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So wählt man seinen Forex-Broker aus

Bevor man sich in das Abenteuer der Spekulation auf Wechselkurse stürzen kann, muss man als Neuling auf Forex zunächst einen Forex-Broker auswählen, d. h. den Makler, auf dessen Plattform man seine Trades ausführen wird. Diese Wahl ist ganz entscheidend und sollte nicht dem Zufall überlassen werden.

 

Nutzung der Plattform und der vorhandenen Tools

Es mag reizvoll erscheinen, sich für einen bestimmten Broker zu entscheiden, weil dieser gerade ein besonderes Angebot macht. Allerdings sollten Sie immer daran denken, dass das wichtigste Kriterium bei dieser Entscheidung die Tradingplattform sein muss.

Während manche Broker sich auf eine gängige Software wie die Plattform Metatrader stützen, bieten andere eigene Softwarelösungen an, die Besonderheiten aufweisen können. Es ist wesentlich, dass Sie mit der Benutzeroberfläche gut zurechtkommen.

Um dies zu überprüfen, sollten Sie die Plattform idealerweise mit einem kostenlosen Demokonto testen, sofern dies möglich ist. Manche Broker stellen Interessierten ihre Plattform auch mittels Demovideos vor.

 

Die Sicherheit der Transaktionen: Zahlungen und Auszahlungen

Ein anderer wichtiger Punkt, den Sie berücksichtigen sollten, ist die Sicherheit aller Finanztransaktionen und die Frage, mit welchen Zahlungsmitteln Sie Ihre Ein- und Auszahlungen auf der Website tätigen können.

Was die Sicherheit angeht, so unterliegen die von den europäischen Behörden zugelassenen Broker regelmäßigen Kontrollen, die darauf abzielen, Verlässlichkeit und optimalen Datenschutz zu attestieren. Solchen Maklern können Sie daher vertrauen.

Die Möglichkeiten für die Einzahlungen unterscheiden sich von einem Broker zum anderen, und bestimmte Zahlungsmittel sind schneller und einfacher als andere.

Oft gelten für Auszahlungen besondere Bedingungen, und nur eine bestimmte Anzahl von Auszahlungen pro Monat ist kostenlos. Überschreitet man diese Anzahl, werden automatisch Gebühren berechnet. Die Fristen, innerhalb derer Sie das ausgezahlte Kapital erhalten, können ebenfalls von einem Makler zum anderen variieren.

 

Das Angebot an Vermögenswerten und Tradinginstrumenten

Wenn Sie beabsichtigen, Ihre Investitionen zu diversifizieren, dann ist es wichtig, dass Sie sich für einen Broker entscheiden, der ein entsprechend breitgefächertes Angebot an Vermögenswerten bietet. Schenken Sie also der Liste mit den Währungspaaren, in die Sie investieren können, eine besondere Aufmerksamkeit.

Die meisten Forex-Broker bieten auch CFDs an. Dies sind Tradinginstrumente, mit denen Sie auf die Kurse von anderen Vermögenswerten als Devisen spekulieren können, z. B. von Aktien, Indizes oder Rohstoffen. Je nach der Strategie, die Sie ins Auge gefasst haben, können solche Instrumente nützlich sein.

 

Spreads und sonstige Gebühren

Auch wann man landläufig sagt, dass Broker keine Gebühren berechnen, so sollte man wissen, dass diese ihre Vergütung aus den praktizierten Spreads beziehen. Die Höhe dieser Spreads ist daher ein wichtiges Kriterium bei der Wahl Ihres Mittlers. Variablen Spreads sollten Sie misstrauen und fixe, garantierte Spreads bevorzugen.

Bevor Sie beginnen, überprüfen Sie auch den Ruf des Brokers, den Sie ins Auge gefasst haben. Eine hilfreiche Quelle sind hierfür Meinungen der Internetnutzer in Foren sowie spezialisierte Websites.