BIONTECH

BioNTech-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Die Aktie des deutschen Biotech-Unternehmens BioNTech kann man, wie viele andere Wertpapiere, kaufen oder online traden. Bevor Sie jedoch damit beginnen, sollten Sie eine umfassende und stichhaltige Analyse für diesen Vermögenswert erstellen. Dazu benötigen Sie Wissen über das Unternehmen und das wirtschaftliche Umfeld sowie Sachkenntnis über das Wertpapier. Vor diesem Hintergrund haben wir diesen Artikel mit Informationen und Daten über das Unternehmen BioNTech erstellt. Dazu gehören Details über die Geschäftstätigkeit, die wichtigsten Konkurrenten der Branche sowie den Abschluss von Partnerschaften. Sie erfahren zudem, wie man eine Fundamentalanalyse für das Wertpapier erstellt.

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

BioNTech ist im Bereich Biotechnologie tätig, daher sollte man alle Forschungsprojekte des Unternehmens sowie die Entwicklung der diversen klinischen Studien von Wirkstoffkandidaten einbeziehen.

Analyse Nummer 2

Ein Schlüsselfaktor für eine derartige Fundamentalanalyse sind alle neuen Zulassungen von Medikamenten durch die internationalen Gesundheitsbehörden.

Analyse Nummer 3

Ein zentrales Element, das man in eine solche Analyse einfließen lassen sollte, sind alle strategischen Partnerschaften zwischen BioNTech und anderen Unternehmen, vor allem Pharmaunternehmen. Dabei geht es oftmals darum, für die Genehmigung zur Vermarktung zugelassener Medikamente eine finanzielle Vergütung zu erhalten.

Analyse Nummer 4

Natürlich muss man genau verfolgen, wie sich die direkten Konkurrenten von BioNTech entwickeln. Eine positive oder negative Entwicklung anderer Biotech-Unternehmen, die an ähnlichen Projekten forschen, kann sich mehr oder weniger stark auf den Kurs dieser Aktie auswirken.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen BioNTech

Kommen wir nun zu den Aktivitäten von BioNTech. Um zu verstehen, wie sich ein Unternehmen und seine Aktie über einen mehr oder weniger langen Zeitraum in der Zukunft entwickeln wird, sollte man genau wissen, in welchen Bereichen es tätig ist. Nachfolgend eine umfassende Vorstellung dieses Konzerns sowie seiner wichtigsten Umsatzquellen.

BioNTech SE ist ein deutsches Biotechnologieunternehmen. Spezialgebiete sind die Entwicklung und Herstellung von Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und anderen schweren Krankheiten.

BioNTech hat mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Ansätzen und diversen technologischen Plattformen ein breites Produktspektrum entwickelt. Dazu gehören beispielsweise individualisierte mRNA-basierte Produktkandidaten, chimäre Antigenrezeptor-T-Zellen, Checkpoint-Immunmodulatoren, gezielte Krebsantikörper und kleine Moleküle.

Darüber hinaus bietet das Unternehmen Diagnoseprodukte und Dienstleistungen für die Suche nach Medikamenten für andere therapeutische Zwecke an, beispielsweise Medikamente gegen Infektionskrankheiten, Allergien oder Autoimmunerkrankungen.

Der Bekanntheitsgrad von BioNTech erhöhte sich 2020 schlagartig durch die Entwicklung eines Vakzins gegen das Coronavirus gemeinsam mit dem amerikanischen Pharmahersteller Pfizer. Der Impfstoff auf der Basis der mRNA-Technologie von BioNTech war der erste Impfstoff, der von den Behörden zugelassen wurde.

Derzeit beschäftigt der BioNTech-Konzern mehr als 1300 Mitarbeiter weltweit.

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Konkurrenten

Nachdem Sie nun einen Überblick über die Aktivitäten von BioNTech gewonnen haben, erfahren Sie in diesem Abschnitt mehr über andere bedeutende Unternehmen dieser Branche. Es gibt einige Biotech-Unternehmen, die in direktem Wettbewerb zu den Aktivitäten von BioNTech stehen. Diese Unternehmen sollten Sie kennen und alle aktuellen Nachrichten und Ergebnisse über sie in eine Analyse einbeziehen.

Sanofi 

Einer der größten Konkurrenten von BioNTech ist der französische Pharmakonzern Sanofi. Seine Aktivitäten erstrecken sich ebenfalls auf den Pharmaziebereich. Zu den Produkten gehören neben verschreibungspflichtigen Medikamenten gegen Diabetes, seltene Krankheiten, multiple Sklerose und Krebserkrankungen auch Impfstoffe und Gesundheitsprodukte für die Selbstmedikation.

Regeneron Pharmaceuticals

Auch dieses amerikanische Unternehmen ist im Bereich Biotechnologie tätig und produziert unter anderem den Wirkstoff Rilonacept. Der Konzern mit Sitz in Tarrytown (Staat New York) hat ebenfalls an einem Impfstoff gegen das Coronavirus geforscht.

Moderna Therapeutics 

Das amerikanische Biotech-Unternehmen wurde 2010 gegründet. Der Firmensitz befindet sich in Cambridge, im Staat Massachusetts. Wie bei BioNTech liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Proteintherapien auf der Basis der Boten-Ribonukleinsäure (auch Messenger-RNA oder mRNA-Technologie genannt). Moderna gelang es 2020 ebenfalls, ein eigenes Vakzin gegen das Coronavirus zu entwickeln, das viele Länder überzeugte und in mehreren Ländern kurz nach dem des direkten Wettbewerbers BioNTech zugelassen wurde. Dies war unter anderem in den Vereinigten Staaten und in der Europäischen Union der Fall.

AstraZeneca 

Der britische Pharmakonzern entstand im April 1999 durch die Fusion des schwedischen Unternehmens Astra mit dem britischen Pharmaunternehmen Zeneca. Der Konzern beschäftigt mehr als 63 000 Mitarbeiter weltweit. Diese arbeiten in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktion und Vertrieb von pharmazeutischen Produkten sowie in der Bereitstellung von Dienstleistungen für die medizinische Versorgung. Schwerpunkte des Unternehmens sind die Bereiche Diabetologie, Anästhesiologie, Kardiologie, Infektiologie, Gastroenterologie, Onkologie, Neurologie und Pneumologie. Auch AstraZeneca hat einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt.

CureVac

Das deutsche Biopharma-Unternehmen hat seinen Firmensitz in Tübingen. CureVac ist auf die Entwicklung von Therapien auf Grundlage der mRNA-Technologie (Botenstoff-Messenger-Technologie) spezialisiert. Das Unternehmen konzentriert seine Forschungstätigkeit dabei auf die Entwicklung von Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten und von Medikamenten zur Behandlung von Krebs und seltenen Krankheiten. CureVac beschäftigt derzeit knapp 400 Mitarbeiter. Im Übrigen bestehen zahlreiche Partnerschaften zwischen CureVac und anderen Unternehmen (z. B. Sanofi Pasteur, Johnson & Johnson, Eli Lilly and Company) bzw. Organisationen (z. B. Coalition  for Epidemic Preparedness Innovations, eine weltweite Allianz zum Aufbau eines Forschungsnetzwerks für die Bekämpfung von Epidemien, oder die Internationale AIDS-Impfstoff-Initiative IAVI, International AIDS Vaccine Initiative). CureVac gehört ebenfalls zu den Unternehmen, die einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt haben. Im Jahr 2020 geriet das Unternehmen in Zusammenhang mit angeblichen Abwerbungsversuchen von Wissenschaftlern durch die USA in die Schlagzeilen.


Strategische Allianzen

Glücklicherweise hat BioNTech es in der Branche nicht nur mit Gegnern zu tun, sondern kann auch auf einige hochrangige Verbündete zählen, wie die Beispiele für strategische Allianzen zeigen, die das Unternehmen in der Vergangenheit abschließen konnte.

Pfizer 

Der amerikanische Pharmakonzern Pfizer und das deutsche Biotech-Unternehmen schlossen 2020 eine strategische Partnerschaft für die Entwicklung eines Vakzins gegen das Coronavirus. Die beiden Unternehmen arbeiteten bei der Entwicklung eines experimentellen Wirkstoffs zusammen, der zwischenzeitlich zugelassen wurde. Der Impfstoff basiert auf der von BioNTech entwickelten mRNA-Technologie BNT162 und soll vor einer Infektion durch das neue Coronavirus schützen. Die Zusammenarbeit zielte auf eine Beschleunigung der Entwicklungsphase durch die Bündelung der Ressourcen beider Unternehmen ab. Bereits 2018 schlossen die Unternehmen eine Vereinbarung für die gemeinsame Entwicklung eines Grippeimpfstoffs auf der Basis der mRNA-Technologie.

Sanofi

Vor Kurzem schloss BioNTech eine Zusammenarbeitsvereinbarung mit Sanofi. Zum ersten Mal in der Geschichte der Pharmaindustrie wird ein Pharmahersteller, in diesem Fall Sanofi, den Impfstoff seines Konkurrenten produzieren. Sanofi entschloss sich dazu, das von BioNTech und Pfizer entwickelte Vakzin herzustellen, nachdem die Entwicklung eines eigenen Impfstoffs gescheitert war. Die Zusammenarbeit beginnt im Sommer 2021 und soll die Produktionsschwierigkeiten kompensieren, die bei den Herstellern der zugelassenen Impfstoffe vorliegen. Sanofi übernimmt demnach die letzten Produktionsschritte für insgesamt 125 Millionen Impfstoffdosen, die für die Europäische Union bestimmt sind.

Novartis 

Die letzte Partnerschaft, die wir hier anführen, besteht zwischen BioNTech und dem Pharmahersteller Novartis. Sie beruht auf demselben Prinzip wie diejenige zwischen BioNTech und Sanofi. Die beiden Unternehmen schlossen einen Vorvertrag, laut dem Novartis den mRNA-Impfstoff von BioNTech in seiner Produktionsstätte im schweizerischen Stein unter aseptischen Bedingungen in Flakons abfüllen soll. Vorbehaltlich der definitiven Vereinbarung wird der Schweizer Pharmariese die Produktion im zweiten Quartal 2021 beginnen. Die ersten Dosen sollen dann im dritten Quartal ausgeliefert werden.

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Häufig gestellte Fragen

Wie fielen die letzten Ergebnisse von BioNTech aus?

Die zuletzt veröffentlichten Ergebnisse von BioNTech betreffen das Jahr 2019. Der Umsatz für dieses Geschäftsjahr belief sich auf 91 228 000 Euro. Das Nettoergebnis lag allerdings bei -179 172 000 Euro, was ein enormer Verlust ist. Dieser Verlust ist jedoch darauf zurückzuführen, dass das Unternehmen bedeutende Investitionen tätigte, die sich langfristig in Form von Gewinnen auszahlen sollten. In diesem Zusammenhang wurde 2020 keine Dividende für das Geschäftsjahr 2019 ausgeschüttet.

Welche technische Analyse sollte man für die BioNTech-Aktie erstellen?

Wenn Sie den Kurs der BioNTech-Aktie analysieren, sollten Sie auf jeden Fall sowohl eine Fundamentalanalyse als auch eine technische Analyse erstellen. Letztere basiert heutzutage auf innovativen und modernen Charts, in denen man Trendindikatoren, Volatilitätsindikatoren oder strategische Punkte für eine Trendumkehr oder Beschleunigung anzeigen lassen kann. Auch wenn die Indikatoren durch die Software berechnet werden, sollte man über die notwendigen Kenntnisse verfügen, um diese richtig interpretieren zu können.

Wo und wie kann man BioNTech-Aktien kaufen?

Man kann BioNTech-Aktien im Rahmen von Börsenanlageprodukten kaufen. Es gibt Anlageprodukte, die sich auf den Bereich Biotechnologie spezialisiert haben. Eine andere Möglichkeit sind Derivate, mit denen man je nach der Entwicklung des zugrunde liegenden Vermögenswerts online auf den Kurs spekuliert.

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