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Die Swing trading-Strategie

Eine der meistgenutzten Tradingstrategien für die Investition an der Börse ist das Swing trading. Diese Strategie eignet sich auch besonders gut für Tradinganfänger. Worin besteht nun aber diese Investitionsmethode, und wie können Sie sie zukünftig zu Ihrem Vorteil nutzen?

Unsere umfangreichen Informationen werden Ihnen diese Frage beantworten, und mithilfe unserer Hinweise werden Sie in der Lage sein, Ihre eigene Strategie zu erstellen.

 

Wozu dient das Swing trading?

Swing trading ist nicht nur eine der ältesten Tradingmethoden, sondern auch eine der leichtverständlichsten. Deshalb wird sie auch von vielen deutschen Privatanlegern geschätzt. Mit ihrer Hilfe kann man relativ zuverlässig die zukünftigen Kursbewegungen eines Vermögenswerts voraussehen.

Die Technik ist ziemlich einfach in der Anwendung und im Vergleich zu komplexeren Methoden sehr effizient.

 

Was ist Swing trading?

Die Swing trading-Strategie besteht darin, dass man einen Vermögenswert in Abhängigkeit von sogenannten "Swings" kauft oder verkauft. Diese Swings sind in Wirklichkeit natürliche Oszillatoren eines Kurses, nämlich die Bewegungen zwischen einem oberen und einem unteren Punkt.

Dies heißt also, dass man bei dieser Methode nur den deutlichsten Bewegungen folgt, um dadurch in einem kurzen Zeitraum das Verlustrisiko so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die Gewinnchancen zu maximieren. Um dabei wirklich erfolgreich zu sein, muss man das Swing trading jedoch zusätzlich zu einer Fundamentalanalyse einsetzen. Man sollte ebenfalls wissen, wie andere Investoren auf bestimmte Marktgegebenheiten reagieren.

 

Wie funktioniert das Swing trading genau?

Um die Funktionsweise des Swing tradings besser zu verstehen, halten wir zunächst fest, dass sich der Markt nur in drei bestimmte Richtungen entwickeln kann. Entweder er steigt oder er fällt oder er ist in einer Konsolidierungsphase.

Wir stellen fest, dass es klug ist, einen Vermögenswert zu kaufen, wenn der Markt steigt oder sich konsolidiert. Fällt der Markt dagegen, ist es ratsam, den Vermögenswert zu verkaufen. In allen Fällen sollte man ausschließlich dem globalen Markttrend folgen.

Damit das Swing trading nun wirklich effizient ist, muss man in der Lage sein, Trendrichtung sowie die Trendstärke vorherzusehen, indem man die technischen Indikatoren betrachtet.

 

Einige Tipps für die Anwendung des Swing tradings

Um beim kurzfristigen Trading mit der Swing trading-Methode das Risiko zu begrenzen, sind einige Grundregeln zu beachten. Hier sind die wichtigsten:

  • Man sollte die festgelegte Strategie konsequent verfolgen, um unüberlegte Entscheidungen aufgrund von Stress oder übertriebenem Selbstvertrauen zu vermeiden. Idealerweise legt man diese Strategie vor Beginn des Tradings fest, um bei Öffnung der Märkte bereit zu sein.
  • Denken Sie daran, Stop-Orders und vor allem Stop-Loss-Orders zu erteilen, um die Höhe der Verluste bei einer falschen Voraussage des Trends zu begrenzen. Ziel ist es, den Verlust des gesamten Kapitals zu vermeiden, da man dann auf günstige Marktchancen nicht mehr reagieren kann.
  • Bei dieser Methode ist es am besten, auf eine einfache Strategie zu setzen. In jedem Fall ist es ratsam, den Markttrends zu folgen und seine Strategie nicht allein auf Vorhersagen zu stützen.
  • Rechtzeitig den interessantesten Trend für einen Trade auszumachen, ist ebenfalls wesentlich. Im Idealfall positioniert man sich zu Beginn eines Trends und nicht am Ende, um vom gesamten Ausmaß der Bewegung profitieren zu können.
  • Schließlich sollte man seine Gewinne mitnehmen, sobald dies hinsichtlich der Rentabilität interessant ist, um nicht das Risiko einer unerwarteten Trendwende einzugehen.

 

Wenn Sie alle diese einfachen Regeln befolgen und sich an die Trendfolgestrategie halten, werden Sie das Swing trading schnell beherrschen und auch auf längere Sicht dessen Vorteile in interessante Erträge umsetzen können.