INTEL

Intel-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Die Aktien des Unternehmens Intel (genauer gesagt der Intel Corporation) sind Wertpapiere aus dem Bereich der neuen Technologien, die man online traden kann. Man hat dabei die Möglichkeit, auf den Kurs der Aktie zu spekulieren, indem man sie kauft, oder indem man eine Position auf ihre zukünftige Kursentwicklung zeichnet. Das amerikanische Unternehmen hat die Informatikbranche revolutioniert und entwickelt kontinuierlich innovative Produkte. Für eine Spekulation auf das Wertpapier sollten Sie allerdings die wesentlichen Merkmale dieser Firma kennen. Nachfolgend einige nützliche Informationen über den Konzern sowie Hinweise für die Analyse des Wertpapiers.  

Allgemeine Informationen über das Unternehmen Intel

Der Umsatz, den das Unternehmen Intel erzielt, liegt in einer Größenordnung von nahezu 35,13 Milliarden Dollar, wobei das jährliche Nettoergebnis knapp 4 Milliarden Dollar erreicht. Die Aktivitäten dieses Elektronikkonzerns verteilen sich dabei wie folgt:

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Intel

Intel ist heute Marktführer im Bereich von Prozessoren für Server. In diesem Segment hatte das Unternehmen 2015 einen Marktanteil von 95 %. Dennoch gibt es Konkurrenten, die man für die Erstellung einer stichhaltigen Analyse kennen sollte.

Der wichtigste Konkurrent von Intel im Bereich von Mikroprozessoren ist heute AMD. Die Prozessoren von AMD sind im Übrigen kompatibel zu denen von Intel, da beide dieselben Befehlssätze verwenden. AMD ist darüber hinaus noch auf andere Art und Weise mit Intel verbunden, da die Unternehmen 1982 eine Lizenzvereinbarung für bestimmte Prozessoren abgeschlossen haben.

Darüber hinaus sollte man nicht aus dem Auge verlieren, dass AMD im Bereich von Prozessoren zwar bis zur Stunde der einzige direkte Konkurrent von Intel ist, dass aber große Unternehmen der Informatik- und Internetbranche – beispielsweise GoogleFacebookAmazon und Alibaba – gezielte Anstrengungen unternehmen, um ihre Abhängigkeit von Intel zu reduzieren. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Konzerne langfristig ebenfalls in Wettbewerb zu Intel treten.

Wenn Sie in die Intel-Aktie investieren möchten, dann sollten Sie alle Innovativen im Bereich von Prozessoren und Mikroprozessoren genauestens im Auge behalten, damit Sie im richtigen Moment eine Position zeichnen oder schließen können.

 

Die wichtigsten Partner von Intel

Sieht man sich genauer an, welche Partnerschaften das Unternehmen Intel eingegangen ist, so findet man Unternehmen aus dem Bereich der Mobiltelefonie. Diese Zukunftsbranche ist sehr gut dafür geeignet, die Überlegenheit gegenüber AMD zu unterstreichen.

2016 hat Intel die Umsetzung verschiedener strategischer Partnerschaften mit namhaften Herstellern aus diesem Sektor angekündigt. Zu den wichtigsten dieser Unternehmen zählen:

Hauptziel dieser Partnerschaften ist es, die Entwicklung des 5G-Netzes für die unzähligen vernetzten Geräte zu beschleunigen, welche mit Prozessoren und Mikroprozessoren von Intel ausgestattet sind.

 

Punkte, die für einen Aufwärtstrend der Intel-Aktie sprechen

Die wichtigsten Stärken und Schwächen von Intel zu kennen, ist ein wichtiger Punkt, um die zukünftige Entwicklung dieses Unternehmens – also seine Wachstumschancen – einschätzen zu können. Diese Faktoren wirken sich gewissermaßen positiv oder negativ auf den Kurs der börsennotierten Aktie aus. Zudem kann man dadurch beurteilen, ob das Unternehmen in der Lage sein wird Chancen zu ergreifen beziehungsweise Risiken abzuwenden. Über diesen Kontext erfahren Sie in der Folge mehr.

Wir beginnen die Stärken-Schwächen-Analyse mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Stärken des Unternehmens gegenüber den Wettbewerbern, also mit den positiven Punkten, die möglicherweise für einen Aufwärtstrend des Aktienkurses sprechen.

 

Punkte, die für einen Abwärtstrend der Intel-Aktie sprechen

Es ist naheliegend, dass der Intel-Konzern nicht nur Stärken, sondern auch einige Schwächen besitzt. Wenngleich diese weniger zahlreich sind, können sie sich dennoch auf die Entwicklungsfähigkeit auswirken und den Ausbau der Marktposition verhindern. Nachfolgend die wichtigsten Punkte.

Anhand dieses Überblicks können Sie feststellen, dass es zahlreiche Punkte gibt, die in eine Stärken-Schwächen-Analyse für Intel einfließen. Alle Faktoren sollte man jedoch von Zeit zu Zeit überprüfen, da möglicherweise bestimmte Entscheidungen des Konzerns zu Veränderungen führen, durch die sich die Stärken und Schwächen verschieben.

Häufig gestellte Fragen

Wem gehört das Kapital von Intel?

Wie bei vielen anderen börsennotierten Unternehmen befindet sich ein Teil des Kapitals von Intel in den Händen wichtiger privater Aktionäre. Dazu gehören: The Vanguard Group (8,07 %), Capital Research & Management (4,72 %), SSGA Funds Management (4,41 %), Capital Research & Management Co (World Investors) (3,18 %), Capital Research Management Co (International Investors) (2,99 %), BlackRock Fund Advisors (2,49 %), Capital Research & Management Co (Global Investors) (1,98 %), Putnam (1,89 %), Wellington Management (1,66 %) und Geode Capital Management (1,51 %).

An welcher Börse notiert die Intel-Aktie und in welchem Leitindex ist sie enthalten?

Der Kurs der Intel-Aktie notiert an der amerikanischen Börse NASDAQ, genauer gesagt im Segment NASDAQ Global Select Market. Dort sind die Notierungen von Technologieunternehmen der Vereinigten Staaten sowie einiger anderer Länder zusammengefasst. Intel fließt in die Zusammensetzung des Aktienindex NASDAQ 100 ein, in dem die höchsten Börsenwerte dieser Branche enthalten sind.

Wie weiß man, ob der Kurs der Intel-Aktie steigen wird oder nicht?

Mithilfe von Daten aus der Fundamentalanalyse können Sie im Voraus einen Aufwärtstrend dieser Aktie abschätzen. Wichtig sind in diesem Zusammenhang Faktoren wie der Abschluss neuer Partnerschaften, die Entwicklung innovativer Technologien, der Abschluss wichtiger Verträge sowie die Übernahme von Unternehmen aus anderen Branchen. Selbstverständlich sollte man in diesem Fall auch die technische Analyse heranziehen.

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