AIRBUS

Airbus-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Da der Geschäftsbereich Luftfahrt einen großen Anteil am Konzernumsatz hat, versteht es sich von selbst, dass Airbus stark von der wirtschaftlichen Lage der Fluggesellschaften abhängt. Daher sollte man das Wachstum dieser Unternehmen genau im Auge behalten, um deren zukünftigen Bedarf an Flugzeugen frühzeitig zu antizipieren.

Analyse Nummer 2

Die Ergebnisse von Airbus hängen wesentlich von der Entwicklung des Devisenmarktes ab, denn die meisten Verkäufe werden heute in US-Dollar abgewickelt, wohingegen die Lieferanten in Euro bezahlt werden. Wir empfehlen daher, die Entwicklung des Kursverhältnisses EUR/USD genau zu verfolgen, da dies einen direkten Einfluss auf Ertrag und Konkurrenzfähigkeit hat.

Analyse Nummer 3

Der Bestellbestand und dessen Entwicklung (vor allem für den Bereich zivile Flugzeuge) sind erstklassige Indikatoren, um das Entwicklungs- und Wachstumspotenzial des Konzerns einzuschätzen. Diese Zahlen veröffentlicht der Konzern regelmäßig.

Analyse Nummer 4

Airbus kommuniziert jährlich seine Zielsetzung für den Absatz von Flugzeugen sowie für Kennzahlen wie EBIT-Marge und flüssige Mittel. Die Zielerreichung bzw. die Verfehlung dieser Ziele hat einen starken Einfluss auf den Aktienkurs.

Analyse Nummer 5

Es versteht sich von selbst, dass man alle aktuellen Informationen, Ankündigungen und Ergebnisveröffentlichungen des wichtigsten Konkurrenten, also des amerikanischen Unternehmens Boeing, genauestens verfolgen sollte, da sich diese beiden Unternehmen seit Jahren einen erbitterten Kampf um Marktanteile liefern.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Airbus

Airbus ist heute der europäische Marktführer im Bereich der Luft- und Raumfahrtindustrie und die Nummer zwei auf weltweiter Ebene. Das Unternehmen ist in drei Geschäftsbereichen tätig: Passagierflugzeuge, Hubschrauber für zivile und militärische Zwecke sowie Verteidigungs- und Raumfahrtsysteme.

Der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit ist Europa, doch Airbus ist auch in vielen anderen Ländern auf der ganzen Welt aktiv.

Airbus-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf
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Konkurrenten

Boeing

Der einzige ernst zu nehmende Konkurrent von Airbus in der Luftfahrtbranche ist und bleibt Boeing. Beide Konzerne liefern sich einen erbitterten Kampf darum, die weltweit tätigen Luftfahrtgesellschaften mit ihren Flugzeugen auszustatten.

Was die Aufträge angeht, so liegt Airbus zurzeit mit einem Anteil von 57 % (2016) an der Weltspitze vor Boeing (43 %). Im Verlauf der letzten zehn Jahre führte jedoch Boeing in dieser Hinsicht sieben Mal das Feld an.

Gemessen an der Anzahl der gelieferten Flugzeuge liegt Boeing mit 762 Maschinen (2016) vor dem französischen Konkurrenten (635 Maschinen).

Auch beim Umsatz liegt Airbus auf dem zweiten Platz. Das Unternehmen erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 91 Milliarden Dollar, gegenüber 125 Milliarden Dollar beim amerikanischen Unternehmen Boeing.

Da jedes Ereignis bei Boeing einen Einfluss auf den Kurs der Airbus-Aktie haben kann, sollte man alle aktuellen Informationen und Ergebnisveröffentlichungen dieses Unternehmens genau verfolgen, wenn man auf die Airbus-Aktie traden möchte.


Strategische Allianzen

Thales

2013 schlossen Airbus und Thales eine Vereinbarung für eine langfristige Partnerschaft für die Produktion der Flugzeuge A320, A330, A340, A380 und A350XWB im Rahmen der Airbus-Programme Airbus Flight Hour Services (FHS) und Tailored Support Package (TSP). Die Zusammenarbeit betrifft die Lieferung von Teilen, die bei Zwischenlandungen ausgetauscht werden können, sowie die Wartung von einzelnen Bestandteilen. Dies beinhaltet Test, Support, Instandhaltung, Vermietung sowie Austausch und notwendige Modifikationen.

Rolss-Royce

2015 schlossen Airbus und der Triebwerkhersteller Rolls-Royce ebenfalls eine Vereinbarung, um zukünftig im spezifischen Bereich der vorbeugenden Instandhaltung bei Luftfahrtgesellschaften zusammenzuarbeiten.

Safran

2016 informierten die Airbus Group und Safran darüber, dass die Umsetzung des Joint Venture namens Airbus Safran Launchers (ASL) abgeschlossen sei. Ziel dieses Gemeinschaftsunternehmens ist die Entwicklung einer neuen Generation von Trägerraketen für die Ariane 6.

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Vorteile und Stärken der Airbus-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Sie möchten mehr über die Vorteile der Airbus-Aktie wissen, weil Sie das Wertpapier kaufen oder in Ihr Wertpapierportfolio aufnehmen möchten? Dann lesen Sie zunächst den folgenden Überblick über die Stärken des Unternehmens, mit denen es auch in Zukunft den Herausforderungen begegnen will.

Der erste positive Punkt in diesem Zusammenhang ist die Positionierung auf dem internationalen Markt. Der Airbus-Konzern ist derzeit das führende Unternehmen in der europäischen Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie. Im weltweiten Ranking liegt Airbus auf dem zweiten Platz in dieser Branche. Diesen Erfolg verdankt das Unternehmen nicht zuletzt der strategischen Fusion im Jahr 2000 des französischen Unternehmens Aerospatiale Matra, des spanischen Unternehmens Casa und des deutschen Unternehmens Dasa.

Ein anderer Pluspunkt von Airbus besteht darin, dass der Konzern in verschiedenen Bereichen tätig ist. Dazu gehören neben der zivilen Luftfahrt, mit der Airbus mehr als 70 % des Umsatzes erwirtschaftet, die Aktivitäten in den Bereichen Verteidigung und Raumfahrt (18 % des Umsatzes) und Airbus Helicopters (9 % des Umsatzes). Insofern ist das Risiko eines Nachfragerückgangs in einer dieser Branchen für Airbus geringer als bei einem Unternehmen, das nur in einer Branche tätig ist.

Die Branche als solche zählt bereits zu den Stärken des Konzerns, da die Konkurrenz hier nicht sehr stark ist. Die technischen Besonderheiten in diesem Bereich schränken den Markteintritt für neue Unternehmen bereits stark ein. Insofern ist Airbus bei der Preisgestaltung unabhängiger und hat die Rentabilität besser im Griff.

Investoren schätzen vor allem die guten Zukunftsaussichten, was die zukünftigen Umsätze angeht. Der zu Beginn 2017 veröffentlichte Bestellbestand erlaubt eine Hochrechnung des Umsatzes für die 16 kommenden Jahre, was Investoren und Aktionäre sehr beruhigt.

Schwellenländer gehören zu den bevorzugten Zielmärkten von Airbus. Dem Unternehmen ist es gelungen, in diesen Ländern seine Präsenz auszubauen und dort inzwischen mehr als 50 % des Umsatzes zu realisieren. Vor allem die großen Fluggesellschaften dieser Länder zählen zu den Kunden von Airbus.

Nachteile und Schwächen der Airbus-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Bevor Sie sich nun aufgrund der aufgeführten Informationen auf eine Bull-Strategie festlegen, sollten Sie Ihr Urteil ausgewogener gestalten und auch die Kehrseite der Medaille berücksichtigen. Der Airbus-Konzern besitzt erwartungsgemäß nicht nur Stärken, sondern auch einige Schwächen, die man ebenfalls kennen sollte, um die Schwankungen des Börsenkurses dieser Aktie so genau wie möglich vorherzusehen.

Einer der wichtigsten Schwachpunkte betrifft das unausgewogene Verhältnis zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen. Während die Aktivitäten von Airbus im Bereich der zivilen Luftfahrt nach wie vor den Umsatzschwerpunkt darstellen, liegen Verteidigung und Raumfahrt deutlich zurück.

Airbus zeigt sich zwar vor allem gegenüber wichtigen Konkurrenten als innovatives Unternehmen, doch dies hat natürlich seinen Preis und fällt auf der Kostenseite stark ins Gewicht. Immerhin betragen die Investitionen in Forschung und Entwicklung schätzungsweise 4 % des Umsatzes. Inzwischen hat die Konzernleitung jedoch eine Senkung dieser Investitionen auf 3 % angekündigt, was die Auswirkungen etwas mildern dürfte.

Ein Sorgenkind ist nach wie vor der Geschäftsbereich Verteidigung, vor allem seit dem kommerziellen Misserfolg mit dem militärischen Transportflugzeug A400. Dies hatte gravierende Folgen für die Kostensituation in den Jahren 2016 und 2017. Es ist daher zwingend, dass Airbus ein Mittel findet, um diesen Geschäftsbereich rentabler zu gestalten.

Im Geschäftsbereich Raumfahrt sieht die Lage nicht viel besser aus. Hier leidet Airbus sehr stark unter dem Konkurrenzdruck durch das Unternehmen Space X und muss große Anstrengungen unternehmen, um sich mit einer entsprechenden Strategie wieder ins Rennen zu bringen.

2016 sank die Rentabilität von Airbus leider deutlich, und im Jahr 2017 gelang es nicht, diese Situation wieder auszugleichen. Diese Ergebnisse haben bei Investoren für sehr viel Missfallen gesorgt.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.

Häufig gestellte Fragen

In welchen Indizes notiert die Airbus-Aktie?

Die Aktie des Airbus-Konzerns gehört zu den beliebtesten und bekanntesten Aktien der französischen Börse. Airbus ist darüber hinaus ein Unternehmen mit einer sehr hohen Marktkapitalisierung. Der Aktienkurs fließt in die Berechnung des französischen Leitindex CAC 40 ein, das bedeutet, dass Airbus zu den 40 französischen Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert gehört. Der Kurs der Airbus-Aktie ist zudem im Index Euro Stoxx 50 enthalten, der die 50 Unternehmen mit der höchsten Kapitalisierung Europas zusammenfasst.

Welche Indikatoren sollte man für die Airbus-Aktie bevorzugen?

Um die zukünftigen Kursbewegungen der Airbus-Aktie zu antizipieren, kann man mehrere Indikatoren zu Hilfe nehmen. Direkte Hinweise geben dabei Wirtschaftsinformationen wie der Auftragsbestand des Konzerns, aus dem sich relativ verlässliche Hinweise auf die zukünftigen Ergebnisse ableiten lassen. Doch auch indirekte Faktoren, wie die Lage der kommerziellen Luftfahrt oder die Entwicklung des Marktes für Flugreisen, sind aufschlussreich, da die Aktivitäten des Konzerns und damit die Attraktivität seiner börsennotierten Aktie davon abhängen.

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Bitte beachten Sie, dass CFDs komplexe Instrumente sind und aufgrund ihrer Hebelwirkung ein hohes Risiko für einen schnellen Geldverlust darstellen. 67% der Konten von Einzelhändlern verlieren Geld, wenn sie mit diesem Lieferanten CFDs handeln. Sie sollten sich fragen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das erhebliche Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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