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Commerzbank-Aktie kaufen

Der Finanz- und Bankensektor ist sowohl auf europäischer Ebene als auch weltweit ein attraktiver Investitionsbereich. Jahr für Jahr erzielen renommierte Konzerne Umsätze in Milliardenhöhe und treiben die Dividende ihrer Wertpapier stetig in die Höhe. Aufgrund ihrer guten Reputation investieren immer mehr Trader in Wertpapier deutscher Banken, wodurch in vielen Portfolios, je länger je mehr auch erfolgreiche deutsche Banken zu finden sind. Eine dieser erfolgreichen Banken ist die Commerzbank. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die Geschichte der Commerzbank sowie ihre aktuellen Aktivitäten vor und geben Ihnen einen Überblick über die Entwicklung des Börsenkurses der Commerzbank-Aktie. Dies soll Ihnen als Grundlage dienen, um die zukünftige Entwicklung des Börsenkurses der Commerzbank-Aktie analysieren zu können, was als Basis dienen soll, um zu entscheiden, ob Sie in die Aktie investieren möchten.

 

Überblick über die Commerzbank-Aktie

  • Aktienmarktkapitalisierung: 7 630,61 Mio. EUR
  • Anzahl der Wertpapiere: nicht bekannt
  • Börsenplatz: Deutsche Börse AG
  • Markt: Prime Standard
  • Index: DAX 30
  • Branche: Bank

 

Informationen über die Commerzbank-Gruppe

Die Commerzbank wurde 1870 in Hamburg unter dem Namen Commerz- und Disconto-Bank von verschiedenen Kaufleuten, Merchant Bankern und Privatbankiers gegründet. Kurz vor der Jahrhundertwende wurden die ersten Filialen in Berlin und Frankfurt am Main errichtet. 1920 fusionierte die Bank mit der Mitteldeutschen Privatbank AG und wurde zur Commerz- und Privat-Bank AG und konnte dank der Fusion ein breites Filialnetz innerhalb Deutschlands übernehmen und weiter ausbauen. Um die Weltwirtschaftskrise Ende der Zwanzigerjahre zu überstehen, musste sich die Bank erneuet mit dem Barmer Bankverein zusammenschliessen. Dazu kam eine Kapitalerhöhung, welche die Bank in den Besitz der Reichsbank brachte. 1940 wurde der in der Öffentlichkeit bereits verwendete Name Commerzbank offiziell angenommen und während des Krieges konnte die Commerzbank schlussendlich zu einer der größten Banken des Dritten Reiches wachsen.

Nach dem Krieg wurde die Großbank zerschlagen, ihre Tätigkeiten auf die besetzte Zone eingeschränkt und ihren Hauptsitz nach Düsseldorf verlegt. Erst in den Sechzigerjahren konnte die Bank wieder wachsen und sich auch international behaupten. 1971 eröffnete die Commerzbank als erstes deutsches Finanzinstitut eine Filiale in New York und konnte somit ihr junges internationales Netz ausbauen. 1990 wurde der juristische Hauptsitz nach Frankfurt am Main verlegt, wo die Bank auch heute noch ansässig ist. 1997 zog die Bank in den neu errichteten Commerz-Turm im Stadtzentrum ein. Der knapp 259 Meter hoheTurm prägt seit seiner Errichtung die Frankfurter Skyline und gilt als Vorbild für umweltfreundliche und energiesparende Architektur. Die Stadt Frankfurt verlieh dem Gebäude 2009 die Auszeichnung „Green Building Frankfurt“.

Ein weiterer Meilenstein erfolgte im Jahr 2008 als die Commerzbank 60 % der Dresdner Bank für knapp 10 Milliarden Euro übernahm. Anfang 2009 wurde die Commerzbank dann alleiniger Eigentümer der Dresdner Bank. Im gleichen Jahr stellte die Commerzbank als „Zeichen des Zusammenwachsens“ ihr neues Logo vor, welches auch heute noch verwendet wird. Das Logo verfügt über einen dreidimensionalen Effekt, so dass es nun ein Möbiusband darstellt, das ein Dreieck formt.

Während der Finanzkrise in den Nullerjahren geriet die Commerzbank wie auch viele andere Banken in Schwierigkeiten und wurde 2009 im Rahmen eines Rettungsplan teilverstaatlicht, was der Bank rund 18 Milliarden Euro einbrachte, was helfen sollte, die Krise zu überwinden.Nach einigen turbulenten Jahren konnte sich die Bank in den letzten Jahren wieder fangen und Gewinne einfahren. Heute zählt die Commerzbank zu einer der wichtigsten Banken Deutschlands. Ihre Umsätze wachsen stetig, wodurch sie heute wieder im Rampenlicht der Börsenszene steht.

Der Konzern zählt 49 941 Mitarbeiter (Stand 2016), was zum Vorjahr einem Rückgang von rund 1 300 Mitarbeitern entspricht. Ende 2016 gab die Bank bekannt, einen Strategiewechsel vorzunehmen, was unter anderem auch die Neuaufteilung der Segmente beinhaltet. Die Commerzbank will sich von nun an vor allem auf zwei operative Segmente konzentrieren, nämlich das neue Segment Privat- und Unternehmerkunden sowie das andere neue Segment Firmenkunden. Beide Segmente wachsen seither kontinuierlich und generieren ordentliche Umsätze. Weitere Tätigkeitsbereiche sind das Finanzierungsgeschäft (Finanzierung privater oder öffentlicher Projekte), das Geldmarktgeschäft sowie das Private Banking und die Vermögensverwaltung.

Mit ihrenTätigkeiten in Europa, Asien und Amerika generierte der Konzern im Jahre 2016 einen Bruttoumsatz von 9.4 Milliarden Euro. Insgesamt ist die Commerzbank in knapp 50 Ländern und allen Kontinenten aktiv. Alleine in Deutschland besitzt sie rund 1000 Filialen, wodurch sie eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Banken ihr Eigen nennen kann. 2012 hat die Bank angekündigt, in den folgenden Jahren eine Million an Neukunden zu finden und Ende 2016 hat sie verlauten lassen, dass sie dieses Ziel sogar weit überschritten hatte. Insgesamt betreut die Bank heute über 17.5 Millionen Privat- und Unternehmerkunden sowie über 60 000 Firmenkunden, multinationale Konzerne, Finanzdienstleister und institutionelle Kunden.

Dazu kommt, dass der Konzern diverse Tochterunternehmen hat, wie unter anderem die Comdirect, die mBank S.A, die Commerz Real und die Hypothekenbank Frankfurt.

 

Die wichtigsten Konkurrenten der Commerzbank

Der deutsche Bankenkonzern Commerzbank gehört in Deutschland zu den führenden Unternehmen in dieser Branche und versucht darüber hinaus, mithilfe von Niederlassungen in anderen Ländern der Eurozone im europäischen Markt ebenfalls einen der vorderen Plätze zu belegen. Doch sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene sieht sich diese Bank einer mehr oder weniger starken Konkurrenz ausgesetzt. Um die mögliche Entwicklung des Aktienkurses nach oben oder unten besser einschätzen zu können, ist es daher unerlässlich, die wichtigsten Konkurrenten des Konzerns zu kennen. Ohne eine detaillierte Konkurrenzanalyse verfügt man nicht über die notwendigen Informationen, um eine umfassende Fundamentalanalyse erstellen zu können.

Auf nationaler Ebene ist der Konzern Deutsche Bank der Hauptkonkurrent der Commerzbank. Die Deutsche Bank ist in Deutschland zurzeit der Marktführer in dieser Branche. Man darf jedoch auch die DZ Bank (Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank) nicht vernachlässigen, die auf Platz drei liegt.

Auf europäischer Ebene ist der französische Bankenkonzern BNP Paribas der unangefochtene Marktführer und damit ein wichtiger Wettbewerber der Commerzbank.

 

Die wichtigsten Partner der Commerzbank

Die Commerzbank ist mehrere Partnerschaften eingegangen, um die Marktpräsenz zu steigern und neue Kunden zu gewinnen. Nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Allianzen dieses Unternehmens.

Im Bereich des Kreditgeschäfts mit Privatkunden kooperiert die Commerzbank seit 2010 mit BNP Paribas. Diese Partnerschaft wurde 2016 noch verstärkt, um gemeinsam das Segment der Verbraucherkredite weiterzuentwickeln.

2013 unterzeichnete die Commerzbank eine Partnerschaftsvereinbarung mit AXA im Bereich des Finanzierungsgeschäfts mit mittelständischen Unternehmen.

2014 hatten die beiden europäischen Großbanken Santander und Société Générale die Übernahme einer 17-prozentigen Beteiligung an der Commerzbank und damit eine Zusammenarbeit in Erwägung gezogen.

 

Analyse des Kurses der Commerzbank-Aktie

Die Aktie der Commerzbank ist fester Bestandteil des deutschen Referenzindex DAX 30 und ist unter anderem in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München, Hannover und Hamburg sowie auch in London und Zürich kotiert. Durch die Teilverstaatlichung von 2009 zählt auch heute noch die Bundesrepublik Deutschland mit einem Anteil von rund 15 % als größter Aktionär. Rund 50 % der Aktien sind im Besitz institutionellen Investoren und rund 25 % der Aktien befinden sich im Besitz privater Investoren, von welchen die Mehrheit in Deutschland ansässig ist. Des Weiteren befinden sich 5 % der Aktien im Besitz der Deutschen Bank und weitere 5 % entfallen auf die Fondgesellschaft BlackRock.

Nachdem der Aktienkurs der Commerzbank in der Finanzkrise von rund 225 € auf knapp 25 € gefallen ist und dann später im Jahre 2012 sogar unter die 10 Euro-Marke gestürzt ist, hat sich die Aktie in den letzten Jahren wieder etwas erholt. Obwohl sich die Aktie immer noch unter der 10 Euro-Marke befindet, ist sie seit 2016 wieder auf Aufwärtskurs und konnte am 8. Mai 2017 mit 9.92 € den höchsten Kurs seit über einem Jahr verzeichnen. Das Rekordtief von 5.16 € vom 4. August 2016 konnte die Bank somit hinter sich lassen. Experten gehen davon aus, dass der Titel im Laufe des Jahres weiter ansteigen wird und somit auch die Renditen steigen werden. Auch die Prognosen bis 2020 fallen positiv aus. Bis 2020 wird erwartet, dass wieder Beträge in Milliardenhöhe generiert werden.

Abschließend lässt sich sagen, dass obwohl die Aktie turbulente Zeiten hinter sich hat, die Finanzanalysten zuversichtlich sind, dass die Commerzbank-Aktie wieder steigen wird. Die Experten gehen davon aus, dass siein den nächsten Jahren wieder stark ansteigen wirdund es somit äußerst interessant sein könnte, in die Aktie zu investieren und dem eigenen Börsenportfolio hinzuzufügen.

 

Prognosen über den Kurs der Commerzbank-Aktie:

Um eine Prognose über die Kursentwicklung der Commerzbank-Aktie zu machen, muss man sich nur auf die richtigen Indikatoren stützen und Ereignisse im Auge behalten, die einen direkten Einfluss auf diesen Markt haben. Dazu gehören:

  • Technische Indikatoren wie die Trendanalyse
  • Die Wirtschaftslage im Bankensektor und im Versicherungsbereich
  • Neue Produkte und Dienstleistungen des Konzerns
  • Geldpolitische Entscheidungen
  • Das Wirtschaftswachstum in Deutschland

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