INTEL

Intel-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Die Aktien des Unternehmens Intel (genauer gesagt der Intel Corporation) sind Wertpapiere aus dem Bereich der neuen Technologien, die man online traden kann. Man hat dabei die Möglichkeit, auf den Kurs der Aktie zu spekulieren, indem man sie kauft, oder indem man eine Position auf ihre zukünftige Kursentwicklung zeichnet. Das amerikanische Unternehmen hat die Informatikbranche revolutioniert und entwickelt kontinuierlich innovative Produkte. Für eine Spekulation auf das Wertpapier sollten Sie allerdings die wesentlichen Merkmale dieser Firma kennen. Nachfolgend einige nützliche Informationen über den Konzern sowie Hinweise für die Analyse des Wertpapiers.

Allgemeine Informationen über das Unternehmen Intel

Der Umsatz, den das Unternehmen Intel erzielt, liegt in einer Größenordnung von nahezu 35,13 Milliarden Dollar, wobei das jährliche Nettoergebnis knapp 4 Milliarden Dollar erreicht. Die Aktivitäten dieses Elektronikkonzerns verteilen sich dabei wie folgt:

  • Der Schwerpunkt der Konzerntätigkeit liegt in der Herstellung von Mikroprozessoren und anderer Informatikausrüstung. Dieser Bereich macht 55 % des Gesamtumsatzes von Intel aus.
  • Weitere 42 % entfallen auf Zubehör für die Kommunikation, wie Telefonchips oder sogenannte Verbindungsprodukte.
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Konkurrenten

Intel ist heute Marktführer im Bereich von Prozessoren für Server. In diesem Segment hatte das Unternehmen 2015 einen Marktanteil von 95 %. Dennoch gibt es Konkurrenten, die man für die Erstellung einer stichhaltigen Analyse kennen sollte.

Große Unternehmen in den Bereichen IT und Internet

Darüber hinaus sollte man nicht aus dem Auge verlieren, dass AMD im Bereich von Prozessoren zwar bis zur Stunde der einzige direkte Konkurrent von Intel ist, dass aber große Unternehmen der Informatik- und Internetbranche – beispielsweise GoogleFacebookAmazon und Alibaba – gezielte Anstrengungen unternehmen, um ihre Abhängigkeit von Intel zu reduzieren. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Konzerne langfristig ebenfalls in Wettbewerb zu Intel treten.


Strategische Allianzen

Sieht man sich genauer an, welche Partnerschaften das Unternehmen Intel eingegangen ist, so findet man Unternehmen aus dem Bereich der Mobiltelefonie. Diese Zukunftsbranche ist sehr gut dafür geeignet, die Überlegenheit gegenüber AMD zu unterstreichen.

2016 hat Intel die Umsetzung verschiedener strategischer Partnerschaften mit namhaften Herstellern aus diesem Sektor angekündigt. Zu den wichtigsten dieser Unternehmen zählen:

LG Elecronics

Verizon

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Vorteile und Stärken der Intel-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Die wichtigsten Stärken und Schwächen von Intel zu kennen, ist ein wichtiger Punkt, um die zukünftige Entwicklung dieses Unternehmens – also seine Wachstumschancen – einschätzen zu können. Diese Faktoren wirken sich gewissermaßen positiv oder negativ auf den Kurs der börsennotierten Aktie aus. Zudem kann man dadurch beurteilen, ob das Unternehmen in der Lage sein wird Chancen zu ergreifen beziehungsweise Risiken abzuwenden. Über diesen Kontext erfahren Sie in der Folge mehr.

Wir beginnen die Stärken-Schwächen-Analyse mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Stärken des Unternehmens gegenüber den Wettbewerbern, also mit den positiven Punkten, die möglicherweise für einen Aufwärtstrend des Aktienkurses sprechen.

  • Zunächst muss man hier die Investitionen von Intel in den Bereich Forschung und Entwicklung aufführen. Der Konzern ist in der Technologiebranche tätig, wo Innovation ein unverzichtbares Element für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit ist. Die Entwicklung neuer Produkte, welche den sich stets verändernden Anforderungen des Marktes entsprechen, ist quasi das A und O.
  • Eine Stärke von Intel ist auch die Tatsache, dass das Unternehmen nach wie vor zu den führenden Unternehmen im Bereich Halbleiter und Mikroprozessoren auf der Welt zählt. Die langjährige Erfahrung in diesen Bereichen und das dadurch entstandene Know-how unterstützen das starke Markenimage gegenüber Konsumenten sowie Unternehmen der Informatikbranche. Intel ist dadurch eine Referenz in diesem Bereich.
  • Intel zeichnet sich darüber hinaus durch eine sehr ausgereifte Strategie im Hinblick auf die internationale Expansion aus. Die klare und wirkungsvolle Wachstumsstrategie hat sich ausgezahlt, sodass Intel heute auf allen wichtigen Märkten der Erde präsent ist. Diese Diversifizierung der Umsatzquellen ist zudem eine wichtige Absicherung gegen das Risiko einer wirtschaftlichen Rezession in bestimmten Regionen.
  • Eine weitere Stärke des Konzerns sind seine Geschäftsbeziehungen zu Partnern und Kunden. Hier setzt das Unternehmen auf eine Strategie der Kundenbindung durch ein umfassendes Produktangebot und eine angepasste Preispolitik.
  • Das Markenimage von Intel zählt ebenfalls zu den starken Seiten. Das Unternehmen ist auf der ganzen Welt bekannt, die Marke gilt als Synonym für Qualität und Verlässlichkeit. Dieser Punkt hilft besonders dabei, sich von Konkurrenten im Niedrigpreissegment abzugrenzen.
Nachteile und Schwächen der Intel-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Es ist naheliegend, dass der Intel-Konzern nicht nur Stärken, sondern auch einige Schwächen besitzt. Wenngleich diese weniger zahlreich sind, können sie sich dennoch auf die Entwicklungsfähigkeit auswirken und den Ausbau der Marktposition verhindern. Nachfolgend die wichtigsten Punkte.

  • Zunächst ist zu bedauern, dass Intel nach wie vor ausschließlich im Bereich PCs tätig ist. Eine Ausweitung der Aktivitäten auf andere Arten von Computern könnte sich als vielversprechend erweisen. Vielleicht hat diese Spezialisierung auf einen Sektor jedoch einen strategischen Hintergrund.
  • Spricht man über die Schwächen von Intel, so muss man auch das Konkurrenzumfeld nennen. Die Wettbewerber in dieser Branche werden immer zahlreicher und aggressiver. Vor allem aus Schwellenländern drängen immer mehr neue Konkurrenten in den Markt, die Produktalternativen zu niedrigen Preisen anbieten. Dies könnte sich im Laufe der Zeit als echte Bedrohung für Marktanteil und Umsatzwachstum von Intel herauskristallisieren.
  • Zu unterstreichen ist im Rahmen der Schwächenanalyse von Intel auch die Tatsache, dass es bisher nicht gelungen ist, langfristig angelegte strategische Partnerschaften von Bedeutung abzuschließen, um auf diese Weise die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Dies betrifft einerseits die Lieferantenseite, also die Warenbeschaffung, andererseits aber auch die Abnehmer in der Informatikbranche.
  • Eine weitere Schwäche von Intel ist die eingeschränkte Diversifizierung der Aktivitäten. Im Gegensatz zu einigen wichtigen Konkurrenten ist Intel bei strategischen Transaktionen wie Akquisitionen oder Beteiligungen sehr zurückhaltend. Gerade auf diese Weise könnte sich das Unternehmen jedoch in anderen Segmenten taktisch klug positionieren.
  • Als letzte Schwäche von Intel sei an dieser Stelle der relativ hohe Preis der börsennotierten Aktie erwähnt. Das Unternehmen verfolgt zwar eine stabile Dividendenstrategie, diese ist für neue Investoren jedoch nicht sehr attraktiv.

Anhand dieses Überblicks können Sie feststellen, dass es zahlreiche Punkte gibt, die in eine Stärken-Schwächen-Analyse für Intel einfließen. Alle Faktoren sollte man jedoch von Zeit zu Zeit überprüfen, da möglicherweise bestimmte Entscheidungen des Konzerns zu Veränderungen führen, durch die sich die Stärken und Schwächen verschieben.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.

Häufig gestellte Fragen

Wem gehört das Kapital von Intel?

Wie bei vielen anderen börsennotierten Unternehmen befindet sich ein Teil des Kapitals von Intel in den Händen wichtiger privater Aktionäre. Dazu gehören: The Vanguard Group (8,07 %), Capital Research & Management (4,72 %), SSGA Funds Management (4,41 %), Capital Research & Management Co (World Investors) (3,18 %), Capital Research Management Co (International Investors) (2,99 %), BlackRock Fund Advisors (2,49 %), Capital Research & Management Co (Global Investors) (1,98 %), Putnam (1,89 %), Wellington Management (1,66 %) und Geode Capital Management (1,51 %).

An welcher Börse notiert die Intel-Aktie und in welchem Leitindex ist sie enthalten?

Der Kurs der Intel-Aktie notiert an der amerikanischen Börse NASDAQ, genauer gesagt im Segment NASDAQ Global Select Market. Dort sind die Notierungen von Technologieunternehmen der Vereinigten Staaten sowie einiger anderer Länder zusammengefasst. Intel fließt in die Zusammensetzung des Aktienindex NASDAQ 100 ein, in dem die höchsten Börsenwerte dieser Branche enthalten sind.

Wie weiß man, ob der Kurs der Intel-Aktie steigen wird oder nicht?

Mithilfe von Daten aus der Fundamentalanalyse können Sie im Voraus einen Aufwärtstrend dieser Aktie abschätzen. Wichtig sind in diesem Zusammenhang Faktoren wie der Abschluss neuer Partnerschaften, die Entwicklung innovativer Technologien, der Abschluss wichtiger Verträge sowie die Übernahme von Unternehmen aus anderen Branchen. Selbstverständlich sollte man in diesem Fall auch die technische Analyse heranziehen.

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