Bewertung: 4.14 7 Rezensionen
 

Die Ericsson-Aktie kaufen

In dieser umfassenden Übersicht erhalten Sie nützliche Informationen über das Unternehmen Ericsson und seine Aktivitäten sowie Angaben zur börsennotierten Aktie, wie ihren Kurs in Echtzeit und eine technische Analyse der historischen Kurse im Verlauf der letzten zehn Jahre.

 

Informationen über den Ericsson-Konzern

Der Konzern Ericsson ist auf Entwicklung, Produktion und Verkauf von Geräten für die Kommunikation in Mobilfunk- und Festnetzen spezialisiert. Er bietet Systeme und Ausrüstungen für Telekommunikation und Übertragungsnetze an. Ein weiterer Bereich umfasst Dienstleistungen für Management und Überwachung von Netzen und Multimediaeinrichtungen.

Ericsson besitzt mehr als 10 Produktionsstandorte auf der ganzen Welt und ist vor allem in Europa und Asien, aber auch in Nordamerika, Lateinamerika, im Mittleren Osten sowie in Subsahara-Afrika aktiv.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Ericsson

Das Unternehmen Ericsson wurde zunächst als Spezialist für Mobiltelefone bekannt. In der Zwischenzeit hat Ericsson seine Produkte und Aktivitäten diversifiziert und positioniert sich heute als einer der wichtigsten Lieferanten in der Mobilfunktechnologie weltweit. Die Konkurrenz in diesem Bereich ist nicht sehr groß, dennoch gibt es einige Konzerne, die versuchen, Ericsson Marktanteile streitig zu machen. Bevor man damit beginnt, auf den Kurs der Ericsson-Aktie zu spekulieren, ist es unbedingt notwendig, diese Konkurrenzunternehmen zu kennen.

Im Geschäftsbereich Ausrüstung und Software für Mobilfunknetze liegt Ericsson zurzeit mit einem Anteil von 9 % am Weltmarkt auf Platz drei. Die beiden wichtigsten Konkurrenten in diesem Sektor sind Cisco und Huawei mit 19 bzw. 11 % Marktanteil.

Im Geschäftsbereich Telekommunikationseinrichtungen liegt Ericsson hinter Alcatel-Lucent, Allied Telesis, Avaya und Cisco auf dem fünften Platz der Weltrangliste, gefolgt von Huawei, Juniper, Nokia und ZTE.

Für eine vollständige Fundamentalanalyse der Ericsson-Aktie sollten Sie aktuelle Nachrichten über diese Branche genau verfolgen.

 

Die wichtigsten Partner von Ericsson

  • Im Jahr 2016 ist Ericsson mehrere strategische Partnerschaften mit großen Unternehmen eingegangen. In Australien hat Ericsson beispielsweise gemeinsam mit Amazon ein Innovation Center eröffnet. Das Ziel besteht darin, die Infrastruktur von Amazon Web Services im Bereich der Cloudtechnologie zu nutzen.
  • Im selben Jahr unterzeichnete Ericsson Partnerschaftsvereinbarungen mit Cisco und Intel, um den ersten 5G-Router zu entwickeln.
  • 2017 hat der französische Autohersteller PSA eine Kooperation mit den Konzernen Orange und Ericsson vereinbart, um die Netzwerktechnologie 5G für vernetzte Anwendungen im Bereich von Fahrzeugen zu testen. Dabei soll die Weiterentwicklung der Technologie 4G zu 5G für die Herstellung vernetzter Fahrzeuge sowie intelligenter Transportsysteme genutzt werden.

 

Kursanalyse der Ericsson-Aktie

Der Kurs der Ericsson-Aktie notiert zurzeit am Main Market Large der Nordischen Wertpapierbörse Nasdaq OMX Nordic und ist Bestandteil bei der Berechnung des Aktienindex FTSE Eurotop 100.

Die Entwicklung des Aktienkurses in den vergangenen zehn Jahren war von mehreren Phasen geprägt. Die Charts zeigen den Beginn einer ersten Hausse im Mai 2008, in deren Verlauf der Kurs bis April 2015 auf einen Höchstwert von 12,06 € stieg. Es folgte eine Preiskorrektur nach unten, und im Jahr 2016 wurde sogar die Schwelle von 5 € durchbrochen.

 

Wichtige Börsendaten zur Ericsson-Aktie

  • 2017 erreicht die Marktkapitalisierung von Ericsson einen Betrag von 21 196,52 Mio. EUR.
  • Zurzeit sind 3 011 595 703 Wertpapiere von Ericsson an der Börse im Umlauf.
  • Der Kurs der Ericsson-Aktie notiert aktuell am Main Market Large der NASDAQ QMX Nordic Stockholm in Schweden.
  • Das Unternehmen Ericsson ist Bestandteil bei der Berechnung des europäischen Aktienindex FTSE 100 und zählt damit zu den 100 europäischen Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert.
  • Das Aktionariat von Ericsson setzt sich aktuell wie folgt zusammen: 38,89 %der Aktien befinden sich im Streubesitz, 21,77 % der Aktien werden von Investor AB gehalten, 15,15 % von Industrievärden AB, 4,12 % von Svenska Handelsbanken, 2,61 % von Swedbank Robur Fonder, 2,2 % von AMF Pensionsforsakrings AB, 2,18 % von AFA Försäkring sowie 2,18 % von Dodge & Cox.

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens Ericsson

Das Unternehmen Ericsson wurde 1878 gegründet und noch im selben Jahr zum größten Telefonhersteller Skandinaviens.

  • 2001 gründet Ericsson zusammen mit Sony Corporation das Unternehmen Sony Ericsson im Bereich Mobiltelefone.
  • 2008 verkauft Ericsson seine PBX-Sparte an Aastra Technologies. Der Kaufpreis beträgt 70 Millionen Euro.
  • 2011 verkauft Ericsson seine Anteile an Sony Ericsson für eine Milliarde Euro.
  • 2012 kauft der Konzern von Thomson-Technicolor die Sparte Broadcast Services. Das Unternehmen bleibt weltweit die Nummer eins im Bereich mobiler Infrastruktur und Mobiltelefone.
  • 2013 kauft Ericsson von Microsoft die Tochtergesellschaft IPTV. Der Kaufpreis liegt in einer Höhe von rund 250 Millionen Dollar.
  • 2014 rückt Ericsson hinter Cisco und Huawei weltweit auf den dritten Platz im Bereich Ausrüstung und Software für Netzwerke.
  • 2015 kündigt Ericsson die Streichung von 2200 Stellen in Schweden an.
  • 2015 informiert Ericsson über den Kauf von Envivio für einen Betrag in Höhe von 125 Millionen Dollar. Es handelt sich dabei um einen Spezialisten im Bereich der Videokompression, dessen Gründer auch an der Entwicklung der Norm MPEG-4 mitgearbeitet haben.
  • Ende 2016 gibt Ericsson bekannt, dass der Nettogewinn innerhalb eines Jahres um 26 % gesunkenen ist und nur noch 1,6 Milliarden Kronen (169 Millionen Euro) beträgt. Angesichts der stärker werdenden Konkurrenz kündigt der Konzern einen Restrukturierungsplan und eine Kostenreduzierung verbunden mit der Streichung von 3000 Arbeitsplätzen an.

Wo kann man die Ericsson-Aktie online traden?

Man kann die Ericsson-Aktie ganz einfach online auf einer Plattform für Börseninvestitionen, die von den französischen Behörden reguliert wird, kaufen und traden. Zögern Sie nicht länger, sondern eröffnen Sie gleich ein Onlinetradingkonto.