Total-Aktie kaufen

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Der Erdöl- und Energiemarkt ist zurzeit einer der volatilsten Märkte, was sich in den Preisschwankungen mancher Aktien an der Börse widerspiegelt. Dies ist beispielsweise auch bei den Wertpapieren des Unternehmens Total der Fall, auf die Sie mittels CFDs spekulieren oder die Sie bei einer Onlinebank kaufen können. Mit diesem bei Investoren sehr geschätzten Titel können Privatanleger gute Renditen erzielen, sofern sie über die Tätigkeitsbereiche des Unternehmens und seine Funktionsweise Bescheid wissen.

 

Allgemeine Informationen über das Unternehmen Total

Das Unternehmen Total, so wie man es heute kennt, sah nicht immer so aus. Es ist nämlich durch die Übernahme des belgischen Konkurrenten Petrofina und eine Fusion mit dem französischen Wettbewerber Elf Aquitaine entstanden. Ursprünglich hieß Total übrigens "Compagnie française des pétroles".

Heute verkörpert das Unternehmen Total die größte Aktienmarktkapitalisierung in Europa und notiert im französischen Aktienindex CAC 40. Es handelt sich zudem um den fünftgrößten Mineralölkonzern weltweit.

Der Umsatz wird durch diverse Aktivitäten erwirtschaftet. Dazu zählen:

  • Zu mehr als 45 % der Verkauf von Erdölprodukten über ein Netz mit mehr als 14 800 Tankstellen auf der ganzen Welt.
  • Zu rund 44,9 % der Bereich Raffinieren und Chemie, worunter Erdölerzeugnisse sowie die Herstellung chemischer Grundprodukte und Spezialitäten fallen.
  • Zu einem kleinen Teil auch der Handel und Transport von Rohöl und Rohöl-Derivaten auf dem Seeweg sowie die Herstellung von Kohlenwasserstoffen (durchschnittlich 2,1 Millionen Barrel pro Tag).

Den größten Teil des Umsatzes erwirtschaftet Total in Europa und da vor allem in Frankreich. Der Konzern ist jedoch auch auf dem nordamerikanischen und afrikanischen Markt vertreten; weitere Märkte in anderen Ländern auf der Welt sind von untergeordneter Bedeutung.

Zurzeit beschäftigt Total mehr als 10 000 Menschen weltweit.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Total

Total gehört aktuell zu den Top 5 der weltweit größten Mineralölkonzerne und steht damit in direkter Konkurrenz zu den 4 anderen großen Unternehmen dieser Branche. Damit Sie ein besseres Verständnis für diese Branche bekommen und erfolgreich auf den Kurs der Total-Aktie traden können, nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten Konkurrenten.

  • Royal Dutch Shell: Dieser niederländische Konzern erwirtschaftet einen Umsatz von über 272 Milliarden Dollar pro Jahr und produziert täglich 3 Millionen Barrel Öl.
  • ExxonMobil: ExxonMobil hat seinen Unternehmenssitz in den Vereinigten Staaten und produziert täglich mehr als 4,1 Milliarden Dollar Barrel Öl. Damit erwirtschaftet der Konzern einen Jahresumsatz von 268 Milliarden Dollar.
  • BP: Das aus Großbritannien stammende Unternehmen erzielt einen Jahresumsatz von 226 Milliarden Dollar und produziert täglich 3,3 Millionen Barrel Öl.
  • Chevron: Dieses amerikanische Unternehmen erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 138 Milliarden Dollar und produziert pro Tag 2,6 Milliarden Barrel Öl.

Total liegt in diesem Ranking mit einem Jahresumsatz von 165 Milliarden Dollar und einer Tagesproduktion von 2,3 Millionen Barrel zwischen BP und Chevron, also auf dem 4. Platz.

 

Die wichtigsten Partner von Total

Total setzt im Rahmen seiner Strategie auf Partnerschaften mit großen Unternehmen. Dazu zählen:

  • PSA: Total arbeitet bereits seit mehr als 50 Jahren mit PSA zusammen und hat diese Verbindung 2017 erneuert. Total ist der einzige Lieferant von Schmierstoffen für die Motoren der Fabrikationsbetriebe von PSA.
  • Samsung: Auf dem asiatischen Markt ist Total eine Partnerschaft mit Samsung eingegangen. Das Joint Venture ist inzwischen seit mehr als 10 Jahren im Bereich Petrochemie in Südkorea tätig.

 

Einige Tipps für das Trading mit der Total-Aktie:

Egal ob Sie Total-Aktien in Ihr Börsenportfolio aufnehmen oder einfach auf die Kursentwicklung dieser Aktien spekulieren möchten, wenn Sie gute und aussagekräftige Indikatoren berücksichtigen, können sich diese Wertpapiere als interessant erweisen.

Selbstverständlich muss man den Kurs des Rohöls im Auge behalten, um die Höhe der zukünftigen Nachfrage vorherzusagen. Aber Vorsicht: Ein starker Preisanstieg des Öls kann eine sinkende Nachfrage nach sich ziehen und damit die Erträge des Unternehmens mindern.

Aktuelle Informationen über den Energiesektor sind ebenfalls für die Erstellung einer Investitionsstrategie für Total-Aktien ausschlaggebend. Politische und wirtschaftliche Entscheidungen auf der ganzen Welt, die einen direkten Zusammenhang mit Öl haben, können die Nachfrage nach Total-Aktien und denen anderer Mineralölkonzerne beeinflussen.

Wenn Sie auf die Total-Aktie mit CFDs spekulieren, vergessen Sie nicht, auch neue Investitionen dieses Unternehmens in seinen diversen Tätigkeitsbereichen in Betracht zu ziehen.

 

Analyse der historischen Kursentwicklung der Total-Aktie

Es ist interessant, die historischen Kurse der Total-Aktie im Verlauf der letzten zehn Jahre anhand der Börsencharts zu analysieren. Dabei kann man nämlich eine sehr starke Volatilität und eine Abfolge von sehr ausgeprägten Aufwärts- und Abwärtsbewegungen beobachten, die eng mit den wirtschaftlichen Ereignissen des Konzerns verknüpft sind, über die Sie weiter unten mehr erfahren.

Im Juli 2007 konnte die Total-Aktie mit einem Kurs von 61 € ein historisches Hoch und den höchsten Kurs im Verlauf dieser zehn Jahre verzeichnen. Es schloss sich jedoch eine Preiskorrektur nach unten an, die als ständiges Auf und Ab verlief und den Kurs schließlich bis Oktober 2008 auf einen Wert von 32 € sinken ließ.

Es dauerte dann mehrere Jahre, bis es dem Kurs gelang, erneut die 40-€-Marke zu durchbrechen. Dies war in den Zeiträumen zwischen September 2009 und April 2010 sowie zwischen Januar und Mai 2011 der Fall. Doch erst im Mai 2013 konnte man einen echten Aufwärtstrend beobachten. Ab diesem Zeitpunkt setzte eine sehr volatile Hausse ein, in deren Verlauf der Kurs im Juni 2014 einen Wert von 51,38 € erreichte.

Auch auf diesen Höchstkurs folgte erneut ein Kursabschwung, der ebenfalls von zahlreichen Mikrobewegungen geprägt war. Im Dezember 2015 lag die Aktie bei 40,51 €. In der Folge setzte dann wieder ein Aufwärtstrend ein, der auch Anfang 2017 noch zu beobachten war.

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens Total

Die Geschichte des Unternehmens Total war in der Folge des Börsengangs im Jahr 1929 von zahlreichen Ereignissen geprägt, die sich mehr oder weniger stark auf den Aktienkurs und den Unternehmenserfolg im Allgemeinen ausgewirkt haben. Nachfolgend einige der wichtigsten Ereignisse in der Unternehmensgeschichte.

  • 1961 entdeckt Total Offshorevorkommen in Gabun.
  • 1965 fusioniert Total mit dem Unternehmen Desmarais Frères.
  • 1982 führt Total im Mittelmeer die erste Tiefseebohrung durch.
  • 1986 eröffnet Total die erste automatische Tankstelle in Frankreich.
  • 1993 verkauft der französische Staat einen Teil seiner Total-Aktien.
  • 1999 entsteht durch die Fusion mit dem belgischen Unternehmen Petrofina der Konzern TotalFina.
  • 2000 kauft Total Elf Aquitaine. Der Konzern nennt sich nun TotalFinaElf und verdoppelt seinen Umsatz.
  • 2003 nimmt das Unternehmen wieder den Namen TOTAL an.
  • 2005 investiert Total im Rahmen des Tiefseeprojekts Akpo in neue Vorkommen.
  • 2006 spaltet Total das Unternehmen Arkema ab, das auf die Produktion petrochemischer Produkte spezialisiert ist. Für jede Total-Aktie wird ein Bezugsrecht für eine Arkema-Aktie vergeben.
  • 2007 investiert der chinesische Staatsfonds SAFE 2,8 Milliarden Dollar und erwirbt Aktien in Höhe von 1,6 % des Grundkapitals von Total.
  • 2008 investiert Katar 2 Milliarden Euro in das Unternehmen und wird damit einer der Hauptaktionäre.
  • 2010 verkauft Total die Tochtergesellschaft Mapa Spontex, die auf Schnuller, Flaschen und Babypflegeartikel sowie auf Schwämme, Gummihandschuhe und Reinigungsprodukte spezialisiert ist, für 335 Millionen Euro an den amerikanischen Konzern Jarden.
  • 2011 kauft Total 60 % des amerikanischen Unternehmens Sunpower und investiert damit massiv in den Bereich Solarenergie.
  • 2014 wird Total der fünftgrößte Mineralölkonzern der Welt, hinter Exxon, Chevron, Royal Dutch Shell und PetroChina.
  • 2015 transferiert Total 25 % seiner Anteile für die Entwicklung der Gasfelder in Murmansk an Gazprom.
  • 2016 unterzeichnet Total eine Vereinbarung mit dem iranischen Ölministerium über die Entwicklung des South-Azadegan-Ölfeldes.
  • Im selben Jahr kauft der Konzern für 900 Millionen Euro den Batteriehersteller Saft, um damit den Bereich der erneuerbaren Energien auszubauen. Er übernimmt darüber hinaus den belgischen Lieferanten für Erdgas und grünen Strom Lampiris.
  • Ende 2016 kündigt Total schließlich ein 2,2 Milliarden Dollar schweres Bündnis mit dem brasilianischen Konzern Petrobras an.

 

Die Kursentwicklung der Total-Aktie vorhersehen

Aufgrund der relativen Stabilität ist es einfacher, langfristige Vorhersagen für die Total-Aktie zu machen als kurzfristige. Dabei sollte man sich vorzugsweise auf folgende Indikatoren stützen:

  • Die technische Analyse
  • Den Rohölkurs
  • Die weltweite Wirtschaftslage
  • Die Energiebranche ganz allgemein

 

Total-Aktien online mit CFDs kaufen

CFDs eines Forex-Brokers sind eine einfache Möglichkeit, um in die Ölbranche zu investieren und Total-Aktien online direkt an der Börse zu kaufen beziehungsweise zu verkaufen. Mit einer Positionierung à la hausse oder à la baisse ist es so möglich, von der ausgeprägten Volatilität der Total-Aktie zu profitieren.

CFDs bieten darüber hinaus eine Hebelwirkung, mit der man die Höhe des potenziellen Gewinns noch steigern kann, auch wenn man kein hohes Investitionskapital besitzt. Ein weiterer Vorteil von CFDs besteht darin, dass Tradingplattformen den Nutzern zusätzliche Tools und innovative Features anbieten, mit denen sie die Börse besser analysieren und Opportunitäten erkennen können.

CFDs sind zudem Kontrakte, die speziell für das Trading der Total-Aktie und anderer Aktien dieser Branche entwickelt wurden.

 

Welches sind die Vorteile und Stärken der Total-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert?

Wenn Sie die Total-Aktie online kaufen möchten, ist es notwendig, sich zunächst davon zu überzeugen, dass dieses Unternehmen auch von Interesse ist. Sie werden schnell feststellen, dass die Total-Aktie in der Tat zahlreiche Vorteile als börsengehandelter Vermögenswert bietet. In der Folge erfahren Sie, welches die größten Stärken dieses Unternehmens sind.

Zum einen positioniert sich Total sehr gut im Weltmarkt für Öl. Das ist eine echte Stärke. Rufen wir uns in Erinnerung, dass Total zu den 5 größten Mineralölkonzernen der Welt gehört. Auch im Bereich Erdgas liegt das Unternehmen nicht schlecht, und im Bereich Solarenergie konnte sich Total dank seiner Tochtergesellschaft Sun Power auf den zweiten Platz der Weltspitze hissen.

Investoren, die die Entwicklung der Total-Aktie verfolgen, profitieren zudem von einer offenen Kommunikation im Geschäftsbereich Öl, da der Konzern regelmäßig seine Produktionsziele in Barrels pro Jahr publiziert. Dabei stellt man fest, dass die Produktionsmenge 2017 im Vergleich zu den Vorjahren stark gestiegen ist, nachdem sich das Wachstum im Jahr 2016 bereits leicht beschleunigt hatte. Total scheint sich keine Sorgen über mögliche Produktionsrückgänge im Jahr 2018 oder in den Folgejahren zu machen.

Im Geschäftsbereich Öl hat Total zudem eine der höchsten Reserven-Ersatzquoten auf dem Markt. Dieser Wert betrug 2017 107 %, was bedeutet, dass die Nachfrage auf einem hohen Niveau bleibt und die Produktion weiterhin ansteigt.

Ein weiterer wichtiger Vorteil von Total betrifft die geografische Verteilung seiner Produktion: 33 % des Öls werden in Angola und Nigeria produziert, 14 % in Norwegen. Damit ist die Verteilung relativ ausgewogen und der Konzern ist vor möglichen wirtschaftlichen Hindernissen aufgrund von geopolitischen Problemen geschützt.

Vor nicht allzu langer Zeit führte Total eine industrielle Reorganisation seiner Aktivitäten durch, die in den kommenden Jahren Früchte tragen sollte. In diesem Zusammenhang schuf der Konzern zwei neue Geschäftsbereiche: Gas Renewable & Power (mit dem Schwerpunkt auf Erdgas, erneuerbare Energien und Energieeffizienz) sowie Total Global Services (eine Zusammenfassung mehrerer Dienstleistungsbereiche). Im Rahmen dieser Reorganisation wurde auch festgelegt, dass sich die Holding in Zukunft nur noch auf rein strategische Funktionen beschränkt.

Ebenfalls positiv fällt auf, dass sich die Total-Aktie im Gegensatz zu den Aktien anderer Mineralölkonzerne angesichts sinkender Erdölpreise relativ gut entwickelt. Der Konzern setzt in diesem Fall alles daran, um die Betriebskosten zu senken, damit die Erträge stabil bleiben und die Investoren zufrieden sein können.

Global gesehen wird die Total-Aktie von Investoren als ein relativ sicherer Vermögenswert betrachtet, da das Unternehmen über hohe flüssige Mittel verfügt und die Strategie der Unternehmensleitung darauf abzielt, die Hälfte des Ertrags als Dividende auszuschütten und sogar eine periodische Abschlagsdividende auszuzahlen.

Sie sehen also, dass die Total-Aktie Investoren einige nicht zu verachtende Vorteile bietet.

 

Welche Schwächen und Nachteile hat die Total-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert?

Wie Sie sicher bereits vermuten, ist aber auch bei Total nicht alles Gold, was glänzt und Investoren, die auf den Kurs der Total-Aktie spekulieren möchten, dürfen nicht nur die Vorteile sehen. Bevor Sie also eine Analyse erstellen, sollten Sie auch die Nachteile kritisch unter die Lupe nehmen. In der Folge erhalten Sie daher detaillierte Ausführungen über die Schwächen des Unternehmens und damit die Punkte, die zu einer Kurssenkung dieses Vermögenswertes führen könnten.

Eine der wichtigsten Schwachstellen des Unternehmens Total ist die Produktion an sich und die mit ihr verbundenen Gefahren. Hierzu zählen die abnehmenden beziehungsweise teilweise bereits fast erschöpften Ölvorkommen sowie die Schwierigkeiten des Konzerns, neue Vorkommen in Betrieb zu nehmen. Weiterhin stellen die von der OPEC auferlegten Quoten und deren Schwankungen erhebliche Einschränkungen dar.

Wir sind bereits darauf eingegangen, dass es Total in der Vergangenheit meist gelungen ist, bei Einbrüchen des Rohölpreises das Vertrauen seiner Investoren zu behalten. Allerdings hat das Unternehmen vor Kurzem hohe Investitionen im Bereich der Förderung getätigt, als die Preise angestiegen sind. Durch die jüngste Preissenkung könnte die Rentabilität dieser Investitionen jedoch gefährdet sein.

Ein weiterer negativer Punkt für Total ist die globale Strukturkrise, in der sich die europäische Raffineriebranche befindet und die diesen Sektor seit einiger Zeit lähmt.

Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass obwohl Total die Produktion auf verschiedene geografische Zonen und Ländern verteilt hat, bestimmte geopolitische Risiken bestehen, vor allem was die Produktion in Afrika (insbesondere Nigeria, Libyen, Jemen und Mittlerer Osten) angeht, die mehr als 30 % der Gesamtmenge des Konzerns ausmacht. Auch die Förderung in Russland unterliegt ähnlichen Risiken und sollte daher im Auge behalten werden.

 

Einige Ratschläge für eine gute Fundamentalanalyse der Total-Aktie

Jeder gute Investor, der eine erfolgreiche Strategie für die Spekulation auf den Kurs der Total-Aktie erstellen will, sollte in der Lage sein, aus einer korrekten technischen Analyse stichhaltige Kauf- und Verkaufssignale abzuleiten und diese durch eine umfassende Fundamentalanalyse zu ergänzen. Dafür ist es notwendig, einige Elemente und Indikatoren miteinzubeziehen, über die Sie in der Folge mehr erfahren.

  • Zum einen ist es wesentlich, die Entwicklung des Rohölpreises genau zu verfolgen, obwohl dessen Einfluss je nach Unternehmensstrategie abgeschwächt sein kann.
  • 2016 erstellte Total einen Kostenreduzierungsplan, der für 2017 und 2018 klare Ziele vorgibt. Es ist daher sinnvoll, genau zu prüfen, inwieweit diese Ziele sowie diejenigen aus dem angekündigten Programm zur Veräußerung von Vermögenswerten realisiert werden.
  • Obwohl Total mit den Geschäftsbereichen Raffinieren und Chemie in letzter Zeit nur sehr geringe Margen erwirtschaftet hat, versucht der Konzern, diesen Sektor wieder in Gang zu bringen. Auch hier sollte man genau beobachten, inwieweit sich die Anstrengungen auszahlen.
  • Im Bereich erneuerbare Energien hat Total durch die Übernahme des Unternehmens Saft große Veränderungen eingeleitet. Es versteht sich von selbst, dass die Rentabilität dieser Transaktion einen gewissen Einfluss auf den Aktienkurs haben wird.
  • Die zweitgrößten Erdgasvorkommen auf der Welt befinden sich im Iran. Da dieser Energieträger immer beliebter wird, sind die Beziehungen zwischen Total und dem Iran entscheidend für die Entwicklung dieses Geschäftsbereiches. In der letzten Zeit scheinen sich die Beziehungen verbessert zu haben.
  • Im Auge behalten sollte man selbstverständlich auch die weitere Entwicklung der Konzernaktivitäten, die mit erneuerbaren Energien, vor allem mit Solarenergie, in Verbindung stehen. Dieser Geschäftsbereich ist sehr vielversprechend und über kurz oder lang könnte das Unternehmen stark davon profitieren, sofern es in diesen Bereich weiter investiert und dadurch seine Marktposition festigt.

Sie sehen also, dass es relativ einfach ist, eine umfassende und stichhaltige Fundamentalanalyse für den Kurs der Total-Aktie zu erstellen. Auf einer beliebigen Website mit Wirtschaftsnachrichten oder im Newsfeed Ihres Brokers können Sie sich zu den verschiedenen Indikatoren, die wir aufgezeigt haben, auf dem Laufenden halten und auf dieser Basis bestimmen, wie die Wachstumsperspektive dieses Unternehmens aussieht. Durch einen Abgleich dieser Signale mit den diversen technischen Signalen können Sie dann die Kursschwankungen der Total-Aktie antizipieren und sich entsprechend strategisch positionieren.

Total-Aktien ganz einfach traden:

Das Trading von Total-Aktien ist eine gute Möglichkeit, wenn Sie online in die Börse investieren möchten. Dies setzt allerdings voraus, vorher eine entsprechende Strategie zu entwickeln, wobei die von den Brokern angebotenen Tools eine wertvolle Entscheidungshilfe darstellen.

Traden Sie ganz einfach auf den Kurs der Total-Aktie!*
CFDs sind komplexe Finanzinstrumente, die aufgrund der Hebelwirkung mit einem erhöhten Risiko für einen schnellen Kapitalverlust einhergehen. Zwischen 74 und 89 % der Privatkundenkonten verlieren beim CFD-Handel Geld. Sie sollten daher sicherstellen, dass Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und dass Sie es sich leisten können, ein hohes Verlustrisiko einzugehen.