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Die Wirecard-Aktie kaufen

Die Wirecard-Aktie ist ein sehr geschätztes Wertpapier in der Technologie- und Finanzdienstleistungsbranche. Sie zählt zu den führenden Aktien an der Deutschen Börse. In diesem Artikel geben wir Ihnen einige nützliche Informationen über die Wirecard-Aktie sowie einige nützliche Angaben über die Geschichte und Aktivitäten des Wirecard-Konzerns. Sie erhalten Informationen über ihre Notierung in Echtzeit, über den Verlauf des Aktienkurses.

 

Informationen über den Wirecard-Konzern

Der deutsche Konzern Wirecard gehört international zu den führenden Unternehmen im Bereich der Technologie- und Finanzdienstleistungen. Der Konzern entwickelt vor allem Lösungen für sichere Onlinezahlungen und Risikomanagement. Darüber hinaus bietet es Dienstleistungen im Bereich der Abwicklung von Bankgeschäften und der Herausgabe von Kreditkarten sowie telefonischen Support und das Management von Callcentern. Das Unternehmen weist Ähnlichkeiten mit Paypal auf, nur kennen viele Leute Wirecard nicht.Dies führt daher, dass, dass sich Paypal vor allem an Konsumenten richtet, während Wirecard sich an Händler richtet und somit eher im Hintergrund tätig ist.

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1999 von Markus Braun, einem promovierten Wirtschaftsinformatiker, und Burkhard Ley, ein gelernter Banker. Zu Beginn der Jahrtausendwende mit der Verbreitung des Internets kam auch ein neues Trendthema auf: Zahlungsverkehr im Internet. Das Unternehmen richtete also seinen Fokus auf diesen neuen Trend und wurde dadurch zum Spezialisten des Zahlungsverkehrs im Internet. Am Anfang zählten vor allem Unternehmen aus der Porno- und Gambling-Industrie zu den wichtigsten Kunden, weshalb Wirecard anfänglich mit Imageproblemen zu kämpfen hatte. Es kamen dann aber relativ schnell auch seriösere Industrien wie Fluggesellschaften oder Detailhändler hinzu.

2005 folgte dann der Börsengang an der Prime Standard Deutsche Börse Frankfurt. Im gleichen Jahr wurden dank dem schnellen Wachstum des Unternehmens neue Büros in München eröffnet. Ende des Jahres 2005 betrug der Umsatz bereits über 49 Millionen Euro.

2006 wurde das Unternehmen im TecDAX notiert.

Des Weiteren wurde 2006 beschlossen, eine neue Unternehmensidentität zu schaffen, wodurch der gesamte Firmenauftritt neu gestaltet wurde.

Ein Jahr später konnte das Unternehmen in der Asien-Pazifik-Region Fuss fassen, was mit der Gründung der Tochtergesellschaft Wirecard Asia Pacific ermöglicht wurde. Kurz danach konnte in Singapur die E-Credit Plus Pte. Ltd. übernommen werden, was dazu führte, dass die Marktposition in Asien weiter verstärkt wurde. In den darauffolgenden Jahren konnte der Konzern auch in Europa und anderen asiatischen Ländern weiter expandieren und weiter wachsen.

2011 wurde die Konzernzentrale nach Aschheim/Dornach bei München verlegt, wo das Unternehmen auch heute noch ansässig ist.

2012 wurden erstmals mobile Payment-Lösungen auf den Markt gebracht, wodurch die Position im internationalen Markt weiter gestärkt wurde und was dazu führte, dass Wirecard in Europa sogar die Marktführung übernehmen konnte. Auch in Asien konnte in den folgenden Jahren die Position weiter gestärkt werden, indem in den Ländern Singapur, Indonesien, Malaysia, Thailand und Vietnam weitereNiederlassungen eröffnet wurden.

2014 konnte das Unternehmen einen Umsatz von über 601 Millionen Euro verzeichnen und war konntezu einem der führenden Marktleadern für elektronische Zahlungstransaktionen aufsteigen. Des Weiteren wurde im gleichen Jahr die Expansionsstrategie ausgeweitet und in Europa, dem Nahen Osten, in Südafrika, in Neuseeland und in Australien weitere Niederlassungen eröffnet. 

2015 brachte das Unternehmen die mobile Bezahllösung „boon.“ auf den Markt, wodurch das Bezahlen mit dem Smartphone neu definiert wurde.

2016 konnte auch in den nordamerikanischen Markt eingestiegen werden, indem die Firma Citiprepaid Card Services in Philadelphia übernommen wurde. Gleichzeitig konnte Wirecardmit der Übernahme des brasilianischen Zahlungsdienstleisters Moipauch nach Südamerika expandieren.

Heute ist Wirecard mit seinen über 4 000 Mitarbeitern eines der weltweit größten Unternehmen der Branche. Wirecard zählt über 25 000 Kunden aus verschiedensten Branchen und hat über 200 Verbindungen zu internationalen Zahlungsnetzwerken (Banken, Zahlungslösungen, Kartennetzwerken). Ferner verfügtWirecard über 100 Transaktionswährungen.

Das Unternehmen erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von über 1.01 Milliarden Euro, wovon der größte Teil in Europa und vor allem in Deutschland erzielt wird.

 

Kursanalyse der Wirecard-Aktie

Die Wirecard-Aktie notiert aktuell im Prime Standard der Deutschen Börse AG. Ihr Kurs fließt zudem in die Berechnung des Aktienindex DAX 30 ein. Die Marktkapitalisierung beläuft sich auf 7.27 Milliarden Euro mit einer Stückzahl von 123 565 586 Aktien im Umlauf.

7 % der Aktienanteile gehören der MB Beteiligungsgesellschaft GmbH.Die restlichen 93 % der Aktien sind als sogenannter Freefloat im Umlauf, wovon 6.27 % der Jupiter Asset Management Ltd. aus Großbritannien gehört. 5.44 % der Firma Alken Luxembourg S.A gehört. 4.99 % gehört der Artisan Partners LP aus den USA. 4.93 % ist im Besitz der Citigroup Inc., welche ebenfalls aus den USA stammt. 3.18 % der Freefloat-Aktien gehört dem US-amerikanischen Unternehmen Harris Associates L.P. 3.15 % sind im Besitz der T. Rowe Price Group, Inc. aus den USA und 3.05 % gehört der unabhängigen Asset Management Group Comgest. Die restlichen Aktionäre besitzen weniger signifikante Anteile der Aktie, wodurch wir sie hier nicht nennen werden.

Bei der Analyse des Börsencharts der Aktie zeigt sich, dass der Aktienkurs in den letzten Jahren mit einigen wenigen Ausschlägen kontinuierlich angestiegen ist. Mit dem Beginn der Finanzkrise von 2007 brach der Kurs leicht ein und bewegte sich in den folgenden drei Jahren zwischen 6 und 10 Euro. Ab 2011 stieg der Kurs wieder deutlich an und konnte bis 2014 auf ein Hoch von 33.99 Euro ansteigen. Nach 2014 folgten zwei Jahre kontinuierlicher Fluktuation mit Ausschlägen sowohl nach oben als auch nach unten. Einer der Gründe davon war unter anderem die Veröffentlichung eines Berichts am 24. Februar 2016, in welchem ein bis dahin unbekanntes Analyse-Unternehmen (Zatarra Research & Investigation) Wirecard diverse illegalen Praktiken vorwirft. Daraufhin stürzten der Aktien von Wirecard. Da jedoch auch erfahrene Analysten von diesem Analyse-Unternehmen noch nie gehört hatten, wird davon ausgegangen, dass es sich bei der Veröffentlichung des Berichts um eine groß angelegte Kursmanipulation handelte.

Seit Anfang 2017 stiegdie Aktie wiederabgesehen von einem kurzen Ausschlag im Februar nach unten an und konnte im Mai 2017 ein neues Rekordhoch von 59.03 Euro verzeichnen. Der kurze Ausschlag vom 22. Februar 2017 lässt sich mit einem Artikel derZeitschrift Manager Magazin erklären, in welchem es auf – aus Sicht des Magazins – intransparente Bilanzierungspraktiken hinwies. Die Wirecard-Aktie stürzte als Folge zeitweilig um knapp 8 %. Die Wirecard wies die Anschuldigungen jedoch als unbegründet zurück, worauf sich der Aktienkurs wieder fangen konnte

Beim Betrachten des Aktienkurses zeigt sich trotz mehreren kleineren Ausschlägen nach unten klar ein langfristiger Aufwärtstrend. Womit sich sagen lässt, dass die Wirecard-Aktie sehr gute Chancen auf langfristige Gewinne bietet und es sich somit lohnt, die Aktie in ein Börsenportfolio aufzunehmen.

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