Alstom-Aktie kaufen

 

Hersteller von Produkten und Infrastruktur für den Energie- und Transportbereich sind zurzeit sehr erfolgreich. Da diese Branche von einer konstanten Nachfrage und stetig steigenden Umsätzen profitiert, bieten sich die Wertpapiere als interessante Investitionsmöglichkeit an. Wenn Sie Ihr Börsenportfolio um eine derartige Aktie ergänzen möchten, sollten Sie diese praxisbezogenen Informationen über das Unternehmen Alstom aufmerksam lesen, damit Sie verstehen, auf welche Art und Weise man eine exakte Analyse der Kurse dieser Aktie realisieren kann.  

 

Informationen über die Alstom-Gruppe

Alstom ist einer der Marktführer auf dem Gebiet von Anlagen und Produkten für den Energiesektor sowie für Transportinfrastruktur weltweit. Die Aktivitäten der Gruppe gliedern sich in mehrere Sektoren; die wichtigsten darunter sind Anlagen und Dienstleistungen im Bereich der Energieproduktion. Das Unternehmen ist ebenfalls im Bau von Infrastruktur für den Schienenverkehr sowie in der Produktion von Anlagen zur elektrischen Energieübertragung tätig.

Alstom ist auf der ganzen Welt aktiv, die Schwerpunkte liegen jedoch neben Europa in der Asien-Pazifik-Region, in Afrika, im Mittleren Osten sowie in Nord-, Zentral- und Lateinamerika.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Alstom

Der Konzern Alstom ist zweifellos in Frankreich Marktführer in seiner Branche. Auf internationaler Ebene steht er allerdings im harten Wettbewerb mit ausländischen Unternehmen. Es ist sehr wichtig, die Hauptkonkurrenten von Alstom zu kennen und deren Ergebnisse zu vergleichen, um aktuelle Ereignisse und Informationen auszumachen, die sich möglicherweise auf den Kurs der Alstom-Aktie an der Börse auswirken. Nachfolgend erhalten Sie eine Auflistung der wichtigsten Konkurrenten von Alstom weltweit:

  • Hyundai Rotem
  • Bombardier Transportation
  • CAF (Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles, ein spanischer Hersteller von Schienenfahrzeugen)
  • Siemens Mobility
  • Stadler
  • Hitachi Rail (AnsaldoBreda und Ansaldo STS)
  • Kawasaki Heavy Industries
  • Nippon Sharyo
  • Mitsubishi Heavy Industries
  • Metrovagonmash

Detaillierte Informationen über diese Unternehmen, ihre Geschäftstätigkeit sowie ihre Rentabilität erhalten Sie auf den offiziellen Websites dieser Unternehmen oder bei Ihrem Broker, der ebenfalls wichtige Wirtschaftsinformationen über diese Konkurrenten von Alstom anbietet.

 

Die wichtigsten Partner von Alstom

Der Konzern Alstom hat Marktanteile gewonnen, indem er sich mit diversen anderen Großkonzernen aus aller Welt zusammengeschlossen hat. Um besser nachvollziehen zu können, worauf seine Partnerschaftsstrategie beruht, nachfolgend einige Beispiele aus jüngster Zeit.

  • 2016 sind Alstom und die französische Bahn SNCF eine innovative Partnerschaft eingegangen, um eine neue Generation der Schnellzüge TGV zu entwickeln.
  • Das Unternehmen Bouygues hat sich 2014 ebenfalls mit Alstom zusammengeschlossen, indem es einen Teil des Kapitals übernommen hat.
  • Ebenfalls 2014 hat der amerikanische Großkonzern General Electric Alstom vorgeschlagen, gemeinsam mehrere strategische Joint Ventures zu gründen.
  • 2017 kamen Gerüchte auf, dass zwischen Thales und Alstom Verhandlungen über eine mögliche Partnerschaft im Geschäftsbereich Schienentransport laufen. Aktuell ist nicht bekannt, ob diese Vereinbarung zustande gekommen ist.

 

Kursanalyse der Alstom-Aktie

Die Kursentwicklung der Alstom-Aktie hängt wie die aller Aktien in dieser Branche im Wesentlichen von den neuen Aufträgen ab, die das Unternehmen erhält.

Im Verlauf der letzten Jahre war die Umsatzentwicklung der Gruppe konstant. Dadurch wurden regelmäßig interessante Dividenden auf die Wertpapiere ausgeschüttet, und mit dem Trading der Aktien konnten hohe Gewinne erzielt werden.

 

Wichtige Börsendaten zur Alstom-Aktie

Informationen über die historische Kursentwicklung der Alstom-Aktie sind wichtig, um zu verstehen, welche Faktoren das Wertpapier beeinflussen und um die zukünftige Trendentwicklung zu antizipieren. Darüber hinaus sollte man jedoch auch einige allgemeinere Börsendaten kennen, die wir nachfolgend zusammenfassen:

  • Die Aktienmarktkapitalisierung des Unternehmens Alstom liegt im Jahr 2017 bei 6244,21 Mio. Euro.
  • Aktuell sind 219 711 830 Wertpapiere von Alstom an der Börse im Umlauf.
  • Der Kurs der Alstom-Aktie notiert im Segment A der französischen Börse Euronext Paris.
  • Das Unternehmen fließt in die Berechnung des französischen Aktienindex CAC 40 ein.
  • Das Aktionariat des Unternehmens Alstom setzt sich wie folgt zusammen: 20 % der Aktien befinden sich im Besitz des französischen Staats und 1,35 % im Besitz der Mitarbeiter; der Rest wird von Investmentgesellschaften und großen französischen sowie internationalen Konzernen gehalten.

 

Finanzielle und wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens Alstom:

Um die Mechanismen besser zu verstehen, die für die Kursentwicklung der Alstom-Aktie verantwortlich sind, sollte man sich die wirtschaftliche und finanzielle Vergangenheit des Unternehmens genauer ansehen. Nachfolgend einige wichtige Eckdaten:

  • 2014 nimmt Alstom ein Angebot des Konzerns General Electric an, der mit der Zustimmung von 99,2 % der Aktionäre für 16,9 Mrd. Dollar die Energiesparte von Alstom übernimmt. Im selben Jahr plant General Electric, für 389 Mio. Dollar 25 % von Alstoms Energiegeschäft in Indien zu kaufen, was der französische Staat jedoch ablehnt und stattdessen von General Electric den Zusammenschluss seines Bahngeschäfts mit dem von Alstom fordert. Nach der Bearbeitung des ursprünglichen Angebots genehmigt Frankreich schließlich im November 2014 das Geschäft zwischen Alstom und General Electric.
  • 2015 leitet die Europäische Kommission ein Untersuchungsverfahren zur Übernahme der Alstom-Energiesparte durch General Electric ein, um mögliche Wettbewerbsprobleme auf dem Markt für Hochleistungsgasturbinen zu prüfen, da das durch die Übernahme entstandene Unternehmen die Hälfte des europäischen und weltweiten Marktes in diesem Bereich beherrschen würde. Im November 2015 wird der Deal von der Europäischen Kommission schließlich bewilligt.
  • 2016 kündigt General Electric den Abbau von 6500 Stellen in der Europäischen Union an, darunter 765 in der Energiesparte von Alstom in Frankreich.

Durch den Abgleich dieser Informationen mit den historischen Börsencharts werden Sie in der Lage sein, die Dynamik der Alstom-Aktie besser zu verstehen, und die Analyse der wirtschaftlichen Daten strategisch zu nutzen.

 

Die verschiedenen Sparten des Alstom-Konzerns

Alstom ist im Wesentlichen in zwei großen Sparten tätig: Transport und Energie. Das Unternehmen besitzt vier Bereiche: Thermal Power (Wärmekraftwerke und damit verbundene Systeme), Alstom Renewable Power (Aktivitäten zur Gewinnung erneuerbarer Energie aus Wasserkraft, Wind, Sonne und Meer), Alstom Transport (Ausrüstung und Dienstleistungen für den Schienentransport) sowie Alstom Gris (Lösungen für die Elektrizitätsübertragung).

Alstom realisiert einen Umsatz von nahezu 19 Milliarden Euro, wovon 90 % auf das Ausland entfallen. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 92 600 Menschen. Wichtige Projekte von Alstom sind der TGV und die Queen Mary 2.

Der Alstom-Konzern ist aktuell in folgenden Bereich international führend:

  • Schlüsselfertige Lieferung von Kraftwerken
  • Turbinen und Wasserkraftgeneratoren
  • Dienstleistungen für Stromerzeuger
  • Emissionsreduzierende Systeme für Kraftwerke, beispielsweise Kohlekraftwerke
  • Triebwagen des RER Régiolis im Elsass
  • TGV und Neigezüge
  • Vorort- und Regionalzüge
  • Straßen- und Stadtbahnen, wie die der Reihe Citadis
  • Dienstleistungen und Signalsysteme für den Schienenverkehr, wie Steuerungen für schienengleiche Bahnübergänge

Alstom Marine ist aus der Fusion von Alsthom mit der französischen Werft Chantiers de l'Atlantique entstanden, aus der 1976 das Unternehmen Alsthom Atlantique wurde. Als Alsthom 1998 zu Alstom umfirmierte, wurdeaus dieser Tochtergesellschaft die Sparte Alstom Marine, in der die Atlantikwerften in Saint-Nazaire und Leroux Naval in Lorient zusammengefasst wurden. Der Bereich Alstom Marine wurde 2006 an die norwegische Werft Aker Yards verkauft, die in der Folge wiederum vom koreanischen STX-Konzern übernommen wurde. 2010 trat Alstom die restlichen Anteile an STX ab. In diesem Geschäftsbereich baute Alstom die größte Yacht aller Zeiten, die 72 Meter lange Kogo, die 2006 zu Wasser gelassen wurde, sowie das größte Kreuzfahrtschiff, die Queen Mary 2.

 

Das Aktionariat von Alstom

Nachfolgend einige Erläuterungen zu den jüngsten Entwicklungen im Aktionariat von Alstom.

  • 2006 übernahmen Alstom und Bouygues die Anteile des französischen Staates. Der Anteil von Bouygues innerhalb des Konzerns stieg damit auf 25,1 %. In diesem Jahr kehrte Alstom auch wieder in den CAC 40 zurück, den es 2002 verlassen hatte.
  • 2011 hielt Bouygues einen Anteil von 30,7 % des Kapitals.
  • 2014 wurde die Notierung vorübergehend ausgesetzt, als mehrere Angebote für den Kauf des Bereichs Power Systems von Alstom eingingen. Nach diesem Verkauf beschloss Alstom, einen Teil seiner Aktien für 3,2 Milliarden Euro zurückzukaufen.
  • Diese vom Konzern gekauften Aktien wurden in der Folge annulliert. Nach dieser Transaktion blieb Bouygues mit einem Anteil von 28,3 % der größte Aktionär von Alstom. Ende des Vorjahres hatte der Anteil 29,2 % betragen.

 

Vorteile und Stärken der Alstom-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Bevor Sie sich für eine langfristige Investitionsstrategie in den Kurs der Alstom-Aktie entscheiden, empfehlen wir Ihnen, alle Faktoren genau unter die Lupe zu nehmen, welche den Aktienkurs positiv oder negativ beeinflussen können. Lesen Sie zunächst mehr über die diversen positiven Aspekte und Stärken des Unternehmens, die für eine positive Entwicklung sprechen.

Eine erste Stärke liegt zweifellos in der Marktposition des Geschäftsbereichs Schienentransport, der Produkte und Dienstleistungen für TGV, U-Bahn und Straßenbahn umfasst. Alstom gehört international zu den führenden Unternehmen in diesem Bereich.

Seit einiger Zeit profitiert Alstom vom Wachstum von Schwellenländern, deren Bedarf an Infrastrukturen immer mehr steigt. Auf der anderen Seite werden in vielen westlichen Ländern Infrastrukturen erneuert und modernisiert. Diese Faktoren zusammengenommen ergeben einen Weltmarkt, den Spezialisten auf ein Volumen von mehr als 10 Milliarden Euro schätzen und der jedes Jahr um 2,5 bis 3 % wächst.

Eine weitere Stärke von Alstom liegt darin, dass das Unternehmen alle Bereiche rund um den Eisenbahnbau abdeckt. Dazu beigetragen hat vor allem die Übernahme der Signaltechnik von General Electric. Auf den Bereich Signaltechnik, Systeme und Dienstleistungen fallen nun 54 % des Umsatzes, wobei die Signaltechnik alleine 17 % dazu beiträgt. 45 % des Umsatzes werden durch die Züge an sich erwirtschaftet, der Rest durch Instandhaltungsdienstleistungen.

Alstom vereinfacht im Übrigen die Vorhersagen der künftigen Ergebnisse, da das Unternehmen über einen guten Auftragsbestand verfügt, vor allem, was Verträge mit ausländischen Unternehmen angeht. Die kurz- und mittelfristige Rentabilität ist daher abgesichert, was Investoren zum Großteil beruhigt.

Zuletzt sei noch der Mittelzufluss bei Alstom in den letzten Jahren erwähnt, der nach dem Verkauf der Energiesparte an den amerikanischen Konzern General Electric mehr als 3,2 Milliarden Euro beträgt, was quasi zur Tilgung der kompletten Schulden und damit zu einer finanziellen Stabilität und Stärke beigetragen hat.

 

Nachteile und Schwächen der Alstom-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Sie haben nun einen Überblick über die Stärken von Alstom bekommen, die einen Einfluss darauf haben, ob das Unternehmen zukünftig sich bietende Gelegenheiten nutzen und weiter wachsen kann. Es versteht sich von selbst, dass es auch Punkte gibt, die dieses zukünftige Wachstum bremsen können. In der Folge erhalten Sie daher Informationen über die wichtigsten Schwächen des Unternehmens, die den Kurs der Aktie möglicherweise negativ beeinflussen.

Bekanntlich ist Alstom stark von den öffentlichen Ausgaben sowie von der Finanzkraft seiner großen Kunden abhängig. Angesichts der Tatsache, dass der Kundenkreis nicht sehr groß ist, liegt hier ein hohes Risiko für Alstom. Politische Entscheidungen im Hinblick auf Kürzungen des Budgets können für Alstom schwerwiegende Konsequenzen haben.

Seit einigen Jahren befindet sich Alstom in einem Übernahmeprozess durch den Konzern General Electric. Man stellt fest, dass alle Meldungen in diesem Zusammenhang in der Regel einen Einfluss auf den Aktienkurs haben und dass sich die Volatilität dieser Aktie seither deutlich erhöht hat. Diese Situation dürfte sich im Verlauf des Jahres 2018 beschleunigen und insgesamt bis 2020 dauern. Im September 2018 dürften Alstom und General Electric Joint Venture in den Bereichen Versorgungsnetze und erneuerbare Energien lancieren, die möglicherweise an die Börse gehen werden. In beiden Fällen hat Alstom eine Ausstiegsoption. Gleiches gilt für die Bereiche Global Nuclear und French Steam im Jahr 2020.

Das Entwicklungspotenzial der Aktivitäten von Alstom auf internationaler Ebene wird nicht angezweifelt, im Heimatland Frankreich sieht die Lage jedoch anders aus. Hier hat Alstom echte Probleme, die zudem noch durch Streitigkeiten mit der französischen Regierung (die selbst Alstom-Aktien besitzt, allerdings kein Mehrheitsaktionär ist) verschärft werden.

Investoren bedauern darüber hinaus, dass für die vergangenen Geschäftsjahre klare Zielvorgaben fehlten. Inzwischen wurden jedoch Zielvorgaben für die Marge festgelegt, die bis 2020 von heute 5,3 % auf 7 % steigen soll.

Darüber hinaus besteht durch die Gründung der Joint Ventures von Alstom und General Electric ein hohes Risiko, dass die Alstom-Aktie unterbewertet wird. Solange die Vereinbarungen noch nicht endgültig ausgearbeitet sind, hat der Konzern den Status einer Industrieholding.

 

Wie erstellt man eine gute Fundamentalanalyse für den Kurs der Alstom-Aktie?

Wenn Sie die vorstehenden Informationen gelesen haben, dann wissen Sie jetzt (fast) alles über das französische Unternehmen Alstom, seine Aktivitäten, seine Stärken und seine Schwächen. Allerdings muss man in der Lage sein, diese Angaben kohärent in die Analyse des Aktienkurses einfließen zu lassen. Dies gilt vor allem für die Fundamentalanalyse. Nachfolgend erhalten Sie daher noch einige Hinweise, mit deren Hilfe Sie die richtigen Indikatoren ermitteln.

Marktspezialisten und Analysten haben offenbar Zweifel, ob Alstom seiner Rolle als Pure Player im Bereich des Schienentransports gerecht werden kann. Alle diesbezüglichen Publikationen des Konzerns und alle Mittel, die geeignet sind, diese Zweifel zu stärken oder im Gegenteil auszuräumen, haben demzufolge einen entscheidenden Einfluss auf den Kurs des Wertpapiers.

Die Tatsache, dass das Geschäftsjahr des Konzerns erst am 31. März endet, ist ein wichtiger Punkt, den man im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Geschäftsergebnisse beachten muss.

Alstom hat einen strategischen Prozess angestoßen, dessen ganze Tragweite bis Ende 2020 deutlich sein sollte. Insofern ist es unentbehrlich, zu überwachen, wie dieser Prozess umgesetzt wird und ob die gesteckten Ziele erreicht werden. Erwartet werden insbesondere die Entwicklung des Konzerns zu einem weltweit agierenden Akteur, eine deutliche Steigerung des Umsatzes (vor  allem eine Steigerung des Anteils der Aktivitäten im Bereich Signaltechnik, Systeme und Dienstleistungen), ein organisches Wachstum von über 5 % sowie ein Betriebsgewinn, der über 7 % liegt. Selbstverständlich kann die Erreichung dieser Ziele jährlich auf der Basis der veröffentlichten Ergebnisse und der kurzfristigen Vorhersagen neu eingeschätzt werden.

Der Konzern Alstom dürfte auf jeden Fall von großen Abschlüssen wie Grand Paris, PRASA (Passenger Rail Agency of South Africa) profitieren; darüber hinaus könnte ein Vertrag mit Indien auf die Bestellung von Lokomotiven im Wert von 3,2 Milliarden Euro hinauslaufen. Selbstverständlich müssen der Erfolg dieser Abschlüsse und deren finanzielle Auswirkungen genau beobachtet werden.

Schließungen von Produktionszentren schaden meist dem Image von Alstom. Insofern müssen in solchen Fällen die Auswirkungen auf den Aktienkurs berücksichtigt werden.

Was das Kapital von Alstom angeht, so bestehen für die Zukunft einige Fragezeichen. Aktuell hält der französische Konzern Bouygues einen Anteil von 28,3 % des Kapitals, von denen ein Teil vermutlich an den französischen Staat verkauft wird, der zurzeit 20 % der Aktien besitzt. Frankreich könnte demnach innerhalb von 20 Monaten nach dem Übernahmeangebot die Aktien zu einem fixen Stückpreis von 35 € übernehmen.

Nun haben Sie alle wichtigen Daten erhalten, die Ihnen bei einer guten Fundamentalanalyse des Kurses der Alstom-Aktie helfen. Sie müssen diese jetzt nur noch in die Praxis umsetzen und parallel eine stichhaltige technische Analyse erstellen. Wenn Sie dann die Signale aus den beiden komplementären Analysen abgleichen, können Sie daraus ableiten, wie Sie sich am besten positionieren.

 

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