ENGIE

Engie-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Vor einigen Jahren wurde in Frankreich der Energiesektor privatisiert, und einige große Unternehmen sind inzwischen an die Börse gegangen. Ein Beispiel hierfür ist das Unternehmen GDF Suez, das vor Kurzem in Engie umbenannt wurde. Seither kann man auch die Engie-Aktie online kaufen. Hier erfahren Sie mehr über den Echtzeitkurs des Wertpapiers, und Sie erhalten eine Kursanalyse sowie einige ergänzende Angaben zum Unternehmen.

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Zunächst sollte man aufmerksam verfolgen, inwiefern Engie seine Aktivitäten ausbaut und sich außerhalb des Heimatmarktes Frankreich positioniert. Interessant in diesem Zusammenhang sind Übernahmen von Gesellschaften, der Aufbau von Produktionsstätten sowie Partnerschaften auf internationaler Ebene, vor allem in Schwellenmärkten wie Indien oder Afrika.

Analyse Nummer 2

Genauso wie die meisten Konkurrenzunternehmen konzentriert Engie die Entwicklungsaktivitäten auf den Bereich umweltfreundliche Energie. In diesem Zusammenhang sollte man darauf achten, wie die Umsetzung der Strategie in diesem Bereich gelingt und wie das Unternehmen hier Fuß fassen kann.

Analyse Nummer 3

Bekanntlich sieht sich Engie einer immer stärker werdenden Konkurrenz ausgesetzt, vor allem durch Anbieter alternativer Energie. Dies drückt sehr auf das Preisniveau in diesem Markt. Es ist daher interessant, zu verfolgen, mit welcher Strategie das Unternehmen sich diesem Wettbewerb stellt, zum Beispiel, indem es selbst innovative neue Dienstleistungen anbietet.

Analyse Nummer 4

Der Preis von Erdgas ist ein weiterer wichtiger Faktor, da Engie bislang einen großen Teil des Umsatzes in diesem Bereich erwirtschaftet.

Analyse Nummer 5

Zuletzt sollte man genau beobachten, welche Informationen Engie über die langfristigen Wachstumsstrategien kommuniziert.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Engie

Engie ist ein französisches Unternehmen, das es sich zum Ziel gesetzt hat, den heutigen Herausforderungen in Sachen Energie und Umwelt gerecht zu werden. Das Unternehmen bietet Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen diverse Dienstleistungen in der Gasversorgung an und produziert Strom in nachhaltigen und ressourcenschonenden Anlagen.

Als Energielieferant steht Engie damit in direkter Konkurrenz zu großen Unternehmen wie beispielsweise EDF. Engie beschäftigt aktuell mehr als 147 000 Menschen und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 74 Milliarden Euro.

Das Trading mit Engie-Aktien setzt grundlegende Kenntnisse über die Tätigkeiten des Unternehmens voraus. Nachfolgend werden diese detailliert präsentiert.

Strom: Engie ist heute weltweiter Marktführer im Bereich der Stromerzeugung. Strom wird in verschiedenen Kraftwerkstypen produziert:

  • in Wasserkraftwerken mit der Tochtergesellschaft Tractebel Engie,
  • in Gas- und Dampf-Kombikraftwerken,
  • in Kohlekraftwerken,
  • in Heizölkraftwerken,
  • und in Atomkraftwerken.

Erneuerbare Energien: Engie ist auch im Bereich der erneuerbaren Energie besonders aktiv:

  • Windenergie
  • Solarenergie
  • Biomasse
  • Erdwärme

Erdgas: Im diesem Bereich reichen die Aktivitäten von Engie von Gasextraktion über Gaserzeugung bis Gaslieferung. Engie ist in Europa das erste Transport- und Lieferungsnetzwerk von Erdgas, Marktführer im Bereich der Erdgasspeicherung und Nummer zwei, was die Ladekapazität von LNG-Terminals betrifft.

Energiedienstleistungen: Zusätzlich zur klassischen Gas- und Stromversorgung bietet Engie eine ganze Reihe von Energiedienstleistungen an, darunter: 

  • Konzeption mit Machbarkeitsstudien, Basic-Engineering, Projektbetreuung, Unterstützung bei Bauherrschaften und Abbau.
  • Installationen und industrielle Instandhaltung mit Stromanlagenlösungen, Klimatisierung und Kühlung, Informations- und Kommunikationssystemen.
  • Energiedienstleistungen wie z.B. Verbesserung der Energieleistung von Gebäuden, Erzeugung, Betreibung und Vertrieb von lokalen und erneuerbaren Energien, Facility-Management und Verwaltung von Versorgungsleitungen.
  • Wohndienstleistungen mit Lösungen zur Kontrolle des Energieverbrauchs – dank erneuerbaren Energien und Isolierungsmaßnahmen von Wohnungen, Finanzierungslösungen für Isolierungsarbeiten.
  • Smart-City-Dienstleistungen mit der Entwicklung von vernetzten Leitungen mit Sensoren, Smart Meters, digitalen Technologies zur Feststellung des Verbrauchs, Ferngeräten zur Steuerung von Energieanlagen und Lösungen zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks von Gebäuden.
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Konkurrenten

Der französische Konzern Engie ist im eigenen Land zurzeit die Nummer zwei im Bereich Produktion und Distribution von Strom. Er exportiert jedoch auch Strom in andere europäische und außereuropäische Länder und sieht sich dabei einer mehr oder weniger starken Konkurrenz ausgesetzt. Nachfolgend erhalten Sie das Klassement der weltweit größten Stromerzeuger und damit die direkten Konkurrenten von Engie.

E.ON (Deutschland)

ist dem Umsatz nach der weltweite Marktführer

Enel (Italien)

liegt auf dem zweiten Platz

EDF

ist zurzeit weltweit die Nummer drei

Engie

liegt auf dem vierten Platz dieser Rangliste

Tepco

Es folgen TEPCO (Japan)

RWE (Deutschland)

Korea Electric Power Corporation (Südkorea)

SSE (Großbritannien)

Iberdrola (Spanien)

Kansai Electric Power (Japan)


Strategische Allianzen

Der Konzern Engie ist im Verlauf der letzten Jahre mehrere strategische Partnerschaften eingegangen, vor allem in den Bereichen technologische Entwicklung und Wachstum auf internationaler Ebene. Nachfolgend die wichtigsten Allianzen.

BNP Paribas

2015 hat sich Engie mit BNP Paribas zusammengeschlossen, um gemeinsam ein Pilotprojekt im Bereich Factoring auf internationaler Ebene zu lancieren.

General Electric

2016 schlossen Engie und General Electric eine Allianz, um ihre Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Entwicklung zu stärken und damit vor allem die Performance des Produktionsvermögens von Engie zu verbessern.

Schneider Electric

2017 ging Schneider Electric eine Partnerschaft mit Engie ein, um die Wind- und Solarparks des Konzerns mit seiner technologischen Software für Kontrolle und Datenmanagement auszustatten.

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Häufig gestellte Fragen

In welcher Höhe ist Engie an seinen Tochtergesellschaften beteiligt?

Der Konzern Engie besitzt zahlreiche Tochtergesellschaften, die ihm zu 100 % gehören. Darüber hinaus besitzt das Unternehmen auch Anteile an einigen anderen Firmen. So ist Engie nicht nur an der Compagnie Nationale du Rhône beteiligt, sondern auch zu 80 % an Gazocean (ein in Marseille ansässiges Unternehmen, das auf den Seetransport von Flüssiggas durch Gastanker spezialisiert ist), an Suez (ein Unternehmen, dessen größter Aktionär Engie ist) sowie an Agenda Diagnostics, CPCU und Climespace.

Welche Wachstumsstrategie verfolgt Engie aktuell?

Die Strategie von Engie für die Jahre 2019 bis 2021 legt den Fokus auf Dienstleistungen und umweltfreundliche Energien. Damit will der Konzern seine Positionierung im Bereich erneuerbare Energien und Dienstleistungen mit hohem Mehrwert beschleunigen und weltweiter Marktführer bei kohlenstofffreien Angeboten sein. Erreichen will man dies durch hohe Investitionen, um die Produktionskapazitäten im Bereich umweltfreundliche Energie sukzessive steigern zu können.

Ist der französische Staat noch Aktionär am Konzern Engie?

Zurzeit ist der französische Staat mit einem Anteil von 23,64 % am Unternehmenskapital nach wie vor Aktionär von Engie. Er ist damit der größte Aktionär dieses Unternehmens. Weitere Aktien befinden sich im Besitz der Mitarbeiter (4,03 % des Kapitals), von BlackRock (4,97 % des Kapitals) und CDC (1,83 % des Kapitals). Auf institutionelle Investoren, private Anleger und andere entfallen knapp 68,63 % der Anteile.

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