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Porsche-Aktie kaufen

Die Hersteller von Luxus- und Rennwagen stellen oft Unternehmen mit interessantem Potenzial dar. Als eine der bekanntesten Marken im Bereich der Luxus- und Rennwagen ist Porsche ein Unternehmen, in welches gerne investiert wird. Viele Trader sind daran interessiert, die Wertpapiere entweder in ihr Börsenportfolio aufzunehmen. Folgend werden wir hier die Tätigkeit und die Wertpapiere von Porsche genauer vorstellen. Sie erhalten einige Tipps und Tricks wie Sie eine schnelle und verlässliche Kursanalyse erstellen.

 

Informationen über die Porsche-Gruppe

Die Porsche-Gruppe ist eine deutsche Unternehmensgruppe in der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Sport-, Luxus- und Rennwagen. Das Unternehmen erzielt seinen Umsatz im Wesentlichen mit dem Verkauf von Automobilen, ist jedoch auch im Bereich Dienstleistungen - wie der Finanzierung von Autokäufen, Versicherungen sowie dem Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör für seine Fahrzeuge - tätig.

Seinen Ursprung nahm das Unternehmen am 1. Dezember 1930 in Stuttgart als der Elektromotoren-Mechaniker Ferdinand Porsche entschied, sich selbstständig zu machen. Ergründete allerdings nicht ein Unternehmen, das sich mit der Herstellung von Automobilen beschäftigt, sondern vielmehr ein Ingenieurbüro, das Motoren entwickelte. Während des Krieges entwickelte das Unternehmen auch einige Panzer-Modelle für die Wehrmacht.

1947 entwickelte die Firma ihr erstes Auto mit dem Namen Porsche 365 Nr. 1 Roadster, welches bereits dem sportlichen und noch heute unverwechselbarem Porsche-Design entsprach. Die Entwicklung des ersten Porsches erfolgte unter Leitung von Ferdinand Porsches Sohn, da Ferdinand selbst nach dem Krieg in französische Kriegsgefangenschaft geriet. Nach 22 Monaten wurde er wieder freigelassen und war höchst zufrieden mit dem von seinem Sohn entwickelten Auto. Kurz danach 1951 starb Ferdinand Porsche und vererbte seinem Sohn die Hälfte der Gesellschaftsanteile. 1948 wurde das Nachfolgemodell des Porsches 365 entwickelt, der Porsche 356 Nr. 1, welches übrigens am Stadtrennen in Innsbruck teilnahm. 1951 nach etlichen weiteren Rennteilnahmen konnte Porsche über 18 Siege erringen, wie beispielsweise am 24-Stunden-Rennen von Le Mans in Frankreich. Insgesamt in seiner Geschichte konnte das Unternehmen über 50 Siege an Weltmeisterschaften für sich entscheiden. In den Sechzigerjahren wurde Porsche auch im Formelsport aktiv und auch im Ralleysportwurden neu unter anderem auch Porsche-Fahrzeuge eingesetzt.

1956 wurde das auch heute noch bekannte Porsche-Logo vorgestellt, welches als Qualitätssiegel für das neuste Automodell stehen sollte. Das Logo hat sich seither nicht verändert und zählt heute zu den bekanntesten Markenzeichen der Welt. Kurz nach Einführung des neuen Logos wurde 1963 das bekannteste Porsche-Modell vorgestellt – der Porsche 911.

Obwohl es dem Unternehmen wirtschaftlich gesehen sehr gut ging, überschatteten mehrere familiäre Streitfälle den Erfolg des Unternehmens, was dazu führte, dass Ferry Porsche 1972 entschied, dass ab sofort keine Familienmitglieder mehr im Unternehmen tätig sein dürfen. Daraufhin waren die drei Enkel des Gründers gezwungen, ihre Positionen als Entwicklungsleiter, Produktionsleiter und Chefdesigner aufzugeben und das Unternehmen zu verlassen. Auch Ferry Porsche gab seine Funktion als Geschäftsführer auf und war von nun an nur noch im Aufsichtsrat tätig und war bis zu seinem Tod am 27. März 1998 Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats.

Bis in die Achtzigerjahre konnte sich Porsche mit einer relativ kleinen Stückzahl an verkauften Wagen im Sportwagenmarkt behaupten. Mit dem sinkenden Dollarkurs Ende der 80er stürzte das Unternehmen jedoch in eine Krise und fuhr herbe Verluste ein. Erst Anfang der Neunzigerjahre konnte wieder ein Gewinn ausgewiesen werden. Das Unternehmen wuchs wieder kontinuierlich. 2002 konnte das Unternehmen mit der Entwicklung des Porsches Cayenne auch in den SUV-Markt (Sport Utility Vehicle) eindringen und somit seinen Marktanteil erheblich vergrößern.

2006 setzte Porsche zwar nur 97 000 Fahrzeuge ab, wodurch es der kleinste unabhängige Autoproduzent in Deutschland ist. Nichtsdestotrotz kann das Unternehmen mit den größeren Konkurrenten mithalten, daestrotz des niedrigen Fahrzeugabsatzesenorme Gewinne generiert. Die Gewinnmargepro verkauftem Fahrzeug ist bei Porsche beinahe zehnmal so hoch wie beispielsweise beim Konkurrenten BMW.

Zwischen 2009 und 2012 verlor das Unternehmen seine Unabhängigkeit, in dem immer mehr Beteiligungen an Volkswagen übergingenbis Porsche schlussendlich 2012 komplett von Volkswagen übernommen wurde.

Heute zählt das Unternehmen rund 27 600 Mitarbeiter und besitzt weltweit ein Netz von 830 Porsche-Zentren. Ein Großteil der Unternehmensaktivität erfolgt jedoch in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Weltweit gibt es zudem 43 Porsche-Zentren, welche sich als zertifizierte Porsche Classic Partner um die Wartung und Reparatur klassischer Porsche-Fahrzeuge kümmern.

2016 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 22.3 Milliarden Euro und zählt somit zu den erfolgreichsten Unternehmen in der Automobilbranche. Mit 95 642 verkauften Fahrzeugen war 2012 der Porsche Macan das meistverkaufte Auto des Unternehmens. Das Modell wurde erst 2014 auf den Markt gebracht und überholt innert kürzester Zeit auch den äußerst beliebten Porsche Cayenne, von welchem 2016 70 867 Exemplare verkauft wurden. Der bekannteste Wagen, der Porsche 911, ist mit 32 365 verkauften Exemplaren das dritterfolgreichste Modell.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Porsche

Der Porsche-Konzern ist ein Automobilhersteller, der sich auf Entwicklung und Produktion von Luxusfahrzeugen spezialisiert hat. Obwohl die Konkurrenten von Porsche in diesem Markt nicht sehr zahlreich sind, versuchen sie, sich gegenseitig an Einfallsreichtum zu übertreffen, um dem Unternehmen Marktanteile abzunehmen. Wenn Sie vorhaben, auf die Porsche-Aktie an der Börse zu traden, dann ist es von großer Bedeutung, die wichtigsten Konkurrenzunternehmen zu kennen. Je nachdem, wie sich die Ergebnisse dieser Unternehmen verändern, kann das     einen Einfluss auf den Kurs der Porsche-Aktie haben und dazu führen, dass dieser steigt oder fällt. Nachfolgend eine Übersicht der größten Hersteller von Luxusfahrzeugen weltweit, nach deren Umsatz im Jahr 2016:

  • Aston Martin (4000 verkaufte Fahrzeuge/Jahr)
  • Bentley (10 100 verkaufte Fahrzeuge/Jahr)
  • Auf dem dritten Platz liegt Bugatti.
  • Ferrari (7664 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2016)
  • Jaguar (83 986 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2016)
  • Lamborghini (3245 verkaufte Fahrzeuge/Jahr)
  • Maserati (45 000 verkaufte Fahrzeuge/Jahr)
  • McLaren (1645 verkaufte Fahrzeuge/Jahr)
  • Mit 225 121 verkauften Fahrzeugen liegt Porsche schließlich auf dem 9. Platz.

 

Die wichtigsten Partner von Porsche

Der Porsche-Konzern verdankt seinen Erfolg und seine Bekanntheit unter anderem mehreren Partnerschaften, die er im Laufe der Jahre abschließen konnte.

Eine wichtige Allianz ist beispielsweise, die bereits vor mehr als 20 Jahren eingegangene Partnerschaft mit dem Konzern ExxonMobil, um gemeinsam innovative Motoröle zu entwickeln. Anlässlich des zwanzigsten Jahrestages dieser Zusammenarbeit wurde die Partnerschaft um fünf weitere Jahre (bis 2021) verlängert.

2005 hat sich Porsche auch mit Adidas zusammengeschlossen, um gemeinsam eine Produktlinie zu entwickeln.

Seit 2017 ist Microsoft mit seinem Spiel Forza ebenfalls Partner von Porsche.

 

Analyse des Kurses der Porsche-Aktie

Die Porsche-Aktie gehört zum deutschen Index Dax30. Der Kurs der Porsche-Aktie hängt von Kriterien wie der Entwicklung neuer Modelle ab, kann sich jedoch auch in Abhängigkeit von der Konkurrenzsituation verändern. Auch die allgemeine Wirtschaftslage hat einen starken Einfluss auf den Aktienkurs. So brach der Kurs nach einem Rekordhoch zu Beginn der Finanzkrise 2007 ein. Nach der Finanzkrise konnte sich der Aktienkurs wieder erholen und befindet sich seither im Aufwärtstrend.

2017 belief sich das Börsenkapital von Porsche auf 15 716.75 Millionen Euro mit 153 125 000 Aktien im Umlauf. Die Aktionäre von Porsche bestehen zu 50 % aus der Familie Porsche und Piëch. Die restlichen 50 % Anteile gehören zu je 25 % institutionellen Anlegern und 25 % Privatanlegern.

Der Kurs der Aktie lässt sich relativ genau analysieren, indem das Wirtschaftsgeschehen im Auge behalten wird. Verschiedene Ereignisse, wie beispielsweise die Übernahme des Unternehmens durch Volkswagen, hatten in den letzten Jahren einen starken Einfluss auf die Entwicklung des Aktienkurses. Es lohnt sich somit, sich regelmäßig über aktuelle Ereignisse zu informieren und deren Auswirkung auf den Aktienkurs zu beobachten. Dadurch lässt sich abschätzen, ob sich eine Investition in die Porsche-Aktie lohnt und somit auch rentable Gewinne eingefahren werden können. Experten gehen davon aus, dass der Aufwärtstrend auch in Zukunft anhält und dass es sich durchaus lohnt, die Aktie seinem Börsenportfolio hinzuzufügen.

 

Wichtige Börsendaten zur Porsche-Aktie

Wie Sie feststellen konnten, gibt die Chartanalyse der historischen Kurse der Porsche-Aktie gute Hinweise darauf, in welcher Weise sich der Trend in der Zukunft entwickeln könnte. Sie können darüber hinaus eine Fundamentalanalyse vornehmen, in deren Rahmen Sie die Reaktion der Kurse auf die diversen wirtschaftlichen und finanziellen Ereignisse, die das Unternehmen in den letzten Jahren geprägt haben, untersuchen.

Zudem ist es jedoch auch wichtig, einige grundlegende Informationen über die Porsche-Aktie zu besitzen.

  • 2017 beträgt die Marktkapitalisierung des Unternehmens Porsche 15 716,75 Mio. EUR.
  • An der Börse sind 153 125 000 Wertpapiere des Unternehmens Porsche in Umlauf.
  • Der Kurs der Porsche-Aktie notiert zurzeit im General Standard der Deutschen Börse.
  • Das Unternehmen Porsche ist auch in der Zusammensetzung des deutschen Aktienindex DAX 30 enthalten.
  • Die Aktien von Porsche sind zu 50 % im Besitz der Familien Porsche und Piëch, zu 25 % im Besitz von privaten Investoren und zu 25 % im Besitz von institutionellen Investoren.

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens Porsche

Nachfolgend einige jüngere Ereignisse, welche die Entwicklung von Porsche unter wirtschaftlichen und finanziellen Gesichtspunkten geprägt und den Aktienkurs an der Börse beeinflusst haben.

  • 2005 beschließt Porsche, seine Beteiligung am Volkswagen-Konzern zu erhöhen. Im Jahr 2006 steigt diese Beteiligung auf 27,4 %. Mit Genehmigung des Bundeskartellamtes übernimmt Porsche damit die Sperrminorität bei Volkswagen und kann wichtige Unternehmensentscheidungen beeinflussen. Nach einer weiteren Erhöhung der Anteile ist der Konzern in der Folge jedoch gezwungen, ein Übernahmeangebot für den Rest des Kapitals zu machen. Dies scheitert allerdings.
  • Von 2007 bis 2009 baut Porsche seine Beteiligung an Volkswagen immer weiter aus. 2009 hält Porsche schließlich 50,76 %.
  • In diesem Jahr verschuldet sich der Konzern jedoch stark, da die Volkswagen-Aktie sehr beliebt ist. Porsche muss daher Steuern auf den entstandenen Mehrwert zahlen, kann die notwendigen Mittel jedoch nicht aufbringen. Aufgrund einer hohen Investition von Qatar Investment Authority ist Porsche schlussendlich gezwungen, 2012 seine Aktivitäten mit denen von Volkswagen zu fusionieren.
  • 2011 präsentiert Porsche bei der Challenge Bibendum mit dem Boxter E den Prototyp eines Elektroautos, ohne jedoch den kleinsten Hinweis darüber zu geben, wann dieses Fahrzeug in Produktion gehen soll.
  • 2015 präsentiert Porsche anlässlich der Frankfurter Automobilmesse eine neue Konzeptstudie mit dem Namen Mission E. Es handelt sich dabei um eine vollkommen elektrisch angetriebene Limousine, die eine Leistung von 600 PS haben soll. Dieses Fahrzeug soll die nächste Limousine des Unternehmens sein; dies bestätigt das Engagement von Porsche im Bereich Elektrofahrzeuge.
  • Nach der Umsetzung von Hybridmotoren für mehrere Modelle im Verlauf der letzten Jahre bestätigt der Porsche-Konzern offiziell, dass die zukünftige Generation des Porsche 911 ab 2018 mit dieser Technologie ausgestattet werden soll.

 

Prognosen für den Kurs der Porsche-Aktie erstellen

Um Prognosen für die Entwicklung des Aktienkurses von Porsche zu machen, muss man sich nur auf die richtigen Indikatoren stützen und Ereignisse im Auge behalten, die einen direkten Einfluss auf diesen Markt haben. Dazu gehören:

  • Technische Indikatoren wie die Trendanalyse
  • Die Wirtschaftslage im Bereich von Sport- und Rennwagen
  • Innovationen des Konzerns
  • Die Wirtschaftslage im Bereich des Motorsports
  • Der Konkurrenzdruck in dieser Branche

Auf den Kurs der Porsche-Aktie spekulieren:

Um auf den Kurs der Porsche-Aktie zu spekulieren, melden Sie sich auf einer Online-Tradingplattform an und eröffnen Sie entweder eine Kauf- oder Verkaufposition, je nach Ihrer Analyse und Ihrer Strategie. Das ist einfach und rentabel!