Hugo-Boss-Aktie kaufen

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Im folgenden Artikel erhalten Sie nützliche Börsendaten über den aktuellen Kurs der Hugo-Boss-Aktie sowie eine Analyse ihrer Kursentwicklung der letzten Jahre. Des Weiteren stellen wir Ihnen das Unternehmen und seine Aktivitäten genauer vor. Dies sollte Ihnen den Weg ebnen, um anschließend eine eigene Analyse des Aktienkurses zu erstellen, womit Sie anschließend gute Chancen haben, Gewinne mit der Hugo-Bus-Aktie zu erzielen.  

 

Informationen über den Konzern Hugo Boss

Der deutsche Konzern Hugo Boss ist auf Entwicklung, Herstellung und Verkauf von Kleidung und Modeaccessoires spezialisiert. Er vertreibt seine Produkte weltweit unter den Marken BOSS, BOSS Orange, BOSS Green und HUGO.

Das Unternehmen wurde 1924 von Hugo Ferdinand Boss in Metzingen gegründet. Das neugegründete Unternehmen konnte relativ schnell wachsen und zählte Ende der Zwanzigerjahre bereits über 300 Mitarbeiter. Als die Nazis an die Macht kamen trat die Unternehmensleitung der NSDAP bei. In den Kriegsjahren beschäftigte Hugo Boss als Folge rund 140 Zwangsarbeiter (mehrheitlich Frauen) und 40 französische Kriegsgefangene.

Als Wiedergutmachung für seine Taten während des Nazi-Regimes trat das Unternehmen im Jahr 2000 der Stiftungsinitiative der Deutschen Wirtschaft zur Entschädigung der Zwangsarbeiter bei. Zusätzlich finanzierte das Unternehmen eine wissenschaftliche Studie, die sich mit dieser dunklen Geschichte des Unternehmens auseinandersetzt und analysiert. Die Studie wurde 2011 öffentlich zugänglich gemacht.

Als Hugo Ferdinand Boss 1948 starb, übernahm sein Schwiegersohn Eugen Holy die Firmenleitung. Eugen Holy baute die Produktion aus, wodurch Ende der Fünfzigerjahre nahm das Unternehmen erste Auftragsarbeiten für Herrenanzüge ins Programm aufnehmen konnte. 1960 war ein Meilenstein in der Unternehmensentwicklung: Herrenanzüge wurden erstmals in Serie produziert. 1969 folgte ein weiterer Meilenstein, indem Eugen Holy die Unternehmensführung an seine beiden Söhne, Jochen und Uwe Holy, übergab. Die beiden prägten starkdie weitere Entwicklung des Unternehmensund verhalfen dem Unternehmen, einen internationalen Großkonzern zu werden.

In den Siebzigerjahren führte das Unternehmen eine qualitative hochwertige Herrenkollektion unter dem Markennamen BOSS ein und 1977 wurde die Marke BOSS offiziell ins Markenregister aufgenommen. Dazu kommt, dass das Unternehmen in den Siebzigerjahren anfing, den Motorsport mit der Formel 1 zu sponsern. Dadurch konnte der Konzern internationales Publikum erreichen und seine Markenbekanntheit ausweiten.

1985 wird Hugo Boss als Aktiengesellschaft an der Deutschen Börse in Frankfurt am Main registriert. Gleichzeitig weitet das Unternehmen seine Sponsoringaktivitäten auf den Golfsport aus. In den Achtzigerjahren beginnt das Unternehmen, Parfümlizenzen und Brillenlizenzen zu vergeben. Die Damen- und Herrendüfte von Hugo Boss gehören auch heute noch zu Bestsellern. In den Neunzigerjahren kommen Lizenzen für Schuhe und Uhren dazu. Außerdem stellte das Unternehmen seine erste Golf-Kollektion vor, welche aufgrund der langjährigen Erfahrung im Golf-Sponsoring lanciert wurde.

1998 ist ein historisches Jahr in der Geschichte der Unternehmens: Die erste Damenkollektion kam auf den Markt und konnte einen riesen Erfolg verzeichnen. Viele der HUGO WomenswearPieces avancierten zu „Must-Haves“ in der jeweiligen Saison.

2003 wurde das Sportsponsoring auf den Segelsport ausgeweitet und 2004 wurde mit BOSS Selection eine neue Luxuslinie lanciert, da die Ansprüche der Konsumenten immer mehr stiegen, indem die Qualität und die perfekte Verarbeitung immer mehr ins Zentrum rückten. Markenzeichen der neuen Luxuslinie sind feinste italienische Oberstoffe, ausgesuchte Materialien und eine luxuriöse Verarbeitung.

Die Jahre zwischen 2006 und 2014 waren bedeutende Jahre des Konzerns, da ergroße Marktanteile weltweit dazugewinnen konnte. Das Markenportfolio wurde in diesen Jahren ebenfalls durch BOSS Kidswear, BOSS Home und weiteren Lizenzen erweitert. 2008 konnte Hugo Boss zum ersten Mal seine Kollektionen in New York vorstellen. Kurz darauf wurde der erste Online-Store in Großbritannien eröffnet und 2011 folgte der erste Online-Store im asiatischen Raum.

2013 wurde der bekannte in New York lebende Modedesigner Jason Wu ArtisticDirector für die BOSS Womenswear und übernahm somit die rekative Verantwortung für sämtliche produkt- und imagerelevanten Aspekte der Marke. Der gebürtige 35-jährige Taiwanese erlangte weltweite Bekanntheit, als er für Michelle Obama das Abendkleid für den Inaugurationsball ihres Mannes entwarf.

Heute vertreibt Hugo Boss mit seinen rund 14 000 Mitarbeitern seine Kollektionen in 127 Ländern und betreibt 442 freistehende Einzelhandelsgeschäfte weltweit. Im Großhandelsgeschäft können Hugo-Boss-Produkte an über 6 600 Verkaufspunkten erworben werden.

In insgesamt elf Ländern– Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, den Niederlanden, Belgien, Österreich, der Schweiz, den USA und China – können Kunden zudem über den Online-Store Produkte bestellen.

Der Konzern erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von über 2.7 Milliarden Euro, wodurch 62 % im eigenen Einzelhandel erzielt wird, 25 % im Großhandelsgeschäft und rund 3 % des Umsatzes wird über Lizenzen generiert. Der größte Teil des Umsatzes wird in Deutschland und anderen europäischen Ländern generiert.

Das Produktportfolio umfasst heute moderne Konfektionen, elegante Abendbekleidung, Sportswear, Schuhe und Lederaccessoires sowie in Lizenz vertriebene Düfte, Brillen, Uhren, Kindermode, Textilien für den Home-Bereich und Schreibgeräte. Die eigenen Produktionsstätten befinden sich in der Türkei (mit rund 3 800 Mitarbeitern der größte Fertigungsstandort), Deutschland, Polen und Italien.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Hugo Boss

Der deutsche Konzern Hugo Boss zählt nach wie vor zu den großen Namen in der Herstellung und im Vertrieb von Bekleidung, Lederwaren und Accessoires. Das Unternehmen ist daher mit einer starken Konkurrenz durch große Unternehmen konfrontiert, über die Sie in der Folge einige Details erfahren.

Im Bereich von Luxusprodukten steht Hugo Boss vor allem mit dem Konzern LVMH in Wettbewerb, der zahlreiche Marken besitzt, die auf demselben Markt präsent sind.

Was große Textilhersteller angeht, so wären vor allem Inditex, Gerry Weber und Tom Tailor zu nennen.

Im Bereich Mode sind vor allem Unternehmen wie Adidas, American Apparel, Claude Vell, Petit Bateau, Reebok und Zannier zu nennen.

Doch auch Aigle, Benetton, Billabong , Celio und Diesel stehen in mehr oder wenier direktem Wettbewerb zu Hugo Boss.

Wenn Sie eine ausgefeilte Investitionsstrategie für die Hugo-Boss-Aktie entwickeln möchten, sollten Sie die aktuellen Informationen und Ergebnisse dieser Konkurrenten mit einbeziehen.

 

Die wichtigsten Partner von Hugo Boss

Nachfolgend eine Übersicht über einige große internationale Unternehmen, die als wichtige Partner von Hugo Boss einzustufen sind.

  • Seit 2009 gehört Hugo Boss zu den Partnerunternehmen der Pariser Flughafengesellschaft ADP. Demzufolge werden die Produkte von Hugo Boss in den Duty-free-Shops der entsprechenden Flughäfen vertrieben.
  • Um die Positionierung der Marke in Asien zu verbessern, gründete Hugo Boss 2010 ein Joint Venture mit dem chinesischen Unternehmen Rainbow.
  • 2015 ging Hugo Boss eine Partnerschaft mit dem Automobilhersteller Mercedes ein, um gemeinsam eine Modekollektion für die Piloten des Rennstalls sowie eine exklusive BOSS for Mercedes-Benz-Kollektion für die Allgemeinheit zu kreieren.

 

Kursanalyse der Hugo-Boss-Aktie

Der Kurs der Hugo-Boss-Aktie notiert zurzeit an der Deutschen Börse in Frankfurt und ist Bestandteil bei der Berechnung des Aktienindex DAX 30.

Insgesamt befinden sich 70 400 000 Aktien im Umlauf mit einem rechnerischen Wert von 1 Euro pro Aktie. 88 % der Aktien befinden sich als sogenannter Freefloat (Streubesitz) im Umlauf, während 10 % im Besitz der beiden Unternehmen PFC S.r.l. und Zignago Holding S.p.A. sind.Bei den restlichen 2 % handelt es sich um eigene Aktien.

Bei der Analyse des Kurses lässt sich feststellen, dass die Hugo-Boss-Aktie zwischen 2012 und 2015 deutlich stieg. Im April 2015 verzeichnete die Aktie sogar ein Rekordhoch von 120 Euro. Kurz darauf folgte jedoch ein Gegentrend und die Aktie sank im Verlaufe nächsten zwölf Monate unter 60 Euro. Im Juli 2016 konnte sich die Aktie wieder fangen und fing an, wieder langsam aber sicher zu steigen. Ein Jahr später im Mai 2017 konnte der Kurs wieder die70-Euro-Marke knacken.

Trotz der starken Fluktuation in den letzten Jahren kann wieder ein Aufwärtstrend beobachtet werden, wodurch Experten davon ausgehen, dass die Aktie auch im Verlauf dieses Jahres weiter steigen wird. Die Aktie bietet somit eine interessante Investitionsmöglichkeit und eignet sich gut für ein Börsenportfolio, um kurz- wie auch langfristige Gewinne zu erzielen.

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