Den DAX 30 an der Börse handeln

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Egal ob über Ihre Onlinebank oder auf einer Online-Tradingplattform: An der Börse können Sie mit Investitionsinstrumenten wie CFDs in wichtige europäische Börsenindizes investieren - so auch in den DAX 30.  

 

Was verbirgt sich hinter der Deutschen Börse in Frankfurt?

Die Frankfurter Börse hat sich ihren Ruf und ihren Stellenwert im Laufe der Zeit erarbeitet, und sie wird heute direkt mit dem Index DAX 30 verknüpft. Sie repräsentiert mittlerweile den größten Handelsplatz in Deutschland, denn dort erfolgen fast 85 % des nationalen Handels, aber auch 35 % des europäischen Aktienhandels.

Die Deutsche Börse in Frankfurt ist heute hinter New York und Tokio die drittgrößte Börse der Welt.

 

Warum soll man die fortlaufende Notierung der Frankfurter Börse verfolgen?

Die Notierung an der Frankfurter Börse erfolgt durch das Unternehmen Deutsche Börse. Wenn Sie auf den DAX-Index spekulieren möchten, ist es wichtig, diese Notierung zu kennen. Aber nicht nur in diesem Fall.

Dank der Notierung dieses Börsenplatzes werden Sie in der Lage sein, die zahlreichen europäischen Aktien, die dort täglich gehandelt werden, erfolgreicher zu traden. Sie wissen dann, wann sich die besten Opportunitäten auftun und welche Unternehmen sich für Ihr Börsenportfolio als interessant erweisen könnten.

Es ist heutzutage möglich, diese Notierung online zu verfolgen.

 

Historische Entwicklung der Börse in Frankfurt

Die Analyse der historischen Kurse des Aktienindex DAX 30 spiegelt wider, wie sich die Deutsche Börse in Frankfurt im Laufe der Zeit entwickelt hat. Bekanntlich enthält dieser nationale Index die 30 deutschen Unternehmen mit der höchsten Aktienmarktkapitalisierung.

Aus den Charts der letzten zehn Jahre lassen sich somit einige interessante Informationen ablesen, denn man kann auf den ersten Blick einen globalen Aufwärtstrend erkennen, der nur von einigen, kaum wahrnehmbaren Korrekturbewegungen unterbrochen ist.

Ein Kursabschwung konnte beispielsweise zwischen Januar 2008 und März 2009 beobachtet werden. Dieser negative Verlauf wurde jedoch in der Folge durch einen Punktanstieg wieder ausgeglichen. Der letzte Spitzenwert wurde mit mehr als 12 374 Punkten im April 2015 erreicht. Die Analysten gehen in den kommenden Monaten nicht von einem erneuten Kursverfall aus.

Der Kurs des DAX 30 zeigt auch zahlreiche Mikrobewegungen mit einer hohen Volatilität und ist damit ideal für Trader, die kurzfristige Transaktionen mit einem hohen Hebel.

 

Allgemeine Informationen über den DAX 30

Der DAX 30 ist der Referenzindex der deutschen Börse, genauer gesagt, der Frankfurter Börse. Die wichtigste Besonderheit dieses Börsenindex ist das Transaktionsvolumen, das er generiert, und das ihn zum meistgehandelten europäischen Index weltweit macht.

Wie der Name sagt, setzt sich der DAX 30 aus der Notierung der 30 bestnotierten Unternehmen der Frankfurter Börse zusammen. Damit vermittelt er ein globales Bild der deutschen Wirtschaft über alle Branchen hinweg. Ob ein Unternehmen in diesen Index aufgenommen wird, hängt davon ab, ob es für die Wirtschaft des Landes repräsentativ ist oder nicht. Selbstverständlich verändert sich die Zusammensetzung aufgrund von Änderungen der Ergebnisse oder der Aktivitäten ständig.

Analysiert man den DAX 30 etwas genauer, stellt man fest, dass sowohl mehrere große Automobilkonzerne als auch mehrere Großbanken vertreten sind.

 

Ein Technologieindex

Eine weitere Besonderheit des deutschen Index DAX 30 ist die, dass er, neben den Bereichen Automobil und Bank, auch deutsche Technologiewerte repräsentiert - ebenso wie der Nasdaq in den Vereinigten Staaten.

Auch die Branchen Energie und Informatik sind im DAX 30 vertreten. Die Technologieorientierung bringt mit sich, dass manche der notierten Unternehmen nicht in Deutschland, sondern im Ausland ihren Sitz haben.

 

Die volatilsten Aktien des DAX 30

Die Volatilität eines börsennotierten Wertpapiers ist ein wichtiger Punkt, den es zu berücksichtigen gilt, wenn man mit CFDs in die Börse investieren möchte. Je größer nämlich mittel- und langfristig die Kursausschläge sind, desto interessantere Erträge lassen sich erzielen. Unter diesem Gesichtspunkt sollten Sie die folgenden zehn Aktien des DAX 30 unbedingt im Auge behalten:

  • Deutsche Bank, ein Bankinstitut, mit einem durchschnittlichen Ausschlag nach unten von -1 % und einem durchschnittlichen Ausschlag nach oben von 74 % (jeweils innerhalb eines Jahres).
  • Commerzbank, ebenfalls ein Bankinstitut, mit einem durchschnittlichen Ausschlag nach unten von -1 % und einem durchschnittlichen Ausschlag nach oben von 66 % (jeweils innerhalb eines Jahres).
  • Linde, ein Unternehmen der Energiebranche, mit einem durchschnittlichen Ausschlag nach unten von -1 % und einem durchschnittlichen Ausschlag nach oben von 62 % (jeweils innerhalb eines Jahres).
  • Salzgitter, ein Unternehmen der Technologiebranche, mit einem durchschnittlichen Ausschlag nach unten von -1 % und einem durchschnittlichen Ausschlag nach oben von 91 % (jeweils innerhalb eines Jahres).
  • BASF, ein Unternehmen der Chemiebranche, mit einem durchschnittlichen Ausschlag nach unten von -1 % und einem durchschnittlichen Ausschlag nach oben von 57 % (jeweils innerhalb eines Jahres).
  • K+S, ebenfalls ein Unternehmen der Chemiebranche, mit einem durchschnittlichen Ausschlag nach unten von -2 % und einem durchschnittlichen Ausschlag nach oben von 96 % (jeweils innerhalb eines Jahres).
  • Bayer, ein Unternehmen der Pharmabranche, mit einem durchschnittlichen Ausschlag nach unten von -1 % und einem durchschnittlichen Ausschlag nach oben von 46 % (jeweils innerhalb eines Jahres).
  • Deutsche Post, ein Logistikunternehmen, mit einem durchschnittlichen Ausschlag nach unten von -1 % und einem durchschnittlichen Ausschlag nach oben von 37 % (jeweils innerhalb eines Jahres).
  • ThyssenKrupp, ein Unternehmen der Technologiebranche, mit einem durchschnittlichen Ausschlag nach unten von -2 % und einem durchschnittlichen Ausschlag nach oben von 73 % (jeweils innerhalb eines Jahres).
  • Daimler, ein Unternehmen der Automobilbranche, mit einem durchschnittlichen Ausschlag nach unten von -4 % und einem durchschnittlichen Ausschlag nach oben von 49 % (jeweils innerhalb eines Jahres).

 

Einige Tipps für den Handel mit dem DAX 30 an der Börse

Wie andere große Börsenindizes sollte man den DAX 30 nicht einfach "irgendwie" traden, sondern man sollte sich mit den im Index enthaltenen Branchen auskennen. Selbstverständlich heißt dies nicht, dass Sie detaillierte Analysen der 30 Großunternehmen des Index erstellen müssen, allerdings sollten Sie eine generelle Vorstellung davon haben, wie es um die wirtschaftliche Lage der wichtigsten Branchen bestellt ist.

Um sich entscheiden zu können, ob Sie auf steigende oder sinkende Kurse setzen, sollten Sie ebenfalls den Wirtschaftskalender im Auge behalten, da dieser sehr oft Daten publiziert, die einen starken Einfluss auf den DAX 30 haben. Dies kann beispielsweise die Veröffentlichung statistischer Daten zur deutschen Wirtschaft sein, wie BIP, Zinsen am Rentenmarkt oder Produktivität, aus denen Trader eine generelle Tendenz erkennen können.

Man darf jedoch auch die europäischen Daten nicht außer Acht lassen, da diese sich in bestimmten Fällen positiv oder negativ auf einen Wirtschaftszweig auswirken können. Eine Senkung des Euro-Leitzinssatzes zieht zweifellos eine bessere Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen nach sich und führt zu einer Kurssteigerung des DAX 30.

 

Zusammensetzung des Aktienindex DAX 30 und Rangliste der Börsenwerte

Wenn Sie in den DAX 30 investieren möchten, dann traden Sie idealerweise auf eine der 30 Aktien, die in diesem Index enthalten sind. Nachfolgend eine Auflistung dieser Wertpapiere nach der Marktkapitalisierung der Unternehmen!

  • SAP-Aktie (Börsenwert 120 478 Millionen Euro)
  • Siemens-Aktie (Börsenwert 84 493 Millionen Euro)
  • Allianz-Aktie (Börsenwert 76 920 Millionen Euro)
  • Bayer-Aktie (Börsenwert 70 967 Millionen Euro)
  • Deutsche-Telekom-Aktie (Börsenwert 65 970 Millionen Euro)
  • BASF-Aktie (Börsenwert 63 393 Millionen Euro)
  • Daimler-Aktie (Börsenwert 56 583 Millionen Euro)
  • BMW-Aktie (Börsenwert 48 984 Millionen Euro)
  • Adidas-Aktie (Börsenwert 40 295 Millionen Euro)
  • Fresenius-Aktie (Börsenwert 36 747 Millionen Euro)
  • Deutsche-Post-Aktie (Börsenwert 34 894 Millionen Euro)
  • Volkswagen-Aktie (Börsenwert 28 901 Millionen Euro)
  • Münchner-Rückversicherungsgesellschaft-Aktie (Börsenwert 28 300 Millionen Euro)
  • Continental-Aktie (Börsenwert 28 030 Millionen Euro)
  • Fresenius-Medical-Care-Aktie (Börsenwert 25 971 Millionen Euro)
  • Beiersdorf-Aktie (Börsenwert 22 584 Millionen Euro)
  • Deutsche-Börse-Aktie (Börsenwert 21 210 Millionen Euro)
  • Wirecard-Aktie (Börsenwert 20 752 Millionen Euro)
  • Infineon-Technon-Aktie (Börsenwert 20 595 Millionen Euro)
  • Vonovia-Aktie (Börsenwert 19 621 Millionen Euro)
  • Deutsche-Bank-Aktie (Börsenwert 19 419 Millionen Euro)
  • EON-Aktie (Börsenwert 18 249 Millionen Euro)
  • Henkel-Aktie (Börsenwert 16 850 Millionen Euro)
  • ThyssenKrupp-Aktie (Börsenwert 12 512 Millionen Euro)
  • Covestro-Aktie (Börsenwert 12 510 Millionen Euro)
  • HeidelbergCement-Aktie (Börsenwert 12 123 Millionen Euro)
  • Merck-Aktie (Börsenwert 11 148 Millionen Euro)
  • RWE-Aktie (10 087 Millionen Euro)
  • Deutsche-Lufthansa-Aktie (Börsenwert 9 091 Millionen Euro)

Diese Auflistung basiert auf den Börsenwerten der Unternehmen im Oktober 2018 und kann sich selbstverständlich verändern.

 

Wie wird der Kurs des Index DAX 30 berechnet?

Sehen wir uns nun genauer an, wie der Index DAX 30 eigentlich berechnet wird. Die Gewichtung jedes dieser Unternehmen, das in die Berechnung des Aktienindex einfließt, hängt nicht nur vom gesamten Börsenwert, sondern auch vom Wert der sich im Streubesitz befindlichen Aktien ab, also von den Aktien, die an der Börse frei handelbar sind.

Um aber die Zuverlässigkeit und den repräsentativen Charakter der deutschen Wirtschaft nicht zu beeinflussen, kann die Gewichtung eines der im DAX 30 enthaltenen Unternehmen den Wert von 10 % nicht überschreiten.

Auf der anderen Seite müssen die im DAX 30 enthaltenen Unternehmen zwingend 75 % des gesamten an der deutschen Börse gehandelten Kapitals repräsentieren.

Darüber hinaus gibt es zwei Varianten des DAX, die sich in ihrer Berechnungsmethode unterscheiden. Der DAX PR (Kursindex) ist ein Index, der nach derselben Methode berechnet wird, wie beispielsweise der CAC 40. PR steht in diesem Fall für « Price Return » und bedeutet, dass bei dieser Berechnungsmethode Zinserträge und Dividenden ignoriert werden. Beim DAX TR (Performanceindex) werden dagegen auch die an die Aktionäre ausgeschütteten Dividenden sowie Zinserträge berücksichtigt. Die Abkürzung TR steht in diesem Fall für « Total Return ». Ein entsprechender Index ist beispielsweise der CAC 40 NR, in dessen Berechnung ebenfalls Dividenden einfließen. Man geht hier davon aus, dass die ausgeschütteten Dividenden sofort wieder reinvestiert werden.

Der DAX TR gilt als Referenzindex für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Sehen wir uns nun an, mit welcher Formel der Kurs dieses Index berechnet wird. Sie ist relativ einfach: Die gesamte Aktienmarktkapitalisierung der Unternehmen wird durch den vorhergehenden Wert dividiert und das erhaltene Ergebnis wird wiederum durch die vorhergehende Periode dividiert.

Der DAX 30 unterscheidet sich noch in einem anderen wichtigen Punkt von anderen wichtigen Indizes der Welt. Dieser wird nämlich mit den zukünftigen Kursen für den Folgetag aktualisiert, und dies selbst nach Börsenschluss.

Seit 2006 erfolgt die Notierung des DAX 30 mit dem elektronischen Handelssystem Xetra, wobei die Berechnung im Sekundentakt erfolgt. Dieses automatisierte Handelssystem für Finanzprodukte befindet sich in Frankfurt.

Die Notierung des Index beginnt täglich um 9 Uhr und endet um 17.30 Uhr. Wie der französischen Aktienindex CAC 40 notiert auch der DAX 30 in dieser Zeit fortlaufend.

Mit diesen Informationen wissen Sie nun mehr über die Funktionsweise des DAX 30 und die deutsche Börse. Dies hilft Ihnen beim Trading auf den Index selbst oder auf die im Index enthaltenen Aktien.

Bei Forex-Brokern auf den DAX 30 setzen:

Bei Brokern auf Forex können Sie nicht nur mit Devisen traden, sondern auch mit einigen Börsenindizes wie dem DAX 30. Dafür müssen Sie sich nur online registrieren und eine erste Einzahlung tätigen.

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