Eine der besten Tradingplattformen
  • Plus500
  • Markets.com
  • eToro
  • XM

Die Trendanalyse

Technische Analyse und Chartanalyse wären ohne eine Trendanalyse nichts wert.

Wenn man die ausgeprägtesten Trends des Marktes erkennen und zukünftige Trends antizipieren kann, ist es möglich, kohärente und damit rentable Investitionsstrategien für die Spekulation an der Börse zu erstellen.

 

Wie erstellt man eine Trendanalyse?

Aus der technischen Analyse lassen sich bereits zahlreiche Aussagen ableiten, es gibt jedoch ein ganz besonders interessantes Element, mit dem sich die strategischen Ein- und Ausstiegspunkte für einen Markt bestimmen lassen: die Trends.

Es gibt mehrere Methoden, um diese Trends zu analysieren, wobei alle diese Techniken auf Charts und ganz bestimmten Indikatoren basieren.

 

Die technischen Trendindikatoren

Es gibt eine Reihe von Elementen, die sogenannten "Trendindikatoren", mit denen man Wertpapiere und ihre Entwicklung auf dem Börsenmarkt analysieren kann. Einen solchen Indikator erhält man mit einer mathematischen Formel, die sowohl den Preis als auch das Handelsvolumen eines Vermögenswerts in einem bestimmten Zeitraum berücksichtigt. Aus dem Ergebnis lässt sich die Marktsituation ablesen und gegebenenfalls gewinnbringend ausnutzen.

Die wichtigsten Trendindikatoren geben sowohl die Geschwindigkeit als auch die Verlässlichkeit des untersuchten Trends an, woraus sich wiederum dessen Stärke bestimmen lässt. Aus dieser Analyse lässt sich also Folgendes ableiten:

  • übertriebene Hausse- oder Baissebewegungen, die durch Überverkäufe oder Überkäufe ausgelöst wurden;
  • die Stärke oder das Abschwächen eines Trends, indem man die Unterschiede auswertet;
  • der allgemeine Markttrend, à la hausse oder à la baisse.

Bei der Auswertung dieser Indikatoren stößt man jedoch auch an Grenzen und manchmal ergeben sich widersprüchliche Signale. Es ist daher wichtig, den jeweiligen Indikator sorgfältig auszuwählen, je nachdem, ob der Markt in eine bestimmte Richtung tendiert oder nicht. Man unterscheidet daher zwischen Trendfolgeindikatoren und Oszillatoren.

  • Trendfolgeindikatoren sind vor allem dann hilfreich, wenn ein Markt sich bereits in eine bestimmte Richtung bewegt.
  • Oszillatoren sind dagegen zu bevorzugen, wenn man die Punkte sucht, an denen sich der Markttrend umkehrt. 

 

Trendfolgeindikatoren

Bewegt sich ein Markt in eine bestimmte Richtung, kann man also mit den Trendfolgeindikatoren vor allem die Trendstärke einschätzen. 

Die nachfolgend aufgeführten Indikatoren gehören zu den stichhaltigsten Trendfolgeindikatoren. Einige dieser Indikatoren werden in speziellen Artikeln ausführlich erklärt. 

  • MACD (Moving Average Convergence Divergence): auf der Basis von gleitenden Durchschnitten
  • Bollinger Bands: basieren sowohl auf gleitenden Durchschnitten als auch auf den Niveaus von Unterstützung und Widerstand
  • DMI (Directional Movement Index): zur Erkennung von Markttrends und zur Messung der Trendstärke
  • Parabolic SAR (Stop and Reverse): zur Identifizierung der Umkehrpunkte eines Markttrends

 

Die Oszillatoren

Oszillatoren werden ebenfalls für die Trendanalyse eingesetzt, wobei man sie nutzt, wenn kein eindeutiger Markttrend zu erkennen ist. Man unterscheidet mehrere Arten von Oszillatoren, die auf verschiedenen Methoden basieren:

  • Relative-Stärke-Index RSI (Relative Strength Index): zur Evaluation des Unterschieds zwischen einem Aufwärts- und einem Abwärtstrend
  • Stochastischer Oszillator: zeigt bei einem bestimmten Vermögenswert überverkaufte oder überkaufte Situationen an
  • Williams Prozent Range oder %R: misst die Schnelligkeit eines Trends und macht die Umkehrpunkte aus
  • Momentum und ROC (Rate of Change): zeigen die Beschleunigung und Verlangsamung von Trends an
  • CCI (Commodity Channel Index): wird auf die Rohstoffmärkte angewandt