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Tradingstrategien für Forex

Das Trading auf Forex setzt voraus, dass man weiß, wie dieser spezielle Markt funktioniert und welche Tradingstrategien am besten auf seine Funktionsweise abgestimmt sind.

Je nach Anforderungen, Kenntnissen und Marktbedingungen können sich unterschiedliche Methoden anbieten.

 

Strategien auf Basis der technischen Analyse

Sehen wir uns zunächst die gängigsten Strategien an, nämlich solche, die sich ausschließlich auf die technische Analyse stützen. Diese erweisen sich nämlich als sehr effizient, wenn es darum geht, über kurzfristige Zeiträume zu investieren.

Die technische Analyse liefert Ihnen wertvolle Informationen über die Art und Weise, wie der Kurs einer Aktie sich kurz-, mittel- oder langfristig voraussichtlich entwickeln wird. Mit ihrer Hilfe kann man vor allem auch bestimmte Indikatoren erkennen, die in der Regel eine einsetzende Beschleunigung oder eine Umkehr des Trends anzeigen. Sich auf den Wert eines solchen Indikators zu positionieren, ist zurzeit eine erfolgversprechende Strategie. Interessant sind dabei technische Indikatoren wie Pivot-Punkte sowie die Niveaus von Unterstützung und Widerstand.

Eine Strategie auf Basis der Trends eignet sich gut, um Risiken in Grenzen zu halten. Bei einer solchen Strategie setzt man ganz einfach auf einen bestehenden Trend, der eine ausreichend hohe Volatilität aufweist.

 

Daytrading

Das Daytrading ist eine Investitionsmethode, die von Tradern auf Forex sehr geschätzt wird, denn sie erfordert keine besonderen Fähigkeiten und Kenntnisse.

Das Prinzip besteht darin, an ein und demselben Tag möglichst viele kleine Transaktionen zu tätigen und alle Position vor Handelsschluss zu schließen. Diese Investitionsmethode wird also durch das Kumulieren einer Vielzahl von kleinen Gewinnen rentabel.

Um mit der Daytradingstrategie erfolgreich zu sein, müssen Sie allerdings große Hebeleffekte ausnutzen. Es ist wesentlich, die Verluste im richtigen Augenblick zu begrenzen, damit die Summe der Gewinne höher als die der Verluste ist. Es besteht also ein eher hohes Risiko. Sie müssen daher Vorsicht walten lassen und vor allem Reaktivität an den Tag legen.

Idealerweise sollten Sie Gewinne von unter 2 bis 3 % mitnehmen und vor allem Ihre Verluste begrenzen, bevor diese 10 % erreichen.

 

Carry-Trade

Carry-Trades sind dagegen erfahrenen Händlern vorbehalten, da sie ein wenig komplexer sind. In diesem Fall geht es darum, Zinsunterschiede zwischen den Devisen auszunutzen, um rentable Geschäfte abzuschließen, unabhängig von der Marktentwicklung.

In der Praxis bedeutet dies, dass man Währung mit einem niedrigen Zinssatz kauft, um sie gegen eine Währung mit einem höheren Zinssatz zu verkaufen.

Bevor Sie sich dieser Tradingstrategie zuwenden, müssen Sie daher Währungen ausfindig machen, die besonders hohe oder niedrige Zinssätze aufweisen. Daneben müssen Sie jedoch auch die Höhe des Spreads Ihres Brokers berücksichtigen, damit die Gewinne nicht dadurch aufgefressen werden.

Im Übrigen setzt der Carry-Trade ein beträchtliches Investitionskapital voraus.

 

Swingtrading

Die Swingtrading-Strategie ist ebenfalls ideal für Anfänger, da diese Investitionsmethode weder spezifische Kenntnisse noch tiefergehende Analysen voraussetzt. Das Prinzip besteht ganz einfach darin, nur auf die Trends zu spekulieren.

Dafür müssen Sie in der Lage sein, die deutlichsten und sichersten Trends auf dem Markt zu erkennen. Dann sollten Sie sich so schnell wie möglich in der Richtung dieses Trends positionieren und Ihre Positionen schließen, sobald der Trend sich abschwächt.

Beim Swingtrading ist es interessant, die Unterstützungs- und Widerstandsniveaus der Kurse dieser Vermögenswerte zu beobachten.

 

Forex Scalping

Die Forex-Scalping-Strategie ähnelt in fast allen Punkten der des Daytradings, mit einer Ausnahme, dass es hier nämlich nicht Pflicht ist, alle Positionen am Ende des Tages zu schließen.

Das Prinzip ist jedoch gleich, denn es geht nur darum, sehr kurze Transaktionen in Richtung des Trends durchzuführen und dabei sehr niedrige dafür aber viele Gewinne mitzunehmen. Auch hier müssen Sie einen ausreichend hohen Betrag investieren und einen hohen Hebel nutzen, wobei Vorsicht und eine rechtzeitige Gewinnmitnahme Voraussetzung sind.

 

Strategien auf Basis der Fundamentalanalyse

Eine andere erfolgversprechende Methode der Investition beim Trading mit börsennotierten Aktien ist es, Daten der Fundamentalanalyse zu nutzen, und sich ausschließlich bei marktprägenden Ereignissen zu positionieren.

Diese Strategie setzt voraus, dass man täglich einen Börsenkalender konsultiert, in dem relevante Ereignisse angekündigt werden. Dabei kann es sich um Einführungen an der Börse, Kapitalerhöhungen, die Lancierung eines neuen Projektes oder auch die Änderung der Vertriebsstrategie eines Unternehmens handeln. Der Zeitpunkt direkt nach einer derartigen Veröffentlichung ist im Allgemeinen ein sehr volatiler Moment, der bei der betreffenden Aktie größere Preisschwankungen auslöst.

 

Andere Investitionsstrategien für die Börse

Wenn Sie Anfänger sind und weder die technische Analyse noch die Fundamentalanalyse beherrschen, sollten Sie wissen, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt, um erfolgversprechende Strategien für das Onlinetrading von Aktien zu entwickeln. Zu den Möglichkeiten, die wir in diesem Fall empfehlen, zählen:

  • Social Trading: Dabei kopieren Sie automatisch die Strategien der besten Trader einer Plattform und generieren Gewinne, ohne den Markt selbst analysieren zu müssen.
  • Automatisches Trading: Einer Software erstellt eine automatisierte Analyse und zeichnet an Ihrer Stelle die Positionen.
  • Tradingsignale: Diese werden von den meisten Brokern kostenlos angeboten.

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