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Renault-Aktie kaufen

Französische Großunternehmen, deren Aktien an der Börse notieren, sind nicht nur für französische Trader eine interessante Investitionsmöglichkeit, sondern auch für Trader aus anderen Ländern. Zu den interessantesten Wertpapieren hierbei zählen grundsätzlich auch die bekannter großer Automobilhersteller. So auch der Renault-Konzern, über den Sie nachfolgend einige Details erhalten. Dadurch erfahren Sie, wie Sie erfolgversprechende Ereignisse erkennen, und mit einer Kursanalyse beim Spekulieren.

 

Informationen über das Unternehmen Renault

Der Renault-Konzern ist nach dem Unternehmen PSA (Peugeot Citroën) der zweitgrößte französische Automobilhersteller. Er erwirtschaftet seinen Umsatz in diversen Bereichen, wobei der Verkauf von Automobilen jedoch die wichtigste Rolle spielt. Weitere Schwerpunkte liegen auf Dienstleistungen wie Finanzierung und Wartung.

Renault hat weltweit 32 Produktionsstätten und zählt 121'807 Mitarbeiter. Schwerpunkte der geografischen Verbreitung liegen in Europa, Amerika und Asien.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Renault

Die Konkurrenz des Unternehmens Renault im eigenen Land beschränkt sich im Wesentlichen auf einen einzigen Automobilhersteller: PSA. 2016 gelang es Renault, sich erneut an die Spitze der französischen Automobilhersteller zu setzen, eine Position, die das Unternehmen PSA mehr als 30 Jahre lang innehatte.

Renault verkaufte 2016 3,18 Millionen Fahrzeuge auf der ganzen Welt, was einem Wachstum von 13,3 % entsprach. PSA lag dagegen nur bei 3,15 Millionen Autos. Die beiden Hersteller liefern sich nach wie vor ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Auf internationaler Ebene steht Renault natürlich mit einigen anderen Unternehmen im Wettbewerb:

Die Konkurrenzsituation in dieser Branche ist generell sehr hart, sodass bestimmte Ereignisse sich jederzeit zugunsten oder zuungunsten des einen oder anderen Unternehmens auswirken können. Daher ist es wichtig, aktuelle Informationen über diese Unternehmen zu verfolgen, um die Wahrscheinlichkeit für ein Sinken oder einen Anstieg der Renault-Aktie richtig analysieren zu können.

 

Die wichtigsten Partner von Renault

Renault ist ständig bestrebt, zielgerichtete Partnerschaften mit Konkurrenzunternehmen oder Unternehmen mit einem komplementären Angebot einzugehen, um seine Position in der Automobilbranche zu sichern.

2016 ging Renault daher eine Allianz mit Microsoft ein, um ein Modell eines vernetzten Autos auf der Basis innovativster Informationstechnologie zu entwickeln.

Seit Langem arbeitet Renault Bereich von Schmiermitteln bereits mit Elf (einem Tochterunternehmen von Total) zusammen.

2015 war Renault auf dem besten Wege, eine Partnerschaftsvereinbarung mit dem Automobilhersteller Mitsubishi abzuschließen, die jedoch letzten Endes wieder aufgehoben wurde. Im Rahmen dieser Vereinbarung wollte Renault dem japanischen Hersteller Stufenhecklimousinen für den nordamerikanischen Markt liefern.

Es ist durchaus möglich, dass Renault in der nahen Zukunft weitere Partnerschaften schmiedet, daher sollte man entsprechende Informationen genau verfolgen.

 

Kursanalyse der Renault-Aktie

Wie die Aktien vieler Unternehmen, die im CAC 40 notieren, hatte auch die Renault-Aktie 2009, zu Beginn der Wirtschaftskrise, eine schwierige Zeit. Doch mittlerweile legt der Kurs dieses Wertpapiers wieder stetig zu, was es sowohl für kurz- als auch für langfristige Investitionen interessant macht.

Die Analysten sagen im Übrigen für die Renault-Aktie in den zukünftigen Jahren weiterhin einen starken Trend nach oben voraus.

 

Wichtige Börsendaten zur Renault-Aktie:

Um die mögliche Kursentwicklung der Renault-Aktie präzis zu analysieren, ist es wichtig, die oben genannten Informationen zu kennen, von den Tätigkeitsbereichen über die neueste Geschichte des Konzerns bis zu dessen Organisation und der Kursentwicklung. Sie müssten jedoch auch allgemeine Börsendaten zur Kenntnis nehmen, die genauso wichtig sind:

  • Die Aktienmarktkapitalisierung des Unternehmens Renault liegt im Jahr 2017 bei 23.634,12 Mio. Euro.
  • Auch 2017 sind ca. 295.722.284 Wertpapiere des Unternehmens Renault auf dem Börsenmarkt im Umlauf.
  • Der Kurs der Renault-Aktie notiert im Segment A des französischen Markts Euronext Paris.
  • Der Konzern Renault ist auch Bestandteil bei der Berechnung des französischen Aktienindex CAC 40 und zählt zu den 40 französischen Unternehmen mit den stärksten Börsennotierungen.
  • Das Aktionariat des Unternehmens Renault setzt sich aus 19,74 % der Aktien im Besitz des französischen Staats, 15 % im Besitz von Nissan France, 5,20 % im Besitz von BlackRock, 3,10 % im Besitz von Daimler, 2,09 % im Besitz der Mitarbeiter und 1,57 % sind Eigenaktien.

Selbstverständlich basieren diese Informationen auf Daten aus dem Jahr 2017 und können sich im Laufe der Zeit ändern. Sie bilden aber eine solide Basis für effizientes Trading.

 

Finanzielle und wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens Renault:

Ohne bei den ersten Entstehungsjahren des Unternehmens Renault anzufangen, ist es dennoch sehr interessant, sich mit der neuesten Geschichte und den wirtschaftlichen und finanziellen Ereignissen, die den Konzern in den letzten Jahren geprägt haben, auseinanderzusetzen. Die Deutung der Wirkungen dieser Ereignisse auf die historische technische Analyse vereinfacht die Antizipation der kommenden Kursentwicklungen. Nachfolgend werden die wichtigsten wirtschaftlichen Ereignisse der letzten Jahre zusammengefasst.

  • 2010 tauscht Renault im Rahmen eines Kooperationsvertrags 3,1 % seines Kapitals mit Daimler.
  • 2011 bringt Renault Elektrowagen auf den Markt, obwohl die Nachfrage zu diesem Zeitpunkt noch sehr bescheidend ist.
  • 2013 unterschreiben Renault und Russian Technologies einen Partnerschaftsvertrag mit Lada-Avto VAZ und gründen damit ein Joint Venture. Im selben Jahr startet Renault die Produktion des Wagens Crossover Renault captur, der in diesem Segment zum meistverkauften Wagen in Frankreich wird. Im Dezember unterzeichnet der Konzern eine Vereinbarung mit Dongfeng Motor Corporation für die Produktion von Wagen in China.
  • 2015 beginnt Renault India Private Limited mit dem Verkauf des Renault Lodgy und verkündet (präsentiert?) den neuen Sport Utility Vehicle (SUV, dt. etwa Sport- und Nutzfahrzeug). Im selben Jahr stellt der Konzern seinen neuen SUV im Segment C vor, den Renault Kadjar. Der französische Staat verkündet eine Steigerung seiner Beteiligung am Unternehmen, von 15 % auf 19,73 %, sodass Paris bei einem Aktionärstreffen die Beibehaltung des Doppelstimmrechts durchsetzen konnte. Nach der Hauptversammlung will Frankreich seinen Anteil kurzfristig wieder auf 15 Prozent senken.
  • 2016 stellt Renault ein sportliches Konzept bei der Pariser Automesse Mondial de l’Automobile vor. Dieses gibt den Impuls für den künftigen innovativen Stil der Marke. Die Verluste, die Renault nach der Beteiligung am Kapital von Avto VAZ hinnimmt, liegen aufgrund des Verkaufsrückgangs bei 1,1 Mrd. Euro. Auch 2016 verkündet Renault das Abschließen eines Vertrags mit dem iranischen Ministerium für Industrie, was dem Unternehmen erlaubt, ein Joint Venture mit dem iranischen Pensions- und Renovierungsfonds IDRO zu schaffen und damit mehr Autos lokal zu produzieren. Die Fabrik wird 2018 entstehen, mit einer Produktionskapazität von 150.000 Einheiten.

 

Organisation des Konzerns Renault:

Jeder Trader sollte sich auch für die interne Organisation des Konzerns Renault interessieren, um zu verstehen, wie und von wem interne Entscheidungen getroffen werden.

Aktuell gehört das Unternehmen Renault zum Konzern Groupe Renault, der auch weitere Tochtergesellschaften wie DIAC, Dacia oder Renault Sport vertritt. Renault besitzt 80 % der Autosparte des koreanischen Unternehmens Samsung, aus dem die Filiale Renault Samsung Motors (RSM) gegründet wurde.

Am Beginn des 21. Jahrhunderts schließt sich Renault mit Nissan zusammen, um mit Automarkführern wie General Motors oder Toyota konkurrieren zu können. Dieser Zusammenschluss setzt sich einerseits aus Nissan mit Renault und andererseits aus Dacia und Renault Samsung Motors.

Dank diesem Zusammenschluss konnten die beiden Marken ihre eigenen Identitäten bewahren und gleichzeitig Autos auf gemeinsamen Plattformen produzieren, was ihnen erlaubte, die Produktionskosten zu senken und damit wettbewerbsfähige Preise anzubieten. Der Konzern ist heute der 10. Autohersteller weltweit.

Selbstverständlich können sich diese Organisation und die wirtschaftlichen Entscheidungen jederzeit ändern, je nach künftigen Übernahmen oder Fusionen des Konzerns.

Mit der Renault-Aktie in die Börse investieren

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