Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Der EUR/USD-Kurs wird durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst, darunter die wirtschaftliche Gesundheit der Eurozone und der Vereinigten Staaten. Alle wirtschaftlichen und finanziellen Kennzahlen aus den beiden Wirtschaftsräumen sind daher von Interesse.

Analyse Nummer 2

Natürlich werden wir auch die Informationen seitens der beiden großen Zentralbanken dieser Währungen genau beobachten, das heißt der Europäischen Zentralbank oder EZB und der US-Notenbank Federal Reserve oder Fed, einschließlich der Ankündigungen zu Zinssätzen oder der Geldpolitik im Allgemeinen.

Analyse Nummer 3

Beide Währungen, Euro und Dollar, werden auch direkt durch wichtige geopolitische Ereignisse beeinflusst, weshalb Sie immer ein wachsames Auge auf aktuelle Nachrichten haben sollten, um über alles Wesentliche Bescheid zu wissen.

Analyse Nummer 4

Auch die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und den europäischen Ländern sollten mit großem Interesse verfolgt werden, da Konflikte oder neue Handelsabkommen den Kurs dieses Währungspaares beeinflussen können.

Analyse Nummer 5

Schließlich werden wir angesichts der hochspekulativen Natur des Devisenmarktes konsequent eine komplette technische Analyse des Währungspaares durchführen und dabei die aussagekräftigsten Tendenz- und Volatilitätsindikatoren beachten.

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Wie man den EUR/USD-Kurs analysiert:

 

Einführung und Notierung des Paares EUR/USD:

Vor Januar 2000, und damit vor der Einführung des Euro, lag der Wechselkurs bei 1,18. Das bedeutet, dass der Wert eines Euro auf 1,18 Dollar geschätzt wurde.

Nach Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung kam es zu einem Kurssturz und der historische Tiefpunkt des Euro wurde im Mai 2000 mit 0,83 Dollar erreicht. 

Seitdem, und bis zur Krise im Jahr 2008, hat der Euro gegenüber dem Dollar ständig an Wert gewonnen. Ab November des Krisenjahres musste der Euro Im Vergleich zum Dollar einen Kursverfall von 23% hinnehmen, kletterte dann aber allmählich wieder auf den ursprünglichen Wert zurück.

Obwohl der Dollar von Analysten und Händlern als sicherer Hafen eingestuft wird, ist dies kein großer Nachteil für den Euro, da die politische und wirtschaftliche Nachrichtenlage größtenteils zu seinen Gunsten ausfällt. 

Gegenwärtig profitiert die Einheitswährung trotz der schwierigen Schuldenlage in einigen Ländern des Euroraums von der Zinserhöhungspolitik der EZB, was sie zu einem sehr attraktiven Vermögenswert für Investoren macht.

 

Technische Analyse

Nun, da Sie wissen, wie Sie eine schlüssige Fundamentalanalyse des EUR/USD-Kurses durchführen, sollten Sie sich aneignen, wie man eine qualitativ hochwertige technische Analyse anfertigt. Obwohl die geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einen großen Einfluss auf das Währungspaar haben, ist dieselbe Wirkung auch in die andere Richtung zu beobachten. So sorgt eine schwache Währung direkt für höhere Exporte eines Landes, bremst aber Importe und den Binnenkonsum. Eine starke Währung hingegen erhöht die Kaufkraft in einem Land und erleichtert den Import, sorgt jedoch dafür, das Exporte weniger wettbewerbsfähig und somit weniger attraktiv sind. Es ist jedoch nicht unbedingt notwendig, im Detail auf diese Art der Marktanalyse einzugehen, um Schwankungen des EUR/USD-Kurses zu antizipieren, da Börsencharts Ihnen dabei helfen, die Entwicklungen besser zu sehen.

Um eine technische Analyse des EUR/USD-Kurses richtig zu nutzen, ist es vor allem empfehlenswert, über Bewegungen bei An- und Verkauf sich bereits abzeichnende Tendenzen zu erkennen. Dazu sollten Sie Ihren Analysezeitraum sehr sorgfältig auswählen. Dieser kann sich bei kurzfristigen Transaktionen über wenige Minuten erstrecken, oder aber auch über mehrere Jahre, wenn Sie langfristige Tendenzen untersuchen wollen.

Je mehr dieser technischen Indikatoren Sie gleichzeitig verwenden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die richtigen Rückschlüsse auf zukünftige Bewegungen des EUR/USD-Kurses daraus ziehen. Da dieses Währungspaar einer sehr hohen Volatilität unterliegt, bieten sich hier besonders viele Anlagemöglichkeiten, die aber nicht immer frei von Risiko sind. Aus diesem Grund sollten Sie die Ergebnisse Ihrer technischen Analyse mit den Schlussfolgerungen Ihrer Fundamentalanalyse abgleichen.

 

Fundamentalanalyse

Um Ihre Position zum EUR/USD-Kurs erfolgreich zu machen, gilt es, eine technische Analyse und eine gute Fundamentalanalyse gleichzeitig zu nutzen. An dieser Stelle bieten wir Ihnen einige sehr hilfreiche Tipps zur Erstellung einer Fundamentalanalyse.

Das Verhältnis zwischen Euro und US-Dollar gehört zu den meistverfolgten Währungspaaren auf dem internationalen Devisenmarkt. Dies liegt daran, dass bei diesem Paar die beiden größten Wirtschaftsräume der Welt verglichen werden, die Eurozone und die USA.  Das Währungspaar EUR/USD ist nämlich mehr als nur ein einfacher Wechselkurs zweier Währungen, es handelt sich um einen hervorragenden Indikator für die wirtschaftliche Gesundheit beider Wirtschaftssphären. Andersherum hat der Wechselkurs jedoch auch einen großen Einfluss auf das Wachstum beider Volkswirtschaften.

Dabei sollte man nicht vergessen, dass die wichtigsten Akteure, die auf dem Devisenmarkt auf den Kurs von Euro und US-Dollar spekulieren, Unternehmen sind, die den Ankauf von Fremdwährung zum bestmöglichen Wechselkurs verwenden, um ihre internationalen Transaktionen zu finanzieren. Europäische Unternehmen zum Beispiel, die ihre Produkte in den USA beziehen, kaufen US-Dollar, wenn der Kurs gerade niedrig ist, um so Kosten zu drücken. Dies funktioniert auch in die andere Richtung, wenn diese Unternehmen ihre Devisen auf dem Fremdwährungsmarkt verkaufen, um Gewinne ihrer Niederlassungen im Ausland oder Zahlungen von Kunden aus aller Welt reinzuholen. Um sicher zu sein, den besten Wechselkurs zu nutzen und damit erhebliche Einsparungen oder Gewinne zu erzielen, nutzen diese großen Unternehmen die Dienste von spezialisierten Finanzmittlern. Meistens handelt es sich dabei um Banken, die diese Transaktionen für die Firmen am Devisenmarkt durchführen. Dazu stellen die Banken Analysten ein, die sich auf den Wechselkursmarkt spezialisiert haben und somit in der Lage sind, die Entwicklungen der Währungskurse bestmöglich vorherzusagen. Sie können Ihre Kunden entsprechend beraten und damit das virtuelle Risiko dieser Art von Transaktion gering halten. Als einzelner Anleger haben Sie selbstverständlich die gleiche Analysefähigkeit wie die Banken, wenn Sie alle fundamentalen Faktoren kennen, die auf den Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar Einfluss haben. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor.

Zunächst sollten Sie wachsam die geopolitischen Rahmenbedingungen beobachten, die den Euro und den Dollar betreffen. Bei einer angespannten oder instabilen Situation zwischen den USA und der Eurozone oder im Rest der Welt ist bekanntermaßen der Euro meistens der Leidtragende. Dies war zuletzt besonders bei der Ukraine-Krise der Fall, die zu einem Kurssturz des Rubel geführt hat und in der Folge auch den Kurs des Euro zum US-Dollar in Mitleidenschaft gezogen hat.

Der zweite Faktor, den Sie im Rahmen Ihrer Fundamentalanalyse des Währungspaares EUR/USD betrachten sollten, ist die Geldpolitik der beiden großen Zentralbanken. Für den Euro ist dies die EZB (Europäische Zentralbank) und für den US-Dollar die Fed (Federal Reserve). Die Währungshüter sind dazu in der Lage, eine spezifische Währungspolitik umzusetzen, etwa um das Wirtschaftswachstum im Land oder der Gruppe von Ländern zu fördern oder um einer Wirtschaftskrise entgegenzuwirken. Zu diesem Zweck verfügen sie über eine mächtige Waffe: den Zinssatz. Ein Absenken des Zinssatzes führt zu günstigeren Bedingungen zur Kreditaufnahme, was wiederum einen sinkenden Kurs der entsprechenden Währung zur Folge hat. Wenn Sie den Verlauf des EUR/USD-Kurses regelmäßig verfolgt haben, erinnern Sie sich womöglich an die Auswirkungen des von Ben Bernanke und der Fed initiierten quantitativen Lockerungsprogramms, das zu einem Anstieg des Euro gegenüber dem Dollar führte und mit 1.5000 Pips von der extremen schwäche des Dollar zeugte. 2015 konnte man genau das Gegenteil beobachten, als der damalige Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi monatliche Anleihenkäufe in zweistelliger Milliardenhöhe ankündigte und damit einen Sturz des Eurokurses auslöste. Der Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar fiel um 1.000 Pips und es kam zu einer fast perfekten Parität zwischen beiden Währungen.

Aufgrund dieser geopolitischen Auswirkungen auf den EUR/USD-Kurs können Sie zukünftige Entwicklungen des Währungspaares leicht antizipieren, insbesondere indem Sie die Berichte der Finanzanalysten lesen und sich auf den Konsens ebendieser stützen. Alle diese Informationen finden Sie natürlich bei Ihrem Broker.

 

Strategie

Nun, da Sie die besten Techniken zur Analyse des Wechselkurses zwischen Euro und US-Dollar kennen, fragen Sie sich sicherlich, welche Strategie zu diesem Währungspaar Sie daraus ableiten sollen. Anders ausgedrückt wollen Sie wissen, welche Vorteile langfristige und kurzfristige Positionen haben.

In erster Linie soll hier nochmals darauf hingewiesen werden, dass das Devisenpaar EUR/USD einer sehr hohen Volatilität unterliegt und daher für erfahrene Trader eine interessante Option ist, wenngleich sie mit einem relativ hohen Risiko belastet ist. Und das gilt umso mehr für kurzfristige Strategien. Professionelle Institutionen wie Hedgefonds, die über den EUR/USD-Kurs spekulieren, tun dies am häufigsten über größere Zeiträume hinweg und greifen daher mindestens auf Tages- und Wochencharts zurück. Mit dieser Technik vermeiden sie die negativen Effekte der Volatilität, die bei kurz- oder mittelfristigen Position schwierig zu meistern sind. Langfristige Trading-Strategien sind daher empfehlenswert, wenn Sie das Risiko minimieren wollen und die allgemein deutlich zu sehenden Grundtendenzen zu Ihrem Vorteil nutzen wollen. Der Vorteil bei dieser Art des Tradings ist, dass sie hauptsächlich auf der technischen Analyse beruht, auch wenn Sie Wirtschaftsnachrichten, die den Wechselkurs beeinflussen können, weiterhin im Auge behalten sollten. Diese Strategie hat jedoch den Nachteil, ein großes Anlagekapital zu benötigen, mit Stop-Orders, die meist sehr weit vom Anfangskurs entfernt sind, um so eine Schließung Ihrer Position aufgrund von Mikrobewegungen zu vermeiden.

Beim kurzfristigen Trading ist dies ebenfalls gültig, allerdings dürfen Sie in diesem Fall nicht die Grundtendenzen beachten, sondern müssen sich auf die Mikrobewegungen konzentrieren. In diesem Sinne sollten Sie nicht zögern, Ihre Positionen sehr schnell zu schließen, auch wenn Sie nicht unbedingt Ihr ursprüngliches Ziel erreicht haben, um sich so vor Mikrobewegungen des Marktes und der hohen Volatilität, die zu Verlusten führen kann, zu schützen. Hier können Sie sich vor allem auf Drehpunkteoder technische Stützen und Widerständeverlassen, die in der Regel gute Einstiegspunkte in den Markt sind. Die Ankündigungen der Zentralbanken können Ihnen ebenfalls als Ausgangspunkt für Ihre Positionen dienen, vorausgesetzt die Charts geben Ihnen Hinweise darauf, dass die Richtung stimmt. Die Scalping-Strategie ist ebenfalls eine Anlagemethode für den Wechselkurs von Euro und US-Dollar.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann man in den EUR/USD-Kurs investieren?

Es gibt zwei Möglichkeiten, in den Wechselkurs der beiden Währungen zu investieren. Die erste Möglichkeit stellen CFDs, das heißt Differenzkontrakte dar. Dabei wird auf dem Spotmarkt auf eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung des Kurses gesetzt. Die zweite Möglichkeit besteht darin, ein derivates Börsenprodukt zu verwenden, wie Optionsscheine oder Turbo-Optionsscheine, die mit einer Laufzeit, einem Ausübungspreis und einer Stop-Loss-Marke die Nutzung einer Hebelwirkung ermöglicht.

Wann wurde der EUR/USD-Kurs zum ersten Mal notiert?

Am 1. Januar 1999 wurde der Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar zum ersten Mal notiert. Dieser ersten Notierung ging die Schaffung der europäischen Einheitswährung durch den Vertrag von Maastricht voraus. Bei diesem Ereignis wurde der Kurs dieses Währungspaares auf 1.1722 Pips gesetzt, was bedeutet, dass ein Euro 1,1722 Dollar wert war.

Warum in den EUR/USD-Kurs investieren?

Der Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar ist derzeit einer der wichtigsten auf dem Devisenmarkt. Er repräsentiert zwei der wichtigsten Volkswirtschaften der Erde, nämlich die Eurozone und die Vereinigten Staaten. Es ist ebenfalls anzumerken, dass Euro und Dollar aktuell noch das Währungspaar mit der höchsten Liquidität ist, was es natürlich attraktiver für den Devisenhandel macht.

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