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Die Nvidia-Aktie kaufen

In diesem Artikel geben wir Ihnen einige Erläuterungen und wichtige Informationen über die Nvidia-Aktie wie auch über das Unternehmen selbst und dessen Aktivitäten. Wir machen zudem eine technische Analyse des Kursverlaufs der Aktie. Auf dieser Basis können Sie anschließend eine erfolgversprechende Investitionsstrategie für Ihr Börsenportfolio entwickeln, um kurz- wie auch langfristige Gewinne zu erzielen.

 

Informationen über den Nvidia-Konzern

Der amerikanische Konzern Nvidia ist ein international führendes Unternehmen in den Bereichen Entwicklung und Vertrieb von programmierbaren Grafikprozessoren. Nvidia bietet vor allem Grafik- und Multimediaprozessoren an, darüber hinaus aber auch Chipsätze für Mobiltelefone und vergleichbare Produkte. Dazu kommt, dass das Unternehmen unter der Marke ForceWare Software entwickelt.

Nvidia wurde 1993 gegründet, jedoch erst zwei Jahre nach der Gründung brachte das Unternehmen mit dem NV1 (STG-2000) sein erstes Produkt auf den Markt:ein 3D-Beschleuniger-Prozessor (GPU). Aufgrund von Kompatibilitätsproblemen konnte dieser sich jedoch nicht wirklich auf dem Markt durchsetzen, wodurch die Marke bis Ende der Neunzigerjahre relativ unbekannt blieb. Erst 1997 mit der Entwicklung des PC-Grafikchips Riva konnte das Unternehmen seine Erfolgsgeschichte beginnen. Ein Jahr später wurde eine Kooperation mit TSMC, einem der größten Halbleiterhersteller, begonnen.

Im Januar 1999 wurde das Unternehmen im Aktienindex NASDAQ aufgenommen. Im selben Jahr konnten bereits über 10 Millionen Grafikchips verkauft werden, wodurch der Umsatzinnerhalb eines Jahres von 38 Millionen auf über 151 Millionen US-Dollar gesteigert werden konnte. Zudem wurde 1999 die Serie der Geforce-Grafikchips entwickelt, dank welcher sich auch die heutige Marktmacht des Unternehmens noch erklären lässt. Im Dezember 2000 übernahm Nvidia seinen bis daher größten Konkurrenten 3dfx zum Preis von rund 120 Millionen US-Dollar, wodurch das Unternehmen zum Marktführer in der Grafikchip-Entwicklung aufsteigen konnte.

2002 wurden über 100 Millionen Grafikchips verkauft, wodurch erstmals übereine Milliarde US-Dollar umgesetzt werden konnte. Nvidiawurde noch im selben Jahr als schnellst wachsendes Unternehmen der USA ausgezeichnet.

Im gleichen Jahr wurden weitere Kooperationen eingegangen wie beispielsweise mit Sony, um Grafikchips für die PlayStation 3 und andere Geräte zu entwickeln, wodurch Nvidia seine führende Marktposition weiter ausbauen konnte.

2003 übernahm Nvidia die Firma MediaQ, welche ein führender Anbieter von Grafik- und Multimedia-Technologien für drahtlose mobile Endgeräte war. MediaQ hatte mehrere führende Handy- Und PDA-Hersteller als Kunden wie Mitsubishi, Siemens, Dell, HP, Palm, Philips, Sharp und Sony. Der Preis für die Übernahme belief sich auf ungefähr 70 Millionen US-Dollar.

Zwei Jahre später, im Dezember 2005, übernahm Nvidia für rund 52 Millionen US-Dollar das Unternehmen ULi, einer seiner größten Konkurrenten im Markt für Chipsätze. Nvidia nutzte die Übernahme von ULi hauptsächlich, um einen Konkurrenten zu beseitigen, denn nach der Übernahme wurden sämtliche Produktlinien der übernommenen Firma eingestellt. Vier Monate Später übernahm Nvidia für rund 37 Millionen US-Dollar die finnische Firma Hybrid Graphics. Kurz nach der Übernahme brachten die beiden Firmen zusammen ein erstes Entwickler-Kit für Windows basierende Handys und PDAs heraus.

Ende 2006 folgte eine weitere Übernahme: Für rund 360 Millionen US-Dollar wurde die Firma PortalPlayer übernommen, welche unter anderem wichtige Bestandteile für die erste Generation der iPods von Apple lieferte. Dank der Übernahme wurde Nvidia zu einem der größten Anbieter von Chip-Systemen.

2007 wurde für 88 Millionen US-Dollar die Berliner Firma Mental Images GmbH übernommen, welche Raytracing-Software entwickelt und heute eine Niederlassung von Nvidia in Berlin darstellt.

2007 wählte das Forbes Magazine Nivida aufgrund seiner überragender Erfolge in den letzten Jahren zur Firma des Jahres. Das darauffolgende Jahr übernahm Nvidia einen seiner größten Konkurrenten im Physik-Prozessor-Markt, das Unternehmen Ageia. Wie bereits bei der Übernahme von ULi wurden auch bei Ageia kurz nach der Übernahme sämtliche Produktlinien eingestellt. Die von Ageia entwickelte Technologie wurde in die Grafikchips von Nvidia integriert, wodurch alle Geforce-8-Serie-Garfikkarten nun auch die Physik-Beschleunigung unterstützen.

Nach einem Jahrzehnt, in welchem das Unternehmen stark gewachsen ist, besitzt das Unternehmen mit Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien heute rund 9200 Mitarbeiter und generiert einen jährlichen Umsatz von 4.13 Milliarden US-Dollar. Der größte Teil des Umsatzes erzielt der Nvidia-Konzern in den Vereinigten Staaten sowie in Taiwan, China, der Asien-Pazifik-Region und in Europa. Die wichtigsten Partner des Unternehmen sind unter an anderem Apple, Compaq, Dell, Fujitsu-Siemens, Gateway, HP, IBM, Packard Bell und Sony.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Nvidia

Nvidia ist auf die Entwicklung und Vermarktung von Grafikkarten und Grafikprozessoren spezialisiert. In diesem Bereich herrscht ein großer Konkurrenzdruck durch Unternehmen, die auf diese Bereiche mehr oder weniger spezialisiert sind. Nachfolgend erhalten Sie Informationen darüber, welches die wichtigsten Konkurrenten von Nvidia sind, damit Sie auf dieser Basis eine kohärente Investitionsstrategie entwickeln können.

Im Bereich Grafikkarten und -prozessoren stellen die Unternehmen AMD und Intel die wichtigsten Konkurrenten von Nvidia dar. Doch auch andere, kleinere Unternehmen wie S3 Graphics, SiS und Via sollte man im Auge behalten.

Darüber hinaus steht Nvidia im Wettbewerb mit großen Informatikkonzernen, die neben Halbleitern auch Grafikprozessoren produzieren. Dazu gehören Intel, Samsung, TSMC, Qualcomm, Broadcom, Hynix, Micron, Texas Instruments, Toshiba, NXP, MediaTek, Infineon und STMicroelectronics.

Informationen über diese Konkurrenzunternehmen finden Sie auf der Website Ihres Brokers oder in den Wirtschaftsnachrichten.

 

Die wichtigsten Partner von Nvidia

Nvidia ist diverse strategische Partnerschaften eingegangen. Nachfolgend einige Informationen und Erläuterungen über solche Allianzen aus der jüngeren Vergangenheit.

  • 2013 sind Nvidia und Ubisoft eine Gamingallianz eingegangen, in deren Rahmen technologische Innovationen von Nvidia für Videospiele von Ubisoft genutzt wurden.
  • 2016 hat sich Tesla Motors an Nvidia gewandt, um dessen leistungsfähigsten Grafikkarten und Grafikprozessoren in digitale Instrumententafeln und Touchscreens von Tesla-Fahrzeugen einzubauen.
  • 2017 gingen Nvidia und Bosch eine Kooperation in der Entwicklung künstlicher Intelligenz für selbstfahrende Autos ein. Nvidia bringt dafür seine Plattform Drive PX und die entsprechende Software ein.
  • Ebenfalls im Jahr 2017 unterzeichnete Nvidia eine Partnerschaftsvereinbarung mit dem Automobilhersteller Volvo, um gemeinsam ein autonom fahrendes Fahrzeug zu entwickeln. Die ersten dieser Autos dürften 2021 in den Verkauf kommen.

 

Kursanalyse der Nvidia-Aktie

Der Kurs der Nvidia-Aktie notiert zurzeit an der amerikanischen Börse NASDAQ Global Market und ist Bestandteil bei der Berechnung des Aktienindex NASDAQ 100. Die Marktkapitalisierung beträgt 76.38 Milliarden Euro. Zudem befinden sich 595 000 000 Aktien im Umlauf.

Der größte Teil der Aktien (76.32 %) befinden sich im Streubesitz. 11.96 % sind im Besitz der Firma Fidelity Management & Research. Weitere 5.98 % der Aktien gehört der The Vanguard Group. Die verbleibenden 5.74 % sind im Besitz der Fondgesellschaft BlackRock.

Die technische Analyse der historischen Kurse der Nvidia-Aktie zeigt in den letzten zehn Jahren eine sehr interessante Kursentwicklung auf. Während der Finanzkrise stürzte der Kurs über 70 % ein. Und fiel auf unter 7 US-Dollar, konnte sich aber in den darauffolgenden Jahren wieder erholen und pendelte sich um 12 US-Dollar ein. Zwischen 2012 und 2015 stagnierte der Kurs und konnte erst wieder 2015 größere Kursgewinne verzeichnen. Der Kurs stieg wieder auf über 30 US-Dollar, fiel dann aber Ende 2015 wieder auf 25 US-Dollar. Ab Anfang 2016 konnte wieder ein ausgeprägter Aufwärtstrend beobachtet werden. Innerhalb eines Jahres stieg der Kurs auf über 100 US-Dollar und konnte im Juni 2017 ein neues Rekordhoch von 144.36 US-Dollar verzeichnen.

Da der Aktienkurs des Unternehmens ebenfalls im Zusammenhang mit aktuellen Wirtschaftsereignissen steht, lohnt es sich auf alle Fälle einerseits regelmäßig die Pressemitteilung des Unternehmen, andererseits auch die aktuellen Geschehnisse zu verfolgen, um eine mögliche Veränderung des Aktienkurses vorhersehen und rechtzeitig reagieren zu können.

Experten gehen davon aus, dass auch in den folgenden Jahren der starke Aufwärtstrend anhalten wird, wodurch die Nvidia-Aktie interessante Investitionsmöglichkeiten bietet, um kurz- wie auch langfristige Gewinne zu erzielen. Immer mehr professionelle Trader nehmen die Nvidia-Aktie in ihr Portfolio auf und spekulieren regelmäßig mit dem Wertpapier, wodurch regelmäßige Gewinne erzielt werden können.

 

Wichtige Börsendaten zur Nvidia-Aktie

  • 2017 beträgt die Marktkapitalisierung des Unternehmens Nvidia 89 184,55 Mio. USD.
  • An der Börse zirkulieren 41 745 300 Wertpapiere von Nvidia.
  • Der Kurs der Nvidia-Aktie notiert im Segment NASDAQ Global Select Market der NASDAQ All Markets in den Vereinigten Staaten.
  • Das Unternehmen Nvidia ist auch Bestandteil bei der Zusammensetzung des Technologieindex NASDAQ 100 und zählt damit zu den 100 Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert.
  • Das Aktionariat von Nvidia setzt sich wie folgt zusammen: 12,73 % der Aktien werden von Fidelity Management and Research Company gehalten, 6,49 % von The Vanguard Group, 4,17 % von Primecap Management Company, 3,91 % von State Street Corporation, 3,4 % von BlackRock Fund Advisors, 2,91 % von Jennison Associates LLC, 2,83 % von Goldman Sachs & Co, 2,62 % von Baillie Gifford & Co sowie 1,83 % von MFS Investment Management KK.

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens Nvidia

  • 2012 lanciert Nvidia seine Architektur Kepler.
  • 2013 überrascht das Unternehmen mit seiner ersten Videospielkonsole Project Shield.
  • 2014 vermarktet Nvidia seine neue Grafikprozessorarchitektur Maxwell für die Karten GTX 750 und 750Ti. Zudem lanciert das Unternehmen die Serie GTX 900.
  • 2015 hat Nvidia im Bereich Grafikkarten einen Marktanteil von 82 % und überholt damit AMD.
  • 2016 lanciert Nvidia die Architektur Pascal und vermarktet die GTX 1080.
  • 2017 liegen Nvidia und AMD im Wettstreit um die leistungsfähigsten Grafikprozessoren. Mit GeForce GRID bleibt Nvidia jedoch der unangefochtene Marktführer in der Sparte Cloud-Gaming.
  • Ebenfalls 2017 unterzeichnet Nvidia eine Partnerschaftsvereinbarung mit Bosch. Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam Produkte in den Segmenten künstliche Intelligenz und Selbstfahrtechnik für Autos entwickeln.

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