter Gucci, Yves-Saint-Laurent, Bottega, Veneta, Balenciaga, Boucheron und Alexander McQueen. Das Unternehmen wurde 1962 gegründet und notiert seit 1988 an der Börse. Seit 1995 fließt Kering in die Berechnung des Aktienindex CAC 40 ein. 1999 übernahm das Unternehmen die Marken Gucci und Yves Saint-Laurent.

Pernod Ricard 

Ein weiterer französisches Unternehmen, diesmal aus der Wein- und Spirituosenbranche, das als ernst zu nehmender Konkurrent von LVMH gilt. Pernod-Ricard ist Spezialist für alkoholische Getränke und neben Diaego einer der Marktführer der Spirituosenbranche weltweit.

Burberry

Das Unternehmen Burberry sollte man in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht vergessen. Der ehemalige britische Herrenbekleidungshersteller, der mit der Anfertigung von Mänteln und Regenmänteln begann, hat sich im Laufe der Zeit auf hochpreisige Kleidung für eine wohlhabende Zielgruppe spezialisiert. Die Artikel werden im Wesentlichen in China produziert. Seit 2002 notiert das Unternehmen an der Börse. Mit einem weltumspannenden Netz an Geschäften im Franchisesystem spricht Burberry heute eine breitere Zielgruppe an. Die Marke Burberry steht inzwischen für Luxuswaren im weiteren Sinne, denn das Unternehmen vermarktet nun auch Bekleidung für Frauen und Kinder, Accessoires, Taschen und Gepäckstücke. Sogar eigene Parfüms zählen mittlerweile zum Sortiment.


Strategische Allianzen

Der Erfolg von LVMH liegt vor allem an einer gezielten Fusions- und Akquisitionsstrategie, in deren Rahmen LVMH diverse Start-ups und etablierte Unternehmen im Bereich Luxusprodukte (Mode, Schmuck, Parfum, Uhren, Wein, Spirituosen) übernommen hat.

Auf klassische Allianzen setzt LVMH dagegen weniger und hat somit auch zurzeit keine Partnerschaft mit einem börsennotierten Unternehmen.

Für die Zukunft ist es jedoch nicht ausgeschlossen, dass dieser Konzern es als strategisch opportun ansieht, sich mit bedeutenden Unternehmen aus Branchen zusammenschließt, in denen er selbst tätig ist, um so zusätzliche Markanteile zu gewinnen. Solange LVMH allerdings in der Luxuswarenbranche an der Spitze liegt und diesen Platz verteidigen kann, ist dies wenig wahrscheinlich.

--- Anzeige ---
LVMH-Aktien traden!
72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. CFDs bei Plus500 traden
Vorteile und Stärken der LVMH-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Wenn Sie sich mit einer Long-Position auf den Kurs der LVMH-Aktie positionieren oder diese Aktie kaufen und in Ihr Aktienportfolio aufnehmen möchten, sollten Sie sicher sein, dass dieses Wertpapier das notwendige Potenzial für eine Kurssteigerung hat. Dieses Potenzial hängt im Wesentlichen von den Stärken des Unternehmens ab, da diese für das notwendige Wachstum sorgen könnten. Damit Sie hier klarer sehen, nachfolgend ein Überblick über die Stärken des Unternehmens und damit über die Pluspunkte der Aktie.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Positionierung von LVMH auf internationaler Ebene zu den absoluten Stärken des Unternehmens zählt. LVMH ist heute weltweit die Nummer eins in der Luxuswarenbranche und hebt sich vor allem in Bereichen wie Champagner, Cognac und Lederwaren von der Konkurrenz ab. Auch bei Mode, Parfums und Kosmetika zählt das Unternehmen zu den internationalen Marktführern. Im Bereich Uhren und Schmuck liegt LVMH auf dem dritten Platz der weltweiten Rangliste.

Im Vergleich zur guten Verankerung von LVMH schneiden die Wettbewerber durchweg schlechter ab. Es sei daran erinnert, dass unter dem Unternehmensdach rund 70 Hersteller von Luxuswaren zusammengefasst sind, darunter so bekannte Marken wie Louis Vuitton (mit einem starken Wachstum und einer bemerkenswerten Rentabilität die Nummer eins in dieser Branche), Moët Hennessy, Dior, Céline, Givenchy, Guerlain, Kenzo, Bulgari, TAG Heuer und Hublot. Dank dieser Marken ist LVMH im Luxusgütermarkt auf der ganzen Welt sehr stark verankert und besetzt alle Marktsegmente.

Die geografische Verteilung der Geschäftstätigkeit zählt ebenfalls zu den Stärken, denn das Unternehmen ist weltweit sehr stark präsent. Die Umsätze in Asien, Europa und den Vereinigten Staaten halten sich die Waage, was eine geringere Anfälligkeit gegen wirtschaftliche Risiken und demzufolge eine höhere Stabilität bedeutet.

Die Anteile der diversen Segmente an der Geschäftstätigkeit sind sehr stabil. Dies gilt sowohl für die zentralen Segmente des Konzerns (Mode und Lederwaren sowie Wein und Spirituosen) als auch für den Bereich Uhren und Schmuck.

Die globale Strategie von LVMH sieht eine genaue Kontrolle der Distributionskanäle vor. Im Einzelhandelsbereich verfügt der Konzern über ein Netz, zu dem beispielsweise in Asien DFS sowie in Europa Miami Cruise, Sephora und Le Bon Marché gehören.

Das Unternehmen LVMH erwirtschaftet eine sehr gute Rentabilität. Der Betriebsgewinn ist stabil und liegt um einen Wert von 20 %, unabhängig vom wirtschaftlichen Kontext in der Luxuswarenbranche.

Investoren schätzen besonders die allgemeine Finanzlage von LVMH. Das Unternehmen realisiert einen Cashflow von über 3,7 Milliarden Euro, hat eine Verschuldungsquote von 16 % und erwirtschaftet seit vielen Jahren Rekordumsätze. Die EBIT-Marge ist bereits seit mehreren Jahren stabil.

Nachteile und Schwächen der LVMH-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Wie erwähnt, gibt es bei der LVMH-Aktie einige Punkte, die Aktionäre anziehen, die ein stabiles und vielversprechendes Wertpapier suchen. Man muss jedoch diese positiven Punkte etwas relativieren, denn wie immer gibt es auch bei diesem Vermögenswert einige negative Seiten. Nachfolgend erfahren Sie daher mehr über die Nachteile dieses Unternehmens und die Bedrohungen, denen es ausgesetzt ist.

Die größte Schwäche des Konzerns LVMH liegt darin, dass er sehr stark von den Widrigkeiten des Devisenmarktes abhängt. Die LVMH-Aktie reagiert sehr sensibel auf die Euro-Dollar-Parität und das Verhältnis Euro-Yen, denn in diesen Devisen werden aufgrund der internationalen Verankerung die meisten Umsätze abgewickelt. Ungünstige Wechselkurse können daher dazu führen, dass LVMH die Verkaufspreise in der ausländischen Währung erhöhen muss, um den höheren Kurs des Euro auszugleichen.

Eine latente Bedrohung geht darüber hinaus von dem immer mehr überhandnehmenden Graumarkt aus, der durch die Preisunterschiede zwischen Europa und Asien entsteht und LVMH steigende Verluste beschert.

In der jüngeren Vergangenheit, vor allem im Jahr 2016, musste der Konzern deutlich gesunkene Umsätze in Japan hinnehmen und in der Folge die Marke Mark Jacobs neu positionieren. Der Umsatzeinbruch in diesem Markt hat die Rentabilität im asiatischen Raum deutlich sinken lassen.

Wie erwähnt ist das Verhältnis der Umsätze der verschiedenen Branchen bei LVMH sehr ausgewogen, allerdings weist die Rentabilität dieser Aktivitäten bei Weitem nicht dasselbe Gleichgewicht auf. Der Bereich Lederwaren leistet beispielsweise mit einer operativen Marge von 45 % den größten Beitrag zu den Erträgen. Insofern hängt das Unternehmen relativ stark von der Wirtschaftslage und der Nachfrage dieses Marktes ab.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.

Häufig gestellte Fragen

Gehört die LVMH-Aktie zum CAC 40?

Im CAC 40, dem Leitindex der NYSE Euronext Paris, sind die 40 umsatzstärksten Aktien des französischen Aktienmarktes zusammengefasst. Es handelt sich dabei um die « Stars » der Pariser Börse. Die LVMH-Aktie gehört ebenfalls dazu. Das Unternehmen von Bernard Arnault ist nicht nur der Leader im Markt für Luxusprodukte, seine Aktie ist ebenfalls die « Diva » der französischen Börse. Mit 210 Milliarden Euro ist LVMH das Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung des CAC 40. Es macht alleine bereits 11 % der Gesamtkapitalisierung der 40 Unternehmen dieses Leitindex aus.

Wie viel kostet eine LVMH-Aktie?

Am 4. Februar 2020 lag die Notierung der LVMH-Aktie bei Börsenschluss bei 410,60 €. Am 17. Januar 2020 erreichte sie einen historischen Höchstwert von 439,05 €. Anfang Februar 2010 wurde das Wertpapier noch mit 78 € gehandelt, doch der Kurs stieg in der Folge unaufhörlich an. Der Kurs der LVMH-Aktie hat sich also innerhalb von 10 Jahren mehr als verfünffacht. Der Wert einer LVMH-Aktie lässt sich auch in Abhängigkeit der « Price/Earnings Ratio » (PER), also dem Kurs-Gewinn-Verhältnis, einschätzen. Dieser Indikator entspricht dem Verhältnis von Kurs und Nettogewinn einer Aktie. Anfang Februar 2020 lag dieser Wert bei der Aktie von LVMH bei 27,73.

Wie wird man Aktionär des Unternehmens LVMH?

Es reizt Sie, eine prestigeträchtige Aktie der Pariser Börse zu erwerben? Sie möchten ebenfalls zum Aktionariat von LVMH gehören? Dieser glänzende Wert des CAC 40 ist durchaus erreichbar für Sie. Mit einer Anzahl von 505 027 000 Wertpapieren im Streubesitz werden von der LVMH-Aktie täglich viele Wertpapiere gehandelt. Die Notierung erfolgt fortlaufend und die Liquidität ist gewährleistet. Um Aktionär des Unternehmens LVMH zu werden, müssen Sie über Ihre Bank eine Kauforder erteilen. Wir empfehlen Ihnen, dabei ein Kurslimit zu setzen, also den maximalen Preis zu definieren, den Sie bezahlen möchten. Um dies tun zu können, brauchen Sie allerdings ein Wertpapierkonto oder einen Aktiensparplan.

--- Anzeige ---
LVMH-Aktien traden!
72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. CFDs bei Plus500 traden