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So baut man sich ein Börsenportfolio auf

Der Aufbau eines Börsenportfolios ist der wichtigste und gleichzeitig kritischste Schritt bei der Erstellung Ihrer Investitionsstrategie, denn darauf beruht letztendlich der Erfolg Ihrer Anlage.

Achten Sie beim Aufbau Ihres Wertpapierportfolios darauf, dass Sie kein Risiko eingehen und kein Geld aufs Spiel setzen, das Sie für andere Ausgaben benötigen.

 

Renditen und mögliche Risiken berücksichtigen

Regel Nummer eins beim Aufbau eines Börsenportfolios ist es, sich darüber im Klaren zu sein, über welchen Zeitraum Sie investieren möchten. Im Börsenjargon spricht man dabei vom "Investitionshorizont". Man unterscheidet im Allgemeinen folgende Investitionen:

  • kurzfristige Investitionen für eine Dauer von weniger als zwei Jahren;
  • mittelfristige Investitionen für eine Dauer von zwei bis fünf Jahren;
  • langfristige Investitionen für eine Dauer von mehr als fünf Jahren.

Es ist allgemein bekannt, dass langfristige Investitionen die sichersten sind, während kurzfristige Investitionen das höchste Risiko aufweisen, da sie den psychologischen Effekten auf den Märkten ausgesetzt sind.

Wenn Sie trotzdem kurzfristig investieren möchten, bevorzugen Sie dafür Währungsfonds, da diese weniger volatil sind. Um Erträge zu erzielen, sollten Sie auch über ein ausreichend großes Investitionskapital verfügen. Für langfristige Investitionen können sich börsennotierte Aktien als sichere Werte erweisen.

 

Ein gutes Money Management, um das Aktienportfolio richtig zu verwalten

Ein gutes Money Management, also die Fähigkeit, sein Kapital gut zu verwalten, ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Spekulation an der Börse. Beim Money Management muss man in der Lage sein, das Risiko im Verhältnis zum möglichen Gewinn richtig einzuschätzen.

Vermeiden Sie beispielsweise, alles auf ein einziges Börsensegment oder auf eine einzige Branche zu setzen, sonst gehen Sie das Risiko ein, alles auf einmal zu verlieren.

Broker bieten an, Stop-Orders und Limit-Orders zu erteilen. Diese helfen ebenfalls dabei, Verluste zu begrenzen und Gewinne abzusichern, ohne dass man ununterbrochen auf der Plattform eingeloggt sein muss.

 

Die rentabelsten und die riskantesten Werte

Wenn Sie sich ein Börsenportfolio aufbauen, ist es am besten, verschiedene Vermögenswerte einzubeziehen und sowohl Aktien als auch OGAW-Fonds zu berücksichtigen. Damit strebt man sowohl interessante und risikoreiche als auch geringere und sichere Renditen an. Folgende Vermögenswerte werden ganz allgemein gesehen als die riskantesten eingestuft:

Weniger riskante Vermögenswerte sind:

Um das Risiko so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig interessante Gewinnchancen zu haben, sollte man also seine Investitionen so gut wie möglich diversifizieren und sowohl riskante als auch sichere Vermögenswerte einbeziehen.

 

Das notwendige Kapital für ein gutes Börsenportfolio

Um das Börsenportfolio so gut wie möglich zu diversifizieren zu können, muss man zwangsläufig über ein ausreichend hohes Investitionskapital verfügen. Mit weniger als 2000 EUR ist es schwierig, die Vermögenswerte zu variieren.

Der Aufbau eines Börsenportfolios ist also eine Sache, die überlegt sein will und auf einer mehr oder weniger langfristigen Investitionslogik basieren sollte. Zögern Sie im Zweifelsfall nicht, Ihren Vermittler zum Rat zu fragen.