S&P 500

Die Notierung des Index S&P 500

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Der S&P 500, den wir Ihnen nachfolgend detailliert vorstellen, ist ein wichtiger Index, der von Privatanlegern geschätzt wird. Auf dieser Seite finden Sie ein Chart mit dem Realtimekurs dieses Index sowie eine Analyse seiner historischen Kurse in den vergangenen Jahren.  

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Es liegt auf der Hand, dass man zunächst die Performance der Werte, aus denen sich der Index zusammensetzt, beobachtet. Selbstverständlich muss man dafür nicht alle 500 Unternehmen, die der Index umfasst, einzeln betrachten, sondern lediglich diejenigen mit der größten Marktkapitalisierung, da sie den größten Einfluss haben.

Analyse Nummer 2

Ein wichtiger Faktor ist die Wirtschaftslage in den Vereinigten Staaten. Monatlich, manchmal auch häufiger, werden entsprechende Indikatoren veröffentlicht, anhand derer man sich ein Bild machen kann. Relevant sind in diesem Zusammenhang Kennzahlen wie Arbeitslosenquote, Handelsbilanz, Inflationsrate, Wachstumsrate des BIP, Einzelhandelsumsatz, Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter, Industrieproduktion, die Stimmung unter den Unternehmen sowie das Verbrauchervertrauen.

Analyse Nummer 3

Veröffentlichungen, Zusammenkünfte und Entscheidungen der US-Notenbank (FED) haben ebenfalls einen Einfluss auf den Kurs dieses Index. Insofern muss man die Festlegung der Zinssätze sowie ihre Pressekonferenzen verfolgen.

Analyse Nummer 4

Generell ist festzuhalten, dass der Kurs des US-Dollars im Verhältnis zu anderen Devisen am Devisenmarkt eine wichtige Rolle für die Rentabilität der amerikanischen Unternehmen spielt. Diesen Indikator sollte man also ebenfalls im Auge behalten.

Analyse Nummer 5

Generell können sich alle Wirtschaftsinformationen des Landes auf diesen Vermögenswert auswirken.

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Informationen über den S&P 500

Der S&P 500 - auch SPX genannt – ist ein amerikanischer Aktienindex. Wie der Name bereits andeutet, fasst dieser Index die 500 größten börsennotierten Unternehmen der Vereinigten Staaten zusammen. Der Index ist nach Standard & Poor's benannt, einer der drei großen Ratingagenturen der USA.

Der Index S&P 500 wurde 1950 kreiert und ist heute der Index, der den amerikanischen Markt am besten repräsentiert, noch vor dem Dow Jones. Er enthält eine Vielzahl von Unternehmen, die aufgrund ihrer Marktkapitalisierung ausgewählt werden. Daher gibt er ein gutes Bild der florierendsten Branchen der Vereinigten Staaten ab.

 

Die größten Unternehmen, die im S&P 500 enthalten sind

Damit Sie sich ein besseres Bild vom Aktienindex S&P 500 machen können, erhalten Sie nachfolgend nähere Informationen über seine Zusammensetzung. Wir werden nicht alle 500 Unternehmen aufzählen, sondern nur die wichtigsten. Grundsätzlich gilt, dass der Aktienindex alle Wertpapiere des Aktienindex Dow Jones sowie 470 weitere börsennotierte Wertpapiere enthält.

Die bekanntesten Wertpapiere, die in diesen Aktienindex einfließen, sind: die Apple-Aktie, die Oracle-Aktie, die Aktie der Bank of America die Google-Aktie, die Qualcomm-Aktie, die Aktie Berkshire Hathaway, die Aktie Wells Fargo, die Citigroup-Aktie, die Kraft-Foods-Aktie, die Microsoft-Aktie, die PepsiCo-Aktie sowie die Comcast-Aktie.

Zu den wichtigsten Werten zählen dabei mit Sicherheit Google und Apple. Angesichts ihrer hohen Aktienkurse können diese Werte nicht in den Dow Jones einfließen, insofern sind es essenzielle Bestandteile des S&P 500. Dadurch, dass diese beiden Wertpapiere stark gewichtet werden und da im Index S&P sehr viele Unternehmen enthalten sind, bringen Google und Apple diesen Aktienindex nicht so sehr durcheinander, wie dies beim Dow Jones der Fall wäre.

 

Die im Aktienindex S&P 500 vertretenen Branchen und ihre Gewichtung

Um die Bedeutung des Aktienindex S&P 500 besser einschätzen zu können, sollte man wissen, welche Branchen darin vertreten sind. Nachfolgend erhalten Sie dazu einige Details. Die folgende Rangliste führt die Branchen nach ihrer Gewichtung in absteigender Reihenfolge auf.

Diese Aufteilung ist selbstverständlich nicht fix, sondern kann sich verändern, sofern die Zusammensetzung des Aktienindex modifiziert wird. Insofern müssen Sie derartige Veränderungen im Auge behalten.

 

Kriterien für Aufnahme und Ausschluss von Unternehmen in den Index S&P 500

Sehen wir uns nun genauer an, nach welchen Kriterien Unternehmen in die Zusammensetzung des Aktienindex S&P 500 aufgenommen werden. Um in diesen Index aufgenommen zu werden, muss ein Unternehmen aufgrund seiner Marktkapitalisierung zu den 500 größten Unternehmen der Vereinigten Staaten gehören. Doch darüber hinaus werden noch andere Kriterien für die Aufnahme der Unternehmen in den S&P 500 beurteilt.

Grundsätzlich muss die Marktkapitalisierung eines Unternehmens bei mindestens 4 Milliarden Dollar liegen. Dabei muss sich eine ausreichende Anzahl von Aktien der Gesellschaft im Streubesitz befinden. Was die Liquidität angeht, so muss sich das Volumen der monatlichen Transaktionen auf mindestens 250 000 Aktien belaufen, damit ein Unternehmen evaluiert wird.

Ein Unternehmen, das in den Index S&P 500 aufgenommen wird, muss klar einer bestimmten Branche zuzuordnen sein und bereits seit einer gewissen Zeit an der New Yorker Börse NASDAQ notieren.

Die finanzielle Tragfähigkeit eines Unternehmens ist die letzte Bedingung, damit eine Gesellschaft in den Index S&P 500 einfließen kann. Man beobachtet, dass bei jedem Unternehmen, das in diesen Aktienindex aufgenommen wird, der Aktienkurs in der Folge ansteigt. Dies liegt daran, dass die Verantwortlichen der Indexfonds in diesem Fall Wertpapiere des entsprechenden Unternehmens kaufen, um die Zusammensetzung des S&P 500 abzubilden. Es kann interessant sein, diese Besonderheit zu nutzen und sich auf den Kauf von Wertpapieren zu positionieren, die in die Zusammensetzung des Index aufgenommen werden.

 

Wie wird der Kurs des Index S&P 500 berechnet und wie ist die Gewichtung?

Nun erhalten Sie einige Informationen darüber, wie der Index S&P 500 gewichtet ist. Die für diesen Index angewendete Gewichtungsmethode unterscheidet sich vom Index Dow Jones. Beim S&P 500 erfolgt die Gewichtung nach der Marktkapitalisierung der enthaltenen Unternehmen.

Aufgrund dieser Eigenart bildet Index S&P 500 die Größe und den globalen Wert eines Unternehmens besser ab, denn er beschränkt sich nicht nur auf den Kurs der jeweiligen Aktien. Relevant für die Gewichtung der Kapitalisierung ist in diesem Fall der Streubesitz, das heißt, dass nicht die gesamte Anzahl der Aktien einbezogen wird, sondern nur die Aktien, die für den Handel mit privaten oder institutionellen Anlegern zur Verfügung stehen. Nicht handelbare Blöcke, die sich im Besitz des Unternehmens selbst oder der Regierung befinden, werden also nicht berücksichtigt.

Für die Berechnung des Indexkurses S&P 500 legt Standard & Poor's einen Divisor fest. Die Börsenwerte aller 500 in der Zusammensetzung enthaltenen Unternehmen werden dann addiert und das Ergebnis durch diesen Divisor geteilt.

Der Divisor ändert sich von Zeit zu Zeit. Er wird beispielsweise in Abhängigkeit von bestimmten Ereignissen (Ausgabe von Wertpapieren, Fusionen, Änderungen in der Zusammensetzung, Wertpapierhandel) erhöht oder gesenkt. Diese Änderung ist notwendig, um zu verhindern, dass der Kurs des Index von solchen Ereignissen beeinflusst wird.

 

Eckdaten des Aktienindex S&P 500 im Laufe der Jahre

In den letzten Jahrzehnten hat der Kurs des S&P 500 zahlreiche Höchst- und Tiefstwerte durchlaufen. Wenn man vorhat, auf diesen Kurs zu spekulieren, sollte man diese Werte kennen. So lag der Kurs dieses Index beispielsweise im Jahr 2000, kurz vor dem Platzen der Dotcomblase bei einem Rekordwert von 1552,87 Punkten. Kurz danach verlor der Index mehr als 50 % seines Wertes und stürzte im Verlauf der Jahre 2001/2002auf 768,63 Punkte ab.

In der Folge erlebte der Index S&P eine neue Hausse und stieg bis Oktober 2007 auf einen neuen Höchstwert von 1561,15 Punkten. Die folgende Finanzkrise führte zu einem erneuten Kurssturz auf den niedrigsten Wert innerhalb von 13 Jahren, nämlich auf 676,53 Punkte (März 2009).

2013 begann dann endlich ein neuer Aufwärtstrend für den Index S&P 500. Dank einer Reihe von quantitativen Lockerungen der US-Notenbank (QE3), in dessen Rahmen die Fed monatlich hypothekenbesicherten Wertpapieren und Schatzanweisungen im Wert von mehr als 85 Milliarden Dollar kaufte, stieg der Kurs um mehr als 25 %. Durch diese Geldpolitik stieg der Börsenwert des Index spektakulär an, und der Index S&P 500 erreichte 2013 einen neuen historischen Höchstwert von 1752,52 Punkten.

 

Wie man den Kurs des S&P 500 Aktienindex effektiv analysiert?

Um eine erfolgreiche Tradingstrategie für den Kurs des Index S&P 500 zu entwickeln, sollte man zunächst einige grundlegende Regeln kennen und beherzigen. Diesbezüglich die wesentlichen Informationen:

Zunächst sollten Sie wissen, dass die meisten Terminkontrakte für den Index S&P 500 ausschließlich montags bis freitags zwischen 20.14 Uhr und 22.01 Uhr handelbar sind. Insofern sollten Sie Ihre Analysen auf dieses Zeitfenster konzentrieren.

Eine weitere Besonderheit des Index S&P 500 besteht darin, dass er sich in Teilschritten von 0,25 Punkten bewegt. Daher sollten Sie Börsencharts und Periodizität auf diese Fluktuation einstellen.

Die meisten Broker bzw. Makler, bei denen man auf den Kurs des S&P 500 spekulieren kann, verlangen eine Mindestmarge von 0,5 % mit einer Hebelwirkung in der Größenordnung von 1:30. Der Mindestbetrag einer Transaktion beläuft sich auf 1 Index.

Halten wir fest, dass die Devise für das Trading des S&P 500 der amerikanische Dollar ist.

Um Strategien für einen derartigen Index zu entwickeln, sollte man sich vorwiegend auf die technische Analyse stützen. Die meisten Investoren gehen in diesem Fall so vor. Selbstverständlich muss man darüber hinaus verfolgen, wie sich die Börsenwerte der im Index enthalten Unternehmen sowie andere Einflussfaktoren entwickeln. Auf diese Weise kann man sowohl die zukünftige Kursentwicklung einzelner Wertpapiere als auch die des Index S&P besser antizipieren.

Denken Sie daran, dass wichtige Ereignisse (z. B. die Aufnahme oder der Ausschluss eines Unternehmens in bzw. aus dem Index) den Kurs stark beeinflussen können. Ebenfalls relevant ist die wirtschaftliche Lage in den im Index enthaltenen Branchen.

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