BMW-Aktie kaufen

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Deutsche Automobilhersteller genießen weltweit einen sehr guten Ruf, weshalb deren Aktien äußerst interessant für eine mögliche Investition sein können. Viele Börsenmakler spekulieren regelmäßig mit Aktien deutscher Automobilhersteller und fahren regelmäßig hohe Gewinne ein. Die großen europäischen Automobilhersteller sind in der Regel börsennotiert und ihre Aktien aufgrund der kurz- und langfristigen Rentabilität bei Investoren sehr beliebt. Nachfolgend geben wir Ihnen einige nützliche Informationen über das deutsche Unternehmen BMW und seine Aktien. Dies sollte Ihnen helfen, die Kurse effizient analysieren.  

 

Überblick über die BMW-Aktie

  • Aktienmarktkapitalisierung: 51 722,51 Mio. EUR
  • Anzahl der Wertpapiere: nicht bekannt
  • Börsenplatz: Deutsche Börse AG
  • Markt: Prime Standard
  • Index: DAX 30
  • Branche: Automobil

 

Informationen über die BMW-Gruppe

Die Geschichte des Unternehmens BMW begann im Jahre 1913 in Chemnitz in Sachsen. Karl Rapp gründete damals die Rapp Motorenwerke GmbH. Er schloss sich mit Philipp Dörhöferzusammen, der bereits eine Firma namens Luftschifffahrt Veeh GmbH besaß und damit auf jahrelange Erfahrung mit Motoren zurückblicken konnte. Zur damaligen Zeit war das Unternehmen ausschließlich auf Flugmotoren spezialisiert.

1917 änderte das Unternehmen seinen Namen und es entstand die BMW GmbH. Ein Jahr später wurde es in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und wurde zur BMW AG.

Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und den Versailler Verträgen wurde es dem Unternehmen verboten, während fünf Jahren Flugmotoren herzustellen. Um seine Existenz zu sichern, hielt sich BMW allerdings nur teilweise an dieses Verbot. In den Zwanzigerjahrenversuchte das Unternehmen, seinen Fokus weg von den Flugmotoren zu lenken. Kurz darauf wurde das erste BMW-Motorrad entwickelt. Ab 1924 wurden auch wieder Flugmotoren hergestellt.

Mit der Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenbach AG im Jahre 1928 wurde BWM zum Automobilhersteller und stellte ein Jahr später bereits sein erstes Serienmodell vor. 1932 wurde dann der erste echte BWM mit dem Namen AM1 produziert. Von da an wurden diverse weitere Automobilmodelle produziert, wobei sich das Unternehmen vor allem einen Ruf als Hersteller von Sportwagen aufbauen konnte, welcher übrigens auch nach dem Zweiten Weltkrieg weiter anhielt.

Mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten erlebte auch das Unternehmen einen großen Aufschwung, was dazu führte, dass BMW 1944 bereits über 50 000 Mitarbeiter beschäftigte, wobei es sich jedoch bei rund der Hälfte um Zwangsarbeiter handelte.

Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Münchner Stammwerk zerstört und Teile anderer Produktionsstätten wurden von den Besatzungsmächten übernommen, wodurch das Unternehmen in eine Krise stürzte. Auch in den nachfolgenden Jahren nach dem Krieg kämpfte BMW mit dem Überleben und schaffte erst nach einigen verlustreichen Jahren 1961 die Wende. Der neu entwickelte BMW 1500 der „neuen Klasse“ und vor allem dessen Nachfolgemodelle wurden zu einen riesen Erfolg. In den darauffolgenden Jahren konnten immer größere Umsätze erzielt werden. Bis in Neunzigerjahrekonnte das Unternehmen seine Produktion vervierfachen und die Mitarbeiterzahl stieg von 23 000 auf 71 000. Zudem entstanden neue Produktionsstätte in Deutschland, Österreich, Südafrika und den USA. 1990 wurde das Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) gegründet, was zur Denkfabrik von BMW wurde und über 6 000 Arbeitsplätze schuf. Auch heute wird das Zentrum noch als Innovationsstätte von BMW bezeichnet. Mitte der Neunzigerjahrewollte BMW den britischen Automobilhersteller Rover übernehmen. Das Unterfangen scheiterte jedoch, wodurch größere finanzielle Probleme entstanden. Um die Krise zu meistern, war BWM gezwungen, 51 % seiner Anteile an Rolls-Royce zu verkaufen. Die Krise konnte somit ohne weitere Probleme überstanden werden.

2001 kam der auch heute noch beliebte MINI auf den Markt. Er war eine Neuauflage des britischen Modells und verkaufte sich äußerst gut. Später machte BMW von sich reden, indem es einer der ersten alltagstauglichen Wasserstoff-Motoren vorstellte.

Heute ist BMW mit seinen rund 125 000 Mitarbeitern einer der größten Spezialisten in der Entwicklung, Herstellung und im Verkauf von Fahrzeugen des oberen Preissegments. 2016 konnte das Unternehmen einen Umsatz von über 94 Milliarden Euro verzeichnen. 91 % des Umsatzes beschränkt sich dabei fast ausschließlich auf den Verkauf von Autos. Der übrige Umsatz wird mit dem Verkauf von Motorrädern und mithilfe von Finanzierungsgeschäften erzielt.

Das Unternehmen besitzt 31 Produktionsstätten in 14 Ländern, wodurch es zum führenden Premium-Hersteller von Autos und Motorrädern wird. Der Schwerpunkt der Herstellung liegt jedoch trotz seiner weltweiten Vernetzung in Westeuropa, in Ländern wie Deutschland und Frankreich.

Der BWM-Konzern verfügt zudem über ein großes Netz von Tochtergesellschaften wie unter anderem DriveNow, BMW M, BMW India, BMW Brilliance, BMW Bank, BMW of North America und seit 2000 auch Rolls-Royce MotorCars sowie diverse weitere.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von BMW

BMW ist zurzeit der weltweite Marktführer in Produktion und Vertrieb hochpreisiger Fahrzeuge. In Zeiten von Rezession geht die Nachfrage nach solchen Autos jedoch spürbar zurück und der Konkurrenzdruck macht sich immer stärker bemerkbar. Daher ist es unerlässlich, die Konkurrenten von BMW zu kennen, um diese Aktie kohärent traden zu können. Wenn man die aktuellen Informationen über diese Wettbewerber verfolgt, ist man zudem in der Lage, den Stellenwert von BMW in dieser Branche besser einschätzen zu können. Nachfolgend eine Auflistung der wichtigsten Konkurrenten von BMW. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um börsennotierte Unternehmen.

Selbstverständlich ist es ratsam, die jährlichen Veränderungen der Marktanteile dieser Unternehmen im Bereich hochpreisiger Fahrzeuge zu beobachten und gegebenenfalls Opportunitäten zu nutzen.

 

Die wichtigsten Partner von BMW

Wie viele andere Konzerne in dieser Branche geht auch BMW im Rahmen seiner Entwicklungsstrategie zum Teil spezifische Allianzen ein. Durch den Zusammenschluss mit anderen Unternehmen kann BMW seine Präsenz in diesem Markt stärken und sich im Gedächtnis der Konsumenten besser verankern.

Seit 2013 besteht beispielsweise eine Partnerschaft zwischen Toyota, einem direkten Konkurrenten, und BMW. Die beiden Autobauer wollen bei mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen, in der Elektrifizierung von Antriebssystemen und bei der Entwicklung eines Sportwagens zusammenarbeiten.

2016 hat BMW eine Partnerschaftsvereinbarung mit IBM unterzeichnet, um gemeinsam Fahrzeuge auf der Basis intelligenter Fahrassistenzsysteme zu entwickeln.

Bis 2013 bestand im Übrigen eine Partnerschaft zwischen PSA und BMW in den BereichenEntwicklung und Herstellung von Motoren.

 

Analyse des Kurses der BMW-Aktie

Der BMW-Konzern ist an der Deutschen Börse kotiert und ist Teil des deutschen Index DAX 30. Anfang 2017 wurde das Börsenkapital des Unternehmens auf 54 541.52 Millionen Euro geschätzt.

Ein Großteil der Aktien sind im Besitz Familie Quandt (rund 31 %), einer bekannten deutschen Industriellenfamilie. Weitere knapp 13 % gehört Suanne Klatten, der reichsten Frau Deutschlands. Der Rest der Aktionäre besteht einerseits aus privaten, andererseits auch aus institutionellen Anlegern.

In den letzten Jahren gab es mehrere Schlüsselmomente, welche einen Einfluss auf die Entwicklung des Aktienkurses hatten. Im Nachfolgenden finden Sie die wichtigsten Ereignisse, welche einen signifikanten Einfluss auf den Kurs der BMW-Aktie hatten.

Im Jahre 2000 verkaufte BMW die Marke Land Rover an Ford, wodurch die Marke Mini erhalten werden konnte, was dazu führte, dass 2001 anschließend eine moderne Version des bekannten britischen Minis auf den Markt gebracht wurde. Der neue Mini hatte einen riesen Erfolg und verkaufte sich wie warme Semmel.

2007 hat BMW den italienischen Konzern MV Augusta sowie das schwedische Unternehmen Husqvarna, welches in der Motorradproduktion tätig ist, aufgekauft. BMW gab zudem bekannt, dass die Produktion in Italien weitergeführt wird, wodurch keine Stellen im erworbenen Unternehmen verloren gingen.

2013 verkauft BMW Husqvana an das Unternehmen Pierer Industrie AG in Österreich. Dazu kommt, dass das Unternehmen ankündigte, fortan seine Kräfte auf elektrische Autos für urbane Gegenden zu konzentrieren.

2015 hat BMW als Teil eines deutschen Automobilhersteller-Konsortiums die Kartographie-Gesellschaft Here von Nokia aufgekauft. Der Verkaufspreis belief sich auf 2.8 Milliarden Euro.

Abschließend lässt sich sagen, dass außer einem leichten Rückgang in den Jahren 2008 und 2009 sich die Umsätze der BMW-Gruppe äußerst positiv entwickelt haben und die Rentabilität der Aktien an der Börse kontinuierlich gestiegen ist.

Es kann sich daher als sehr klug erweisen, sein Portfolio mit diesen Wertpapieren zu ergänzen oder auf einer Online-Tradingplattform mit Instrumenten wie CFDs über kurze Zeiträume in Echtzeit auf BMW-Aktien zu setzen.

 

Wichtige Börsendaten zur BMW-Aktie

Zusätzlich zu den Informationen über die Entwicklung des Aktienkurses in den letzten Jahren sowie über wirtschaftliche Ereignisse, die für das Unternehmen BMW in der jüngeren Zeit eine Rolle gespielt haben, erhalten Sie nachfolgend noch einige allgemeinere, aber nicht weniger wichtige Börseninformationen.

  • 2017 wird die Marktkapitalisierung des Unternehmens BMW auf 54 541,52 Mio. EUR geschätzt.
  • Der Kurs der BMW-Aktie notiert zurzeit im Prime Standard der Deutschen Börse.
  • Der BMW-Konzern ist auch Bestandteil bei der Zusammensetzung des deutschen Aktienindex DAX 30.
  • Wichtige Aktionäre von BMW sind Stefan Quandt (31,26 % der Aktien) und SusanneKlatten, geb. Quandt (26,74 % der Aktien). Die verbleibenden Aktien sind im Besitz privater Investoren.

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens BMW

Damit Sie besser nachvollziehen können, welche Ereignisse den Kurs der BMW-Aktie möglicherweise beeinflussen, nachfolgend einige Daten der letzten Jahre, die eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens gespielt haben.

  • 2000 verkauft BMW die Marke Land Rover an Ford. Das Unternehmen behält jedoch die Marke Mini.
  • 2001 lanciert BMW die modernisierte Version des Mini.
  • 2007 kauft BMW den italienischen Konzern MV Augusta und den schwedischen Motorenhersteller Husqvarna. BMW kündigt an, die Produktion in Italien fortzusetzen.
  • 2013 verkauft BMW Husqvarna an die österreichische Pierer Industrie AG und konzentriert seine Kräfte auf die Herstellung von elektrischen Autos für den Stadtverkehr.
  • 2015 ist BMW Teil eines Konsortiums deutscher Autohersteller, welches für einen Betrag in Höhe von 2,8 Milliarden Euro eine Tochtergesellschaft von Nokia, den Geodatendienst Here, kauft.

Ein Abgleich dieser Daten mit den historischen Börsencharts zeigt macht deutlich, wie Ankündigungen bestimmter Ereignisse den Kurs der BMW-Aktie beeinflussen können.

 

Vorteile und Stärken der BMW-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Wenn Sie sich für die BMW-Aktie interessieren und vorhaben, eine Long-Position auf den Kurs dieses Wertpapiers zu zeichnen, dann sollten Sie sich zunächst Zeit nehmen, die Stärken und Schwächen des Unternehmens genau zu analysieren. Nachfolgend daher ein detaillierter Überblick über die Stärken dieses Konzerns, die zu einer Kurssteigerung der börsennotierten Aktie führen können.

Erinnern wir uns daran, dass der Konzern BMW auf der ganzen Welt einen guten Ruf hat und 2012 vom Wirtschaftsmagazin Forbes als eines der international renommiertesten Unternehmen ausgezeichnet wurde. Dieses Ansehen als Hersteller qualitativ hochwertiger Fahrzeuge hat BMW nicht zuletzt seiner Vermarktungsstrategie zu verdanken, mit der das Unternehmen den Konsumenten sein Markenimage erfolgreich vermitteln konnte. Neuesten Umfragen zufolge rangiert BMW heute in der weltweiten Beliebtheitsskala der Automobilhersteller auf Platz drei.

Auch durch eine umweltgerechte Technologie hebt sich BMW von der Konkurrenz ab. Der Konzern investiert in technologische Entwicklungen und Innovationen, die den Schutz der Umwelt fördern, und arbeitet an zukunftsträchtigen Produktbereichen wie ökologische Treibstoffe (z. B. Wasserstoff). Heute hat das Unternehmen mehr als zwanzig Fahrzeugmodelle, deren CO2-Ausstoß unter 140 Gramm pro Kilometer liegt und die daher als umweltschonend eingestuft werden. Seit 2013 ist BMW auch einer der Pioniere im Bereich 100 % elektrisch betriebener Autos.

Darüber hinaus kann das Unternehmen auf hochqualifizierte Arbeitskräfte zählen, die aus hochwertigen Materialien hochwertige Fahrzeuge produzieren. Halten wir in diesem Zusammenhang fest, dass die Montagewerke von BMW vor allem in den Vereinigten Staaten und in Deutschland liegen und dass sie weltweit zu den technologisch ausgereiftesten zählen. Man muss wissen, dass BMW die soziale Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern sehr ernst nimmt und daher als Arbeitgeber entsprechend geschätzt wird. Neben dem Engagement in Umweltschutz investiert das Unternehmen viel in die Gesundheit, die Lebensqualität am Arbeitsplatz sowie die berufliche Ausgeglichenheit der Mitarbeiter.

Die hohe Qualität der Produkte ist eine weitere Stärke des Unternehmens BMW. Die Marke hat aufgrund des hochwertigen Engineerings auf der ganzen Welt einen ausgezeichneten Ruf. Der Konzern investiert viel in Forschung und Entwicklung, um immer innovativere Fahrzeuge herzustellen, die den Bedürfnissen der Konsumenten entsprechen.

Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass BMW auch über einen hochqualifizierten und wettbewerbsfähigen Kundenservice verfügt. Das Unternehmen arbeitet ständig daran, seinen Kundendienst weiter zu verbessern, um Fragen reaktiv zu beantworten und Probleme schnell aus der Welt zu schaffen. Die Strategie, eine langfristige Kundentreue aufzubauen, ist sehr erfolgreich und trägt ebenfalls dazu bei, das Markenimage zu stärken.

 

Nachteile und Schwächen der BMW-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Neben den zahlreichen Stärken, mit denen BMW den zukünftigen Herausforderungen die Stirn bieten will, gibt es allerdings auch einige Schwachpunkte, über die Sie in der Folge Näheres erfahren.

Zunächst muss man daran denken, dass BMW mit einer sehr hohen Kostenstruktur kämpft, sowohl was die reinen Produktionskosten für die Luxusfahrzeuge als auch die Entlohnung der qualifizierten Arbeitskräfte und den Einkauf neuer technologischer Komponenten angeht. Angesichts der Summe dieser Ausgaben liegen die Produktionskosten bei BMW über denen seiner Hauptkonkurrenten, was sich logischerweise auf die Rentabilität auswirkt.

Aufgrund dieser Kostensituation ist BMW gezwungen, höhere Verkaufspreise als seine Mitbewerber anzusetzen. Vor allem im Bereich Luxusfahrzeuge ist das Unternehmen daher weniger konkurrenzfähig und verliert Marktanteile.

Trotz der Anstrengungen, durch Zukäufe anderer Unternehmen zu expandieren, muss man bedauerlicherweise feststellen, dass diese Übernahmen keinen richtigen strategischen Hintergrund haben. Die fehlenden taktischen Partnerschaften sind ein Hindernis für die Weiterentwicklung. Es ist allerdings nicht die Menge der Allianzen, die infrage gestellt wird, sondern deren Qualität.

Das Markenportfolio von BMW ist mit nur drei großen Fahrzeugmarken (BMW, Mini, Rolls-Royce) mehr als überschaubar, was ebenfalls im Vergleich zur Konkurrenz ein Schwachpunkt ist. Die fehlende Differenzierung im Markenportfolio könnte sich negativ auf das langfristige Unternehmenswachstum auswirken. Im Marktsegment Mittelklassewegen ist der Konzern nicht präsent, was ihn in der aktuellen Wirtschaftskrise sehr anfällig macht.

 

Grundlagen für eine gute Fundamentalanalyse der BMW-Aktie

Zum Abschluss dieses Überblicks über die BMW-Aktie gehen wir näher auf die Punkte ein, die Sie im Rahmen einer Fundamentalanalyse des Wertpapiers beobachten sollten, da sie Chancen oder Bedrohungen für das Unternehmen darstellen könnten.

Folgende Chancen könnte BMW möglicherweise ergreifen:

  • Seit einigen Jahren leidet diese Branche unter steigenden Treibstoffpreisen und einer allgemeinen wirtschaftlichen Instabilität. Dies könnte dazu führen, dass die von BMW entwickelten Hybridfahrzeuge in der Gunst der Konsumenten stark ansteigen. Gleiches gilt für Fahrzeuge, die andere Energien nutzen und so zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beitragen.
  • Die weltweit immer strenger werdenden Gesetzgebungen, die auf eine Reduzierung der Umweltverschmutzung durch motorgetriebene Fahrzeuge abzielen, verändern möglicherweise das Bewusstsein der Konsumenten. Davon könnten ebenfalls die umweltverträglichen Autos von BMW profitieren.
  • Der Konzern könnte sich auch seine zahlreichen technologischen Innovationen zunutze machen, besonders was selbstfahrende Fahrzeuge mit vernetzter Technologie angeht. In diesen Bereich hat BMW im Verlauf der letzten Jahre viel investiert und besitzt einen Vorsprung gegenüber seinen Mitbewerbern.
  • Eine weitere Chance für BMW wäre der Abschluss strategischer Partnerschaften mit anderen Automobilherstellern in den kommenden Jahren, da dies seinen weltweiten Marktanteil unter Umständen deutlich vergrößern würde. Mithilfe dieser Strategie könnte das Unternehmen insbesondere in Märkte eindringen, in denen es bisher nicht vertreten ist.

Was die Gefahren angeht, denen das Unternehmen möglicherweise ausgesetzt ist, so sind folgende Punkte zu überwachen:

  • Die aktuelle Preiserhöhung bei Rohstoffen führt zu höheren Kosten und niedrigeren Erträgen und könnte das Wachstum der Automobilbranche insgesamt bremsen.
  • Vor allem in Industrieländern ist der Konzern einem immer stärkeren Wettbewerb durch andere Hersteller ausgesetzt. Die Märkte dieser Länder sind gesättigt, und die hohen Fahrzeugpreise von BMW sind ein Wettbewerbsnachteil gegenüber vielen Mitbewerbern.
  • Der Devisenmarkt könnte sich ebenfalls negativ auf die Ergebnisse von BMW auswirken, da Preisschwankungen des Euro gegenüber anderen wichtigen Währungen unter Umständen die Erträge senken.
  • Vor Kurzem musste der Konzern hochwertige Produkte aufgrund von Funktionsstörungen zurückrufen, was dem Markenimage nicht gerade zuträglich war, zumal die Konsumenten gerade im Bereich Luxusprodukte sehr anspruchsvoll sind. Weitere Probleme dieser Art hätten einen sehr negativen Einfluss auf das Wertpapier.
  • Eine Produktionssteigerung beim Abbau von Schiefergas könnte dazu führen, dass die Benzinpreise schnell sinken. In diesem Fall wären Elektrofahrzeuge weniger interessant und verlören an Wert, was für BMW ebenfalls Konsequenzen hätte, zumal das Unternehmen sehr viel auf diese umweltverträglichen Fahrzeuge setzt.

Vergessen Sie auch nicht, eine stichhaltige technische Analyse des Kurses dieser Aktie durchzuführen.

 

Prognosen über den Kurs der BMW-Aktie

Um Prognosen über die Kursentwicklung der BMW-Aktie zu machen, muss man sich nur auf die richtigen Indikatoren stützen und Ereignisse im Auge behalten, die einen direkten Einfluss auf diesen Markt haben. Dazu zählen:

  • Technische Indikatoren wie die Trendanalyse
  • Die Wirtschaftslage in der Automobilbranche
  • Entwicklungen, Innovationen und der Konkurrenzdruck in dieser Branche
  • Die Entwicklung neuer Fahrzeuge und neuer Technologien durch den Konzern

Wo kann man die BMW-Aktie traden?

Sie müssen die BMW-Aktie nicht in Ihrem Aktienportfolio besitzen, wenn Sie in dieses Unternehmen investieren möchten. Mithilfe der auf den Tradingplattformen angebotenen Instrumente können Sie in Echtzeit auf den Börsenkurs spekulieren.

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