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IBM-Aktie kaufen

Der Informatikbereich ist zweifellos einer der Wirtschaftszweige, der in den vergangenen Jahrzehnten am stärksten gewachsen ist. Daher ist es logisch, dass sich Investoren auf der ganzen Welt für die großen Unternehmen dieses Sektors interessieren. Ein börsennotiertes Unternehmen, dessen Titel heutzutage sehr begehrt sind, stellen wir Ihnen nachfolgend vor: den amerikanischen Giganten IBM. Sie erhalten praktische Informationen und Ratschläge, damit Sie die Aktivitäten dieses Unternehmens besser nachvollziehen und den Kurs der IBM-Aktie stichhaltig analysieren können.

 

Informationen über das Unternehmen IBM

Die Abkürzung IBM steht für International Business Machines, und dieser amerikanische Riese im Bereich der Informatik ist heute einer der Marktführer weltweit. Der Jahresumsatz beläuft sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag, wozu mehrere Bereiche beitragen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Informatikdienstleistungen, die Entwicklung von Software, die Herstellung und den Verkauf von Hardware sowie IT-Finanzdienstleistungen.

Der größte Teil der Erträge wird neben den Vereinigten Staaten in Europa, im Mittleren Osten, in Afrika und in der Asien-Pazifik-Region erzielt.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von IBM

IBM gehört zu den Pionieren im Bereich Informatik und hat nach wie vor eine führende Rolle in dieser Branche inne. Doch im Verlauf der letzten Jahrzehnte kam es zu zahlreichen technischen Fortschritten, und heute versuchen mehr und mehr Unternehmen, diesem Großkonzern seinen Platz streitig zu machen. Dies sind die wichtigsten Konkurrenten von IBM:

Wenn Sie vorhaben, in den Kurs der IBM-Aktie zu investieren, dann ist es ausschlaggebend, dass Sie diese Konkurrenten kennen. Deren Ergebnisse und wirtschaftlichen Informationen können nämlich den Kurs dieses Wertpapiers mehr oder weniger direkt beeinflussen. Sie können sich daher solche Informationen für eine strategische Ausrichtung Ihrer Positionen zunutze machen.

 

Die wichtigsten Partner von IBM

IBM legt großen Wert auf die Schaffung strategischer Partnerschaften im Informatikbereich. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen im Übrigen die IBM PartnerWorld gegründet. Damit verfolgt IBM das Ziel, das Know-how spezialisierter Partner zu bündeln, um den Kunden zielgerichtete und bedarfsorientierte Dienstleistungen anbieten zu können.

In diesem Zusammenhang ist IBM Partner großer international tätiger Unternehmen wie Capgemini, HondaCars, PSA und Petrobas.

Diese Partnerschaften haben jedoch im wirtschaftlichen Umfeld bereits mehrfach zu kontroversen Diskussionen geführt.

Darüber hinaus ist IBM auch zahlreiche Allianzen mit kleineren Unternehmen eingegangen.

 

Analyse des Kurses der IBM-Aktie

Wie die meisten Unternehmen in diesem Bereich hat IBM Anfang der 2000er-Jahre unter der geplatzten Dotcomblase gelitten. Seit einigen Jahren steigt der Kurs der Aktie, die im Dow-Jones-Index notiert, jedoch wieder stetig an, mit Schwankungen von 89 % im Laufe der vergangenen 5 Jahre.

Trotz eines leichten Kursrückgangs im Jahr 2014 gehen die Prognosen für dieses Wertpapier langfristig von einem steigenden Trend aus.

 

Wichtige Börsendaten zur IBM-Aktie

Alle oben angeführten Informationen über die Entwicklung des Kurses der IBM-Aktie in der Vergangenheit, über die Aktivitäten des amerikanischen Unternehmens sowie über die jüngere finanzielle Entwicklung sind unverzichtbar, um die Dynamik zu verstehen, der dieses Wertpapier unterworfen ist. Man muss jedoch darüber hinaus auch noch allgemeinere Informationen berücksichtigen. Dazu zählen beispielsweise folgende Angaben:

  • 2017 beträgt die gesamte Aktienmarktkapitalisierung des Unternehmens IBM 161 402,61 Mio. USD.
  • Der Kurs der IBM-Aktie notiert zurzeit am Main Market der NYSE in den Vereinigten Staaten.
  • Das Unternehmen IBM ist im Aktienindex Dow Jones Industrial Average sowie im Aktienindex NASDAQ 100 enthalten.
  • Wichtige Aktionäre des Unternehmens sind: Berkshire Hathaway (8,46 %), Vanguard Group (5,65 %), State Street Corporation (5,3 %), California Public EmployeesRetirement System (2,94 %), BlackRock (2,73 %), State Farm Mutual Automobile Insurance Company (1,73 %), Northern Trust Investments (1,15 %).

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens IBM

Es ist interessant, sich die finanzielle Entwicklung des Unternehmens IBM in den letzten Jahren etwas genauer anzusehen, da diese den Börsenkurs der Aktie nicht unwesentlich beeinflusst. Nachfolgend erhalten Sie daher einige Eckdaten zu den Unternehmensergebnissen:

  • 2004 wird im Geschäftsbericht von IBM ein Jahresumsatz von mehr als 96 Milliarden Dollar veröffentlicht. IBM beschäftigt rund 330 000 Mitarbeitern in 75 Ländern auf der ganzen Welt, erwirtschaftet jedoch den größten Teil seiner Erträge in Russland, Indien, China und Brasilien.
  • 2006 geht der Umsatz von IBM auf 91,4 Milliarden Dollar zurück, der Gewinn beläuft sich auf 9,4 Milliarden Dollar. In diesem Jahr erwirtschaften die Bereiche Dienstleistungen und Software den größten Teil des Unternehmensumsatzes. IBM verstärkt seine Präsenz im Ausland und verbessert seine Ertragssituation vor allem in China, Brasilien und Russland.
  • Von 2002 und 2007 investiert IBM in die Umwandlung der unternehmenseigenen Informatikzentren, was zu Einsparungen in Höhe von 4,1 Milliarden Dollar führt.
  • 2009 erwirtschaftet IBM einen Umsatz in Höhe von 95,76 Milliarden Dollar und einen Gewinn in Höhe von 13,43 Milliarden Dollar. Das Unternehmen kündigt an, innerhalb eines Jahres seine Rechnerleistung zu verdoppeln, ohne den Energieverbrauch zu erhöhen. Das Unternehmen wird in den Dow Jones aufgenommen, die Aktien werden an der NASDAQ gehandelt.
  • 2011 übertrifft IBM dank der 2005 begonnenen Strategie mit einer Aktienmarktkapitalisierung von 161 Milliarden Euro diejenige von Microsoft.
  • 2014 erzielt IBM zum wiederholten Male einen negativen Quartalsabschluss, und die Ergebnisse geben Anlass zur Beunruhigung. Das Unternehmen fasst daher die Entlassung von 112 000 Mitarbeitern in den Vereinigten Staaten ins Auge. Je nach Quelle variiert die Zahl bezüglich der vom Konzern beabsichtigten Entlassungen mehr oder weniger stark; publizierte Zahlen werden von der Konzernleitung oft dementiert.

Diese Finanzdaten können sich selbstverständlich im Laufe der Zeit verändern, daher muss man sie kontinuierlich beobachten.