Die Ericsson-Aktie kaufen

 

In dieser umfassenden Übersicht erhalten Sie nützliche Informationen über das Unternehmen Ericsson und seine Aktivitäten sowie Angaben zur börsennotierten Aktie, wie ihren Kurs in Echtzeit und eine technische Analyse der historischen Kurse im Verlauf der letzten zehn Jahre.  

 

Informationen über den Ericsson-Konzern

Der Konzern Ericsson ist auf Entwicklung, Produktion und Verkauf von Geräten für die Kommunikation in Mobilfunk- und Festnetzen spezialisiert. Er bietet Systeme und Ausrüstungen für Telekommunikation und Übertragungsnetze an. Ein weiterer Bereich umfasst Dienstleistungen für Management und Überwachung von Netzen und Multimediaeinrichtungen.

Ericsson besitzt mehr als 10 Produktionsstandorte auf der ganzen Welt und ist vor allem in Europa und Asien, aber auch in Nordamerika, Lateinamerika, im Mittleren Osten sowie in Subsahara-Afrika aktiv.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Ericsson

Das Unternehmen Ericsson wurde zunächst als Spezialist für Mobiltelefone bekannt. In der Zwischenzeit hat Ericsson seine Produkte und Aktivitäten diversifiziert und positioniert sich heute als einer der wichtigsten Lieferanten in der Mobilfunktechnologie weltweit. Die Konkurrenz in diesem Bereich ist nicht sehr groß, dennoch gibt es einige Konzerne, die versuchen, Ericsson Marktanteile streitig zu machen. Bevor man damit beginnt, auf den Kurs der Ericsson-Aktie zu spekulieren, ist es unbedingt notwendig, diese Konkurrenzunternehmen zu kennen.

Im Geschäftsbereich Ausrüstung und Software für Mobilfunknetze liegt Ericsson zurzeit mit einem Anteil von 9 % am Weltmarkt auf Platz drei. Die beiden wichtigsten Konkurrenten in diesem Sektor sind Cisco und Huawei mit 19 bzw. 11 % Marktanteil.

Im Geschäftsbereich Telekommunikationseinrichtungen liegt Ericsson hinter Alcatel-Lucent, Allied Telesis, Avaya und Cisco auf dem fünften Platz der Weltrangliste, gefolgt von Huawei, Juniper, Nokia und ZTE.

Für eine vollständige Fundamentalanalyse der Ericsson-Aktie sollten Sie aktuelle Nachrichten über diese Branche genau verfolgen.

 

Die wichtigsten Partner von Ericsson

  • Im Jahr 2016 ist Ericsson mehrere strategische Partnerschaften mit großen Unternehmen eingegangen. In Australien hat Ericsson beispielsweise gemeinsam mit Amazon ein Innovation Center eröffnet. Das Ziel besteht darin, die Infrastruktur von Amazon Web Services im Bereich der Cloudtechnologie zu nutzen.
  • Im selben Jahr unterzeichnete Ericsson Partnerschaftsvereinbarungen mit Cisco und Intel, um den ersten 5G-Router zu entwickeln.
  • 2017 hat der französische Autohersteller PSA eine Kooperation mit den Konzernen Orange und Ericsson vereinbart, um die Netzwerktechnologie 5G für vernetzte Anwendungen im Bereich von Fahrzeugen zu testen. Dabei soll die Weiterentwicklung der Technologie 4G zu 5G für die Herstellung vernetzter Fahrzeuge sowie intelligenter Transportsysteme genutzt werden.

 

Kursanalyse der Ericsson-Aktie

Der Kurs der Ericsson-Aktie notiert zurzeit am Main Market Large der Nordischen Wertpapierbörse Nasdaq OMX Nordic und ist Bestandteil bei der Berechnung des Aktienindex FTSE Eurotop 100.

Die Entwicklung des Aktienkurses in den vergangenen zehn Jahren war von mehreren Phasen geprägt. Die Charts zeigen den Beginn einer ersten Hausse im Mai 2008, in deren Verlauf der Kurs bis April 2015 auf einen Höchstwert von 12,06 € stieg. Es folgte eine Preiskorrektur nach unten, und im Jahr 2016 wurde sogar die Schwelle von 5 € durchbrochen.

 

Wichtige Börsendaten zur Ericsson-Aktie

  • 2017 erreicht die Marktkapitalisierung von Ericsson einen Betrag von 21 196,52 Mio. EUR.
  • Zurzeit sind 3 011 595 703 Wertpapiere von Ericsson an der Börse im Umlauf.
  • Der Kurs der Ericsson-Aktie notiert aktuell am Main Market Large der NASDAQ QMX Nordic Stockholm in Schweden.
  • Das Unternehmen Ericsson ist Bestandteil bei der Berechnung des europäischen Aktienindex FTSE 100 und zählt damit zu den 100 europäischen Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert.
  • Das Aktionariat von Ericsson setzt sich aktuell wie folgt zusammen: 38,89 %der Aktien befinden sich im Streubesitz, 21,77 % der Aktien werden von Investor AB gehalten, 15,15 % von Industrievärden AB, 4,12 % von Svenska Handelsbanken, 2,61 % von Swedbank Robur Fonder, 2,2 % von AMF Pensionsforsakrings AB, 2,18 % von AFA Försäkring sowie 2,18 % von Dodge & Cox.

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens Ericsson

Das Unternehmen Ericsson wurde 1878 gegründet und noch im selben Jahr zum größten Telefonhersteller Skandinaviens.

  • 2001 gründet Ericsson zusammen mit Sony Corporation das Unternehmen Sony Ericsson im Bereich Mobiltelefone.
  • 2008 verkauft Ericsson seine PBX-Sparte an Aastra Technologies. Der Kaufpreis beträgt 70 Millionen Euro.
  • 2011 verkauft Ericsson seine Anteile an Sony Ericsson für eine Milliarde Euro.
  • 2012 kauft der Konzern von Thomson-Technicolor die Sparte Broadcast Services. Das Unternehmen bleibt weltweit die Nummer eins im Bereich mobiler Infrastruktur und Mobiltelefone.
  • 2013 kauft Ericsson von Microsoft die Tochtergesellschaft IPTV. Der Kaufpreis liegt in einer Höhe von rund 250 Millionen Dollar.
  • 2014 rückt Ericsson hinter Cisco und Huawei weltweit auf den dritten Platz im Bereich Ausrüstung und Software für Netzwerke.
  • 2015 kündigt Ericsson die Streichung von 2200 Stellen in Schweden an.
  • 2015 informiert Ericsson über den Kauf von Envivio für einen Betrag in Höhe von 125 Millionen Dollar. Es handelt sich dabei um einen Spezialisten im Bereich der Videokompression, dessen Gründer auch an der Entwicklung der Norm MPEG-4 mitgearbeitet haben.
  • Ende 2016 gibt Ericsson bekannt, dass der Nettogewinn innerhalb eines Jahres um 26 % gesunkenen ist und nur noch 1,6 Milliarden Kronen (169 Millionen Euro) beträgt. Angesichts der stärker werdenden Konkurrenz kündigt der Konzern einen Restrukturierungsplan und eine Kostenreduzierung verbunden mit der Streichung von 3000 Arbeitsplätzen an.

 

Vorteile und Stärken der Ericsson-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Sie erhalten nun in der Folge noch tiefergehende Informationen über das Unternehmen Ericsson, damit Sie die Bedeutung der Ericsson-Aktie noch besser erfassen. Um abschätzen zu können, ob dieses Wertpapier in Zukunft weiterhin Investoren anziehen kann, sollte man wissen, wo die wichtigsten Stärken und Schwächen des Unternehmens liegen, da davon die Wachstumsfähigkeit in den kommenden Jahren abhängt. Nachfolgend ein Überblick über die Vorteile dieses Konzerns, von denen die börsennotierte Aktie profitiert.

Als Erstes muss man unterstreichen, dass eine der größten Stärken des Unternehmens Ericsson in seiner großen Flexibilität in der Bereitstellung der Produkte liegt. Der Konzern ist in der Lage, veränderte Marktbedürfnisse zu erkennen und seine Produktion schnell an eine steigende oder sinkende Nachfrage anzupassen. Gleiches gilt für die Vermarktung, wo Ericsson ebenfalls sehr flexibel auf Veränderungen reagiert.

Das Unternehmen ist in der Technologie von mobilen Geräten äußerst hoch qualifiziert. Es entwickelt und vermarktet Lösungen, die als qualitativ sehr hochwertig gelten, ein Punkt, der sich auf das Image von Unternehmen und Marke überträgt und hilft, den Verkauf der Produkte auf der ganzen Welt zu steigern.

Auf diese Branche spezialisierte Wirtschaftsanalysten unterstreichen darüber hinaus, dass Ericsson dazu in der Lage ist, bei Bedarf die Betriebskosten zu senken, um keine Einbuße bei der Marge zu erleiden. Dafür setzt der Konzern im Wesentlichen auf Skaleneffekte, eine Strategie, die sich bereits als sehr effizient erwiesen hat. Bis heute konnte das Unternehmen dadurch stets eine gute Rentabilität erwirtschaften.

Die Präsenz des Unternehmens auf internationaler Ebene wird ebenfalls geschätzt. Es sei daran erinnert, dass Ericsson seine Produkte und Dienstleistungen in mehr als 180 Ländern auf der ganzen Welt vermarktet. Diese Umsatzverteilung auf die verschiedenen Kontinente senkt deutlich das Risiko, unter wirtschaftlichen Krisen in bestimmten Regionen zu leiden.

Ericsson setzt alles daran, um seine Stellung als einer der Branchenmarktführer zu verteidigen. Dies gelingt dem Unternehmen vor allem dadurch, dass es auf Innovation und Spitzentechnologie setzt. Um regelmäßig neue innovative Produkte lancieren zu können, werden jährlich hohe Beträge in Forschung und Entwicklung investiert.

Wenn man über die Stärken von Ericsson spricht, darf man die Belegschaft des Unternehmens nicht vergessen. Der Konzern hat heute rund 100 000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt, mit deren Hilfe er die Marktbedürfnisse erfolgreich befriedigen kann.

 

Nachteile und Schwächen der Ericsson-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Wenn Sie sich nun fragen, ob es sinnvoll ist eine Kauf- oder eine Verkaufsposition auf die Ericsson-Aktie zu zeichnen, dann sollten Sie sich nicht sofort von den oben aufgeführten Argumenten für die Fortsetzung des Unternehmenswachstums zu einer Kaufstrategie verleiten lassen. Vor dem Zeichnen einer Position sollten Sie berücksichtigen, dass dieses Unternehmen auch Schwächen hat, die Sie im Rahmen einer Analyse auf keinen Fall vernachlässigen dürfen. Nachfolgend die beiden wichtigsten Schwächen von Ericsson.

Finanztechnisch gesehen ist festzuhalten, dass Investoren sich diesem Wertpapier gegenüber in den letzten Jahren aufgrund des sehr unterschiedlichen Betriebserfolgs und damit der schwankenden Unternehmensergebnisse etwas zögerlich verhalten. Diese mangelnde Stabilität erschwert längerfristige Vorhersagen deutlich und beunruhigt deshalb die Börse. Dies hat wiederum einen negativen Einfluss auf den Kurs dieses Vermögenswerts.

Was die Kundenseite angeht, so liegt hier bei Ericsson ebenfalls ein nicht zu vernachlässigendes Risiko. Dies betrifft vor allem Kredite, die bestimmten Kunden gewährt werden. Dadurch verlängert sich die Zeit, bis die anhand der Bestellungen erhofften Ergebnisse tatsächlich realisiert sind. Das damit verbundene Risiko eines Zahlungsausfalls hoher ausstehender Beträge mag manche Trader beunruhigen.

 

Wie erstellt man eine gute Fundamentalanalyse für den Kurs der Ericsson-Aktie?

Zum Abschluss dieses Überblicks über die Ericsson-Aktie gehen wir noch näher auf die beiden Analysen ein, die Sie erstellen sollten, um die zukünftigen Kursbewegungen dieses Wertpapiers optimal antizipieren zu können. Es handelt sich dabei neben einer stichhaltigen technischen Analyse um eine eingehende Fundamentalanalyse, welche die Kursentwicklung aus der aktuellen Unternehmensentwicklung ableitet. Nachfolgend die Punkte, die Sie in eine Fundamentalanalyse einbeziehen sollten:

  • Vor allem sollten Sie im Auge behalten, welche strategischen Entscheidungen der Konzern trifft, um sich auf Schwellenmärkten zu positionieren. Wichtige Elemente sind dabei Fusionen und Übernahmen in den entsprechenden Ländern oder Wirtschaftszonen.
  • Der Geschäftsbereich Dienstleistungen ist für Ericsson ein gewinnträchtiger Bereich, den das Unternehmen in den kommenden Jahren möglicherweise ausbaut. In diesem Zusammenhang sollte man vor allem das Segment Netzwerkmanagement beachten.
  • Die Konkurrenz in dieser Branche liefert sich einen harten Wettbewerb, und man muss Veränderungen in dem technologisch komplexen Markt genau beobachten. Insofern sollte man allen Veröffentlichungen von großen Telekommunikationsunternehmen Aufmerksamkeit schenken, namentlich, was wichtige Innovationen angeht.
  • Alle Patentanmeldungen von Ericsson können einen großen Einfluss auf den Kurs der börsennotierten Aktie haben.

Fundierte Indikatoren für eine Fundamentalanalyse des Kurses der Ericsson-Aktie erhalten Sie, wenn Sie einen Newsfeed im Internet abonnieren und alle Wirtschaftsmeldungen beachten, die Broker über den Telekommunikationsmarkt zur Verfügung stellen.

 

Bewertung: 3.90 42 Rezensionen

Wo kann man die Ericsson-Aktie online traden?

Man kann die Ericsson-Aktie ganz einfach online auf einer Plattform für Börseninvestitionen, die von den deutschen Behörden reguliert wird, kaufen und traden. Zögern Sie nicht länger, sondern eröffnen Sie gleich ein Onlinetradingkonto.

Traden Sie jetzt die Ericsson-Aktie!
76.4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.