Vinci-Aktie kaufen

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Manche Unternehmen genießen über eine hohe Popularität im eigenen Land hinaus auch auf weltweiter Ebene eine hohe Anerkennung, da sie eine richtiggehende Erfolgsstory aufweisen können und entsprechend hohe Erträge generieren. Dies ist auch beim französischen Unternehmen Vinci der Fall, eine der größten Unternehmensgruppen, die an der französischen Börse notiert ist. Nachfolgend einige Informationen, die Sie kennen sollten, wenn Sie die Vinci-Aktie bei einem Broker kaufen und in Echtzeit auf dieses Wertpapier spekulieren möchten.

 

Informationen über das Unternehmen Vinci

Sicherlich haben Sie schon vom Unternehmen Vinci gehört, dem führenden Unternehmen in der Baubranche. Vinci ist in mehreren Bereichen tätig, dazu gehören vor allem Planung und Konstruktion von Bauten, Planung und Unterhaltung von Energie-, Verkehrs und Telekommunikationsinfrastrukturen sowie der Betrieb von Autobahnen und Parkhäusern.

Schwerpunkt der Aktivitäten ist Frankreich, das Unternehmen ist jedoch auch in anderen europäischen Ländern sowie in einigen nordamerikanischen und afrikanischen Ländern tätig.

 

Detaillierte Informationen über die Aktivitäten von Vinci

Der Konzern Vinci ist in verschiedenen Branchen aktiv. Damit Sie hier etwas klarer sehen, nachfolgend ein Abriss über die diversen Bereiche, in denen sich das Unternehmen bzw. seine Tochtergesellschaften betätigen.

Vinci Concessions ist europäischer Marktführer im Bereich von Transportinfrastrukturen wie Autobahnen, Straßenbau, Parkhäusern und Flughäfen. In Frankreich betreibt Vinci Concessions mehr als 4300 Kilometer Autobahn über die Netze ASF, Escota, Cofiroute und Arcour. 480 000 Parkplätze werden durch Indigo verwaltet, davon 290 000 in Konzession oder als Eigentümer. Außerhalb Frankreichs ist Vinci Concessions auch in Deutschland, Großbritannien, Portugal, Griechenland, Kanada, Kambodscha und in den Vereinigten Staaten tätig.

Der Betrieb der Straßeninfrastruktur ist im darauf spezialisierten Bereich Vinci Autoroutes gebündelt. Vinci betreibt das Netz von insgesamt 4385 Autobahnkilometern über 4 Gesellschaften: ASF, Cofiroute, Escota und Arcour.

Vinci Energies und Vinci Facilities sind für die Dienstleistungen in Verbindung mit Gebäuden verantwortlich und bieten maßgeschneiderte Angebote für alle Arten von Gebäuden. Geschäftsfelder sind dabei Infrastrukturen sowie die Bereiche Industrie, Dienstleistungen und Telekommunikation. Die Unternehmen treten unter 6 großen Marken auf: Actemium, Axians, Citeos, Graniou, Omexom und Vinci Facilities.

Eurovia ist auf den Bereich Verkehrswegebau sowie Recycling spezialisiert. Das Unternehmen erwirtschaftet den Großteil seines Umsatzes in Europa, hauptsächlich in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Tschechien und Spanien. Darüber hinaus ist es auch den Vereinigten Staaten sowie in Kanada und Chile vertreten.

Vinci Construction ist französischer Marktführer und die Nummer 3 weltweit in der Baubranche. Dieses Unternehmen erwirtschaftet innerhalb des Konzerns den höchsten Umsatz. Vinci Construction France (entstanden aus der Fusion von Sogea Construction und GTM Construction) deckt dabei mit einem Netz von 370 Profitcentern das französische Mutterland ab. Außerhalb des französischen Mutterlandes ist Vinci PLC in Großbritannien tätig, CFE in den Beneluxländern, Vinci Construction Filiales Internationales in Deutschland sowie Sogea Satom in Zentraleuropa, Übersee und Afrika. Einige der Aktivitäten betreffen auch die Weltmärkte. In diesem Fall kommen Vinci Grand Projets (große Bauwerke), Freyssinet oder Soletanche Bachy (anspruchsvolle Bauingenieurprojekte) oder DEME (Nassbaggerei, Landgewinnung etc.) zum Zuge. Vinci war unter anderem in den Jahren 2004 bis 2007 an der Renovierung des Spiegelsaals im Schloss von Versailles beteiligt.

Die Tochtergesellschaft Vinci Immobilier ist für den Immobilienbereich der Gruppe zuständig. Sie wurde 2005 gegründet und ist in den Bereichen Wohnimmobilien (Wohnungen und damit verbundene Dienstleistungen) und Geschäftsimmobilien (Büros, Geschäfte, Hotels) tätig.

Vinci Airports wurde 2012 gegründet und betreibt Flughäfen auf der ganzen Welt. 2015 waren in diesem Bereich rund 5000 Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr 2017 hat Vinci eine Vereinbarung für den Ausbau der iranischen Flughäfen Mashhad und Ispahan unterzeichnet.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Vinci

Der französische Vinci-Konzern ist im spezifischen Sektor Bauwesen und Immobilientechnik tätig. In diesem Bereich ist die Konkurrenz nicht sehr stark. Da jedoch der Markt ebenfalls sehr begrenzt ist, stellen die direkten Konkurrenten eine echte Gefahr dar, zumal es sich dabei im Wesentlichen um große, börsennotierte Unternehmen handelt. Nachfolgend erfahren Sie, welches diese Konkurrenten sind.

Der wichtigste Konkurrent von Vinci gemessen am Umsatz ist zurzeit eine auf denselben Bereich spezialisierte Tochtergesellschaft des großen Bauunternehmens Bouygues. Doch auch die Konkurrenz durch den Konzern Eiffage ist nicht zu unterschätzen. Dieses französische Bauunternehmen hat neben dem französischen Markt auch international einen nicht unbedeutenden Stellenwert.

Die kleineren Unternehmen in dieser Branche stellen für Vinci keine direkte Konkurrenz dar, da dieser Konzern an Projekten großen Ausmaßes arbeitet, die ein spezifisches Know-how und die entsprechenden Mittel voraussetzen.

Die Aktivitäten der beiden wichtigsten direkten Konkurrenten von Vinci sollte man jedoch genau beobachten, vor allem was ihre Reaktion auf öffentliche Ausschreibungen in diesem Sektor angeht. Steigt eine dieser drei Aktien im Wert, so bedeutet dies aufgrund der spezifischen Konkurrenzsituation oft einen Kursrückgang für die beiden anderen Aktien.

 

Die wichtigsten Partner von Vinci

Der Konzern Vinci ging im Laufe der Zeit in verschiedenen Geschäftsbereichen Partnerschaften mit französischen und international tätigen Unternehmen ein, um seinen Platz an der Spitze dieser Branche zu behaupten.

2015 schloss Vinci beispielsweise eine Allianz mit BlaBlaCar, um das Angebot von Mitfahrgelegenheiten und damit eine nachhaltige Mobilität zu fördern.

Zurzeit laufen Verhandlungen zwischen Vinci und Bouygues, die eine mögliche Partnerschaft bei mehreren Bauprojekten zum Inhalt haben.

 

Kursanalyse der Vinci-Aktie

Die Vinci-Aktie notiert an der amerikanischen Börse NYSE. In den letzten Jahren hat sich ihr Kurs sehr positiv entwickelt. Mit einem Preis, der sich im Jahr 2014 um 53 EUR herum bewegte, ist dies ein Wertpapier, das man in seinem Portfolio haben oder auf das man direkt traden sollte.

Die technischen Analysen zeigen für 2015 eine mögliche Steigerung von mehr als 3,7 % auf. Jetzt ist also der geeignete Zeitpunkt, um von einer zukünftigen Hausse zu profitieren.

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens Vinci

Um besser antizipieren zu können, wie sich der Kurs der Vinci-Aktie in der Zukunft entwickeln wird, sollte man vor allem wissen, welche Ereignisse ihn in der Vergangenheit beeinflusst haben. Für eine erfolgreiche Strategie ist es also notwendig, sich ein klein wenig mit der wirtschaftlichen und finanziellen Geschichte dieses Konzerns zu beschäftigen. Nachfolgend einige Informationen und Eckdaten von Vinci, die Sie unbedingt kennen sollten.

  • Vinci wurde 1908 durch zwei Ingenieure gegründet; das Unternehmen trug damals den Namen SGE (Société Générale d'Entreprises).
  • Von 1966 bis 1984 wurde Vinci durch die CGE (Compagnie Générale d’Electricité), von 1984 bis 1988 durch Saint-Gobain und von 1989 bis 2000 durch den Konzern Générale des Eaux kontrolliert.
  • 1988 kauft Vinci das Bauunternehmen Campenon-Bernard.
  • 2000 löst sich die SGE von Vivendi ab und wird zu Vinci. Im selben Jahr kauft Vinci das Unternehmen GTM (Grand Travaux de Marseille), eine Tochtergesellschaft von Suez.
  • 2004 stellt Vinci die Harilaos-Trikoupis-Brücke (Rion-Antirion) fertig.
  • 2005 übernimmt Vinci im Zuge der Privatisierung der französischen Autobahngesellschaften einen Anteil von 73,4 % von Autoroutes du Sud de la France. Im März 2006 besitzt Vinci 100 % der Anteile.
  • 2008 wird das sogenannte "Ideenlabor" gegründet.
  • 2009 kauft Vinci Var-W, Simplex und Anteile von Haymills in Großbritannien.
  • 2010 erwirbt der Konzern das Facility-Management-Unternehmen Faceo.
  • 2011 schließen Vinci und die französische Schienengesellschaft RFF (Réseau Ferré de France) einen Konzessionsvertrag für den Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke.
  • 2013 kauft Vinci für 3,08 Milliarden Euro den portugiesischen Flughafenbetreiber ANA.
  • 2014 tritt Vinci für zwei Milliarden Euro 75 % der Anteile am Parkraumbetreiber Indigo an die französische Bank Crédit Agricole und die Investmentfirma Ardian ab; Vinci übernimmt die Unternehmen Imtech ICT und Electrix.
  • 2015 kündigt Vinci die Übernahme der neuseeländischen Firma HEB Construction an.
  • 2016 verkauft Vinci die verbliebenen Anteile an Indigo.
  • 2017 kündigt Vinci den Kauf von Benedetti-Guelpa an.

 

Wichtige Börsendaten zur Vinci-Aktie

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Informationen über die Aktivitäten und die Entwicklung des Vinci-Konzerns, ist es nicht uninteressant, sich auch mit einigen allgemeineren Börsendaten über dieses Unternehmen zu beschäftigen. Die folgenden Angaben werden Ihnen dabei helfen, die Notierung des Wertpapiers besser nachzuvollziehen.

  • 2017 repräsentiert der Vinci-Konzern eine Marktkapitalisierung von knapp 43 057,16 Mio. EUR.
  • Zurzeit sind 589 985 730 Wertpapiere von Vinci an der Börse in Umlauf.
  • Der Kurs der Vinci-Aktie notiert aktuell in der Abteilung A der europäischen Börse Euronext in Paris.
  • Vinci ist auch Bestandteil bei der Berechnung des französischen Aktienindex CAC 40 und gehört damit zu den 40 Unternehmen mit dem größten Börsenwert in Frankreich.
  • Das Aktionariat von Vinci besteht zu 73,2 % aus institutionellen Investoren. 9,2 % der Aktien sind im Besitz der Mitarbeiter, 7,2 % werden von diversen Aktionären gehalten, 5,9 % sind im Eigenbesitz, 4 % im Besitz der Qatar Holing und 0,5 % im Besitz von Geschäftsführern und Führungskräften.

Mithilfe der Informationen und Daten in diesem Artikel haben Sie nun alle Trümpfe in der Hand, um den Kurs der Vinci-Aktie präzise zu analysieren und das Wertpapier erfolgreich zu traden.

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