Bewertung: 4.00 6 Rezensionen
 

UniCredit-Aktie kaufen

Der Bankensektor ist heutzutage einer der Bereiche, in dem am meisten Geld verdient wird. Dies wirkt sich auch vorteilhaft auf die Notierung der Aktien der wichtigen europäischen und weltweiten Bankengruppen aus. Das ist auch bei der UniCredit-Gruppe nicht anders. Wir werden uns dieses Unternehmen hier genauer ansehen, da die Wertpapiere für das Trading oder die Aufnahme in das Börsenportfolio ausgesprochen interessant sind. Hier erfahren Sie mehr über die Aktivitäten von UniCredit und darüber, wie man eine gute Kursanalyse und technische Vorhersagen der Aktien erstellt.

 

Informationen über die UniCredit-Gruppe

UniCredit ist eine italienische Gruppe und zählt zu den Marktführen im europäischen Bankensektor. Sie ist in mehreren Bankingbereichen tätig, wozu neben dem Privatkundengeschäft auch das Geschäftskundengeschäft, das Investmentbanking, das Geldmarktgeschäft und die Vermögensverwaltung zählen. Ein weiterer Teil der Umsätze stammt aus Aktivitäten in Polen sowie Zentral- und Osteuropa.

Mit nicht weniger als 9000 Filialen weltweit erwirtschaftet UniCredit mehr als 400 Milliarden Euro im Anlagenbereich und 500 Milliarden Euro im Kreditbereich.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Unicredit

Unicredit ist heute die größte Bank Italiens. Sie versucht, sich auch auf dem europäischen Markt einen guten Platz zu erobern. Allerdings ist Unicredit in ihrem Land einer sehr starken Konkurrenz durch andere große Banken ausgesetzt. Nachfolgend erhalten Sie daher eine Auflistung der wichtigsten italienischen Großbanken in der Reihenfolge ihrer Marktbedeutung.

  • Den zweiten Platz in Italien hinter Unicredit hat Intesa Sanpaolo inne.
  • Auf dem dritten Platz folgt Cassa Depositi e prestiti.
  • An vierter Position befindet sich Monte Dei Paschi di Siena.
  • UBI Banca ist die fünfte Bank in dieser Rangliste.
  • Auf dem sechsten Platz der wichtigen italienischen Banken liegt Banco BPM.
  • Es folgt die Banca Nazionale del Lavoro auf Platz sieben.
  • Mediobanca befindet sich auf dem achten Platz, also weit hinter Unicredit.

Bevor man damit beginnt, die Unicredit-Aktie online zu traden, sollte man sich unbedingt über diese italienischen Wettbewerber gut informieren, um eine fundierte Fundamentalanalyse des italienischen Bankensektors erstellen zu können.

 

Die wichtigsten Partner von Unicredit

Unicredit versucht, seine Position in Italien und anderen Ländern zu stärken und auszubauen, indem die Bank strategische Allianzen mit diversen Unternehmen knüpft. Nachfolgend erhalten Sie Informationen über einige besonders wichtige Partnerschaften, die der Konzern eingegangen ist.

2013 hat Unicredit gemeinsam mit den Konzernen Renault und Nissan in Russland ein Joint Venture im Bereich Finanzierung gegründet.

Ebenfalls im Jahr 2013 unterzeichneten IBM und das auf Bank- und Finanzdienstleistungen spezialisierte Unternehmen Unicredit eine Vereinbarung für eine 10-jährige Zusammenarbeit. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird IBM die IT von Unicredit modernisieren und Cloudlösungen entwickeln.

2014 sind Unicredit und Amundi eine Partnerschaft zur Finanzierung deutscher Klein- und Mittelstandsunternehmen im Rahmen von Loan-Funds eingegangen. Die erste Transaktion hatte ein Volumen von 25 Millionen Euro.

 

Analyse des Kurses der UniCredit-Aktie

Die UniCredit-Aktie notiert an der italienischen Börse und ist im italienischen Leitindex FTSE MIB gelistet. Die Charts des Kursverlaufs zeigen auf, dass der Kurs dieser Aktie in den letzten Jahren leicht gesunken ist, die Vorhersagen kündigen jedoch für 2015 einen Anstieg an.

Es ist also interessant, sich jetzt auf diesen Vermögenswert zu positionieren.

 

Wichtige Börsendaten zur Unicredit-Aktie

Damit Sie noch mehr über die Unicredit-Aktie wissen und besser verstehen, wie sie an der Börse positioniert ist, erhalten Sie nachfolgend noch ein paar zusätzliche Informationen über das Unternehmen und seine Wertpapiere:

  • 2017 beläuft sich die gesamte Aktienmarktkapitalisierung des Unternehmens Unicredit auf 34 424,68 Mio. EUR.
  • Die Anzahl der von Unicredit ausgegebenen und derzeit in Umlauf befindlichen Wertpapiere beträgt 2 224 911 123.
  • Der Kurs der Unicredit-Aktie notiert zurzeit an der italienischen Börse Mercato Telematico Azionario.
  • Das Unternehmen Unicredit ist auch Teil der Zusammensetzung des europäischen Aktienindex FTSE Eurotop 100.
  • Zu den Aktionären des Unternehmens Unicredit gehören unter anderem: Aabar Luxemburg (5,04 %), der Investitionsfonds BlackRock  (4,99 %), Fondazione Cassa di Risparmio Verona Belluno e Ancona (3,46 %), Central Bank of Lybia (2,92 %), Fondazione Cassa di Risparmio di Torino (2,52 %).

Mithilfe dieser Informationen haben Sie alle Karten in der Hand, um eine konkrete und stichhaltige Strategie für die Wertpapiere von Unicredit zu entwickeln.

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens Unicredit

Nachfolgend einige Daten, die Sie im Zusammenhang mit dem Unternehmen kennen sollten, um die historischen Börsencharts korrekt zu analysieren und stichhaltige Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

  • Im Jahr 2000 kauft UniCredit zunächst die Zagrebacka Banka, die größte kroatische Bank, und in der Folge dann die rumänische Demirbank sowie die tschechische Živnostenská Banka. Es folgen die Akquisition von Pioneer Global Asset Management in den Vereinigten Staaten sowie eine Partnerschaft mit der Koç Group in der Türkei.
  • 2005 fusioniert UniCredit mit der HypoVereinsbank, der zweitgrößten Bank Deutschlands. Die Übernahme erfolgt in Form eines Aktientausches in Höhe von 19,2 Milliarden Euro. Darin sind die Minderheitsbeteiligungen der HVB an der Bank Austria und der polnischen BPH eingeschlossen.
  • 2007 kauft der Konzern die viertgrößte Bank Italiens, Capitalia, für einen Betrag von 22 Milliarden Euro in Aktien. UniCredit wird damit zum zweitgrößten Börsenwert in dieser Branche in Europa und zum Leader innerhalb der Eurozone.
  • 2008 muss UniCredit, das führende Unternehmen im italienischen Bankensektor, in der Folge der Subprime-Krise 6,3 Milliarden Euro Kapital beschaffen.
  • 2012 muss UniCredit Kapital in Höhe von 7,4 Milliarden Euro beschaffen und kündigt die Streichung von knapp 6150 Stellen an.
  • 2014 veröffentlicht Unicredit für das 4. Quartal 2013 einen Verlust in Höhe von 15 Milliarden Euro und kündigt den Abbau von 8500 Arbeitsplätzen über einen Zeitraum von 4 Jahren an.
  • 2015 schließt UniCredit die amerikanische Tochtergesellschaft im Bereich der Vermögensverwaltung, Unicredit's Pioneer, mit der Tochtergesellschaft von Santander zusammen, nachdem Santander Asset Management bei einem offiziellen Stresstest gescheitert ist. Im selben Jahr kündigt UniCredit an, bis 2018 mehr als 18 200 Stellen streichen zu wollen, darunter 6000 aufgrund des Verkaufs des Ukraine-Geschäfts und des Verkaufs des Joint Venture mit Santander im Bereich Vermögensverwaltung. Im selben Zeitraum informiert der Konzern über die Schließung von 800 Filialen.
  • 2016 berichtet die französische Vermögensverwaltungsgesellschaft Amundi über den Kauf von Pioneer für einen Betrag von 3,75 Milliarden Euro. UniCredit beschafft Kapital in Höhe von 13 Milliarden Euro.

Machen Sie mit dem Kurs der UniCredit-Aktie Gewinn:

Die UniCredit-Aktie zählt heute zu den interessantesten Aktien, vor allem wenn Sie sie auf einer Tradingplattform online handeln. Eröffnen Sie Ihr Konto, und setzen Sie auf Kauf oder Verkauf dieses Wertpapiers.