Das Trading an der Börse erlernen

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Begriffe wie Börse oder Finanzmärkte sind heute in aller Munde und jeder hat bereits davon gehört. Doch nicht jeder weiß, was genau so undurchsichtige Begriffe wie "DAX 30", "Fixing" oder "Obligationen" bedeuten. Wenn Sie also zu den "Dummies" im Bereich der Börse gehören, sollten Sie diesen Artikel unbedingt lesen. Wir werden Ihnen hier in möglichst einfacher Weise zusammenfassen, was die Börse ist und wie sie funktioniert. So können Sie sich zunächst das notwenige Wissen aneignen, bevor Sie dann mit dem Investieren beginnen.  

 

Definition der Börse für Dummies

Die Börse ist im Prinzip ein Markt, auf dem Verkäufer Teile ihres Unternehmens verkaufen und mit dem erzielten Geldbetrag Investitionen realisieren können. Für die Verkäufer geht es also darum, Finanzierungskapital zu erhalten.

Käufer, die diese Unternehmensanteile erwerben, werden dadurch zu Aktionären des Unternehmens. Als Gegenleistung für ihre Investition erhalten sie eine sogenannte "Dividende". Diese Dividende ist ein Teil der Erträge, die das Unternehmen mit der Investition erwirtschaftet, die es mit dem entsprechenden Kapital getätigt hat.

Die Unternehmensanteile werden in der Fachsprache "Aktien" oder "Börsentitel" genannt.

Man muss auch zwischen Aktien und Aktienindizes unterscheiden. Was aber sind Aktienindizes? Aktienindizes geben Aufschluss über die wirtschaftliche Gesundheit der Unternehmen eines Börsenplatzes. Der DAX 30 spiegelt beispielsweise die generelle Performance der Frankfurter Börse wider. Für die Berechnung dieses Index zieht man die Performance der 30 größten, an dieser Börse notierten Unternehmen heran.

 

Die Funktionsweise von Forex für Dummies

Beim Trading auf Forex setzt man auf die Veränderung des Wechselkurses eines Währungspaares. Wenn man beispielsweise auf EUR/USD spekuliert, bedeutet dies, dass man auf einen steigenden oder sinkenden Kurs des Euro im Verhältnis zum Dollarkurs setzt.

Dank der Online-Tradingplattformen der Forex-Broker können Sie auf Kursschwankungen spekulieren, indem Sie eine bestimmte Menge dieser Devisen zu einem gegebenen Kurs kaufen. Dann warten Sie ab, bis der Kurs steigt oder fällt, verkaufen Ihre Position und kassieren die Differenz zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs.

Selbstverständlich ist diese Transaktion nicht kostenlos. Es wird dafür ein sogenannter "Spread" berechnet, was einer kleinen Differenz zwischen dem reellen Preis und den von Ihnen bezahlten Kauf- und Verkaufspreisen für das Währungspaar entspricht.

 

Kann man als Dummie mit dem Trading auf Forex beginnen?

Wenn Ihnen die Logik des Devisenmarktes nicht wirklich geläufig ist und Sie sich nicht für Chartanalysen begeistern können – dann raten wir Ihnen davon ab, mit dem Trading auf Forex zu beginnen. Die immer zahlreicheren Online-Tradingplattformen mit ihren Spekulationsangeboten richten sich vor allem an erfahrene Trader oder an solche, die zumindest solide Grundkenntnisse darüber besitzen. Die Makler setzen alles daran, einfache und effiziente Lösungen anzubieten, mit denen man stichhaltige Analysen erstellen kann.

Dabei kann es sich zum Beispiel um ein sogenanntes Managed Account - ein verwaltetes Konto - handeln, bei dem professionelle Trader an Ihrer Stelle traden; oder um eine Software für das automatische Trading, welche die besten Positionen ohne jede menschliche Intervention zeichnet; dies ist ideal für Trader, die nur über wenig Zeit verfügen oder nicht die geeigneten Tools besitzen, um die Börsencharts und ihre spezifischen Indikatoren optimal zu nutzen.

Wie Sie feststellen, bietet Forex erfahrenen Tradern zahlreiche und vielfältige Hilfestellungen. Sie müssen sich also nur für einen Broker entscheiden, bei dem Sie Ihre Investitionen tätigen möchten und Ihre Einzahlung leisten.

 

Die Akteure des Börsenmarkts - für Dummies erklärt

Auf dem Börsenmarkt unterscheidet man zwei Hauptakteure: Anbieter und Nachfrager.

  • Die Nachfrager nach Kapital: Dies sind meistens Unternehmen, es kann sich aber auch um den Staat handeln. Die Nachfrager benötigen Kapital und geben dafür Wertpapiere aus. Wie wir bereits gesehen haben, finanzieren Unternehmen mit diesem Kapital ihre Unternehmensaktivitäten. Die ausgegebenen Wertpapiere nennt man Aktien. Was den Staat angeht, so finanziert dieser mit dem eingenommenen Kapital öffentliche Ausgaben und die entsprechenden Wertpapiere werden hier Obligationen oder Schuldverschreibungen genannt.
  • Die Anbieter von Kapital: Die Anbieter sind in diesem Fall die Käufer der Wertpapiere. Es kann sich dabei um Unternehmen, Privatleute oder auch um sogenannte "Investmentfonds" handeln.

 

Die Schwankungen der Börsenkurse - für Dummies erklärt

Wir kommen nun zur wichtigsten Frage im Zusammenhang mit der Börse, nämlich zu den Gründen für die Kursschwankungen der Börsentitel.

Wir wissen bereits, dass die Wertpapiere von den Anbietern des Kapitals gekauft werden. Als Gegenleistung erhalten sie Unternehmensanteile des emittierenden Unternehmens, durch die sie wiederum das Anrecht auf eine Dividende erhalten. Aber die Besitzer der Wertpapiere können diese ihrerseits wieder verkaufen, mit dem Ziel, sofort einen Gewinn zu erzielen. Wenn ein Unternehmen hohe Erträge erwirtschaftet, können solche Wertpapiere dem Inhaber viel Geld einbringen. Die Besitzer der Wertpapiere können sie dann zu einem höheren Preis verkaufen. In diesem Fall steigt der Kurs dieser Aktie.

Wenn sich dagegen das emittierende Unternehmen in einer Phase der Rezession befindet, wird der Besitzer die Aktien nur zu einem niedrigeren Preis verkaufen können. In diesem Fall sinkt der Kurs der Aktie.

 

Kann man als Dummie im Finanzbereich wirklich an der Börse traden?

Seit einigen Jahren hat sich die Welt der Börse stark demokratisiert. Heute steht sie im Prinzip allen offen, wobei man nicht gerade ein absoluter Anfänger sein sollte, sondern bereits Erfahrung beim Investieren besitzen sollte. Einfache Tools wie CFDs (Contracts for Difference / Differenzkontrakte) wurden speziell dafür entwickelt, um Tradern die Möglichkeit zu bieten, in Börsenwerte zu investieren und damit Geld zu verdienen, vorausgesetzt, sie verfügen über die notwendige Erfahrung und sind in der Lage, stichhaltige Analysen durchzuführen.

Broker und Makler bieten Tradern Online-Tradingplattformen mit diversen Features an, auf denen man mithilfe praktischer Tools seine eigenen Analysen erstellen kann. Zu den beliebtesten Tools zählen dabei:

  • Handelssignale: Diese Signale werden durch Algorithmen oder durch erfahrene Trader ermittelt. Sie zeigen klar an, welche Vermögenswerte am wahrscheinlichsten einen steigenden oder sinkenden Trend aufweisen werden. Jedes Kauf- und Verkaufssignal ist mit einem Vertrauensindex versehen, der eine zusätzliche Sicherheit gewährleistet, damit ist es möglich, erfolgversprechende Transaktionen zu tätigen.
  • Automatisches Trading: Hinter dem automatischen Trading steht im Grunde genommen eine Software, die anstelle des Traders Positionen zeichnet und Orders platziert.  Diese Technik basiert auf einer automatischen Analyse der Märkte, wobei die Software gute Gelegenheiten ausmacht und das Kapital strategisch anlegt.
  • Vermögensverwalter: Gegen eine finanzielle Entschädigung können Sie auch Ihr Tradingkonto komplett einem Investitionsspezialisten anvertrauen, der seinerseits die Anlagen und Orders verwaltet.

Generell lässt sich sagen, dass man unbedingt fundierte Kenntnisse über die Börse und ihre Funktionsweise besitzen sollte, bevor man mit dem Trading beginnt.

 

Wie kann man mehr über die Börse lernen?

Zusätzlich zu den Tools, die wir Ihnen vorgestellt haben und mit denen Sie die Kurse von börsennotierten Vermögenswerten analysieren können, gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, wie Sie sich das notwendige Wissen ganz einfach aneignen und dadurch unabhängig werden. Diese Möglichkeiten bieten sich Ihnen:

  • Informationen aus dem Internet: Mit etwas Motivation und Geduld können Sie sich im Internet solide Grundkenntnisse über die Funktionsweise der Börse erwerben.
  • Onlineschulungen: Mithilfe von allgemeinen oder persönlich auf Sie zugeschnittenen Schulungen können Sie das notwendige Wissen für das Onlinetrading erwerben. Sie werden meist in Form diverser Tools wie Videos, Webinare, Seminare oder Kurse angeboten.
  • Demonstrationskonten: Demokonten sind kostenlose Konten, auf die Sie kein Geld einzahlen müssen, mit denen Sie jedoch üben können, wie man erfolgreiche Strategien erstellt, bevor Sie dann Ihr eigenes Kapital riskieren. Sie sollten jedoch erst dann mit Ihrem eigenen Kapital traden, wenn Sie die notwendige Erfahrung dafür besitzen.

 

Wie wählt man einen Broker und eine Online-Tradingplattform aus?

Wenn Sie sich das notwendige Wissen angeeignet haben und ausreichend Erfahrung besitzen, müssen Sie sich zunächst für einen Onlinemakler entscheiden, bevor Sie mit der Spekulation an der Börse beginnen können. In diesem Bereich ist die Konkurrenz groß. Um eine gute Wahl zu treffen, gilt es daher, einige wichtige Kriterien zu beachten.

Der erste Punkt betrifft die Maklergebühren. Während einige Makler ihre Gebühren in Form eines Prozentsatzes der Ordersumme berechnen (zwischen 0,1 und 0,7 %), verlangen andere eine Pauschale, die zwischen 1 und 12 EUR liegen kann. Sie müssen also bei der Entscheidung berücksichtigen, welchen Durchschnittsbetrag Sie voraussichtlich pro Auftrag investieren werden.

Allerdings sollten die Transaktionskosten nicht das einzige Kriterium sein, das Sie für Ihre Entscheidung heranziehen. Vergessen Sie nicht, zu überprüfen, welche Dienstleistungen und Tools die verschiedenen Plattformen anbieten. Erhalten Sie beispielsweise Tradingsignale in Echtzeit? Können Sie ungedeckte Verkäufe tätigen? Auch die Analysetools, mit deren Hilfe Sie konkrete Strategien entwickeln können, sollten Sie nicht vergessen.

Zu guter Letzt sollten Sie auch die Tradingplattform an sich berücksichtigen, also die Benutzeroberfläche, auf der Sie Ihre Orders erteilen werden. Sie sollte benutzerfreundlich und ergonomisch sein, damit Sie Ihre Investition so einfach wie möglich tätigen und gegebenenfalls schnell reagieren können.

 

Wie erteilen Sie im Internet eine Börsenorder?

Sie werden schon gemerkt haben, dass es eigentlich ganz einfach ist, im Internet eine Börsenorder zu erteilen, sofern man sich auf einer guten Tradingplattform registriert hat, wobei Dummies, die nicht die notwendigen Kenntnisse dafür besitzen, davon dringend abgeraten wird. Möchten Sie eine Order erteilen, so müssen Sie bei einem Makler, der diese Leistung anbietet, ein elektronisches Formular mit den Daten der entsprechenden Order ausfüllen. Im Gegenzug erhalten Sie eine Ausführungsbestätigung.

Bei Tradinginstrumenten wie bei CFDs  ist es noch einfacher umzusetzen, denn dank der spezifischen Plattformen können Sie direkt online auf den Vermögenswert Ihrer Wahl traden - und dies sowohl à la hausse als auch à la baisse.

 

Einige Ratschläge, bevor Sie beginnen

Auch wenn Sie über die notwenigen Kenntnisse verfügen, möchten wir Ihnen an dieser Stelle einige praktische Ratschläge mit auf den Weg geben, bevor Sie mit dem Trading auf Forex beginnen:

  • Traden Sie nur die beliebtesten Devisen, da diese am volatilsten sind.
  • Vergessen Sie nicht, Stop- und Limit-Orders zu platzieren, um Gewinne mitzunehmen und Verluste einzugrenzen.
  • Traden Sie ausschließlich in der Richtung des aktuellen Trends.
  • Nutzen Sie die kostenlosen Tradingsignale, die die Broker im Allgemeinen anbieten.
  • Nutzen Sie alle Tools und Hilfsmittel, die Ihr Onlinemakler zur Verfügung stellt.

 

Wie schult man sich auf Forex, wenn man ein Dummie ist?

Wie bereits erwähnt ist Forex nur etwas für ausgefuchste Investoren. Dieser Markt eignet sich nicht für Tradingneulinge, selbst wenn diese neugierig sind und schnell lernen möchten. Wenn man also ein Dummie im Bereich der Finanzwelt ist, ist es notwendig, sich zunächst Kenntnisse über Forex anzueignen, bevor man eine Online-Tradingplattform nutzt. Dabei gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Onlinedokumentationen: Alle Broker bieten den Tradern ihrer Plattform Dokumente an, mit denen Neulinge das Trading auf Forex lernen können. Solche Informationen werden manchmal auch in Form von Videos oder Webinaren vermittelt, die das Lernen noch spielerischer und einfacher machen.
  • Individuell angepasste Ausbildungen: Gegen Bezahlung oder bei der Eröffnung eines Kontos mit einer hohen Einzahlung erhalten Sie auch eine individuell auf Sie zugeschnittene Ausbildung sowie eine Begleitung durch einen echten Finanzprofi im Bereich der Investitionen in den Devisenmarkt.
  • Demonstrationskonten: Parallel zur theoretischen Ausbildung können Sie ein kostenloses Demokonto nutzen und mit diesem unter realen Bedingungen üben, bevor Sie dann – das notwenige Wissen vorausgesetzt – Ihr Kapital riskieren und richtig traden.

Mit der Investition an der Börse beginnen:

Sie besitzen nicht das notwendige Wissen, um an der Börse spekulieren zu können? Warum melden Sie sich dann nicht einfach bei einer Online-Tradingplattform an, um Ihre Strategie zu testen?

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CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 80.6% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.