ArcelorMittal-Aktie kaufen

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Große Industrieunternehmen erwirtschaften oft hohe Gewinne, und mit ihren Aktien kann man Einnahmen aus Dividenden erzielen oder dadurch Geld verdienen, indem man direkt auf ihren Realtimekurs setzt. Dazu sollte man jedoch über die Tätigkeiten des jeweiligen Unternehmens informiert sein, um die Kursentwicklungen der Aktien vorhersehen zu können. In den folgenden Informationen erfahren Sie mehr über die ArcelorMittal-Aktie.

 

Informationen über den ArcelorMittal-Konzern

Der französische Konzern ArcelorMittal ist zurzeit das weltweit führende Unternehmen im Bereich der Eisen- und Stahlindustrie. Der jährliche Umsatz wird durch verschiedene Tätigkeiten erwirtschaftet, die mit diesem Industriebereich in Verbindung stehen. Der größte Teil der Einkünfte wird mit dem Verkauf von Flachstahl erzielt, weiterhin tragen der Verkauf von Langstahl, Stahlrohre sowie Dienstleistungen in den Bereichen Transformation und Distribution dazu bei.

Die Kunden des Unternehmens finden sich in den Branchen Automobil, Haushaltsgeräte, Verpackungen sowie im Bauwesen.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von ArcelorMittal

Der Konzern ArcelorMittal ist momentan im Bereich der Eisen- und Stahlindustrie international führend. ArcelorMittal ist natürlich nicht das einzige Unternehmen in dieser Branche, und auch wenn die Zahl der ernsthaften Konkurrenten überschaubar ist, so wird der Wettbewerb auf internationaler Ebene doch immer härter. Für eine kohärente und vollständige Analyse des Aktienkurses sollten Sie diese Konkurrenzunternehmen kennen und deren Ergebnisse und Marktanteile in Ihre Betrachtungen miteinbeziehen. Nachfolgend daher eine Übersicht über die wichtigsten Konkurrenten weltweit von ArcelorMittal:

 

Die wichtigsten Partner von ArcelorMittal

Angesichts der Konkurrenzsituation stützt sich ArcelorMittal auf strategische Partnerschaften, von denen wir Ihnen einige in der Folge aufzählen möchten.

  • 2014 wurde ArcelorMittal vom Konzern Technip als alleiniger Partner für die Lieferung von hochwiderstandsfähigen Stahldrähten für den Einsatz in Öl- und Gasfeldern im Meer erkoren.
  • Am 10. Februar 2017 hat der Eisen- und Stahlkonzern ArcelorMittal über die Gründung eines Joint Venture mit dem italienischen Unternehmen Cellino informiert. Das gemeinsame Unternehmen soll Steelcame heißen. Es übernimmt die Aktiva von Solustil, der französischen Tochtergesellschaft von ArcelorMittal, im Bereich Stahlerzeugnisse.
  • Air Liquide und der weltweit größte Stahlproduzent ArcelorMittal haben 2017 zwei Verträge langfristig verlängert. Es geht dabei um die Versorgung von Produktionsstätten von ArcelorMittal in den Industriehäfen Fos-sur-Mer und Dunkerque in Frankreich mit Sauerstoff, Stickstoff und Argon. Durch die Unterzeichnung einer neuen langfristigen Liefervereinbarung mit ArcelorMittal stärkt Air Liquide auch im belgischen Gent seine Position. Air Liquide plant, sein Pipelinenetz in den Benelux-Ländern auszubauen, um so den steigenden Bedarf von ArcelorMittal an Industriegas befriedigen zu können.

 

Kursanalyse der ArcelorMittal-Aktie

Die ArcelorMittal-Aktie notiert an der Pariser Börse NYSE und ist Bestandteil bei der Berechnung des Aktienindex Euronext 100. Die technische Analyse der historischen Börsencharts zeigt, dass diese Aktie sich seit 2014 sehr positiv entwickelt hat und dass die Aussichten für 2016 ebenfalls interessant sind.

 

Finanzielle und wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens Arcelormittal:

Um die Mechanismen besser zu verstehen, die in den letzten Jahren für die Kursentwicklung der Arcelormittal-Aktie verantwortlich waren, sollte man sich die wirtschaftlichen und finanziellen Ereignisse, die das Unternehmen geprägt haben, genauer ansehen. Nachfolgend finden Sie einige wichtige Eckdaten:

  • 2001 entsteht der Konzern Arcelormittal durch den Zusammenschluss von den drei Konzernen Arcelia (Spanien), Arbed (Belgien) und Usinor (Frankreich).
  • 2003 setzt sich die Branche mit einem starken Zuwachseinbruch auseinander. Mit 42,8 Mio. verkauften Tonnen Stahl und einem Betriebsergebnis in Höhe von 1,9 Mrd. Euro im Jahr 2002 ist Arcelor das einzige gewinnträchtige Unternehmen auf dem Markt. Der Arcelor-Aktienkurs ist allerdings dramatisch gesunken, mit einem CAC 40-Index auf dem tiefsten Niveau seit zehn Jahren. Als Folge der Krise, die den Stahlmarkt mit voller Wucht trifft, sieht der Restrukturierungsplan „Apollo Chaud“ die Schließung von Klein- und Hochöfen in den 7 bzw. 8 folgenden Jahren vor. In den drei darauffolgenden Jahren erzielt der Konzern, der starke Verluste verzeichnet, 14,5 Mrd. Euro Betriebsüberschuss, mit einer Umsatzzunahme von mehr als 60 %, unter anderem dank dem Wiederanstieg der Stahlpreise auf dem Rohstoffmarkt.
  • 2005 macht der Konzern Arcelor der kanadischen Gesellschaft Dofasco ein Übernahmeangebot in Höhe von 4,3 Mrd. Dollar. Das Angebot wird im Dezember desselben Jahrs nach oben korrigiert, um dem Angebot von ThyssenKrupp AG entgegenzuwirken. Der Übernahmevertrag wird schließlich mit einem für Arcelor respektablen Betrag unterschrieben – ein rentables Geschäft im Hinblick auf die Leistungen des Unternehmens in dieser Branche.
  • 2006 steigt der Umsatz von Arcelor weiter mit einem Ergebnis von 40 Mrd. Euro, darunter 15 Mrd. Euro EBITDA. Auch 2006 plant der Konzern Mittal eine erste feindliche Übernahme vom Konzern Arcelor – die erste solcher Art in der Europäischen Union. Dank seiner äußerst positiven Ergebnisse, mit wenigen Schulden und einem hohen Eigenkapital, kann vorerst Arcelor es sich leisten, das Angebot abzulehnen. Darüber hinaus investiert im selben Jahr das russische Unternehmen mehr als 12 Mrd. Euro für die Übernahme von 30 % des Arcelor-Aktienkapitals. Erst im Juni, d.h. 5 Monate später, korrigiert Mittal sein Angebot nach oben – um 44 %. Die Leitung des Konzerns Arcelor ändert ihre Meinung und akzeptiert das auf 26,5 Mrd. Euro (40,47 Euro pro Arcelor-Aktie) erhöhte Angebot.
  • 2013 übernimmt ArcelorMittal für 1,5 Mrd. Euro das japanische Unternehmen Nippon Steel sowie das in Alabama (USA) basierte ThyssenKrupp-Werk.
  • 2014 verkauft der Konzern sein Stahlwerk Gallatin (Kentucky, USA) an Nucor Corporation für 770 Mio. Dollar.
  • 2015 verkündet ArcelorMittal den Abbau von 2.800 Arbeitsstellen in Mexico. Die Ankündigung knüpft an weitere ähnliche Aussagen von konkurrierenden Stahlproduzenten in Mexico an.
  • 2016 verkündet ArcelorMittal den Verkauf seiner Tochtergesellschaft Solustil, die Stahl für Auto-Karosserien herstellt, und der Drahtprodukte und Nägel produzierenden Firma WireSolutions. Nicht weniger als 2.000 Angestellten arbeiteten in Frankreich für diese beiden Unternehmen.

Durch das Abgleichen dieser Informationen mit historischen Börsencharts können Sie künftige Kursentwicklungen anhand der technischen Analyse besser antizipieren und eine effiziente Strategie einrichten.

 

Wichtige Börsendaten zur ArcelorMittal-Aktie:

Die Informationen dieses Artikels helfen Ihnen dabei, die Mechanismen besser zu verstehen, die für die Kursentwicklung der ArcelorMittal-Aktie sowohl à la hausse als auch à la baisse verantwortlich sind. Es ist jedoch ebenfalls wichtig, einige grundlegende Daten zu diesem Papier und dessen Platz auf dem Börsenmarkt zu kennen. Nachfolgend sind hier einige Eckedaten, die Sie unbedingt zur Kenntnis nehmen müssen:

  • Die Aktienmarktkapitalisierung des Unternehmens ArcelorMittal liegt im Jahr 2017 bei 22. 345,97 Mio. Euro.
  • Gleichzeitig sind 3.065.710.869 Wertpapiere des Unternehmens ArcelorMittal auf dem Markt im Umlauf.
  • Der ArcelorMittal-Kurs notiert momentan im Segment A des französischen Markts Euronext Paris.
  • Der Konzern ArcelorMittal ist auch Bestandteil bei der Berechnung des Aktienindex AEX. 
  • Das Aktionariat des Unternehmens ArcelorMittal setzt sich wie folgt zusammen: 56,86 % der Aktien befinden sich im Streubesitz, 37,38 % der Aktien werden vom Konzern HSBC Trust besessen und 5,49 % von Capital Group Companies.

Selbstverständlich können diese Daten im Laufe der Zeit variieren und sollten daher systematisch geprüft werden.

 

Finanzdaten und Kapitalisierung des Unternehmens ArcelorMittal

Die Aktie von ArcelorMittal notiert an mehreren Börsen, darunter New York, Amsterdam, Brüssel, Luxemburg, Madrid und Paris. 2008 erreichte der Kurs dieser Aktie einen Wert von 65 €; die Marktkapitalisierung lag bei mehr als 100 Milliarden Euro, dies war eine der höchsten von Unternehmen des französischen Aktienindex CAC 40. Die Marktkapitalisierung war durch Aktienrückkäufe in Höhe von 2,6 Milliarden Euro (2007) und 1,08 Milliarden Euro (2008) in die Höhe getrieben worden. Die Kosten für die Finanzverschuldung haben sich in den drei Jahren nach dem Übernahmeangebot von 2006 versechsfacht.

Zu diesem Zeitpunkt war ArcelorMittal Marktführer in mehreren Branchen, darunter Automobil, Bauwesen, Elektrogeräte und Verpackungen. 2007 liefert das Unternehmen 116 Millionen Tonnen Rohstahl aus, dies entspricht 10 % der weltweiten Produktion. Die Ratingagenturen stuften dennoch die Schulden als überhöht ein. Die Agentur Standard & Poor's stufte ArcelorMittal daher in jenem Jahr als spekulative Anlage ein. Ende 2007 zog die Agentur Moody's mit derselben Einschätzung nach.

Ab Beginn des Jahres 2009 verringerte ArcelorMittal seine Investitionen und konzentrierte sich auf die grundlegenden Finanzregeln, die für die Verschuldung von sehr zyklisch geprägten Industriezweigen wie Stahl gelten. In diesem Fall sollte die Verschuldung nämlich sehr gering oder quasi gleich null sein, um einen Hebeleffekt zu vermeiden, der zwangsläufig ein hohes finanzielles Risiko mit sich bringen würde.

2011 gelang es ArcelorMittal einen Bruttobetriebsüberschuss von mehr als 10 Milliarden Dollar zu erwirtschaften, was nach Abzug von Kosten wie Zinsen, Steuern, Tilgung und Rückstellungen einem Nettogewinn in Höhe von 1,75 Milliarden Dollar für den Konzern entsprach.

2012 beschleunigt der Konzern seine Desinvestitionstrategie, da der Nettoumsatz innerhalb eines Jahres um 12,3 % gesunken war, was einem Nettoverlust von mehr als 700 Millionen Dollar entsprach. In den darauffolgenden 9 Monaten ging der Nettogewinn noch weiter zurück und fiel auf einen Wert von 0,3 Milliarden Dollar. Aus diesem Grund schmolz die Dividende, die 2012 noch bei einer Milliarde Dollar lag, im Jahr 2013 auf ein Viertel. Im selben Zeitraum hielt der Konzern seine Planzahlen für den Bruttobetriebsüberschuss von mehr als 7 Milliarden Dollar im Jahr 2012 aufrecht. Dieser Wert lag etwas über dem in den Kreditverträgen fixierten Plafond.

 

Führung und interne Organisation von ArcelorMittal

Der Konzern ArcelorMittal ist aus der "umgekehrten" Fusion von Mittal Steel Company und Arcelor entstanden. Der operationelle Firmensitz befindet sich in Rotterdam, obwohl der offizielle Sitz in Luxemburg liegt und das Unternehmen von London aus gesteuert wird. Der größte Londoner Aktionär ist Lakshmi Mittal.

Die Geschäftsführung des Konzerns setzt sich aus Lakshmi Mittal (Vorstandsvorsitzender), Aditya Mittal (Finanzvorstand), Michel Wurth (Langstahl), Gonzalo Urquijo (Asien, Afrika und Distribution), Sudhir Maheshwari und Lou Schorsch (Flachstahl, Amerika) Peter Kukielski (Minen) sowie Davinder Chugh (gemeinsame Dienste) zusammen.

Der Verwaltungsrat besteht aus 11 Direktoren, wie es im 2006 unterzeichneten Memorandum of Understanding festgeschrieben ist.

 

Welches sind die Vorteile und Stärken der ArcelorMittal-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert?

Wenn Sie wie so viele Investoren eine börsennotierte Aktie suchen, in die Sie einen Teil Ihres Kapitals investieren möchten, dann interessieren Sie sich vielleicht für die ArcelorMittal-Aktie. In diesem Fall sollten Sie jedoch die Stärken und Schwächen dieses Unternehmens kennen. Nachfolgend erhalten Sie daher einen Überblick über die wichtigsten Stärken des französischen Unternehmens und damit über die Vorzüge des Wertpapiers.

Als ersten Vorteil kann man die Marktposition nennen, die ArcelorMittal in der Branche einnimmt. Mit einer Produktion von mehr als 7 % des weltweit benötigten Stahls liegt der Konzern zurzeit an der Weltspitze der Eisen- und Stahlindustrie. Auch im Bergbau liegt ArcelorMittal auf dem ersten Platz weltweit und damit weit vor seinen Konkurrenten.

Die geografischen Märkte, in denen ArcelorMittal stark vertreten ist, sind aus strategischer Sicht ebenfalls ein Pluspunkt. Vor allem der europäische Markt ist ein bedeutender Abnehmer von ArcelorMittal und dieser Markt ist durch Antidumpingmaßnahmen weitgehend gegen Importe aus China geschützt. Darüber hinaus deckt ArcelorMittal mehr als 60 % des nordamerikanischen Stahlbedarfs. Auch dieser Markt wird von den Unternehmen dieser Branche sehr geschätzt.

Aufgrund seiner Erfahrung und seines Know-hows ist ArcelorMittal eine vertikale Integration seiner Aktivitäten gelungen. Das bedeutet, dass das Unternehmen die verschiedenen Stufen von der Extraktion über die Metallverarbeitung bis hin zur Distribution selbst abwickelt, was zum einen bedeutend höhere Einkünfte und zum anderen eine noch stärkere Marktpräsenz zur Folge hat.

Auch die Expansionsstrategie auf internationaler Ebene – vor allem in Bezug auf Schwellenländer wie Brasilien und Südafrika, wo die Industrie immer mehr entsprechende Produkte nachfragt – gehört zu den Stärken von ArcelorMittal und spricht damit für diese Aktie.

Ebenfalls positiv erwähnt seien die Anstrengungen des Konzerns zur Verringerung der Verschuldung. Um dies zu erreichen, setzt ArcelorMittal auf eine Strategie der Kapitalerhöhung verbunden mit einer konstanten Rentabilität.

Zuletzt sollte man darauf hinweisen, dass die ArcelorMittal-Aktie in den letzten Jahren zu den Börsenwerten mit den höchsten Kursgewinnen zählt und damit in den Augen der Investoren einen interessanten Status hat.

 

Welche Schwächen und Nachteile hat die ArcelorMittal-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert?

Damit Sie eine konkrete und gut durchdachte Strategie erstellen können, sollten Sie natürlich auch die Schwachpunkte der ArcelorMittal-Aktie kennen und die verschiedenen Risikofaktoren berücksichtigen. Als Hilfestellung erhalten Sie nachfolgend eine Übersicht über die Hauptschwachpunkte des Unternehmens und damit der Aktie.

Obwohl die Strategie hinsichtlich der Produktion und Marktdurchdringung von ArcelorMittal, die auf einer vertikalen Organisation von der Extraktion bis zur Distribution beruht, als Vorteil gilt, fehlt dem Konzern ansonsten bedauerlicherweise anscheinend der Wagemut, und er beschränkt sich letztlich auf ein nicht sehr diversifiziertes Angebot.

Seit einigen Jahren leidet das Unternehmen unter stark sinkenden Preisen für Rohstoffe wie Erz, Eisen und Kohle. Die Rentabilität der Minen ist daher stark gesunken. Aufgrund seiner spezifischen Aktivitäten ist ArcelorMittal auch den Widrigkeiten und der Preisentwicklung des Stahlmarktes ausgeliefert. Dieser schrumpft gerade sehr stark, was vor allem an einer sinkenden Nachfrage aus China liegt. Da das Unternehmen den größten Teil seines Umsatzes zum Marktpreis erwirtschaftet, reduziert dies die Margen nicht unerheblich. Auch in den Vereinigten Staaten ist der Stahlpreis stark eingebrochen, weshalb die Investoren sich über die Ergebnisse in den kommenden Jahren Sorgen machen.

Da die Vorschriften hinsichtlich der CO2-Emissionen in Europa immer strenger werden, wird befürchtet, dass ArcelorMittal in naher Zukunft Produktionsstätten in andere Länder verlegt.

Wie Sie anhand dieser Ausführungen feststellen können, ist der Kurs der ArcelorMittal-Aktie sehr eng mit der globalen Situation auf dem Markt verbunden. Insofern sollten Sie bei langfristigen Strategieentscheidungen sehr vorsichtig sein.

 

Einige Ratschläge für eine gute Fundamentalanalyse der ArcelorMittal-Aktie

Um zukünftige Kursschwankungen der ArcelorMittal-Aktie so gut wie möglich zu antizipieren, ist es empfehlenswert, seine Strategie sowohl auf eine gute technische Analyse der Vergangenheitswerte sowie der aktuellen Kurse und auf eine umfassende und zielgerichtete Fundamentalanalyse zu stützen. Dafür sollten Sie folgende Elemente berücksichtigen.

Die ArcelorMittal-Aktie wird als Wertpapier eingestuft, das ein hohes Risiko von Trendwenden birgt. Dies gilt insbesondere seit den hohen Verlusten im Jahr 2015 und der 2016 durchgeführten Kapitalerhöhung. Die technische Analyse muss also im Mittelpunkt jeder Strategie stehen, egal wie sich die Marktsituation ansonsten darstellt.

Wie oben erwähnt hängt die Rentabilität auch stark vom Preis für Eisenerz sowie dem Wirtschaftswachstum in den Schwellenmärkten ab. Man sollte daher dem Schutz des europäischen Stahls gegenüber der aggressiven Konkurrenz aus China höchste Aufmerksamkeit schenken.

Der Konzern ArcelorMittal hat vor einigen Jahren den Plan « Action 2020 » entwickelt, der Kosteneinsparungen in Höhe von 3 Milliarden Dollar bis 2020 zum Ziel hat. Man sollte also genau beobachten, ob dieses Ziel erreicht wird.

Weitere Elemente, die Investoren sehr genau beobachten sollten, sind die Erträge des Unternehmens, die Aussichten auf eine Steigerung in der Zukunft sowie eine Erhöhung des Bruttobetriebsüberschusses.

Zurzeit ist ArcelorMittal zwar nur mit einer schwachen Konkurrenz konfrontiert, die in manchen geografischen Regionen sogar quasi inexistent ist, doch wird wärmstens empfohlen, darauf zu achten, ob nicht plötzlich Outsider, vor allem aus Asien, auf den Weltmarkt drängen.

Wenn Sie sich die Zeit nehmen, die aufgeführten Punkte genau zu analysieren und gleichzeitig die technischen Indikatoren berücksichtigen, sollten Sie in der Lage sein, eine langfristig erfolgreiche Tradingstrategie zu erstellen.

 

Mit welcher Strategie sollte man auf die ArcelorMittal-Aktie spekulieren?

Nachdem Sie nun in der Lage sind, den Kurs der ArcelorMittal-Aktie auf der Basis der Börsencharts und der aktuellen Nachrichten zu analysieren, fragen Sie sich vielleicht, welche Strategie hier am sinnvollsten ist.

Sie haben bereits gelesen, dass die technische Analyse der historischen Kurse zeigt, dass die ArcelorMittal-Aktie tendenziell zur Trendumkehr neigt. Dies bedeutet, dass selbst Trends, die sich klar abzeichnen, jederzeit die entgegengesetzte Richtung einschlagen können. Daher ist es relativ schwierig, langfristige Positionen auf dieses Wertpapier zu zeichnen.

Wir raten Ihnen dagegen, sich eher für eine kurzfristige Strategie auf der Basis des Day-Tradings zu entscheiden, da Sie hierbei bei einer konstanten Aufmerksamkeit von Trendwenden profitieren können. Auch wenn es sich anbietet, Stop-Orders und Limit-Orders zu nutzen, um mögliche Verluste zu begrenzen und Gewinne mitzunehmen, ist es empfehlenswert, die Kursentwicklung der Aktie in Echtzeit zu verfolgen.

Ankündigungseffekte sind ebenfalls gute Einstiegspunkte in den Markt, da Sie einen starken Einfluss auf die Charts haben. Wenn Sie also aus Wirtschaftsmeldungen und aktuellen Nachrichten über dieses Unternehmen und den Markt Profit ziehen und auf dieser Basis auf steigende oder sinkende Kurse setzen, dann haben Sie größere Chancen auf erfolgreiche Positionen.

Wie raten Ihnen auf jeden Fall zu einer fundierten technischen Analyse, um damit verschiedene Chartindikatoren zu ermitteln, diese zu vergleichen und daraus dann eine kurz- bis mittelfristige Strategie zu entwickeln.

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