Airbus-Aktie kaufen

 

Das Unternehmen Airbus zählt zu den bekanntesten französischen Unternehmen auf dem Aktienmarkt. Wie auf andere Wertpapiere auch, kann man mit klassischen Anlageprodukten oder online auf einer Tradingplattform auf diese Aktien setzen. Wenn Sie sich für die Airbus-Aktie interessieren, dann lesen Sie unsere Informationen über diese Unternehmensgruppe und ihre Aktivitäten sowie über die historische Kursentwicklung der Aktie.  

 

Informationen über den Airbus-Konzern

Airbus ist heute der europäische Marktführer im Bereich der Luft- und Raumfahrtindustrie und die Nummer zwei auf weltweiter Ebene. Das Unternehmen ist in drei Geschäftsbereichen tätig: Passagierflugzeuge, Hubschrauber für zivile und militärische Zwecke sowie Verteidigungs- und Raumfahrtsysteme.

Der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit ist Europa, doch Airbus ist auch in vielen anderen Ländern auf der ganzen Welt aktiv.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Airbus

Der einzige ernst zu nehmende Konkurrent von Airbus in der Luftfahrtbranche ist und bleibt Boeing. Beide Konzerne liefern sich einen erbitterten Kampf darum, die weltweit tätigen Luftfahrtgesellschaften mit ihren Flugzeugen auszustatten.

Was die Aufträge angeht, so liegt Airbus zurzeit mit einem Anteil von 57 % (2016) an der Weltspitze vor Boeing (43 %). Im Verlauf der letzten zehn Jahre führte jedoch Boeing in dieser Hinsicht sieben Mal das Feld an.

Gemessen an der Anzahl der gelieferten Flugzeuge liegt Boeing mit 762 Maschinen (2016) vor dem französischen Konkurrenten (635 Maschinen).

Auch beim Umsatz liegt Airbus auf dem zweiten Platz. Das Unternehmen erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 91 Milliarden Dollar, gegenüber 125 Milliarden Dollar beim amerikanischen Unternehmen Boeing.

Da jedes Ereignis bei Boeing einen Einfluss auf den Kurs der Airbus-Aktie haben kann, sollte man alle aktuellen Informationen und Ergebnisveröffentlichungen dieses Unternehmens genau verfolgen, wenn man auf die Airbus-Aktie traden möchte.

 

Die wichtigsten Partner von Airbus

2013 schlossen Airbus und Thales eine Vereinbarung für eine langfristige Partnerschaft für die Produktion der Flugzeuge A320, A330, A340, A380 und A350XWB im Rahmen der Airbus-Programme Airbus Flight Hour Services (FHS) und Tailored Support Package (TSP). Die Zusammenarbeit betrifft die Lieferung von Teilen, die bei Zwischenlandungen ausgetauscht werden können, sowie die Wartung von einzelnen Bestandteilen. Dies beinhaltet Test, Support, Instandhaltung, Vermietung sowie Austausch und notwendige Modifikationen.

2015 schlossen Airbus und der Triebwerkhersteller Rolls-Royce ebenfalls eine Vereinbarung, um zukünftig im spezifischen Bereich der vorbeugenden Instandhaltung bei Luftfahrtgesellschaften zusammenzuarbeiten.

2016 informierten die Airbus Group und Safran darüber, dass die Umsetzung des Joint Venture namens Airbus Safran Launchers (ASL) abgeschlossen sei. Ziel dieses Gemeinschaftsunternehmens ist die Entwicklung einer neuen Generation von Trägerraketen für die Ariane 6.

 

Kursanalyse der Airbus-Aktie

Der Airbus-Aktie notiert zurzeit an der Euronext Paris in der Abteilung A. Sie ist im Börsenindex Euronext 100 enthalten.

Die historischen Charts dieses Vermögenswerts zeigen zwischen 2007 und 2009 einen leichten Trend nach unten, der jedoch von einem ausgeprägten Aufwärtstrend abgelöst wurde. Dieser Trend hält nach wie vor an, man stellt sogar fest, dass er sich mehr und mehr verstärkt.

 

Wichtige Börsendaten zur Airbus-Aktie

Um den Stellenwert der Airbus-Aktie an der Börse besser nachvollziehen zu können, sollte jeder Investor einige grundlegende Zahlen und Daten kennen. Daher erhalten Sie nachfolgend einige wesentliche Informationen über das Wertpapier dieses an den Finanzmärkten aufgrund seiner strategischen Positionierung sehr beliebten französischen Unternehmens.

  • 2017 erreicht die gesamte Aktienmarktkapitalisierung von Airbus einen Betrag von 58 456,81 Mio. EUR.
  • An der Börse sind zurzeit 774 467 480 Wertpapiere von Airbus in Umlauf.
  • Der Airbus-Aktie notiert aktuell in der Abteilung A der europäischen Börse Euronext.
  • Das Unternehmen Airbus ist in der Zusammensetzung des französischen Aktienindex CAC 40 enthalten und zählt damit zu den 40 Unternehmen mit der höchsten Aktienmarktkapitalisierung in Frankreich.
  • Das Aktionariat von Airbus setzt sich wie folgt zusammen: 73,6 % der Aktien befinden sich im Streubesitz; 11,11 % der Aktien werden vom Unternehmen Sogepa gehalten, 11,09 % der Aktien vom Konzern GZBV, 4,18 % der Aktien von Sepi und 0,02 % der Aktien werden von Airbus in Eigenkontrolle gehalten.

 

Welches sind die Vorteile und Stärken der Airbus-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert?

Sie möchten mehr über die Vorteile der Airbus-Aktie wissen, weil Sie das Wertpapier kaufen oder in Ihr Wertpapierportfolio aufnehmen möchten? Dann lesen Sie zunächst den folgenden Überblick über die Stärken des Unternehmens, mit denen es auch in Zukunft den Herausforderungen begegnen will.

Der erste positive Punkt in diesem Zusammenhang ist die Positionierung auf dem internationalen Markt. Der Airbus-Konzern ist derzeit das führende Unternehmen in der europäischen Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie. Im weltweiten Ranking liegt Airbus auf dem zweiten Platz in dieser Branche. Diesen Erfolg verdankt das Unternehmen nicht zuletzt der strategischen Fusion im Jahr 2000 des französischen Unternehmens Aerospatiale Matra, des spanischen Unternehmens Casa und des deutschen Unternehmens Dasa.

Ein anderer Pluspunkt von Airbus besteht darin, dass der Konzern in verschiedenen Bereichen tätig ist. Dazu gehören neben der zivilen Luftfahrt, mit der Airbus mehr als 70 % des Umsatzes erwirtschaftet, die Aktivitäten in den Bereichen Verteidigung und Raumfahrt (18 % des Umsatzes) und Airbus Helicopters (9 % des Umsatzes). Insofern ist das Risiko eines Nachfragerückgangs in einer dieser Branchen für Airbus geringer als bei einem Unternehmen, das nur in einer Branche tätig ist.

Die Branche als solche zählt bereits zu den Stärken des Konzerns, da die Konkurrenz hier nicht sehr stark ist. Die technischen Besonderheiten in diesem Bereich schränken den Markteintritt für neue Unternehmen bereits stark ein. Insofern ist Airbus bei der Preisgestaltung unabhängiger und hat die Rentabilität besser im Griff.

Investoren schätzen vor allem die guten Zukunftsaussichten, was die zukünftigen Umsätze angeht. Der zu Beginn 2017 veröffentlichte Bestellbestand erlaubt eine Hochrechnung des Umsatzes für die 16 kommenden Jahre, was Investoren und Aktionäre sehr beruhigt.

Schwellenländer gehören zu den bevorzugten Zielmärkten von Airbus. Dem Unternehmen ist es gelungen, in diesen Ländern seine Präsenz auszubauen und dort inzwischen mehr als 50 % des Umsatzes zu realisieren. Vor allem die großen Fluggesellschaften dieser Länder zählen zu den Kunden von Airbus.

Aufgrund von Anzahlungen auf Bestellungen verfügt Airbus über hohe flüssige Mittel. Durch eine effiziente Verwaltung des Umlaufvermögens gelingt es Airbus, den Cashflow gut im Griff zu behalten.

Aktionäre freuen sich besonders darüber, dass in den kommenden Jahren höhere Ausschüttungen zu erwarten sind.

 

Welche Schwächen und Nachteile hat die Airbus-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert?

Bevor Sie sich nun aufgrund der aufgeführten Informationen auf eine Bull-Strategie festlegen, sollten Sie Ihr Urteil ausgewogener gestalten und auch die Kehrseite der Medaille berücksichtigen. Der Airbus-Konzern besitzt erwartungsgemäß nicht nur Stärken, sondern auch einige Schwächen, die man ebenfalls kennen sollte, um die Schwankungen des Börsenkurses dieser Aktie so genau wie möglich vorherzusehen.

Einer der wichtigsten Schwachpunkte betrifft das unausgewogene Verhältnis zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen. Während die Aktivitäten von Airbus im Bereich der zivilen Luftfahrt nach wie vor den Umsatzschwerpunkt darstellen, liegen Verteidigung und Raumfahrt deutlich zurück.

Airbus zeigt sich zwar vor allem gegenüber wichtigen Konkurrenten als innovatives Unternehmen, doch dies hat natürlich seinen Preis und fällt auf der Kostenseite stark ins Gewicht. Immerhin betragen die Investitionen in Forschung und Entwicklung schätzungsweise 4 % des Umsatzes. Inzwischen hat die Konzernleitung jedoch eine Senkung dieser Investitionen auf 3 % angekündigt, was die Auswirkungen etwas mildern dürfte.

Ein Sorgenkind ist nach wie vor der Geschäftsbereich Verteidigung, vor allem seit dem kommerziellen Misserfolg mit dem militärischen Transportflugzeug A400. Dies hatte gravierende Folgen für die Kostensituation in den Jahren 2016 und 2017. Es ist daher zwingend, dass Airbus ein Mittel findet, um diesen Geschäftsbereich rentabler zu gestalten.

Im Geschäftsbereich Raumfahrt sieht die Lage nicht viel besser aus. Hier leidet Airbus sehr stark unter dem Konkurrenzdruck durch das Unternehmen Space X und muss große Anstrengungen unternehmen, um sich mit einer entsprechenden Strategie wieder ins Rennen zu bringen.

2016 sank die Rentabilität von Airbus leider deutlich, und im Jahr 2017 gelang es nicht, diese Situation wieder auszugleichen. Diese Ergebnisse haben bei Investoren für sehr viel Missfallen gesorgt.

Die erwähnten Schwächen von Airbus verlangen daher äußerste Vorsicht beim Zeichnen langfristiger Positionen. Es ist in diesem Fall besser und weniger riskant, mittelfristige Investitionen zu bevorzugen.

 

Wie erstellt man eine gute Fundamentalanalyse für den Kurs der Airbus-Aktie?

Nachdem Sie nun sowohl die Stärken als auch die Schwächen dieses Konzerns kennen und die verschiedenen Chartmuster des Wertpapiers deuten können, sollten Sie selbst eine stichhaltige technische Analyse und eine gründliche Fundamentalanalyse für den Kurs erstellen. Für die Fundamentalanalyse sind vor allem die grundlegenden Indikatoren wichtig, die wir in der Folge aufführen.

Da der Geschäftsbereich Luftfahrt einen großen Anteil am Konzernumsatz hat, versteht es sich von selbst, dass Airbus stark von der wirtschaftlichen Lage der Fluggesellschaften abhängt. Daher sollte man das Wachstum dieser Unternehmen genau im Auge behalten, um deren zukünftigen Bedarf an Flugzeugen frühzeitig zu antizipieren.

Die Ergebnisse von Airbus hängen wesentlich von der Entwicklung des Devisenmarktes ab, denn die meisten Verkäufe werden heute in US-Dollar abgewickelt, wohingegen die Lieferanten in Euro bezahlt werden. Wir empfehlen daher, die Entwicklung des Kursverhältnisses EUR/USD genau zu verfolgen, da dies einen direkten Einfluss auf Ertrag und Konkurrenzfähigkeit hat.

2009 entwickelte das Unternehmen den Strategieplan Vision 2020, dessen Umsetzung demzufolge ausschlaggebend ist. Einer der Schwerpunkte des Plans ist die Erreichung eines ausgewogeneren Verhältnisses zwischen der zivilen Luftfahrt und den anderen Bereichen. So sollen beispielsweise der Umsatz des Dienstleistungsbereichs verdoppelt werden und Produktionsstandorte sowie Bezugsquellen außerhalb Europas einen Anteil von mindestens 40 % erhalten.

Die Lancierung und Vermarktung neuer Flugzeuge in den kommenden Jahren ist ein weiterer wichtiger Punkt. Neben dem neuen Helikopter H160 betrifft dies insbesondere den Airbus A330 Neo, der in direkter Konkurrenz zur Boeing 787 (Dreamliner) steht.

Der Bestellbestand und dessen Entwicklung (vor allem für den Bereich zivile Flugzeuge) sind erstklassige Indikatoren, um das Entwicklungs- und Wachstumspotenzial des Konzerns einzuschätzen. Diese Zahlen veröffentlicht der Konzern regelmäßig.

Airbus kommuniziert jährlich seine Zielsetzung für den Absatz von Flugzeugen sowie für Kennzahlen wie EBIT-Marge und flüssige Mittel. Die Zielerreichung bzw. die Verfehlung dieser Ziele hat einen starken Einfluss auf den Aktienkurs.

Es versteht sich von selbst, dass man alle aktuellen Informationen, Ankündigungen und Ergebnisveröffentlichungen des wichtigsten Konkurrenten, also des amerikanischen Unternehmens Boeing, genauestens verfolgen sollte, da sich diese beiden Unternehmen seit Jahren einen erbitterten Kampf um Marktanteile liefern.

Wenn Sie dann eine technische Analyse der verschiedenen Indikatoren erstellen und die erhaltenen Signale mit denen aus der Fundamentalanalyse abgleichen, haben Sie bessere Chancen einen Erfolg versprechenden Trend frühzeitig zu erkennen und sich strategisch auf den Kurs der Airbus-Aktie zu positionieren.

 

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