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Was ist Straight-Through-Processing?

Wenn Sie bereits Websites im Bereich der Finanzen oder der Online-Investition besucht haben, sind Sie vielleicht schon einmal auf den Begriff "Straight-Through-Processing" oder STP gestoßen.

Was verbirgt sich jedoch hinter dieser Bezeichnung?

Um welchen Prozess handelt es sich genau? Das erfahren Sie hier anhand unserer präzisen und leicht verständlichen Erläuterungen.

 

Straight-Through-Processing: Was ist das?

Der Begriff STP oder Straight-Through-Processing bezeichnet ein Verarbeitungssystem für Finanzdaten, bei dem diese ohne Wartezeit, also fortlaufend, verarbeitet werden.

Dieser Begriff wird vorwiegend im Finanzbereich, vor allem im Zusammenhang mit Brokern und Wertpapiergeschäften, verwendet. Diejenigen, die STP nutzen, verarbeiten Orders und Notierungen also fortlaufend.

Die Bezeichnung wurde in den Vereinigten Staaten erfunden, als die Frist zwischen der Bezahlung und der Lieferung bei Transaktionen von börsennotierten Aktien auf 3 Tage verkürzt wurde. Davor dauerte dies viel länger. Seitdem wird dieses System von der überwiegenden Mehrzahl der Banken und Broker genutzt, indem sie automatisierte Gateways nutzen, um die Orders ihrer Kunden quasi sofort ausführen zu können.

Dadurch soll eine größtmögliche Kohärenz und eine schnellere Reaktion der erteilten Orders auf Kursveränderung erreicht werden.

 

Vorteile des Straight-Through-Processings

Das System des Straight-Through-Processings bietet Investoren einige Vorteile. Der erste Vorteil besteht in der Garantie, dass eine erteilte Order auch zum entsprechenden Realtimekurs ausgeführt wird. Ist dies nicht der Fall, kann es zu einer nicht unbedeutenden Differenz zwischen dem Kauf- oder Verkaufspreis einer Position und dem tatsächlichen Preis des Vermögenswerts kommen, was wiederum spürbare Verluste nach sich ziehen kann.

Auf der anderen Seite bietet STP dem Broker einen ähnlichen Vorteil, denn auch dieser könnte, in seiner Eigenschaft als Mittler für die Ausführung der Orders seiner Kunden, in dem erwähnten Fall Geld verlieren. Die überwiegenden Mehrheit der Broker des Börsenmarktes nutzt heute diesen fortlaufenden Übertragungsprozess, was eine optimale Verarbeitung sowohl auf Kunden- als auch auf Brokerseite bedeutet.

 

Wie weiß man, ob eine Plattform das Straight-Through-Processing nutzt?

Wie bereits erwähnt, nutzt die überwiegende Mehrheit der Online-Tradingplattformen bereits STP. Wenn Sie sichergehen möchten, dann müssen Sie nur auf die Seite mit der Beschreibung der Plattform oder einer anderen angebotenen technischen Lösung gehen und überprüfen, ob die Abkürzung STP aufgeführt ist.

Wenn Sie sie nicht finden, zögern Sie nicht, sich beim Kundensupport danach zu erkundigen.

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