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Adidas-Aktie kaufen

Es gibt multinationale Unternehmen, die muss man eigentlich gar nicht mehr vorstellen. Dazu gehören beispielsweise Hersteller bekannter Kleider- oder Schuhmarken, die oft hohe Umsätze erzielen und daher logischerweise bei Investoren auf großes Interesse stoßen. Dies ist auch bei der Adidas-Gruppe der Fall, deren Aktien sowohl von Privatanlegern als auch von professionellen Finanzinvestoren sehr geschätzt und regelmäßig gehandelt werden.

 

Überblick über die Adidas-Aktie

  • Aktienmarktkapitalisierung: 25 900,97 Mio. EUR
  • Anzahl der Wertpapiere: nicht bekannt
  • Börsenplatz: Xetra
  • Markt: Prime Standard
  • Index: DAX 30
  • Branche: Handel

 

Informationen über die Adidas-Gruppe

Obwohl Adidas weltweit ein so bekanntes Unternehmen ist, dass man es eigentlich gar nicht mehr vorstellen muss, fassen wir an dieser Stelle trotzdem einige interessante Informationen über seine Tätigkeit zusammen und geben einen kurzen Überblick über die Unternehmensgeschichte.

Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens begann in einer Waschküche. Die Gebrüder Adolf und Rudolf Dassler fingen Anfang der Zwanzigerjahrean, in ihrer Waschküche Schuhe anzufertigen. 1928 entstand daraus die Firma Gebrüder Dassler Schuhfabrik, welche sogar noch im gleichen Jahr Sportschuhe für Athleten an den Olympischen Spielen in Amsterdam produzierte. Die Gebrüder stellten sich die Mission auf, jedem Athleten das bestmögliche Produkt für seinen Sport zu bieten. Zuerst wurden vor allem Fußballschuhe und Laufschuhe produziert. Ab 1931 wurde dann auch Tennisschuhe hergestellt.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Produktionsstätten des Unternehmens umgebaut, so dass Panzerabwehrwaffen produziert werden konnte, um der deutschen Rüstungsindustrie unter die Arme zu greifen, wobei auch französische Zwangsarbeiter eingespannt wurden. Ab 1946 nach dem Krieg wurde dann wieder auf Schuhproduktion umgestellt. Kurz danach zerstritten sich die Brüder jedoch, woraufhin jeder seinen eigenen Weg ging. Rudolf gründete das auch heute noch bekannte Unternehmen Puma und Adolf gründete am 18. August 1949 das heutige Unternehmen Adidas. Beim Namen handelt es sich um ein Akronym von Adolfs Spitznamen Adi und den ersten Buchstaben seines Nachnamens. Mit der neuen Firma wurde auch das noch heute bekannte Markenzeichen – die drei Adidas-Streifen – rechtlich geschützt. Puma war lange Zeit eine der größten Sportschuh-Konkurrenten von Adidas.

Adidas begann auch andere Produkte zu verkaufen, wie beispielsweise Sporttaschen. Der Durchbruch gelang dem Unternehmen jedoch mit der Herstellung der innovativen Schraubstollen für Fußballschuhe, welche beim Sieg der deutschen Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz – dem sogenannten Wunder von Bern – getragen wurden. Die Marke wurde dadurch weltweit bekannt und seine Marktanteile wurden signifikant vergrößert. Kurz danach startete das Unternehmen, auch Fußballbälle zu verkaufen. 1963 kamen dann auch die heute noch weltbekannten Adiletten auf den Markt. Bereits damals waren sie ein Verkaufsschlager.

In den Sechzigerjahren startete das Unternehmen eine Kooperation mit der französischen Kleidermarke Le CoqueSportif, wodurch Adidas auch anfing, Sportbekleidung zu verkaufen. Als Adolf Dassler 1978 verstarb war das Unternehmen zum Weltmarktführer für Sportartikel aufgestiegen. Obwohl nach Dasslers Tod vermehrt in Billiglohnländern produziert wurde, stürzte das Unternehmen Mitte der Achtzigerjahre in eine Krise und musste erstmals Firmenanteile an familienfremde Investoren verkaufen. In den darauffolgenden Jahren wurde Adidas immer mehr vom Konkurrenten Nike bedrängt und schließlich 1989 verlor Adidas die Weltmarktführerschaft. 1990 verkaufte die Familie Dassler weitere Anteile, wodurch schlussendlich nur noch 20 % der Firma im Besitz der Familie war. 1995 wurde die Adidas-Aktie an der Börse in Frankfurt notiert und drei Jahre später wurde die Aktie in den DAX Index aufgenommen.

2005 wurde für rund 485 Millionen Euro den Konkurrenten Reebok übernommen. Reebok war bis dahin die Nummer drei in der Sportartikelbranche. Die Übernahme ermöglichte Adidas, den Marktanteil in den USA um einiges zu vergrößern. Entgegen den Erwartungen schrumpften aber die Marktanteile von Reebok in den USA jedoch, wodurch die Gewinne stark zurückgingen. Erst ab 2008 schaffte es Reebok, wieder größere Gewinne zu verbuchen und wieder zu wachsen. Adidas konnte dadurch seine Position behaupten und ist heute nach Nikeimmer noch weltweit daszweitgrößte Unternehmenin der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Sportartikeln und -ausrüstung mit Hauptsitz in Herzogenaurach. Adidas vertreibt die Marken Adidas, Reebok und TaylorMade. Die Marke Adidas ist in drei Bereiche eingeteilt: Adidas Sport Performance (Sportschuhe und –bekleidung), Adidas Sport Heritage (Retro-Style-Marke) und Adidas Sport Style (Mode). Adidas ist mit diesen drei Bereichen in mehreren Produktsegmenten tätig, wobei an erster Stelle natürlich Schuhe zu nennen sind. Darüber hinaus gehören Kleidung und zu einem kleinen Prozentsatz auch Sportausrüstung dazu.

2015 folgte Adidas dem Nachhaltigkeitstrend der Kleiderbrancheund trat dem Bündnis für nachhaltige Textilien bei, welche das Jahr zuvor gegründet wurde und sich für Arbeits- und Lebensbedingungen in der Textilbranche in Niedriglohnländern einsetzt. Heute zählt das Bündnis über 170 Unternehmen

Mit seinen rund 60 000 Mitarbeiter erzielte Adidas 2016 einen Umsatz von über 19 Milliarden Euro, wobei der größte Teil des Umsatzes vor allem in den Märkten in Europa und Nordamerika erzielt wurden. Adidas ist in über 160 Ländern tätig und verkauft jährlich mehr als 840 Millionen Sportartikel.

 

Die wichtigsten Konkurrenten von Adidas

Das Unternehmen Adidas gehört zweifellos zu den bekannten Namen im Bereich von Sportschuhen. Auf internationaler Ebene gibt es nur wenige ernstzunehmende Konkurrenten. Aufgrund der diversifizierten Geschäftstätigkeit ist Adidas dennoch dem Wettbewerb einiger Unternehmen ausgesetzt, die kontinuierlich versuchen, ihre Marktanteile zu vergrößern. Bevor Sie mit dem Trading der Adidas-Aktie beginnen, sollten Sie diese Konkurrenzunternehmen kennen. Dies hilft Ihnen dabei, die Positionierung von Adidas in diesem Markt besser zu bestimmen und zukünftige Kursschwankungen aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenzunternehmen besser zu antizipieren. Nachfolgend daher eine Auflistung der wichtigsten Wettbewerber von Adidas weltweit:

  • Der amerikanische Gigant Nike liegt Adidas namentlich im Sektor Sportschuhe ganz dicht auf den Fersen.
  • Im Vertrieb von Schuhen ist Basta ein Wettbewerber von Adidas.
  • Liberty
  • Der Wettbewerber Puma ging aus demselben Unternehmen hervor, aus dem auch Adidas entstanden ist.
  • Auch Fila gehört nach wie vor zu den führenden Unternehmen in diesem Markt, selbst wenn die Bekanntheit abgenommen hat.

 

Die wichtigsten Partner von Adidas

Adidas ist im Verlauf der letzten Jahre mehrere strategische Partnerschaften eingegangen. Dazu nachfolgend einige Details:

Vor Kurzen hat Adidas ein Joint Venture mit Samsung gegründet, um gemeinsam die App Micoach zu entwickeln. Dabei handelt es sich um ein Trainingssystem mit maßgeschneiderten Trainingsplänen, das vor allem eine Konkurrenz zu Nike + darstellen soll.

Aufgrund eines Engpasses bei Trikots für das französische Nationalteam ging Nike, der offizielle Ausrüster der französischen Fußballnationalmannschaft, 2014 eine Partnerschaft mit Adidas ein.

Der deutsche Sportausrüster Adidas und die chinesische Wanda Group, die von Wang Jianlin, Chinas reichstem Mann, geführt wird, haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, in deren Rahmen Adidas die Patenschaft für Sportereignisse übernehmen sowie Fuß- und Basketball fördern wird. Adidas wird darüber hinaus in den Einkaufszentren von Wanda eigene Läden eröffnen.

 

Kursanalyse der Adidas-Aktie

Die Adidas-Aktie notiert an der deutschen Xetra-Börse und fließt in die Berechnung des Index DAX 30 ein. 2016 befanden sich 201 489 310 Adidas-Aktien im Umlauf und die Marktkapitalisierung belief sich Ende 2016 auf 30 254 Millionen Euro. 77 % der Aktien sind im Besitz institutioneller Investoren, wovon 15 % der Fondgesellschaft BlackRock gehört und rund 5 % der französischen Bank Société Générale. Rund 20 % der Aktien befindet sich im Besitz von Privatanlegern und rund 3 % sind im Eigenbesitz oder gehören dem Vorstand und dem Aufsichtsrat des Konzerns.

Nach der Jahrtausendwende stieg der Aktienkurs Anfang 2006 auf ein Rekordhoch von 169.40 Euro. Danach wurde ein Aktiensplit durchgeführt wodurch der Kurs auf 37 Euro gesenkt wurde. In denJahren danach stieg die Aktie kontinuierlich weiter an und konnte am 5. Mai 2017 ein neues Rekordhoch von 184.15 Euro erreichen.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Verlaufscharts der Aktienkurse zeigen, dass sowohl das Unternehmensergebnis als auch der Kurs seit mehreren Jahren unaufhörlich ansteigen. Experten gehen davon aus, dass dieser Trend auch in den nächsten Jahren anhalten wird und mit neuen Rekordhochs gerechnet werden kann. Die Adidas-Aktie ist somit ein sicherer Wert, in den es sich lohnt zu investieren und der hohe Gewinne verspricht. Aktuelle Ereignisse in der Wirtschaft sowie Entscheidungen der Geschäftsleitung können zudem die Entwicklung des Aktienkurses stark beeinflussen, wodurch es sich auf alle Fälle lohnt, das aktuelle Wirtschaftsgeschehen zu verfolgen und regelmäßig die Pressemitteilungen des Unternehmens zu lesen.

 

Wichtige Börsendaten zur Adidas-Aktie

Die technische Analyse der historischen Kurse der Adidas-Aktie sowie Informationen über die Unternehmensaktivitäten sind unverzichtbare Elemente, um eine erfolgreiche Strategie für das Trading dieses Wertpapiers zu entwickeln. Daneben ist es jedoch auch wichtig, den Stellenwert der Adidas-Aktie an der Börse ganz allgemein zu kennen. Nachfolgend daher einige allgemeinere, aber ebenso wichtige Angaben, die Sie kennen sollten.

  • 2017 erreicht die Marktkapitalisierung von Adidas einen Betrag von 39 842,65 Mio. EUR.
  • Zurzeit sind an der Börse 201 489 000 von Adidas ausgegebene Wertpapiere in Umlauf.
  • Der Kurs der Adidas-Aktie notiert aktuell im Prime Standard der Deutschen Börse.
  • Das Unternehmen Adidas ist auch in der Zusammensetzung des deutschen Aktienindex DAX 30 enthalten.
  • Das Aktionariat von Adidas setzt wie folgt zusammen: 87 % institutionelle Investoren, 8 % private Investoren, 1 % Geschäftsführer und Führungskräfte; 4 % der Aktien werden in Eigenkontrolle gehalten.

Diese Angaben können sich im Laufe der Zeit verändern und müssen daher gegebenenfalls überprüft werden.

 

Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens Adidas

Der Gründer von Adidas, Adolf Dassler, begann 1920 damit, Sportschuhe herzustellen. Zusammen mit seinem Bruder gründete er die Schuhfabrik Gebrüder Dassler.

  • Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin trug der vierfache Goldmedaillengewinner Jesse Owens Schuhe dieser Marke.
  • Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Brüder Dassler eingezogen und überließen das Unternehmen ihren Ehefrauen. Die Schuhfabrik belieferte vor allem auch die Naziarmee. In der Folge denunzierte Adolf seinen Bruder gegenüber den Alliierten als SS-Mitglied. Das Unternehmen wurde liquidiert und aufgeteilt.
  • 1949 gründete Adolf die Adidas AG. Der Namen setzte sich aus Adolfs Spitznamen Adi und den ersten Buchstaben seines Nachnamens zusammen. Sein Bruder gründete seinerseits das Unternehmen Puma.
  • 1973 gründete der Sohn von Adolf die Marke Arena für den Bereich Schwimmsport und übernahm in der Folge den französischen Konkurrenten Le Coq Sportif.
  • 1990 verkaufte die Familie Dassler Adidas aufgrund finanzieller Schwierigkeiten an den französischen Unternehmer Bernard Tapie.
  • Dieser verkaufte das Unternehmen wiederum 1993 an Robert Louis Dreyfus.
  • 1998 ging Adidas an die Börse und übernahm den französischen Sportartikelhersteller Salomon. Dieser wurde jedoch einige Jahre später wieder abgestoßen.
  • 2005 kaufte Adidas Reebok. Der Konzern hatte damals eine Marktkapitalisierung an der Börse von 10 Milliarden Euro und rangierte damit gleich hinter Nike.
  • 2017 verkaufte Adidas die Marken TaylorMade, Adam Golf und Ashworth für einen Betrag von 425 Millionen Dollar.

 

Prognosen für den Kurs der Adidas-Aktie machen

Um eine Prognose für die Kursentwicklung der Adidas-Aktie zu machen, muss man sich nur auf die richtigen Indikatoren stützen und Ereignisse im Auge behalten, die einen direkten Einfluss auf diesen Markt haben. Dazu gehören:

  • Technische Indikatoren wie die Trendanalyse
  • Die Wirtschaftslage in der Sportartikelbranche
  • Die Entwicklung neuer Produkte und die Erschließung neuer Märkte durch den Konzern
  • Die weltweite Wirtschaftslage und der Konsum
  • Der Konkurrenzdruck in dieser Branche

Online auf die Adidas-Aktie spekulieren

Wenn Sie einen Teil Ihres Kapitals investieren und online auf den Kurs der Adidas-Aktie spekulieren möchten, dann müssen Sie sich nur bei einem Makler registrieren. Danach können Sie sofort beginnen, die Ergebnisse Ihrer technischen Analyse in Gewinn umzusetzen.